Die schlimmste Nacht meines Lebens

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Verzweiflung Missbrauch Diebstahl Trunksucht

Neulich war ich (w) mit Freunden feiern. Ich hatte sehr viel getrunken. Als die Party vorüber war, ging ich mit einem mir bis dato unbekannten Typen nach Hause. Der Alkohol hat mich alle Vorsicht vergessen lassen. Wie konnte ich nur so dumm sein? Bei ihm angekommen, gab er mir noch etwas zu trinken. Danach konnte ich mich nicht mehr richtig bewegen und war geistig sowie körperlich kaum noch anwesend. Ich weiß nicht, was er mir verabreicht hat, aber ich war total ausgenockt und ließ mir alles gefallen, was er danach mit mir anstellte. Ich weiß nicht, wie lange das so ging, aber irgendwann ließ die Droge nach und ich weinte und war total fertig. Er versuchte, einfach weiterzumachen, aber ich wehrte mich und schließlich ließ er von mir ab. Kurz danach schlief er ein. Eine Weile saß ich wie versteinert da, aber schließlich suchte ich mein Zeug zusammen.


Doch anstatt einfach abzuhauen, beklaute ich ihn. Ich weiß nicht mal mehr, wie mir überhaupt so eine bescheuerte Idee kam. Ich habe noch nie zuvor jemanden bestohlen! Ich nahm Geld, ein Ladekabel und ein T-Shirt an mich, weil mein Oberteil von verschüttetem Alkohol klitschnass war. Dann ging ich nach Hause. Nun habe ich furchtbare Angst, dass der Typ mich findet und noch schlimmere Dinge mit mir anstellt. Ich bereue das alles so sehr und habe seitdem nicht mehr meine Wohnung verlassen, aus Angst, ihn irgendwo zu sehen. Anvertraut habe ich mich nur einer Freundin, ich schäme mich einfach so sehr. Morgen ist Montag, also muss ich notgedrungen rausgehen. Was soll ich nur tun? Ich lebe in einer Kleinstadt, also ist die Gefahr, ihm irgendwo, irgendwann über den Weg zu laufen, groß. Ich bereue das alles so sehr!

Beichthaus.com Beichte #00037088 vom 22.11.2015 um 15:45:31 Uhr (29 Kommentare).

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Ich habe einen Obdachlosen bestohlen!

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Diebstahl Feigheit Last Night

Ich (m) möchte etwas beichten, was mir letztes Wochenende passiert ist. Ich war mit ein paar Freunden unterwegs, und als wir dann in den Morgenstunden heimgegangen sind, trennten sich unsere Wege. Lediglich einer ging mit zu mir, um auf meiner Couch zu schlafen. Wir hatten beide kein Geld mehr, keine Zigaretten und wollten unbedingt eine rauchen. Unser Weg führte uns an einem Obdachlosen vorbei, der wohl im Suff vergessen hatte, seine Zigaretten einzustecken, die lagen nämlich neben ihm auf dem Boden. Kurzerhand nahmen wir das Päckchen Zigaretten an uns. Zu unserem Glück war es fast voll. Am nächsten Tag waren meine Erinnerungen zu diesem Vorfall nicht mehr vorhanden, und ich fragte meinen Freund, woher wir diese Zigaretten haben - es war nämlich eine Marke, die wir beide noch nie geraucht hatten.


Er erzählte mir die Geschichte, war darüber aber eher belustigt. Ich fand unsere Tat aber weder lustig noch gut, ich schämte mich dafür. Ich ging also los, zu der beschriebenen Stelle, und sah das der Obdachlose immer noch dort war und die Passanten fragte, ob jemand eventuell eine Zigarette hätte, weil sie ihm gestohlen wurden. Ihm glaubte keiner und man wollte ihm keine geben. Leider war ich zu feige, meine Tat zu beichten. Ich rief eine Pizzeria in der Nähe, bestellte zwei Pizzen für die Straße um die Ecke und kaufte noch eine Stange Zigaretten seiner Marke.


