Alkohol sollte verboten werden!

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Vorurteile Ekel Trunksucht

Ich (m/31) beichte, dass ich, wenn ich durch einen Supermarkt gehe, bestimmt fünf Mal "Alkoholiker" oder "alles Alkoholiker" denken muss. Ich habe eine absolute und irrationale Abneigung gegen Alkohol und kann auch nicht wegschauen, wenn jemand Weinflaschen oder sonstige Alkoholika im Einkaufswagen oder auf dem Band liegen hat. Ich frage mich dann, ob und wie lange er bzw. sie schon ein Alkoholproblem hat und ob er oder sie sich dessen bewusst ist. Außerdem halte ich bei solchen Leuten Ausschau nach den Anzeichen einer Alkoholsucht (sichtbare Äderchen im Gesicht, rote Nase, Zittern, und so weiter) selbst wenn sie nur eine Flasche Wein kaufen, die wahrscheinlich fürs Kochen gedacht ist. Wenn sie aber mehr kaufen, etwa eine ganze Kiste Wein oder zwei Flaschen Schnaps, denke ich, dass die gerade Ihren Vorrat für die nächsten Tage kaufen, während die anderen wahrscheinlich jeden Tag nur eine Flasche kaufen, damit es nicht so auffällt.


Ich vermute aber auch, dass viele Kioske und kleine Supermärkte von Alkoholsüchtigen leben und dies insgeheim unterstützen, besonders mit den kleinen Schnäpsen - mal ehrlich, die trinkt doch keiner, weil es schmeckt, sondern nur, um betrunken zu werden. Was meiner Meinung nach auch bei 80 Prozent der Spirituosen der Fall ist. Ich beichte also meinen Wunsch, jeglicher Alkohol wäre ab sofort verboten - oder noch besser, könnte gar nicht mehr hergestellt werden, obwohl ich rational weiß, dass die meisten Menschen vernünftig mit Alkohol umgehen können. Kleiner Nachteil: Es gäbe weniger Beichthausgeschichten von versoffenen Idioten und betrunken Mädchen, die etwas bereuen.

Beichthaus.com Beichte #00034789 vom 06.01.2015 um 10:51:19 Uhr (20 Kommentare).

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Dicke Menschen sind eklig!

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Hass Zorn Vorurteile Gesundheit

Ich (m/20) hasse fette Menschen! Sie widern mich einfach an. Abschaum der Gesellschaft! Ich rede dabei nicht von den kräftig gebauten, die einfach wie aufgeblasen aussehen oder wie kleine Berge, sondern von denen mit Speckrollen, dreifachem Doppelkinn und jedes zusätzliche […]
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Beichthaus.com Beichte #00034722 vom 29.12.2014 um 15:43:39 Uhr (20 Kommentare).

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Junge Leute und ihre Psycho-Pillen

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Vorurteile Engherzigkeit Gesundheit Gesellschaft

Ich (m/34) hatte beruflich die letzten vier Wochen mit einem Psychologen zu tun, in dessen Haus ich die Elektroinstallation ausführte. Ein sehr freundlicher Mann, mit dem ich oft ins Gespräch kam. Dabei kamen wir auf das Thema der jugendlichen oder jungen Erwachsenen zu sprechen, welche sich oftmals sehr auffallend benehmen würden. Ich denke, ich habe bei ihm sozusagen einen wunden Punkt getroffen, denn er begann, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Er erklärte mir, dass von zehn Menschen im Alter zwischen 15 und 30 mindestens acht davon in psychologischer Behandlung sind. Das bedeutet meist, dass sie Medikamente bekommen, welche ihre Gefühle und Emotionen beeinflussen. Junge Menschen haben Probleme, mit ihrer Umwelt klarzukommen. Sie drehen bei kleinsten Kleinigkeiten durch oder brechen zusammen. Warum das heutzutage so ist, konnte er mir nicht sagen. Er meinte nur, dass das vor 20 Jahren noch kein Thema war, aber jetzt setzt sich keiner dieser Menschen mehr wirklich mit seinen Problemen auseinander oder versucht, etwas zu lösen, sondern geht sofort zu einem Arzt und lässt sich starke Pulverchen verschreiben.


