Spende nur 30 Cent täglich!

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Dummheit Verschwendung Geld Triftern

Ich (m/20/naiv) möchte beichten, dass ich einer der größten Deppen überhaupt bin. Letzte Woche hat ein Kerl bei mir geklingelt, der mir erzählte, wie sehr sein Arbeitgeber (eine Service-Vermittlung im Bereich Luftrettung) doch unter neuen Gesetzen und damit wegfallenden Subventionen leide und dass doch dadurch nicht zuletzt auch die Verletzten litten, deren Rettung nun viel länger dauern würde. Mit einer Spende von täglich 30 Cent würde ich der Menschheit helfen können, versicherte er mir. Da ich zwar naiv aber doch manchmal auch skeptisch bin, sagte ich, ich müsse es mir erst in Ruhe überlegen. Er war zwar sichtlich nicht zufrieden damit, nahm meine Entscheidung aber scheinbar an. Er sagte, ich solle nur noch einmal die Widerrufsbelehrung unterschreiben.

Und hier kommt meine unendliche Dummheit ins Spiel: Ich unterschrieb, ohne zu lesen, was darunter stand. Unter Widerruf stellte ich mir ehrlich gesagt vor, dass ich damit noch keine Verbindlichkeiten eingehe, was ein Irrtum war. Für alle Leser, die es nicht wissen sollten: Das Widerrufsrecht gestattet euch, einen abgeschlossenen Vertrag innerhalb von zwei Wochen ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Naja jetzt bin ich eine Erfahrung reicher und 156 Euro ärmer. Ich hoffe, dass diese Beichte einige davor bewahrt, den gleichen dummen Fehler zu begehen.

Beichthaus.com Beichte #00025359 vom 10.12.2008 um 19:22:20 Uhr in Triftern (26 Kommentare).

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Zu faul für guten Sex

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Faulheit Trägheit Sex Begehrlichkeit

Ich möchte beichten, dass ich mit meinem Sexualleben total unzufrieden bin. Meine Freundin schläft höchstens ein Mal die Woche mit mir, und blasen kann sie auch nicht so toll. Das Schlimmste ist aber, dass ich selbst schuld bin, weil ich im Bett eine ziemliche Niete […]
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Beichthaus.com Beichte #00025169 vom 20.11.2008 um 23:59:06 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die Fernbedienung des Garagentors

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Stolz Boshaftigkeit Zwietracht Rieden

Heute hat es geklappt, aber dazu muss ich etwas weiter ausholen. Mein Nachbar hat eine Garage mit automatischem Toröffner, der über Funk gesteuert wird. Bei Gelegenheit habe ich den Typ der Fernbedienung ausgespäht und mir dieselbe Fernbedienung besorgt. Diese Fernbedienung hat zehn Codeschalter für die Verschlüsselung und damit 1024 verschiedene einstellbare Codes. Immer wenn meine Nachbarn nicht zu Hause waren, habe ich nach System getestet. Nach circa 400 Versuchen hatte ich den Code und konnte sein Tor bedienen. Heute hat es geklappt. Während die Nachbarsfrau aus der Garage fuhr, habe ich das Tor geschlossen. Die Aufregung und der Schaden waren groß. Wenn der Nachbar das Tor repariert hat, mache ich im richtigen Moment wieder zu. Dann aber beim Sohn, der hat vor vier Wochen den Führerschein bekommen. Ich freue mich schon drauf!

Beichthaus.com Beichte #00025082 vom 06.11.2008 um 23:11:15 Uhr in 92286 Rieden (40 Kommentare).

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Der alltägliche Schwachsinn

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Verzweiflung

Der alltägliche Schwachsinn
Ich habe oft das Gefühl mein Leben sinnlos zu verschwenden, andererseits sehe ich aber auch irgendwie keinen wirklichen Sinn im Dasein!? Bei genauerer Betrachtung stellt sich mir immer vieles als fraglich bis vollkommen idiotisch dar. Ich meine, man wird geboren, lebt im Optimalfall gesunde 80 Jahre und dann stirbt man. Ende der Vorstellung! Was danach kommt, oder ob da überhaupt noch was kommt, ist genau so wahrscheinlich, wie dass nichts mehr passiert. Das Einzige, was wirklich sicher ist, ist, dass das Leben eine auf kurze Zeit begrenzte Angelegenheit ist. Jede Minute, die man davon nicht nutzt, ist eine vergeudete Minute, die man nicht mehr zurückbekommt. Nur trotz dieses Bewusstseins hänge ich im alltäglichen Schwachsinn fest und nutze meine kurze Lebenszeit nicht wirklich sinnvoll. Ich fühle mich irgendwie von unserer Gesellschaft um mein Leben betrogen, 2000 Jahre Evolution und das soll alles sein?

