Mein verleugneter Freund

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Dummheit Hochmut Verrat Nachbarn

Ich (w) muss beichten, dass ich mich heute fr mein Verhalten gegenber meiner ehemaligen Nachbarsfamilie sehr schme. <br /> Als ich noch zur Grundschule ging, lebte gegeber eine Mutter mit ihren zwei Shnen, etwa in meinem Alter. Der Vater schlug jahrelang ihre Mutter und die Kinder sahen es mit an. r /> Die Familie war deswegen total kaputt, die Mutter berscttete die Kinder mit teurem Spielzeug und hatte dann kein Geld mehr um ihnen warme Wintersachen zu kaufen, sie zog sogar den Jüngeren einige Zeit lang wie ein Mdchen an, weil sie sich eine Tochter wünschte oder schickte sie an Feiertagen zu Schule. Die beiden wurden total aggressiv, schrien viel, schlugen ihre Mutter und waren in der Schule sehr auffllig. r /> Allerdings habe ich mich mit den beiden immer gut verstanden. Wir haben oft zusammen gespielt und die Mutter freute sich ein Loch in den Bauch, dass ich am Geburtstag vorbei kam - mir gegenüber haben sie sich niemals schlecht verhalten, es gab nichts, dass ich ihnen htte vorwerfen nnen.<br /> Doch bald bekam ich mit, wie die anderen Leute aus dem Dorf über diese Familie dachte: &quot;Total verrckt. Wie die sich anziehen. Die Kinder sind ja gefährlich....&quot; r /> Und irgendwann begann auch ich diese Familie zu verspotten. Ich lachte wie alle den Sohn aus, der einst mein Freund war, wenn er in der Schule von der Direktorin, whrend eines Wutanfalls so lange festgehalten wurde, bis er sich beruhigt hatte. Ich erhlte, wie laut es gegenber immer zuging, wollte nicht mehr zu Besuch kommen und begann abfllig über diese Menschen zu sprechen. Sie sind dann irgendwann in ein anderes Haus im Dorf gezogen, und ich sagte, ich fnde es gut, dass diese Verckten endlich weg seien. /> Da sie sehr zurückgezogen lebten und die hne auf eine Sonderschule gingen, habe ich sie tatsächlich jahrelang nicht wiedergesehen. Nur die Mutter, mit ngendem Kopf, in ihren alten Kleidern traf ich manchmal und immer hielt ich sie für eine &quot;Asoziale&quot;. /> Vor einiger Zeit s ich mit zwei Freunden auf einer Bank, als ich den Sohn - meinen ehemaligen Freund - vorbeilaufen sah. Er fhrte seinen Hund aus, mit ngendem Kopf, starrte uns kurz ausdruckslos an, wandte dann den Blick ab und trottete davon. Meine Freunde begannen sofort zu stern über den &quot;Fetten Verrückten.&quot; /> Das tat mir wirklich weh und ich habe ihn sofort verteidigt, weil mir endlich klar wurde, dass es immer Gnde gibt warum ein Mensch ist wie er ist und dass jeder seine guten Seiten hat! Diese Jungs haben so Schlimmes durchgemacht und mein Verhalten, sowie das der meisten anderen aus dem Dorf hat alles nicht besser gemacht.<br /> Es tut mir sehr Leid, dass ich lange so arrogant und dumm war! Ich will nie wieder Menschen so oberflchlich beurteilen. <br /> Ich scme mich so sehr, wie ich mich damals aufgrund der Meinung anderer von ihm abgewandt habe und auch als ich alt genug war, das zu erkennen, es nicht getan habe.<br /> Das nchste Mal wenn ich ihn sehe, werde ich ihn mal fragen ob er sich noch an mich erinnert und wie es ihm heute geht.

Beichthaus.com Beichte #00029280 vom 18.08.2011 um 00:41:46 Uhr (13 Kommentare).

