Mein Vater war ein Vergewaltiger

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Missbrauch Gewalt Aggression Verzweiflung Familie

Ich (m/37) bin als Kind mehrere Jahre (von etwa vier bis zehn Jahren) von meinem Vater vergewaltigt worden. Mein Vater war starker Alkoholiker, und wenn er vom Trinken nach Hause kam, wusste ich, was mir blhte. Ich hatte panische Angst, konnte mich aber gegen ihn []
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Beichthaus.com Beichte #00037977 vom 02.04.2016 um 09:34:54 Uhr (18 Kommentare).

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Mein Leben wird von Angst beherrscht

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Verzweiflung Zwang Manie Gesundheit

Ich (m/bald 30) habe die Kontrolle ber mein Leben an die Angst abgegeben und das leider nicht zum ersten Mal. Vor knapp acht Jahren entwickelte sich bei mir eine Agoraphobie mit Panikstrung, deren Symptomatik recht simpel zu erklren ist, auch wenn es bei jedem Menschen anders ausschaut. Ich fing an Panikattacken zu bekommen, wenn ich weitere Strecken zurcklegen musste oder auf groe Pltze ging, die mit vielen Menschen befllt waren. Das Ganze entwickelte sich sehr schnell und dramatisch, sodass ich kaum noch das Haus verlassen wollte. Ihr msst euch vorstellen, ihr verlasst das Haus, doch pltzlich befindet sich der eigene Krper scheinbar grundlos in Todesangst - Puls von 200, Schwindel, Tunnelblick, Schweiausbrche und das stndige Gefhl, jeden Moment das Bewusstsein zu verlieren, sich zu bergeben oder gar zu sterben. <br /> <br /> <br /> Aufzuhalten ist das Ganze nur durch eines: Durch die Flucht in meine sichere Hhle, sprich nach Hause. Das Ganze ist so extrem, dass ich bei starken Panikattacken unmittelbar einschlafe, da der Krper einfach am Ende seiner Belastbarkeit ankommt. Zu dieser Zeit war ich aktiver Zeitsoldat, der fast berentete Truppenarzt hielt mich fr einen Simulanten, einen Therapieplatz bekam ich nicht und Chemietabletten lehnte ich ab. Somit biss ich mich ein Jahr bis zum Dienstzeitende weiter durch und konnte durch Vitamin B einen Therapieplatz bekommen und diesen in Anspruch nehmen, als ich ins zivile Leben berging. So weit, so gut: Ich durchlief eine Therapie, nahm zur Sttze auch Medikamente und ein gutes Jahr spter ging es mir schon deutlich besser, mein Leben fing langsam an, normal zu verlaufen und ich lernte, die Panik unter Kontrolle zu bekommen.<br /> <br /> <br /> Als es mir wirklich gut ging, entschloss ich mich dazu, die Medikamente langsam abzusetzen. Von da an fiel ich in ein unvorstellbares Depressionsloch, meine Beziehung ging nach acht Jahren in die Brche, ich verlor meinen Job und dann auch noch meine Wohnung, um ein Haar wurde ich obdachlos. Ich verbrachte 1,5 Jahre damit, mich in meiner kleinen Horrorwohnung alleine mit meinem Hund zu verkriechen und seelisch abzustrzen, bis ich mich umbringen wollte, was aber verhindert wurde. Ich berappelte mich sehr langsam, fand Arbeit und auch wieder zurck ins Leben. Ich traf eine Freundin aus Kindheitstagen und wir kamen zusammen. Eigentlich kann man sagen, es ging alles voran und schien sich wieder zu richten.<br /> <br /> <br /> Als wir dann vor gut einem halben Jahr in den Urlaub noch Holland fuhren, kam die Panik mit einem heftigen Tritt ins Gesicht zurck. Mitten auf der Autobahn hatte ich so starke Anflle, dass der Urlaub fast abgebrochen werden musste. Ich biss mich durch die Hollandwoche, eher schlecht als recht. Als wir dann zurck in Deutschland waren, wurde alles innerhalb weniger Tage so schlimm, dass ich nicht mehr das Haus verlassen konnte, da mein Krper nach ein paar Metern sofort im Eskalationsmodus war. Und das war dann auch so schlimm, dass die Angst, davor Angst zu bekommen, so schlimm war, dass ich gar nicht mehr rausgehen wollte. Ich habe mich an diesem Tag von meiner Freundin in eine Klinik einweisen lassen. Ich war aber drei Tage spter schon wieder zu Hause, da einem dort nicht geholfen wird, es sei denn, man nimmt Medikamente.<br /> <br /> <br /> Ich finde keinen Therapieplatz, die Wartelisten belaufen sich auf mindestens sechs Monate, meine alte Therapeutin meint, sie knne mir nicht mehr helfen und mein Zustand verschlechtert sich immer mehr. Ich bin noch berufsttig, aber wei nicht, wie lange mein Arbeitgeber das mitmacht, da ich in letzter Zeit unregelmig erscheine, obwohl ich meinen Beruf wirklich gerne mache. Ich verbringe seit nun sechs Monaten meine Zeit auf der Couch meiner Freundin. Sie nimmt mir alle Aufgaben ab, die mich belasten. Somit ziehen die Tage und Wochen an mir vorbei und ich liege angsterfllt auf der Couch und sehe durch das Fenster. Ich wnsche mir, wieder zehn Jahre alt zu sein, einfach unbedacht nach drauen zu gehen, die Sonne zu genieen oder einfach nur zu spren, dass ich lebe! Gehe ich heute raus, sei es nur eine kleine Runde mit meinem Hund, rastet mein Krper aus und hrt einfach nicht auf damit, bis ich wieder zu Hause bin. Der scheinbar nie endende Kreislauf einer Scheihausspirale dreht sich um mein Leben.<br /> <br /> <br /> Eine Familie, die ich mich sttzen kann, gibt es leider nicht. Meine Eltern trennten sich, als ich fnf Jahre alt war. Mein Vater verstarb, meine Mutter gab mich mit 15 Jahren ins Heim. Verwandte gibt es nicht. Mein bester Freund hat meine Situation nie nachvollziehen knnen und sich vor Kurzem von mir abgewandt. Ich habe eine tolle Freundin, einen wunderbaren Hund, einen Job, der mir Freude bereitet, ein Dach ber dem Kopf und genug zum Essen. Das Leid auf der Welt ist enorm und ich habe keine anderen Sorgen, als mit fast 30 Jahren nicht mehr das Haus zu verlassen, weil ich Angst vor der Angst habe und keine Ahnung habe, wie ich aus dieser Schlinge wieder rauskommen soll. Ich beichte, das Gefhl zu haben, alles Glck in meinem Leben schon verbraucht zu haben und dass ich bald einsam und voller Angst zugrunde gehen werde.