Da haben also Milliarden Menschen vor mir gelebt, deren Dasein offensichtlich genau so nutzlos war, wie meines, oder die absolut nichts Effektives zu einer besseren Gesellschaft oder einem sinnvolleren Leben beigetragen haben. Wobei ich mir auch oft die Frage stelle, was überhaupt Sinn macht. Genau genommen ist das irdische Dasein ein großer Haufen Schwachsinn, bei dem wir uns alle sehr ernst nehmen. Dogmen, Ethik, Wissenschaften, möglichst viel Lernen um Wissen zu erlangen, das einem am Ende doch nichts erklärt, einem Job nacheifern, um mehr Geld zu haben, mehr Geld, mit dem man sich dann Dinge kauft, die man eigentlich gar nicht braucht. Dinge, die man gekauft hat pflegen, gesunde Ernährung und viel Sport, um länger zu leben. Länger leben, um dann alt und einsam zu werden, aber dabei gute Figur zu machen. Jung sein, um mit allem unzufrieden zu sein, und dann älter werden, um wieder jung sein zu wollen. Beinrasur, Augenbrauen zupfen, Fingernägel lackieren, das Auto waschen, in einem Club stampfend rhythmischen Geräuschen folgen, Bier trinken und Zigaretten rauchen, Paarungszeremonien um sein Ding in das Ding von jemand anderen zu stecken, dabei dann Kinder bekommen und deswegen bis zum Ende seines Leben jemand anderen ertragen müssen! Wir sind ein Haufen Schwachsinniger, die auf einer großen Kugel durchs All treiben! Oft fühle ich mich einfach nur Lebensmüde, das noch nicht in dem Sinn, dass ich mich vom Balkon stürzen möchte, aber ich empfinde das Leben oft einfach nur als eine in sich wiederkehrende Wiederholung mit neuen Statisten. Ich beichte, dass ich nichts mit mir und meinem Leben anzufangen weiß, ich bin ein Schwachsinniger unter Schwachsinnigen und in 50-60 Jahren werde ich dieses Leben beenden, ohne dass mein Dasein irgendeinen Sinn gehabt hat.

Beichthaus.com Beichte #00024963 vom 17.10.2008 um 12:04:45 Uhr (56 Kommentare).

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“Beichte

Sturzbetrunken in Barcelona

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Schamlosigkeit Feigheit Lügen Urlaub Barcelona

Ich (m/24) und ein Kumpel haben in Barcelona sturzbetrunken in ein Einkaufszentrum gepinkelt. Es war die Abschlussfahrt mit der gesamten Fußballmannschaft. Ich war irgendwie schneller fertig und bin schon mal ein paar Meter weitergegangen. Prompt wurde mein Kumpel erwischt und nach ewigem Hin und Her von den Securities der Polizei übergeben und abgeführt. Ich habe mir das ganze Spektakel aus sicherer Entfernung angeguckt und so getan, als würde ich ihn nicht kennen.

Anschließend ging ich einfach wieder zu meiner Gruppe zurück. Den anderen erzählte ich er wäre schon mal zurück ins Hostel gefahren. Erst als er Stunden später im Hostel auftauchte und berichtete, war ich der Buhmann der Stunde. Danach habe ich eine Runde Bier ausgegeben und diese Aasgeier waren wieder zufrieden. Sorry, dass ich dir nicht geholfen habe, aber es war einfach zu lustig dich in runtergelassenen Hosen mit der spanischen Polizei diskutieren zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00024958 vom 16.10.2008 um 13:37:40 Uhr in Barcelona (15 Kommentare).

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