Wenn der Schornsteinfeger zu früh kommt

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Falschheit Lügen Selbstsucht Sosa

Wenn der Schornsteinfeger zu früh kommt
Letztes Jahr im Juni war ich alleine zu Hause - ich lebe noch bei meinen Eltern - als es an der Tür klingelte und der Schornsteinfeger vor mir stand. Ich habe mir da eigentlich immer alte, dreckige und spießige Kerle vorgestellt, aber dieses Exemplar war gepierct, jung und ziemlich gut aussehend. Er hat seinen Job gemacht und mir seine Nummer da gelassen. Natürlich ganz unauffällig. Fünf Tage später habe ich mich mit ihm getroffen, und an diesem Abend auch mit ihm geschlafen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was jetzt schlimmer ist - dass ich mein erstes Mal so verschwendet habe, oder dass ich ihn nur fünf Tage kannte. Und natürlich blieb es nicht nur bei einem einzigen Treffen und auch nicht bei einem Mal Sex. Meine Beichte ist nun, dass ich jeden Orgasmus vorgespielt habe, und dass, meiner Meinung nach, auch noch richtig schlecht, nur um ihm dann zu sagen, dass es sehr schön war. Bei jedem Treffen hatte ich die Hoffnung, dass es besser wird - Übung macht ja bekanntlich den Meister - aber nein. Jedes Mal, wenn er mich dann nach Hause brachte, überlegte ich mir, nicht doch eine platonische Liebe zu suchen, weil ich Angst hatte, dass jeder Mann so schlecht im Bett ist. Glücklicherweise durfte ich inzwischen feststellen, dass dem nicht so ist und dass ich nicht jeden Orgasmus vorspielen muss - denn irgendwie habe ich schon ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00031596 vom 15.07.2013 um 00:40:46 Uhr in Sosa (Hauptstraße) (26 Kommentare).

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Der aggressive Rollerfahrer

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Rache Boshaftigkeit Falschheit Vandalismus Auto & Co. Sababurg

Vor ein paar Monaten wurde ich von einem Mann auf einem blauen Roller aufs Übelste beschimpft. Ich muss dazu sagen, seine Wut war nicht ganz unbegründet, ich hatte ihm an einer Kreuzung die Vorfahrt genommen. Gott sei Dank bremste er dann und niemandem passierte etwas, ich hob auch gleich entschuldigend die Hand, blieb aber nicht stehen. Er fuhr mir dann die ganze Zeit richtig dicht auf, machte wilde Handzeichen und Lichthupe. Natürlich wurde ich dann langsamer, lenkte rechts ran und ließ die Scheibe runter. Ich wusste ja, worauf er hinaus wollte, und entschuldigte mich auch höflich bei ihm, dass ich ihn übersehen hätte. Er ließ mich aber gar nicht richtig zu Wort kommen, sondern schrie mich an: Ich wäre eine dumme Schlampe, zu dumm zum Autofahren, eine blöde Fotze und ich solle bloß aufpassen, er würde mir sonst eine aufs Maul hauen. Es fehlte wirklich nur noch, dass er mir ans Auto getreten hätte oder handgreiflich geworden wäre. Ich hatte richtig Angst vor ihm. Im Wegfahren zeigte er mir zum Abschluss noch den Mittelfinger. Ich war total schockiert, zitterte am ganzen Körper und rief erst mal meinen Freund an, um ihm das zu erzählen. Er meinte, ich solle sofort zur Polizei und den Kerl wegen Beleidigung und Bedrohung anzeigen. Gott sei Dank hatte ich mir sein Kennzeichen gemerkt und so war das eine kurze Angelegenheit auf der Wache. Die Polizisten waren auch sehr nett, sagten mir aber gleich, dass die Chancen, den Kerl dranzukriegen, gering seien, da Aussage gegen Aussage stünde. So kam es dann leider auch. Ich konnte den Herrn zwar identifizieren, dieser stritt aber alles ab und meinte, er hätte mich im Leben noch nicht gesehen. Da ich keine Lust auf ein gerichtliches Hickhack hatte, zog ich die Anzeige zurück und die Sache verlief im Sand. Nun zu meiner eigentlichen Beichte.


