Kein Bier für Frauen

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Vorurteile Trunksucht

Kein Bier für Frauen
Ich (m/25) möchte beichten, dass ich Bier trinkende Frauen abstoßend finde. Bier ist für mich etwas Derbes und mit dem Bild einer schönen, femininen Frau einfach nicht vereinbar. Mit Bier assoziiere ich einen ungepflegten, glatzköpfigen Fettsack mit haarigem Bierbauch, der grölend auf der Couch vorm Fernseher sitzt, Fußball guckt und sich dabei an seinen Eiern kratzt. Oder einen Penner in der S-Bahn mit Bierfahne. Es tut mir leid, wenn das sexistisch ist, aber Frauen, die Bier trinken, törnen mich so ab, dass sie bei mir gleich unten durch sind. Ich dagegen trinke ganz gerne mal ein Bier.

Beichthaus.com Beichte #00032668 vom 03.02.2014 um 22:14:59 Uhr (48 Kommentare).

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Lustobjekt für den Haarfetischisten

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Fetisch Betrug Verzweiflung Ekel Geld Herbstein-Stockhausen

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich heute Abend aufgrund einer Werbeanzeige zu einem 50 Jahre alten Knacker nach Hause gehen werde. Dieser Typ sucht nach Frauen, die ihre Haare fotografieren lassen, manche lassen sich die auch abschneiden oder mit Öl einreiben und […]
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Beichthaus.com Beichte #00032642 vom 28.01.2014 um 15:17:10 Uhr in Herbstein-Stockhausen (39 Kommentare).

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“Beichte

Zu gut für eine Freundin?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Lügen Dating

Ich (m/19) möchte beichten, dass ich nicht verstehe, warum ich es nicht schaffe eine Freundin oder generell mal ein Mädel zu bekommen und mir mittlerweile schon fast wünschte, dass ich schwul wäre. Frauen sagen doch immer, dass sie witzige, intelligente Männer haben wollen, oder? Zu meiner Person: Ich bin 1,80 groß, trage ein bisschen Bart, habe schulterlange blonde Haare, bin Schauspieler/Sänger und generell auch eine humorvolle Person. Ich bin gebildet und habe ein gutes Allgemeinwissen, bin ein guter Koch und verhalte mich immer als Gentleman, wenn sich die Gelegenheit bietet. Doch trotzdem hat sich noch nie eine Frau mehr als Freundschaft mit mir vorstellen können. Jedes Mal, wenn ich mich für ein Mädchen begeistern konnte, hat sie sich für einen totalen Scheißtyp entschieden, der sie auch fast immer betrogen und allgemein nicht gut behandelt hat. Wenn ich dann frage, was denn so toll an dem ist, kommt so etwas wie: "Ach, wenn du ihn näher kennenlernst, ist er ganz lieb und witzig". Und bevor jetzt einer anfängt, dass ich dann nicht gut genug aussehe, muss ich sagen, dass ich mal übergewichtig war und das auch für den Grund meines Misserfolges hielt. Allerdings habe ich dann angefangen Sport zu treiben, habe 30 Kilo abgenommen und habe dadurch jetzt eine recht gute Statur. Also liegt es anscheinend nicht daran, dass Frauen oberflächlich sind. Ich habe es dann auch schon in einer Schwulenbar probiert, wo ich sehr beliebt war, aber ich könnte mir nie vorstellen, etwas für einen Typen zu empfinden und habe auch gemerkt, dass ich Typen sexuell überhaupt nicht anziehend finde. Schwul sein ist also wohl keine Option - zudem bin ich ja auch noch Jungfrau. Ich hatte zwar schon zwei Mal die Gelegenheit auf Sex mit besoffenen Mädels, aber ich wollte es nicht, weil ich sie nicht ausnutzen wollte. Und jetzt habe ich Angst, dass ich nie eine Freundin finden werde. Im Endeffekt ist meine Sünde also, dass diese Sache total mein Leben kontrolliert und ich nur noch versuche, die Richtige zu finden, anstatt wirklich Spaß im Leben zu haben. Außerdem erfinde ich Geschichten über Erlebnisse mit Frauen, damit ich nicht wie ein Loser darstehe.

Beichthaus.com Beichte #00032639 vom 29.01.2014 um 05:12:31 Uhr (46 Kommentare).