Als dann der Pizzadienst kam, sagte ich ihm, dass er doch bitte die zwei Pizzen und die Zigaretten dem Obdachlosen geben solle, und gab dem Pizzaboten noch ein großzügiges Trinkgeld und bat ihn darum, dem Obdachlosen zu sagen: "Als Entschädigung für die Zigaretten." Nachdem der Lieferant wieder gefahren war, ging ich wieder an unserem Opfer vorbei und sah ihn wirklich strahlen, traute mich aber dennoch nicht, ihn irgendwie anzusprechen und ging nach Hause. Ich möchte also beichten, dass ich im betrunkenen Zustand einen Bedürftigen beklaut habe und nicht mal den Mut hatte, mich persönlich bei ihm zu entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00037050 vom 16.11.2015 um 16:54:14 Uhr (16 Kommentare).

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Ein Furz in der Warteschlange

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Ekel Schamlosigkeit Peinlichkeit

Am Wochenende bin ich mit Freunden auf die Kirmes gefahren und bei unserem Rundgang wollte ich in ein bestimmtes Fahrgeschäft. Es war recht gut besucht und die Personen mussten abgezählt in die Gondeln. Ich wartete mit den anderen Fahrgästen auf der steilen Metalltreppe. Ich merkte beim Warten, wie sich in meinen Gedärmen Gase nach unten schlängelten und es war recht unangenehm. Als sie am Hintereingang angekommen waren, überlegte ich kurz und ließ den Furz. Was eine großartige Erleichterung. Ich blähte meinem Hintermann direkt ins Gesicht. Der Pumps war zum Glück recht leise, aber selbst mir wurde von der fauligen Gaswolke schlecht. Ich guckte unauffällig zu meinem Hintermann und er warf mir einen Blick zu, der mir wünschte, dass die Ketten vom Kettenkarussell an meiner Gondel reißen. Nach dem Blick schämte ich mich selbst für den abgelassenen Schirmständer. Es tut mir leid und ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036999 vom 08.11.2015 um 23:40:26 Uhr (9 Kommentare).

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Mein Kollege ist kindisch und unfähig!

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Engherzigkeit Ignoranz Hochmut Kollegen Arbeit

Ich (w/23) schäme mich unglaublich, dass ich mich letzte Woche über einen Arbeitskollegen beschwert hatte. Wir arbeiten in einem kleinen Büro von einem Onlineshop für Wellnessartikel. Er kommt ständig zu spät, lässt Arbeit tagelang auf seinem Platz liegen und macht Unsinn wie Augen und Münder auf Drucker, Scanner, etc. zu kleben. Er ist 44 Jahre alt und geht auf Krücken. Er meinte mal beiläufig, dass er vor 15 Jahren einen schweren Unfall hatte und deshalb nicht mehr richtig gehen kann. Ich ging von einem Verkehrsunglück aus. Letzten Dienstag sah ich ein komisches Bild über seinem PC hängen. Er erklärte munter, dass er seinen Kopf auf die Glasscheibe des Kopierers gelegt hätte und das Ergebnis lustig fand. In der Pause kotzte ich mich bei einer Kollegin über ihn aus und meinte er wäre ein unfassbar kindischer Idiot, der unserem Image nur schadet.


Zudem regte ich mich über seine Kritikunfähigkeit auf. Diesen Teil bekam die Büroleitung mit, ich hatte sie in meiner Rage nicht mal bemerkt. Sie meinte, sie würde bald ein ernstes Gespräch mit ihm führen, auch sie war genervt. Gestern saß eine andere Kollegin mit ihm und mir in einem Raum. Die beiden unterhielten sich über alles Mögliche und ich erfuhr, dass er seine halbe Kindheit im Krankenhaus verbrachte, wegen einer seltenen Erkrankung. Irgendwann war er geheilt, hatte jedoch kein soziales Umfeld durch die vielen Klinikaufenthalte und wurde depressiv. Eines Tages ist er aus Verzweiflung von einer Brücke gesprungen und deshalb hat er das mit den Beinen. Ich habe ein furchtbar mieses Gewissen, dass ich ihm ein wohl nächsten Dienstag stattfindendes Gespräch mit unserer Büroleitung aufgedrückt habe. Sie hat es ihm schon angekündigt.