Ich hatte, seit diesem unerfreulichen Tag, an dem mir der Rollerfahrer sein ganzes Arsenal an Verwünschungen an den Kopf geknallt hatte, immer noch sein Kennzeichen in Erinnerung. Und wie es der Zufall wollte, stand sein Roller einsam und verlassen, an einem Sonntagmorgen auf dem Parkplatz eines großen Tierparks. Weit und breit war keine Menschenseele. Mein Freund und ich waren eigentlich zum Wandern dort, aber diese Gelegenheit konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen. Ich trat ihm dann beide Seitenspiegel ab und warf seinen Roller, zu guter Letzt, noch um. Tat richtig gut! Mein Freund und ich fuhren dann in aller Seelenruhe wieder weg. Gesehen hat uns wohl keiner, das Ganze ist jetzt nämlich schon eine ganze Weile her.

Beichthaus.com Beichte #00031589 vom 12.07.2013 um 14:26:13 Uhr in 34369 Sababurg (Sababurgerstr.) (33 Kommentare).

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Mit Methamphetaminen über die Grenze

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Drogen Selbstsucht Stolz Sucht

In meinen Teenagerjahren (ca. 15-19) hatte ich drei beste Freundinnen, wir waren eine richtig coole Mädels-Clique damals. Wir sind durch dick und dünn gegangen und waren unzertrennlich. Ich hatte aber außerhalb der Schule noch einen anderen Freundeskreis, weil ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031587 vom 12.07.2013 um 11:07:10 Uhr (18 Kommentare).

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Die Geschäfte meines Chefs

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Ekel Engherzigkeit Peinlichkeit Arbeit Chef

Die Geschäfte meines Chefs
Mein Chef hat die Angewohnheit, bei offener Badtür kacken zu gehen. Ich weiß das, weil sich das Licht im dunklen Flur spiegelt und der Geruch nicht unbemerkt bleibt. Ich bin leider die einzige Person, die außer ihm da ist, allerdings ist mir egal, ob er weiß, dass die nachfolgende Tat auf mein Konto geht. Unser Büro ist aufgebaut wie eine kleine Wohnung. Genau gegenüber der Badtür haben wir eine Überwachungskamera, die total überflüssig ist! Die Kameras werden morgens um sieben Uhr manuell angemacht. Und jeden Morgen, bevor mein Chef mal wieder mit offener Tür kacken geht, drehe ich die Kameras in Richtung Badtür. Man kann direkt auf den Donnerbalken blicken. Das Ganze mache ich jetzt seit einer Woche und siehe da - seit Neustem ist die Tür zu. Ich würde nur zu gerne das Gesicht der Sicherheitsleute sehen, die meinen Chef bei seinem Geschäft beobachten mussten. Es tut mir Leid, liebe Sicherheitsleute - aber Spaß muss sein. Wer lässt sich schon gerne vom Kackgeruch seines Chefs beflügeln?

Beichthaus.com Beichte #00031586 vom 12.07.2013 um 08:01:17 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Lügen einer Anwältin

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Lügen Falschheit Waghalsigkeit Musik Berlin-Charlottenburg

Ich bin eine ziemlich erfolgreiche Anwältin. Ich spiele Klavier, bin glücklich verheiratet und trage in der Öffentlichkeit nur Blazer. Demnach bin ich ein echter "Spießer". Doch was niemand weiß: Ich höre nichts lieber als Rap. Für mich gibt es nichts Befriedigenderes, als nach Hause zu kommen, und, so laut es mein Laptop zulässt, Eminem zu hören. Mein Mann und meine Bekannten sind im Glauben, dass ich die heutige Musik verfluche und klassische Musik anbete. Doch ich hasse diese langweilige Musik.
Ich bitte um Absolution

Beichthaus.com Beichte #00031583 vom 11.07.2013 um 13:58:19 Uhr in 10585 Berlin-Charlottenburg (Gierkeplatz) (34 Kommentare).

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