Haters make me famous

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Peinlichkeit Dummheit Schamlosigkeit

Ich (w/20) beichte, dass ich mal ein Emo war. Aber ein ganz schlimmer! Dazu gehörten: Traurige Texte im Unterricht schreiben, Pandaaugen schminken, Rasierklingenkette und das Schlimmste waren die Leopardenleggins. Natürlich waren alle anderen Mainstreamopfer. In den sozialen Netzwerken hieß ich Muffincore und war ziemlich bekannt. Es tut mir mittlerweile leid, wie sehr ich auch meine Familie damit blamiert habe und ihnen den Tod gewünscht habe, weil ich kein "Haters make me famous"-Tattoo haben durfte. Ich schäme mich so, wenn ich an diese Zeit denke.

Beichthaus.com Beichte #00037121 vom 27.11.2015 um 09:35:16 Uhr (12 Kommentare).

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Eine Wette zwischen Fußballern

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Waghalsigkeit Schamlosigkeit Ekel Sport

Ich (m/30) erinnere mich nur ungerne an meine Jugend zurück. Damals spielte ich bis zu meinem 19. Lebensjahr für einen sächsischen Fußballverein. Meine Zeit als Fußballer war eigentlich ziemlich cool. Man tingelte durch die sächsischen Dörfer, zockte ein wenig und am Abend betrank man sich. Leider war es nicht immer so entspannt. Da ich und meine Mannschaft schon jahrelang zusammenspielten, entwickelten wir einen gemeinsamen Hass auf das Nachbardorf. Dieser Hass ist nicht plötzlich entstanden, viel mehr gab es Dutzende Duelle, die so hitzig waren, dass die Trainer Schlägereien verhindern mussten. Meiner Meinung nach wurde dieser Nachbarverein jahrelang von Schiedsrichterentscheidungen übervorteilt, aber das ist eine andere Geschichte. Kurzum: Wir hatten einen richtigen Hals auf die.


In meiner letzten Saison stand gleich am ersten Spieltag das Derby an. Es war ein gewöhnliches Derby mit kleinen Raufereien und groben Fouls. Leider gewann dieser Verein schon wieder - sogar verdient. Die Möchtegern-Ronaldinhos bewarfen uns im Anschluss spöttisch mit Kieselsteinen. Wir konnten uns das nicht gefallen lassen, sodass wir mit einer kleinen Gruppe später in deren Kabine stürmten. Dort angekommen klauten wir Kleidungsstücke und Wertsachen. Endlich konnten wir der Truppe Einhalt gebieten, doch nur so lange, bis die Trainer davon Wind bekamen. Bevor wir nach Hause fahren wollten, fing uns der Trainer ab, sodass wir die Sachen zurückgeben mussten. Als Strafe gab es dann ein internes Disziplinarverfahren, was glücklicherweise positiv für mich ausfiel. Auch musste ich mich persönlich bei dem Gegner entschuldigen. Bei einem Training des Gegners tat ich das mit zwei anderen auch. Wie üblich gab es dann die typische Diskussion um vorangegangene Spiele. Doch dieses Mal war das Ergebnis keine Schlägerei, sondern eine Wette.


Für viele wäre das Rückrundenspiel das letzte Derby gewesen, da einige Ausbildungs- oder Studiumsbedingt keine Zeit auf Fußball gehabt hätten. Die Wette besagte, dass das Siegerteam sich vom Verlierer einen blasen lassen musste. Damit waren nicht das ganze Team gemeint, stattdessen wir drei und drei andere des Gegners. Meiner Ansicht war das die günstige Gelegenheit, sich für die vielen unfairen Spiele zu rächen. Schon Wochen vorher fieberte ich dem Spiel entgegen. Dummerweise spaltete sich das Team, denn alle außer uns drei fanden die Blowjob-Wette hirnrissig. Hätte mein Trainer davon gewusst, hätte er er uns drei nicht spielen lassen. Als die Winterpause endlich vorbei war, stand gleich das besagte Spiel an. Noch nie war das Duell auf einem so hohen spielerischen Niveau. Es gab nur wenige unnötige Fouls - es war ein hochklassiges Match auf beiden Seiten! Bis kurz vor Schluss stand es 0:0, was eine Annullierung der Wette bedeutet hätte. Ich fand mich mit dem Ergebnis schon ab und wäre zufrieden nach Hause gegangen.


So war es aber nicht. Ein Sonntagsschuss entschied die Partie mit 1:0 für den Gegner. Da war wohl wieder der Rachegott am Werk. Nun ja, schlussendlich lösten wir die Wette ein. In der Kabine erwarteten uns drei steife Schwellkörper, die wirklich nicht appetitlich aussahen. Unter dem Gelächter des Feindes lutschten wir die verschwitzten Geschlechtsteile. Es war schlicht und ergreifend die schlimmste Demütigung meines Lebens. Zum ersten Mal schmeckte ich männliches Ejakulat, welches so eklig war, dass ich es auf den Boden spuckte. Die Trottel lachten sich einen ab und ich spielte nie wieder Fußball in einem Verein.