Beichthaus.com Beichte #00036992 vom 08.11.2015 um 01:07:45 Uhr (12 Kommentare).

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Probleme eines Bäckers

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Peinlichkeit Ekel Arbeit

Ich möchte etwas beichten, was mir total peinlich ist. Ich arbeite als Azubi in einer Bäckerei und ab und zu kommt es mal vor, dass ich unseren Verkaufswagen fahren muss, wenn die eigentliche Fahrerin Urlaub hat oder krank ist. Vor ein paar Wochen war es dann an einem Samstag wieder so weit: Morgens um sechs Uhr in eine 25 Kilometer entfernte Stadt zur Backstube fahren, Wagen einräumen und um sieben Uhr dann in einem kleinen Stadtteil dieser Stadt in einem Wohngebiet bis 10 Uhr stehen. An sich eine ganz geile Aufgabe, da man dann um 11 Uhr schon Feierabend hat. An diesem Samstag allerdings merkte ich schon beim Öffnen des Verkaufswagen in der Wohnsiedlung, dass ich pinkeln musste, aber nicht gehen konnte, da ja weit und breit keine Toilette in Sicht war und ich nicht bei den Leuten klingeln wollte. Ich dachte mir, dass ich das wohl drei Stunden schaffen sollte und dann in der Backstube auf die Toilette gehe. Allerdings hatte ich auch etwas Durst und habe einfach aus einer Wasserflasche ein bisschen getrunken, die ich eigentlich verkaufen sollte. Die drei Stunden gingen um und mit jeder Stunde wurde es dringender mit dem Druck.


Als es dann endlich kurz vor 10 war, habe ich den Wagen geschlossen und dann passierte es beim Kasse abrechnen. Es wurde so dringend, dass ich nur noch mit gekreuzten Beinen stehen konnte, um es aufzuhalten. Allerdings konnte ich meine Beine irgendwann nicht mehr öffnen, ohne dass was rauslief. Meine Blase war einfach zu voll. Also lief ein Teil in meine Hose. Den letzten Rest habe ich dann in einer superschnellen Bewegung mit Hose runterziehen hinter dem Wagen etwas sichtgeschützt vor den Blumenbeeten einfach auf den Boden laufen lassen. Ich war erleichtert, allerdings konnte man in meiner Jeans genau sehen, dass was daneben gegangen war. Ich musste die übergebliebene Ware allerdings noch zu einer Filiale von uns zum Weiterverkauf bringen. Ich habe mich total geschämt und mich einfach in den Verkaufswagen gesetzt - mit nasser Hose - und habe die Sachen ganz schnell in die Filiale gebracht, bin schnell zur Backstube und abgehauen.


Ich hoffe, es ist niemandem aufgefallen, da meine Jeans ja eigentlich recht dunkel war, aber man konnte trotzdem erkennen, was passiert ist. An der Backstube hab ich auch gesehen, dass sich eine kleine Pfütze auf dem Sitz sammelte. Ich hab einfach den Wagen auf den Hof gestellt, hab ihn abgeschlossen und bin nach Hause gefahren. Es hat sich niemand gemeldet und ich habe niemandem von diesem Vorfall berichtet und werde es auch nie, da ich über 20 bin und es einfach nur unglaublich peinlich war. Seitdem mir das passiert ist, gehe ich jedes Mal, wenn sich meine Blase meldet, direkt auf die Toilette, damit mir das nicht noch mal passiert.

Beichthaus.com Beichte #00036985 vom 06.11.2015 um 15:42:42 Uhr (10 Kommentare).

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