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Knie verdreht

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Neid Faulheit Falschheit Zorn Arbeit

Vergangene Woche trat ich einen Nebenjob an, als Student habe ich ja derzeit Ferien. Dieser Job dauerte 5 Tage, von 7.30 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 16.00 Uhr. Ich sollte gemeinsam mit zwei anderen eine alte Schule ausumen, Schnke zertrümmern usw., da hier in einigen Monaten die Polizei einziehen chte. r die Arbeit gibt es dann circa 260 Euro. Keine schlechte Sache, dachte ich. <br /> /> Ich war von Montag bis Dienstag nur damit beschftigt, Bretter und Papierstapel aus dem dritten Stock runter in den ll zu tragen. Pro Gang waren das 132 Stufen. Ich legte somit an den ersten zwei Tagen ber 10.000 Stufen zuck - ohne Pause. Rauf, runter, rauf, runter, immer 20 Kilo auf den Armen. Meinen Muskelkater am Mittwoch nnt ihr euch vorstellen. Nun wurden r Mittwoch und Donnerstag zwei weitere Jungs von der Woche davor wieder reaktiviert, die uns helfen sollten. Von wegen... während ich bis circa 10.30 Uhr fast 15.000 Stufen auf dem Konto hatte, gingen die zwei Kerle mit einem dritten fröhlich in den Supermarkt, kauften die Bld und Essen und vesperten gemütlich, wann immer der Chef nicht da war - also circa 75 Prozent der Zeit. Der verbleibende Kollege und ich schufteten weiter. Um 10:30 riss mir dann allerdings der Geduldsfaden, ich bin &quot;gestolpert&quot; und habe mir mein Knie &quot;verdreht&quot; und jammerte beim Hausmeister (nicht mein Chef) herum, ich könne nicht mehr laufen. Dieser sagte mir dann, ich solle dem verbleibendem Kollegen helfen, Schnke einzureißen.<br /> /> /> Diese Arbeit habe ich dann auch gemacht. Mit dem Kollegen konnte ich viel besser arbeiten, wir haben zu Zweit ganze Stockwerke geschafft, nur mit einem Taschenmesser und einem Hammer bewaffnet. Allerdings musste ich trotzdem noch laufen und Bretter ins Treppenhaus tragen - die Stufen jedoch wurden mir erspart. Der Chef war am Donnerstag dann fter da und die drei Faulenzer mussten ranklotzen - und zwar richtig. Mir tat es ein wenig Leid, dass die nun zu Dritt ohne mich arbeiten mussten. Pausenlos mussten sie Treppen laufen, hrend ich es relativ locker hatte. Trotzdem ein geringer Preis dafür, dass sie praktisch den ganzen Mittwoch pausiert haben. Am Freitag habe ich dann wieder normal mitgearbeitet, da die faulen Säcke ja wieder weg waren.

Beichthaus.com Beichte #00029233 vom 06.08.2011 um 14:05:00 Uhr (12 Kommentare).

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De Bello Gallico

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Betrug Faulheit Schule

De Bello Gallico
Ich (m/43) möchte auch etwas beichten. Vor etwa 25 Jahren stand die Abschlussprfung in Latein an und ich war ein ziemlicher Depp in Latein. Unser Lehrer hatte die Angewohnheit vor großen Tests immer &quot;Vokabelbltter&quot; auszuteilen, auf denen eben Vokabeln standen, von denen viele im Test drankamen (circa 60-80%).<br /> Zwei Wochen vor der Abschlusspfung teilte er wieder ein solches Blatt mit circa 50 Vokabeln aus. Ich hatte daraufhin den Plan, mithilfe dieser Vokabeln den Text herauszufinden und auswendig zu lernen. Da ich wusste, dass der Text aus &quot;De Bello Gallico&quot; von Caesar war, war das nicht so aufwendig, als wenn ich mich durch Jahrhunderte römische Literatur whlen musste, aber es war aufwendig genug bei 600-700 Seiten lateinischem Text.r /> Also holte ich einen Kumpel dazu, dem auch auffiel, dass gut 90% der rter auf dem Vokabelzettel Verben waren. Also suchte jeder von uns auf 300 Seiten lateinischem Text alle Verben raus. Wir hatten nach 3 Tagen Dauerarbeit (von der Schule nach Hause kommen, Lateinbuch raus und suchen, abends 2 Stunden r den Rest lernen, schlafen) ein wahres Register aller Verben aus Caesars Werk. Das suchten wir jetzt durch, einer nahm das Register, einer das Vokabelblatt und stundenlang kamen aus dem Zimmer lateinische Verben. Am Freitag (das Vokabelblatt wurde am Montag ausgeteilt) fanden wir endlich eine Stelle, die richtig gut passte, die wurde im Buch eingemerkt und bis zum Test (Montag der überchsten Woche, also 10 Tage spter) immer wieder durchgelesen, mit Übersetzung eines dritten Eingeweihten, dem Bestem in Latein. /> Die restlichen Tage verbrachte der Rest der Klasse mit Latein lernen, wir drei mit regelmßigen Kneipenbesuchen. Am Prüfungstag konnten wir drei den Text auswendig, sowohl Latein als auch Deutsch. Unser Lehrer versuchte wohl so etwas noch zu unterbinden, indem einzelne Stellen fehlten, allerdings markierte er das mit [...] und wir konnten auch den lateinischen Text auswendig, sodass er uns damit nicht in die Falle lockte. Heraus kam, dass wir drei alle eine Eins schrieben und nun eine gute Lateinnote im Abizeugnis stehen haben. Unseren Lateinlehrer hatte ich gut 15 Jahre ster mal getroffen und ihm die Geschichte erzhlt, er musste lachen und war davon erfreut, dass wir uns derartig mit Latein beschäftigten um eine gute Note zu bekommen. Beichten möchte ich, dass wir drei eine Woche lang zum Saufen gegangen sind, während der Rest der Klasse stundenlang Latein büffelte, aber hey, ihr ttet von Caesar lernen können, die richtige Taktik macht den Sieg. Anzumerken sei noch, dass es vor 25 Jahren natürlich kein Internet gab, lang leben die cher und die geistigen Fähigkeiten eines Menschen, der zum Lateinlernen zu faul ist.

