Ich bin gerne Beamtin!

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich bin Beamtin und arbeite in einer Behörde. Ja ich weiß, das alleine ist schon eine Sünde. Aber nun will ich meine eigentliche Beichte ablegen: Ich arbeite genauso wenig wie meine Arbeitskollegen, surfe den lieben langen Tag im Internet rum und plaudere mit meinen Kollegen. Für dringende Angelegenheiten lasse ich mir generell sehr viel Zeit, weil ich der Meinung bin, dass es nichts Wichtiges ist. Das hört sich jetzt wahrscheinlich so an, als ob ich mit meiner Arbeit frustriert wäre, das bin ich nicht, ich liebe es nichts zu tun und gehe deswegen gerne zur Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00023008 vom 27.09.2007 um 05:35:20 Uhr (9 Kommentare).

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Das Verlangen nach Plüschtieren

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Masturbation Fetisch Herzfelde

Als Junge macht man in seiner Kindheit ja schon viele merkwürdige, widerliche und sinnlose Dinge. Aber das, was ich bereits mit 11 Jahren gemacht habe, ist schon wirklich sehr abartig. Ich war neugierig und bereits zeugungsfähig (ein frühreifes, notgeiles Etwas). Aber kennt ihr vielleicht jemanden, der in seinen Stofftiger hinten ein Loch reingeschnitten hat und das arme Tierchen jeden Tag so richtig durchgenommen hat? Wohl eher nicht. Bin sogar da drin gekommen und das jedesmal schon nach ca. 2 Minuten. Tja, das habe ich dann so lang gemacht (ca. 2 Wochen lang), bis mir eine dieser scheiß Kunstfasern in dem Tiger drin eines Tages ein richtig schönes Andenken in Form eines tiefen Schnittes hinterlassen hat. Es hat geblutet wie die Sau und ich glaube, nein, ich bin mir ziemlich sicher, dass mir das Verlangen, es mit Plüschtieren zu machen seitdem ziemlich vergangen ist! Der Tiger liegt heute noch immer auf meinem Schrank und ich habe ihn seit sieben Jahren kein einziges Mal mehr angefasst. Es wäre allerdings schon einmal wieder sehr reizvoll, so richtig schön.

Beichthaus.com Beichte #00022918 vom 25.09.2007 um 01:25:49 Uhr in Herzfelde (7 Kommentare).

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Die Bahn hat Verspätung!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Selbstsucht Bahn & Co.

Ich bin Lokführer für den S-Bahn-Verkehr. Jetzt bin ich gefrustet, dass wir nun nicht mehr streiken und nun alle im Güterverkehr streiken wollen. Ich durfte nicht aber eh nicht streiken, weil ich Beamter bin. Die 30 Prozent mehr sind eigentlich noch viel zu wenig, zumal nicht klar ist, ob wir die als Beamte überhaupt bekommen und daher muss ich meinem Unmut anders Luft machen. Wir haben normalerweise vom Band die Ansage, welches die nächste Haltestelle ist. Manchmal schalte ich das Band ab und spreche absichtlich undeutlich oder sage eine falsche Haltestelle. Die Idee kenne ich von den Busfahrern, die machen das auch immer so.

Oder ich lasse das Band die Ansage machen, stoppe aber dann bei der automatischen Auskunft, auf welcher Seite der Ausstieg ist. Dann klicke ich in meinem Terminal absichtlich die falsche Richtung und die automatische Stimme sagt dann die falsche Ausstiegsseite an. Zwar wissen die meisten, wo normalerweise der Ausstieg ist, aber das sorgt immer für Verwirrung. Oder ich fahre absichtlich langsamer an und bremse sehr früh und dafür sehr langsam. So kann ich auf der gesamten Strecke locker ein paar Minuten Verspätung einfahren. Ich weiß, dass viele Pendler im Hauptbahnhof einen Anschlusszug erreichen müssen. Wenn ich nun aber vier Minuten zugesetzt habe, dann müssen die Leute entweder richtig rennen oder sie bekommen Ihren Anschlusszug nicht. Der nächste fährt erst wieder in 30 Minuten. Ich überlege ständig, was ich sage, wenn ich nach der Verspätung gefragt werden würde. Ich würde sagen, dass wir Laubfall haben und die Schienen rutschig sind und ich deswegen nicht so schnell anfahren und langsamer bremsen muss, obwohl das gar nicht stimmt. Aber solange ich genau unter fünf Minuten bleibe, fragt keiner -kein Chef, kein Disponent, niemand.