Beichthaus.com Beichte #00037118 vom 26.11.2015 um 19:57:16 Uhr (23 Kommentare).

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Der Anschlag auf das World Trade Center

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Schamlosigkeit Kinder

In der Grundschule hatte ich einen türkischstämmigen, aber komplett integrierten Klassenkameraden. Er aß Schweinefleisch, seine Mutter und Geschwister waren durch und durch deutsch und hatten trotzdem einen Blick auf ihre Herkunft. Damals war 9/11 noch nicht lange her. Der damalige Dauertrubel in den Medien, vor allem im Fernsehen, hatte uns Kinder sehr genervt. Als ich in der Grundschule neben ihm saß, haben wir immer zerstörerische Bilder vom Luftanschlag auf das World Trade Center gemalt. Ich möchte mich für diese geschmacklosen Aktionen von damals entschuldigen. Ich hasse Terrorismus, vor allem religiös motivierte Terroranschläge, wie die Pest. Mein türkischstämmiger Klassenkamerad übrigens mit Sicherheit auch, er und seine Familie waren nämlich in keinerlei Hinsicht religiös und allerhöchstens auf dem Papier Moslems.

Beichthaus.com Beichte #00037115 vom 26.11.2015 um 17:29:02 Uhr (6 Kommentare).

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Mit meinem Penis zum Erfolg

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Vorurteile

Ich (m/32) würde von mir selbst behaupten, ein niveauvoller, sehr gebildeter und wenig oberflächlicher Mensch zu sein. Jahrelang glaubte ich, dass die Behauptung, Frauen stünden auf große Geschlechtsteile, reines und vor allem auch unsinniges Klischeedenken ist. Ich besitze ein überdurchschnittlich großes Glied, zwar nicht die viel besungenen 20 Zentimeter, aber immerhin recht knapp dran. Außerdem ist es wirklich dick. Selbst die XXL-Kondome schneiden sehr ein und sitzen recht unbequem. Das war mir jedoch lange Zeit gar nicht so bewusst und meine bisherigen Freundinnen sagten niemals etwas dazu. Ich dachte auch, um eine Frau korrekt zu befriedigen, käme es auf Technik, Mund und Hände viel eher an.


Wenn, dann ging ich immer davon aus, ich könnte maximal mit meinem sehr trainierten Körper punkten, denn ich bin leidenschaftlicher Hobbyturner. Da meine Freundin vor einem Jahr auf Nimmerwiedersehen ins Ausland verschwunden ist, und wir uns schließlich vor ein paar Monaten trennten, versuchte ich mit einer langjährigen Freundin von mir, die schon länger Single ist, zu flirten. Ich stellte fest, dass sie eine hart zu knackende Nuss war. Ich versuchte alles, um bei ihr zu landen. Sie blieb zwar immer höflich aber auch einigermaßen desinteressiert. Als ich dann hier eine recht passende Beichte las, saß mir der Schalk im Nacken und ich flocht einen Scherz über meinen großen Penis mit in die Konversation ein.


Ich spürte, wie ihr das Ganze keine Ruhe ließ und sie immer wieder auf das Thema zurückkam. Bald begann sie, mir diverse Anzüglichkeiten zu schreiben, und wir gingen noch am selben Abend ins Bett. Der Sex war sehr gut, und sie wollte es auch gerne wiederholen. Neugierig geworden, probierte ich den Trick auch bei anderen Mädels und der Erfolg ließ wirklich nicht zu wünschen übrig. Von sechs Frauen sprachen vier darauf unmittelbar an, eine wollte ein Beweisfoto, was ich ihr nach etwas Bedenkzeit auch zukommen ließ. Sie war äußerst begeistert. Mein Wochenende ist damit zwar mehr als gerettet, aber mein Seelenfrieden ist gestört. Frauen regen sich gerne mal auf, wenn Männer auf flache Bäuche und große Brüste stehen, aber selbst scheinen zumindest die Exemplare, die ich kenne, nicht wesentlich besser zu sein. Das ist irgendwie traurig. Trotzdem werde ich diese Tatsache wohl weiter ausnutzen. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037114 vom 26.11.2015 um 15:55:22 Uhr (27 Kommentare).

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Star Wars im Sexshop

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Shopping

Ich (m/25) möchte hiermit beichten, dass ich seit gerade eben Hausverbot in der großen Sexshop-Kette habe, die nach einem Sternbild benannt ist. Aber nicht, weil ich gestohlen habe, sondern weil meine Freundin und ich, die dort eigentlich nur unser Sexleben etwas aufpeppen wollten, riesige Star Wars-Fans sind und beim Anblick zweier roter und blauer Dildos in Meterlänge nicht mehr anders konnten und den Endkampf zwischen Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi nachgestellt haben und dabei auch auf oder über den einen oder anderen Tisch gesprungen sind. Zerstört haben wir zwar nichts, aber viel hinuntergeworfen. Wir wurden dann, beide fast schon hysterisch lachen, von der Security aus dem Laden gezerrt. Uns ist es egal, und der Spaß war es allemal wert.

Beichthaus.com Beichte #00037112 vom 25.11.2015 um 18:43:39 Uhr (22 Kommentare).

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