Beichthaus.com Beichte #00029194 vom 25.07.2011 um 18:00:00 Uhr (25 Kommentare).

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Der gre Diktator

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Faulheit Diebstahl Schule Riedlingen

Bei der Abschlussfeier in der Schule, bei der auch immer festlich die Zeugnisse berreicht werden, drfen Klassen- und Schulsprecher auch immer Reden an das Publikum halten. Da ich dieses Jahr Klassensprecher war, durfte auch ich diese Ehre übernehmen. Ich muss beichten, dass ich einen Teil der Rede von Charlie Chaplins Abschlussrede des Films &quot;Der groe Diktator&quot; geklaut habe und mich jetzt ein wenig das schlechte Gewissen plagt, weil ich im Anschluss r meine &quot;groartige&quot; Rede viel Lob und Anerkennung erfahren durfte. Andererseits sind die fundamentalen Aussagen (Rechtschaffenheit, chstenliebe,...) der ursprnglichen Rede genau meine Ansicht der Dinge und ich hätte das nicht besser ausdcken können. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00029031 vom 12.06.2011 um 11:49:47 Uhr in 88499 Riedlingen (Zwiefalter Straße 50) (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nachhilfe in Sachen...

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Begehrlichkeit Falschheit Fremdgehen Schule K&uuml;ssnacht

Meine Freundin gibt Nachhilfe r die Gymnasiumaufnahmepfung bei uns zu Hause. Letzthin ist eine Schlerin (16) zu frh gekommen, respektive meine Freundin musste lnger arbeiten und vergaß es ihr zu sagen. Jene Sclerin warf mir schon öfters so verführerische Blicke zu. So sen wir am Tisch und ich versuchte ihr was über Mathe zu erkren. Doch sie hörte nicht wirklich zu, sondern sah mich nur an. Ich lies mir nichts anmerken, bis zu dem Zeitpunkt als sie plötzlich auf meinem Schoß sa und sagte, ich solle weiter erkren. Schlussendlich hat sie mir einen geblasen. Als meine Freundin nach Hause kam, lieen wir uns nichts anmerken. Es musste so kommen, wie es das Schicksal wollte. Meine Freundin musste gestern ebenfalls wieder nger arbeiten und bat mich ihre Schlerin zu übernehmen, da sie bis spät in die Nacht arbeiten müsse. Als die Schülerin bei mir war, sagte ich ihr, das meine Freundin bis sehr spät arbeiten muss und darum ich sie unterrichten msse. Sie sah mich an und fragte, ob wir weitermachen, wo wir letztes Mal aufgehrt hatten. Ich beichte nun, dass ich anstatt dieser Schlerin was beizubringen, Sex mit ihr hatte. Tut mir Leid, dass ich meine Freundin betrogen habe.

Beichthaus.com Beichte #00028932 vom 16.05.2011 um 16:18:06 Uhr in Küssnacht (35 Kommentare).

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