Ich war ein wenig entsetzt und konnte das Ganze nicht so recht glauben, da ich solche Probleme nicht kannte und auch in meinem großen Bekanntenkreis nicht vermutet hatte. Am nächsten Wochenende beim Fortgehen, fragte ich bei Bekannten und Freunden nach und stellte entsetzt fest, dass wirklich fast ausnahmslos alle Medikamente, die ihr Gemüt beeinflussen, einnahmen. Bei manchen musste ich ein wenig nachfragen, andere gaben es ohne Umschweife zu. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass diese Menschen einfach ein sonniges Gemüt haben. Dass diese gute Laune von Psycho-Pillen kommt, daran hätte ich im Traum nicht gedacht. Eine 23-jährige Bekannte erzählte mir, dass sie von ihrer Ausbildungsstelle geflogen ist, nachdem sie oftmals zu spät gekommen war. Daraufhin bekam sie eine Krise und ließ sich Tabletten verschreiben. Auf die Frage, warum sie nicht einfach pünktlich hätte zur Arbeit kommen können, und somit keine Probleme gehabt hätte, wusste sie keine Antwort. Ein an und für sich intelligenter Kumpel, der sehr muskulös und für mich auch geistig sehr gefestigt zu sein schien, gab auch zu, schon seit längerem Pulver zu nehmen. Seine Freundin hatte ihn damals verlassen und im Internet wurde er wegen seines trainierten Körpers gemobbt.


Daraufhin ließ er sich Pulver verschreiben, um im Leben noch halbwegs klarzukommen. Dabei dachte ich immer, dieser Mensch habe mehr Selbstvertrauen als alle anderen. Warum er nicht daran gearbeitet hat, um damit klarzukommen, konnte er mir auch nicht sagen. Er meinte nur, so wäre es schon okay und er komme jetzt besser mit seiner Umwelt klar. Diese Geschichten könnte ich noch länger fortsetzen. Was ich mir in den Tagen für Storys anhören konnte, warum die Menschen Medikamente für ihre Psyche nehmen, hat meinen Glauben an die Menschheit nachhaltig verändert. So etwas kenne ich einfach nicht, und ich hatte in meinem Leben auch schon einige Schicksalsschläge zu bewältigen und das habe ich auch ohne die Einnahme von Medikamenten geschafft! Sie kommen mit ihren Leben nicht klar und lassen sich sofort vom Doktor etwas dagegen verschreiben. So etwas ist doch nicht normal! Die Leute sollen lernen, mit ihren Problemen klarzukommen! Auch verstehe ich jetzt die eigenartigen Verhaltensweisen vieler junger Leute in der Öffentlichkeit, welche aus der Einnahme von Psychopharmaka herrühren. Ich beichte hiermit, dass ich viele Menschen jetzt mit anderen Augen sehe und diese verabscheue, weil sie ihre Probleme nicht selbst verarbeiten können und psychisch so ungefestigt sind, dass sie sofort zum Arzt laufen, um sich Pillen verschreiben zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00034695 vom 26.12.2014 um 07:51:44 Uhr (10 Kommentare).

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Rassistische Ossis

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Vorurteile Hass Aggression Misstrauen Gesellschaft

Ich bin Türke und hasse die Ossis! Ich bin hier aufgewachsen, habe zu 60-70 Prozent deutsche Freunde, habe mein Abi gemacht, gearbeitet und studiere jetzt auch noch. Nirgendwo und niemals hatte ich Probleme mit Rassismus - bis ich vor fünf Jahren das erste Mal nach […]
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Beichthaus.com Beichte #00034672 vom 23.12.2014 um 02:54:12 Uhr (64 Kommentare).

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“Folge

Meine neue Freundin zu Besuch bei meinen Eltern

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Ignoranz Vorurteile Familie Weihnachten

Meine neue Freundin zu Besuch bei meinen Eltern
Am ersten Weihnachtsfeiertag werden meine Eltern einen Schock erleben. Dann soll ich (m/29) nämlich mit meiner neuen Freundin zu Besuch kommen. Ich muss dazu sagen, dass mein Vater Parteimitglied bei der AfD ist. In den letzten Wochen waren sie auch auf den Pegida-Demos. Meine Eltern sind mit dem Alter immer konservativer geworden. Wo früher die Rolling Stones liefen, läuft heute nur noch Helene Fischer und 50iger-Jahre Schlager. Ich habe die Empfehlungen meiner Eltern, was die Frauenwahl angeht, immer ignoriert. So auch dieses Mal. Meine neue Freundin ist schwarz und zu allem Überfluss auch noch Muslime. Da sie auch noch einen typisch alt-deutschen Namen hat (wegen deutscher Kolonien in Afrika) ist meinen Eltern bislang nichts aufgefallen. Meine Freundin ist die bislang größte Liebe meines Lebens und ich werde die Vorurteile meiner Eltern gekonnt ignorieren.

Beichthaus.com Beichte #00034659 vom 21.12.2014 um 13:35:49 Uhr (81 Kommentare).

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