Wenn Hilfsbereitschaft ausgenutzt wird

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Boshaftigkeit Feigheit Verzweiflung Zorn Nachbarn Gersdorf

Ich könnte mir jeden Tag in die Fresse hauen, weil ich zu freundlich bin. Ich wohne mit meinem Mann in einem Haus, in dem es 16 Wohnungen gibt. Nun ja, im Erdgeschoss wohnt eine ältere Dame, die sich den Fuß gebrochen hat. Ich habe ihr angeboten, für sie mit dem Hund spazieren zu gehen. Aber inzwischen überspannt sie es einfach. Sie ruft mich zu jeder Tageszeit runter, weil der Hund muss. Ich arbeite übrigens Vollzeit und habe noch einen Nebenjob. Zusätzlich ruft sie mich zum Einkaufen, damit ich sie zum Arzt fahre und so weiter. Aber damit nicht genug - wenn ich bei dieser besagten Dame aus dem Haus gehe, steht vor mir ihre Nachbarin von gegenüber und bittet mich ebenfalls um meine Hilfe. Ich könnte schreien! Ich bin so dankbar, dass mein Mann momentan im Ausland arbeitet, sonst hätte ich vermutlich schon längst eine Ehekrise. Ich hasse meine Nachbarinnen - ich habe mir sogar schon gewünscht, dass sie tot umfallen. Denn natürlich erzählen sie auch noch herum, wie nett und fürsorglich ich bin - weshalb auch schon eine vom Nachbarhaus zu mir kam und gefragt hatte, ob ich ihr bei meinem nächsten Einkauf etwas mitbringe. Ich verfluche meine gute Erziehung - sogar meine Mutter meinte, dass sie mich zu gut erzogen hätte, was meinen Respekt vor älteren Menschen betrifft. Ich habe inzwischen schon überlegt, ob ich mich eine Zeit lang bei meinen Eltern verkrieche, aber das bringt ja auch nichts. Ich habe auch Angst davor, nein zu sagen, nicht dass sie wirklich noch einen Anfall bekommen und wirklich umkippen. Denn dann habe ich dank meines schlechten Gewissens bestimmt noch mehr Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00031875 vom 09.09.2013 um 16:29:55 Uhr in Gersdorf (26 Kommentare).

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Die Tochter des Professors

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Morallosigkeit Wollust Falschheit Studentenleben

Als Student war ich auf einer Summer School und auf dem dortigen Campus gab es strikt nach Geschlecht getrennte Studentenheime. Dort war auch ein Professor, der mit seiner gut aussehenden Tochter an dem Ganzen teilgenommen hat. Irgendwann kamen wir uns näher und sie […]
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Beichthaus.com Beichte #00031874 vom 09.09.2013 um 23:16:26 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Befreundet mit der militanten Veganerin

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Falschheit Lügen Kollegen Ernährung Kirchanschöring

Seit letzter Woche habe ich einen neuen Job. Meine engste Mitarbeiterin ist Veganerin. Ein anderer Kollege erzählte mir, dass sie noch dazu total militant sei und ich glaubte ihm das auch sofort. Nun war meine Taktik, damit umzugehen, nicht, ihr Fleisch ins Essen zu schmuggeln oder dergleichen. Ich tue einfach so, als würde ich das bewundern, respektieren und als würde mich das interessieren. In Wahrheit ist das genaue Gegenteil der Fall, aber dadurch komme ich super mit ihr aus. Sie schwärmt regelrecht von mir und findet mich super, obwohl ich Fleisch esse. Meine Beichte ist also, dass ich sie ständig belüge und manipuliere. Funktioniert aber super und wäre auch nicht das erste Mal.

Beichthaus.com Beichte #00031870 vom 08.09.2013 um 23:20:14 Uhr in Kirchanschöring (18 Kommentare).

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Glücklich mit Hannah Montana

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Peinlichkeit Lügen Falschheit Feigheit Oberstaufen-Thalkirchdorf

Alle Leute denken von mir, (w/20) dass ich total alternativ und vielleicht sogar ein Punk bin, und deshalb auch Musik in diese Richtung höre. Die Wahrheit ist aber, dass ich am liebsten One Direction, Taylor Swift, Miley Cyrus und solche Sachen höre. Das weiß aber niemand, denn in der Öffentlichkeit tue ich immer so, als wüsste ich gar nicht, was das ist. Hiermit entschuldige ich mich auch bei meinen Nachbarn, die sich die Musik oft auch stundenlang laut anhören müssen. Meine Lieblingsserien sind übrigens Glee und Hannah Montana und ich glaube, dass ich mich daran klammere, um nicht komplett erwachsen werden zu müssen. Verurteilt die Leute nicht nach ihrem Äußeren, manchmal steckt in ihnen ein anderer Mensch, als man erwartet.

Beichthaus.com Beichte #00031868 vom 08.09.2013 um 23:28:59 Uhr in Oberstaufen-Thalkirchdorf (11 Kommentare).

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“Folge

Der Albtraum der Bewohner

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Selbstsucht Arbeit 50+

Ich habe vor einigen Jahren als Zeitarbeiter in der Altenpflege gearbeitet. Ich erhielt in einer der Einrichtungen einen sehr langen Auftrag und blieb dort über ein halbes Jahr. Allerdings konnte ich nach drei Monaten nicht mehr, da ich gnadenlos ausgenutzt wurde. Ich hatte zuletzt vier Wochen am Stück gearbeitet, oft auch in der Nachtschicht. Auch an den drei freien Tagen, die im Anschluss kommen sollten, wurde ich aufgrund des Personalmangels wieder zurückbeordert. Die Situation war auch generell sehr angespannt, da ein Führungswechsel stattgefunden hatte, es ging also keinem der Kollegen wirklich besser. Irgendwann reichte es mir und ich holte mir für fünf Tage einen Krankenschein, schichtete den ab und schrieb in den Brief, dass ich ansteckend sei und es einfach nicht anders geht. Es kam nur eine kurze SMS mit "Erhol dich gut, alles klar" zurück, da mein direkter Vorgesetzter, ebenso wie meine Kollegen, wirklich nett waren und nichts für die Situation konnten.

Als ich nach meinem Krankenschein wieder anfing, wurden mir noch zwei andere Patienten zugeteilt, da eine Dame aus meinem Bereich verstorben und eine andere im Krankenhaus gelandet war. Eine andere Patientin äußerte, dass sie sich sehr freuen würde und Gott dafür dankt, dass ich wieder dort sei. Bei der täglichen Besprechung kam dann der Oberhammer: Wegen meiner kurzfristigen Krankmeldung hatte man einen, bis dato unbekannten, Pfleger engagiert, der der Alptraum jedes Bewohners gewesen sein musste. Er konnte nichts, verstand kein Deutsch und war wohl wirklich sehr grob und unfreundlich. Die eine Dame bekam jedenfalls nach vier Tagen einen Herzinfarkt und die andere verweigerte irgendwann die Flüssigkeitszufuhr und wurde zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht, vier Tage nach ihrer Rückkehr verstarb auch sie. Beide waren schwerst dement und konnten nicht richtig sprechen. Auch eine dritte Person machte uns Sorgen, erholte sich aber zum Glück wieder. Niemand machte mir Vorwürfe, und der Pfleger wurde natürlich auch angezeigt, aber ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen. Wenn ich die Zeit nur durchgezogen hätte! Auf mir lastet das Gefühl, das ich meine Leutchen im Stich gelassen habe. In der Pflege arbeite ich mittlerweile übrigens nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00031866 vom 08.09.2013 um 19:44:18 Uhr (11 Kommentare).

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