Ich bin eigentlich ein guter Lokführer. Warum? Na ich bin in der Lage punktgenau mit vier Minuten Verspätung im Bahnhof anzukommen. Das ist gar nicht so einfach. Zu wenig ist schlecht, dann erreicht man den Anschluss. Zu viel ist auch schlecht, dann muss ich die Verspätung begründen. Aber vier Minuten sind genau richtig! Ich muss nichts begründen und der Anschluss ist dann trotzdem weg. Einmal hat jemand an der Scheibe geklopft und gefragt, ob ich bei der Leitstelle anrufen und den Anschlusszug warten lassen könnte. Im ICE würden die Schaffner das auch immer machen. Habe freundlich gesagt, dass ich es versuche und so getan, als würde ich telefonieren. Aber in Wahrheit habe ich niemand angerufen. Der Frau habe ich gesagt, dass der Anschluss vielleicht warten würde. Ich habe mir fest vorgenommen, die Verspätung dann wieder aufzuholen und wenigstens eine gute Tat an diesem Tag zu vollbringen, aber es ging einfach nicht. Mein innerer Schweinehund war zu stark! Wir sind genau mit vier Minuten Verspätung angekommen. Wie gesagt, ich bin ein guter Lokführer! Sie ist dann am Bahnsteig bei der Ankunft losgerannt, ich bin mir nicht sicher, ob sie es geschafft hat. Sehen konnte ich es leider nicht. Ich weiß, es ist fies als Einzelner über das Tagesschicksal vieler zu entscheiden, aber ich bereue es nicht. Im Gegenteil: Ich liebe die Macht und koste sie aus. Dann fahre ich an manchen Bahnsteigen, wo der Ausgang hinten ist, mit Absicht nach ganz vorne durch. Besonders an langen Bahnsteigen, wo zwei S-Bahnen und mehr reinpassen würden, macht das viel Freude, weil die Leute am Bahnsteig dann locker einen 150-200 Meter Sprint hinlegen müssen.

Schade, dass die Leute beim Aussteigen immer so langsam sind und bis der letzte ausgestiegen ist, sind die ersten Sprinter schon an der Tür und halten sie für die nachkommenden Trantüten auf. Sonst könnte ich die Türen schon wieder zu machen und die Leute würden die S-Bahn verpassen. Aber schlimm ist das nicht, ich habe dann immer einen tollen Grund und den sogar auf Video, warum der Zug zu spät ist: Kundenandrang, Kundenverhalten. Oder an Bahnsteigen, wo nur kleine Häuschen oder ein Teildach sind, ziehe ich bei schlechtem Wetter entweder ganz nach vorne oder bremse sehr knapp am Bahnsteig. Irgendwer muss dann durch den Regen laufen. Ich schaue dann immer in die Gesichter der Leute, wenn ich am wartenden Pulk vorbeifahre, vor ein paar Tagen hat mir einer einen Vogel gezeigt. War ja klar, dass ich mir an diesem Tag besonders viel Zeit mit der weiteren Fahrt gelassen habe. Wollen doch mal sehen, wer am längeren Hebel sitzt!

Heute hat mir allerdings mein Chef gesagt, dass meine allgemeine Arbeitshaltung in letzter Zeit sehr zu wünschen übriglässt und er überlegt, mich versetzen zu lassen. Dafür habe ich mich an den Fahrgästen bitter gerächt. Keiner wirklich KEINER hat heute seinen Anschlusszug bekommen. Ich habe sogar mehrfach die fünf Minuten überschritten. Da war mir die Begründung egal, ein Glück, dass heute so mieses Wetter war und fast alles Verspätung hatte. Verspätungsbegründung quasi frei Haus. Als die S-Bahn rappelvoll war, habe ich absichtlich einige scharfe Bremsungen gemacht, damit es die Leute schön durchschüttelt, einer ist auch hingefallen, habe das in der Scheibe gesehen. Das tat mir dann doch ein wenig leid. Ich habe dann gleich eine Durchsage gemacht, dass wir Laubfall und schlüpfrige Schienen haben, ich nicht richtig bremsen kann und dass es mir leidtut. Ich glaube, es klang ehrlich, wenn die wüssten! Ich hoffe nur, dass mein Chef das nicht gesteckt bekommt. Andererseits, was soll mir schon passieren, er kann mir nichts. Ich bin seit fast 20 Jahren Beamter und unkündbar. Auf weniger als S-Bahn kann man als Lokführer nicht strafversetzt werden…

Beichthaus.com Beichte #00022832 vom 22.09.2007 um 09:36:28 Uhr (19 Kommentare).

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Das ist der wohl schlimmste Kollege der Welt!

