Heimliche Suche im Internet

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Lügen Falschheit Begehrlichkeit Internet

Ich (w/21) habe vor Kurzem einen jungen Mann kennengelernt, den ich sehr sympathisch fand. Leider wusste ich nicht, wie er heißt, woher er ist, oder wie alt er ist - ich wusste lediglich seinen Beruf. Ich habe zwei Tage damit verbracht, ihn im Internet zu suchen und habe dann seinen Namen herausgefunden und auf gut Glück jemanden mit diesem Namen zu meiner Freundesliste in einem sozialen Netzwerk hinzugefügt. Glücklicherweise war dieser jemand sogar der gesuchte Mann und wir führten ein bisschen Small Talk. Durch die Sucherei weiß ich jedoch unglaublich viele Sachen aus seinem Leben, was ich schon fast beängstigend finde. Beichten möchte ich hiermit, dass ich ihm dreist ins Gesicht gelogen habe, als er gefragt hat, wie ich ihn gefunden habe. Ich habe nämlich behauptet, dass es einfach nur ein Zufall war, und jetzt fühle ich mich schlecht, weil ich ihn schon direkt in der dritten Nachricht das erste Mal angelogen habe. Ich bitte auch um Verzeihung dafür, dass ich immer noch sein Profil durchgucke, um noch mehr über ihn herauszufinden.

Beichthaus.com Beichte #00033812 vom 24.08.2014 um 23:23:27 Uhr (6 Kommentare).

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Die Regeln auf der Toilette

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Unreinlichkeit Faulheit Ekel Familie

Früher, als ich jünger war - also etwa zwischen meinem 8. und 11. Lebensjahr, hatte ich eine ganz doofe Angewohnheit. Wenn ich während des Spielens oder Filme Ansehens in meinem Zimmer ein dringendes Bedürfnis verspürte, bin ich natürlich schnell auf die Toilette gerannt. Allerdings hatte ich keine Lust darauf, etwas zu verpassen, oder wollte direkt weiterspielen, sodass ich einfach nur schnell mein Geschäft erledigt habe. Bei Harndrang ohne Abwischen mit Klopapier, ohne Runterspülen, ohne den Klodeckel herunterzumachen, ohne die Hände zu waschen und meist auch noch ohne alle Türen wieder zu schließen. Ich war einfach zu faul dafür. Und zu ungeduldig. Ich wollte einfach nur ganz schnell wieder in mein Zimmer, und nachts sah es meist genauso aus. Zumal meine Eltern ihr Zimmer direkt neben dem Bad hatten, da wollte ich sie durch die Klospülung doch nicht wecken. Heute finde ich dieses Verhalten richtig eklig. Und es tut mir auch echt leid, da meine Mutter natürlich das Klo zu putzen hatte. Und der Urin, der dann dementsprechend lange darin stand, machte das Putzen nicht einfacher.<br /> <br /> Langsam entdecke ich, dass mein jüngerer Bruder dieselben Verhaltensweisen an den Tag legt. Schnell auf den Porzellanthron rennen und direkt nach dem Geschäft wieder ins Zimmer verschwinden. Wenn ich ihn dabei erwische, könnte ich ihm manchmal in der Luft zerreißen. Leider erwische ich mich auch oft dabei, wie ich an der Badezimmertür stehe, wenn er gerade drauf ist und ihn ermahne: "Runterspülen, Klodeckel runter, Hände waschen, Tür zu." Dann fühle ich mich schlecht, schließlich war ich doch selbst mal so doof. So jung und naiv, dass es Wichtigeres gibt, als sich an diese - ich nenne sie mal "Kloregeln" - zu halten. Hauptsache schnell muss es gehen. Nur ich hatte nie jemand Älteres, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Ich habe irgendwann selbst eingesehen, dass es einfach total eklig ist. Dabei ist es doch gut, wenn ich ihn immer wieder daran erinnere, oder? Es hat ja auch etwas mit Hygiene zu tun. Tut mir leid kleiner Bruder, aber bitte bessere dich und ändere dein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033810 vom 24.08.2014 um 17:38:31 Uhr (8 Kommentare).

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“Beichte

Blitzerwarnung für den Gegenverkehr

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Falschheit Lügen Lügen Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich den Gegenverkehr bei jeder Autofahrt, wenn wieder ein Tempolimit angezeigt wird, mit der Lichthupe vor Blitzern warne, obwohl es gar keine Geschwindigkeitskontrolle gibt. Ich rechtfertige mich damit, dass niemandem ein wirklicher Schaden entsteht, viel mehr bremsen die anderen Autofahrer an Gefahrenstellen ab und mein Gegenüber freut sich sogar kurzzeitig über die Warnung. Ich mache das nicht, um den Hilfssheriff zu spielen, ich möchte einfach aus Langeweile eine Reaktion der anderen Fahrer provozieren und trage dabei sogar noch zur Verkehrssicherheit bei.

Beichthaus.com Beichte #00033809 vom 24.08.2014 um 10:16:09 Uhr (1 Kommentare).

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Mein Freund wird zum Mädchen!