Beichthaus.com Beichte #00037976 vom 01.04.2016 um 14:19:54 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zuneigung oder Geschenke?

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Rache Zorn Habgier Familie

Sobald meine Mutter mich schlecht behandelt - oder andere Leute besser behandelt als mich, ihr einziges Kind - bestelle ich (m/34) mir auf ihre Kosten etwas und lasse es zu mir liefern. Sicherlich fllt ihr das auf, aber sie hat das Schema anscheinend erkannt und beschwert sich nicht. Rache muss sein! Und da sie mich dazu erzogen hat, dass finanzielle Zuwendung genauso gut ist wie tatschliche Zuneigung, habe ich dabei kaum ein schlechtes Gewissen. Ich selbst behandele andere Menschen lieber liebevoll, statt mich &quot;freizukaufen&quot;, aber sie soll ruhig ihre eigene Medizin schlucken.

Beichthaus.com Beichte #00037975 vom 01.04.2016 um 13:38:38 Uhr (10 Kommentare).

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Jeden Monat ein neues Handy

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Fetisch Sucht Sucht

Heute wird mein neues Handy geliefert, obwohl ich eigentlich keines brauche. Ich liebe den Duft von neuen Elektrogerten. Ich bestelle mir alle paar Wochen Handys und rieche intensiv daran, bis meine Geruchsknospen erblhen. Nach eine Woche kommt das Teil wieder []
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Beichthaus.com Beichte #00037974 vom 01.04.2016 um 11:55:16 Uhr (10 Kommentare).

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Der Betrunkene in ihrem Zimmer

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Trunksucht Waghalsigkeit Fetisch Schamlosigkeit Last Night

Ich bin einmal, als ich als Jugendlicher betrunken in Richtung Heimat unterwegs war, am Haus einer Freundin vorbeigelaufen. Da ich wusste, wo der Notfallschlssel lag, bin ich ins Haus und habe mich in ihr Zimmer geschlichen. Ich verweilte eine Weile am Fuende ihres []
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Beichthaus.com Beichte #00037973 vom 01.04.2016 um 10:34:13 Uhr (8 Kommentare).

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