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Hass Zorn Ekel

Ich hasse meinen Kollegen! Er hat mir nicht wirklich was getan, aber seine Art, sein Aussehen, sein Gestank, sein Auto! Alles regt mich tierisch auf! Erstens nervt mit diese Gesichtsfotze, die sich bei ihm mitten durch seine hässliche Visage zieht. Die ist noch nicht einmal getrimmt. Da sehen meine Haare am Arsch schöner aus. Und wenn ihm dann beim Rauchen die Tabakkrümel im Bart kleben, könnte ich ausrasten! Da sind wir auch schon beim Zweiten. Er raucht den billigsten crap, den es zu kaufen gibt und selbst das ist zu teuer und er raucht selbstgezüchtetes Kraut! Lieber schnüffel ich an Buttersäure, als mir diesen bestialischen Gestank weiterhin anzutun.

3. Sein ungepflegtes Äußeres ist so abstoßend, dass man ihn anbrechen möchte! Seine Haare sind ca. 2 cm lang, sehen aber aus wie eine 70er-Jahre-Afrokackmatte. Die nicht geschnittenen Kotzletten, die nur am Ohr wachsen und von dort aus auch da hinein und ins Face! Dann ist er über und über mit aufgeschürften Grindkratern im Gesicht bedeckt, die er permanent auch weiterhin aufkratzen muss! Und das bei allen Anlässen: beim arbeiten, BEIM ESSEN und so weiter. Dann noch diese meterlangen Freddy-Krüger-Gedächtnis-Fingernägel, die mit Dreck und Grindresten verseucht sind, widern mich an!
Und der Typ stinkt! In all den Jahren Berufsschule war er nicht einmal duschen!

Seine Artikulation bringt mich absolut zur Weißglut: Man fragt ihn etwas, wo man nur mit Ja und Nein antworten kann und er antwortet (nach 15 Sekunden Verarbeitungszeit) mit einem Satz der 2,5 Minuten dauert, 5 verständliche Wörter, geschätzte 15-20 nicht deutbare Äußerungen und hunderte von Ääähhhhs und Hhmmms beinhaltet! Zum Schluss noch sein verkommenes Auto: Übersät mit Dellen, Beulen, etc. und sich auf die Mistprinte sonstwas einbildet, obwohl er beim Schrotthändler mehr bekommt als bei ebay! Die Rostlöcher an der Tür knauple ich bei Einsteigen und während der Fahrt immer größer! Die Karre ist außerdem von Innen mit Tabak ausgelegt, sogar die Sitzbezüge sind damit konterminiert! Und er zieht damit regelmäßig auf der Autobahn in Baustellen irgendwelche Begrenzungsschilder weg, oder reißt es an einer Leitplanke entlang! Aber es ist ja Aquaplaning! Ist klar! I hate you! Ich möchte nur anmerken, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht!

Beichthaus.com Beichte #00022659 vom 14.09.2007 um 03:25:30 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Billy passt immer - auch für Heimwerker!

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Engherzigkeit Peinlichkeit Maßlosigkeit Walkenried

Ich (m/27) bin handwerklich ziemlich unbegabt. Trotzdem will ich dies nicht einsehen. Irgendwie überkommt es mich dann und ich renne in den Baumarkt, weil mir aus heiterem Himmel einfällt, da oder dort muss noch ein Regal hin. Fertig kaufen? So etwas würde kein normaler Hersteller herstellen wollen. Meine Ideen sind einfach, ähm, anders. Schnell noch 5 bis 3 Maße genommen, und los, die übrigen Maße ergeben sich ja aus den zuvor gemessenen. Im Baumarkt angekommen wundere ich mich jedes Mal, warum es nur diese bescheuerten 120x40cm gibt oder 240x50cm, brauche ich nicht, ich brauche exakt 111,25 x 42,55cm und noch ein anderes Brett, die Maße weiß ich nicht mehr so genau, aber nach meinem Augenmaß her musste das passen. Jetzt zu meiner eigentlichen Beichte: Ich lasse mir meine Bretter immer genau auf meine Maße zuschneiden.

Das Problem ist nur, kurz nach dem die Bretter gekürzt sind fällt mir oft ein, dass kann doch so nicht passen. Also lade ich die Bretter auf, gehe mit geschultem Blick auf das dezimierte Bretterregal zu und kehre mit meinem geänderten Plan und neuen Brettern zurück zum Schnittmeister. Der sägt, was man ihm gibt, keine Gnade... und keine Frage. Nach kilometerlangen Schnitten, packe ich den ganzen Verschnitt schön verteilt wieder in die Regale, passen ja nicht, und denke noch an die Leute, die verzweifelt mit diesen Brettern zu Hause stehen, und sich wundern, dass die nicht passen. Nach über einer Stunde rechnen, messen und sägen und unauffälligem wieder wegräumen der Holzgüter, reicht es mir, ich gehe jetzt zu den Schweden, Billy kaufen, das passt immer!

Beichthaus.com Beichte #00022658 vom 13.09.2007 um 10:06:07 Uhr in Walkenried (3 Kommentare).

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