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Rothaarige mit mehr PS

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Begehrlichkeit Eitelkeit Vorurteile

Ich bin eine rothaarige Frau (natürlich naturrot, blass, sommersprossig, wie man es sich vorstellt). Ich weiß, dass sich um rothaarige Frauen einige Gerüchte, gerade was das Sexualleben betrifft, ranken. Meine Beichte ist: dass es mich total antörnt, das zu wissen. Wenn ich zum Beispiel durchs Einkaufszentrum laufe und in den Blicken der Leute lesen kann, was sie sich alles mit und über mich vorstellen, macht mich das an. Zumal ich bis jetzt von meinen Sexualpartnern zu 99 Prozent positives Feedback bekommen habe. Ist es schlecht, den Menschen tief in die Augen zu sehen und sich dabei ganz arrogant zu denken: wenn ihr wüsstet, wie viel PS ich wirklich mehr habe?

Beichthaus.com Beichte #00032628 vom 26.01.2014 um 14:55:39 Uhr (37 Kommentare).

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“Folge

Die verpasste Chance bei Rock am Ring

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Dummheit Verzweiflung Musik Arbeit

Ich (m/28) arbeite als Journalist für eine halbwegs bekannte Zeitschrift. Vor ein paar Jahren hatte ich mal die Berufsaufstiegschance und habe sie völlig in den Sand gesetzt. Es ist so, dass meine Zeitschrift mich damals zu "Rock am Ring" geschickt hat, die Musik dort ist absolut nicht mein Fall und entsprechend lustlos bin ich da auch hingefahren. Mir wurde als Vorgabe gesetzt, dass ich ein Interview mit einem wirklichen Rockstar führen soll. Also eine wirkliche Größe der Headliner - natürlich hatte ich einen Backstagepass, wovon viele sicher träumen. Ohne irgendeinen Kontakt zu den Plattenfirmen kann man aber Glück haben, wenn man ein Foto von richtigen Stars bekommt. Nachdem ich mit einigen kleineren Bands Interviews geführt habe, kam am dritten Tag ein Roadie zu mir und hat mich um Feuer für seine Zigarette gebeten. Der Typ schien sehr gesprächig und überaus freundlich zu sein und hat mich sogar auf ein Bier eingeladen.

Ich habe allerdings abgelehnt, mit der Begründung, dass ich noch einige Stars interviewen muss. Wodurch sich seine Laune schlagartig verschlechtert hat und er dann ohne weitere Worte abgezogen ist. Mit der Familie des Roadies in einem verschmutzten Wohnwagen Bier zu trinken, war auch nicht unbedingt das, wozu ich großes Interesse hatte. Ich habe mir eben nichts dabei gedacht, später kam ein anderer Journalist zu mir und war ziemlich aufgebracht. Der Roadie war natürlich in Wirklichkeit ein extrem bekannter Rockstar, wegen der kurzen Haare, dachte ich aber, dass es ein Roadie sein muss. Natürlich wollte der Star mir, als Normaloreporter, einfach nur eine Chance geben. Die Band kennt praktisch jeder und ich war kurz davor, zu heulen. Ich hatte in diesem Sinne auch meine Hausaufgaben nicht gemacht. Mein Chef hatte mir gesagt, ich solle mir die bekannten Gesichter gut einprägen, mich ein bisschen mit der Musik beschäftigen, mich in die Menge einfügen. Dazu hatte ich natürlich keine Lust. Da ich die Story auch voll vermasselt habe, und keines der anderen Interviews abgedruckt wurde, fährt jetzt jedes Jahr jemand anderes dort hin. Es ist sehr schwierig, zu erklären, was da gelaufen ist - es war eine Chance, die man in der Branche nur sehr selten kriegt. So wie das besondere Foto einer einzigartigen Momentaufnahme, das einmal um die ganze Welt geht und mit dem man sich einen Namen gemacht hat. Ich fürchte, dass ich nie darüber hinwegkommen werde, auch weil ich den Fehler gemacht habe, mich nachträglich mit der Musik zu beschäftigen und jetzt ein Fan der Band bin.

Beichthaus.com Beichte #00032596 vom 19.01.2014 um 18:18:24 Uhr (24 Kommentare).

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