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Zorn Morallosigkeit Selbstsucht Partnerschaft Biebergemünd

Ich (w/20) beichte, dass ich richtig genervt vom Verhalten meines Freundes bin. Früher war er ein richtiger Mann und hat sich auch so verhalten. Seit einem Jahr ist er aber diesem lächerlichen Hipster-Trend verfallen und benimmt sich wie ein halbes Mädchen. Ständig fragt er mich über meine Pflege-Routine aus und will wissen, ob er gut aussieht, bevor wir ausgehen. An manchen Tagen verbringt er Stunden im Bad, was mich zusätzlich zum Ausrasten bringt. Vor einem Monat hatte ich dann die Schnauze voll und habe mit ihm Schluss gemacht - er hat ernsthaft angefangen zu weinen und mir verheult erklärt, dass ich seine Welt bin und dass er ohne mich nicht leben könnte. Was mich im Endeffekt dazu gebracht hat, einzuknicken und doch bei ihm zu bleiben. Ich habe mir dann etwas ziemlich Verrücktes ausgedacht, um aus ihm wieder einen Mann zu machen und bereue es inzwischen wirklich. Ich habe den Jungs, die ständig abends vor dem Kiosk abhängen, dreißig Euro pro Kopf gezahlt, damit sie ihm abends auflauern und dumm anmachen - in der Hoffnung, dass er sich wehrt und männlicher wird. Er hat sich jedoch nicht gewehrt und hat seitdem panische Angst davor, alleine rauszugehen und geht nur noch in Begleitung seiner Freunde raus oder in die Uni. Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass es wahrscheinlich nur ein einmaliges Erlebnis war und dass die Typen ihn wahrscheinlich vergessen haben, aber es hat nichts gebracht. Er sieht in jedem, der ihn nicht nett anschaut, einen dieser Typen. Ich würde es ihm gerne sagen, nur habe ich Angst, dass er dann nichts mehr mit mir zu tun haben will, weil ich ihn ja doch noch liebe.

Beichthaus.com Beichte #00033805 vom 23.08.2014 um 18:04:35 Uhr in Biebergemünd (20 Kommentare).

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“Beichte

Die Vorteile der Leiharbeit

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Neid Falschheit Arbeit

Ich (m, Mitte 30) bin seit nunmehr zwei Jahren Teil des Betriebsrats eines mittelständischen Unternehmens aus der Logistikbranche. Seit der Krise 2008/09, die uns hart erwischt hat, setzt die Unternehmensführung zunehmend Leiharbeiter ein. Das kommt bei der Stammbelegschaft natürlich nicht gut an und dies stellt auch inoffiziell einen Grund dar, wieso ich es in den Betriebsrat geschafft habe. Ich skandierte im Unternehmen gegen die Zeitarbeit und den damit verbundenen Rückgang der Festbeschäftigung und wandte mich deshalb sogar an die Lokalpresse. Dies kam bei der Belegschaft extrem gut an, sodass ich nun dem Betriebsrat beiwohne.<br /> <br /> Anfangs war ich noch davon überzeugt, dass Leiharbeit unvorteilhaft für die Firma und die Angestellten sei, weil ich die vielen unqualifizierten und demotivierten Arbeitslosen vor Augen hatte. Doch mein Bild hat sich total gewandelt. Seit auch in meiner Abteilung (Personalabteilung) und der Unternehmensführung Zeitarbeiter eingesetzt werden, komme ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Nicht nur, dass diese Leute überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprechen, sie sind im Wesentlichen auch besser qualifiziert, motivierter und leistungsfähiger als die Festangestellten! Die Vorteile der Leiharbeit nutzen die Leiharbeiter auch aus. So bekam ich mit, wie ein befristeter Kollege meinen Chef niedermachte, weil dieser nicht am wöchentlichen Teamleitermeeting teilnahm. Das würde ich mich nie trauen. Aber unsere Leiharbeiter wissen genau, dass sie aufgrund ihrer Flexibilität und ihres breiten Wissens jederzeit woanders genommen werden. Mit besagtem Kollegen führte ich dann ein aufschlussreiches Gespräch, wo er mir mitteilte, dass er sich seine Flexibilität auch etwas kosten lasse, er verdient knapp 20 Prozent mehr als ich, netto! Trotz alldem bin ich im Betriebsrat immer noch knallhart und verteufle Zeitarbeit aufs Äußerste, auch wenn ich die Leiharbeiter insgeheim um ihr breites kulturelles Wissen und ihre erworbenen Sozialkompetenzen beneide, doch wenn ich das offen zugeben würde, wäre mein Platz im Betriebsrat futsch. Und auf die vielen Geschäftsveranstaltungen und mehrtägige "Tagungen", bei denen es auch oft ins Ausland geht, möchte ich auf keinen Fall verzichten. Daher werde ich auch weiter gegen die Leiharbeit wettern, obwohl sie vorteilhaft für alle Beteiligten ist.

Beichthaus.com Beichte #00033804 vom 23.08.2014 um 12:36:38 Uhr (11 Kommentare).

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