Die Depressionen gefährden mein Studium!

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Verzweiflung Betrug Manie Studentenleben

Ich habe vor gut einem Jahr den Menschen verloren, der mir in meinem Leben am nächsten stand. Der Tod kam plötzlich und völlig unerwartet und hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Ich bin in eine tiefe Depression gestürzt, aus der ich trotz Therapie immer noch nicht herausgekommen bin. Ich befinde mich zurzeit in der Endphase meines Studiums, mir fehlen "nur" noch mehrere Hausarbeiten, die ich noch schreiben muss. Aber seit dem Tod dieses Menschen bekomme ich rein gar nichts mehr zustande. Ich versuche nun schon seit einem Jahr, diese Hausarbeiten zu schreiben, aber ich bekomme es nicht hin, trotz psychologischer Unterstützung. Wenn ich sie bis Ende dieses Jahres nicht abgegeben habe, ist mein Studium futsch. Das ist die letzte Deadline, die mir gegeben wurde.

Ich habe Angst, dass ich das nicht hinbekommen werde, und überlege deshalb, einen Ghostwriter zu engagieren. Bisher habe ich davor gezögert, weil eine Hausarbeit wohl mindestens 300 Euro kostet und ich Angst habe, dass es herauskommt oder dass ich auf eine unseriöse Abzocker-Seite stoße und über den Tisch gezogen werde. Ich habe schon ein bisschen im Internet gesucht und überlege nun, zumindest zwei der Hausarbeiten gegen Geld von jemand anderem schreiben zu lassen. Ich beichte, dass meine größte Sorge bei dem Ganzen nicht mein schlechtes Gewissen ist, sondern die Angst, beschissen zu werden. Entweder, indem ich Geld bezahle und nichts dafür bekomme, oder für mein Geld eine schlechte Arbeit bekomme, die ich so nicht abgeben kann, oder, am Schlimmsten, dass ich erpresst werde à la "Gib mir weitere 300 Euro, oder ich sage deiner Uni, dass du beschissen hast!"

Beichthaus.com Beichte #00037099 vom 24.11.2015 um 09:49:55 Uhr (25 Kommentare).

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Selbstgespräche und Sockenschuss

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Peinlichkeit Zwang Manie Maßlosigkeit

Ich glaube, ich leide an einer Zwangsneurose. Und zwar muss ich immer mit mir selbst reden und mir selbst erklären, was ich mache. Beispielsweise erkläre ich mir selbst, wie ich meine Ernährung demnächst umstelle, ich erzähle mir, was für Klamotten ich mir demnächst kaufen möchte und all so ein Zeug. Auch führe ich sehr oft gedankliche Selbstgespräche. So weit, so gut. Jedoch muss ich all meine "Sorgen" auch meiner Freundin erzählen, weil mich das echt belastet. Es mag komisch klingen, aber aktuell habe die Sorge, welche Jacke ich mir kaufen soll. Soll es eine Winterjacke sein, oder doch eher eine neue Regenjacke für nächstes Jahr? Ich werde bei diesen Gedanken total bekloppt und frage mich, warum ich solche Sorgen habe. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich wie Sheldon Cooper bin, ich hasse nämlich Veränderungen und würde am Liebsten alles so genau planen wie er. Ich beichte, dass ich anscheinend einen ziemlichen Sockenschuss habe, aber irgendwie nicht damit aufhören kann.

Beichthaus.com Beichte #00037098 vom 24.11.2015 um 09:48:14 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Zwischen Kriminalität und Ansehen

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Gewalt Aggression Verzweiflung Last Night

Es ist mir schon immer sehr schwer gefallen, Freunde zu finden. Man hat mich (m) häufig wegen meiner pummeligen Figur lächerlich gemacht. Man nannte mich Riesenbaby. Im Sommer, nach dem Schulabschluss, habe ich eine Wandlung durchgemacht. Es konnte nicht mehr so weitergehen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00037097 vom 23.11.2015 um 23:27:05 Uhr (23 Kommentare).

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Ich war eine Rassistin

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Vorurteile Zorn Aggression Gewalt Last Night Stuttgart

Ich (w/32) war bis vor einigen Jahren eine furchtbare Rassistin. Ich habe bei jeder Gelegenheit gegen Migranten gepöbelt, aber das nur im privaten Umfeld. Das ging alles bis zu einem bestimmten Schlüsselereignis. Es war ein Samstagabend, als ich mit meinem Freund […]
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Beichthaus.com Beichte #00037096 vom 23.11.2015 um 21:40:52 Uhr in Stuttgart (Theodort-Heuss-Straße) (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Schrank voller Stifte

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Diebstahl Sucht Maßlosigkeit Arbeit

Ich war ein Jahr lang arbeitslos bzw. hatte keine Ausbildung gefunden. In dieser Zeit habe ich viele Praktika gemacht - meistens über vier Wochen lang und ich war bei ungefähr sieben Stellen im Büro tätig. Jetzt zur Beichte: Ich klaue wie eine Elster! Alles, was nicht niet- und nagelfest ist, nehme ich mit. Scheißegal ob Stempel, Stifte oder Sonstiges. Ich habe einen riesigen Schrank voller Stifte, eigentlich brauch ich das Zeug nicht, aber ich denke mir immer: "Kann man irgendwann bestimmt mal gebrauchen." Ich habe jetzt alles, um eine geschätzte 300-Mann-Bürofirma auszustatten. Ich bin jetzt Beamter und weiß, dass ich riesige Schwierigkeiten bekommen kann. Aber ich werde diese "Klausucht" am Arbeitsplatz nicht los. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037094 vom 23.11.2015 um 16:25:42 Uhr (8 Kommentare).

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