Ich kann essen was ich will!

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Völlerei Treuenbrietzen

Ich kann essen, was ich will und es wirkt sich nicht auf meine Figur aus. Irgendwie schäme ich mich dafür, wo doch andere streng Diäten machen müssen und nicht einmal annährend schlank werden.

Beichthaus.com Beichte #00000258 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr in Treuenbrietzen (11 Kommentare).

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Nasse Treppen zum Feierabend

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Arbeit Traunstein

Ich (w/25) bin Putzkraft eines Bürogebäudes. Den ganzen Tag über wische ich durch die Zimmer, mehr oder weniger gestresst. Mit der Zeit habe ich einen richtigen Hass auf den Laden entwickelt. Sobald ich einen dieser Wichtigtuer sehe, kommt mir fast mein Mageninhalt hoch. Dass ich für die anstrengendere Arbeit nur den Bruchteil dessen verdiene, was die Schmierlappen bekommen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Meine Beichte? Ich putze die Treppen bewusst erst vor Feierabend, damit die Büroheinis schön vorsichtig sein müssen. Einige fluchen sogar dabei, aber ich finde es witzig.

Beichthaus.com Beichte #00000151 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr in Traunstein (13 Kommentare).

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Gutes Gehalt fürs Surfen

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Faulheit Trägheit Arbeit

Ich bekomme ein sehr gutes Gehalt, arbeite wenig - surfe stattdessen im Netz - und habe fast kein schlechtes Gewissen dabei.

Beichthaus.com Beichte #00000144 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr (10 Kommentare).

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Falscher Deutschunterricht für Flüchtlinge

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Vorurteile

Ich bin Student für Linguistik und arbeite seit mehreren Wochen einem Flüchtlingsheim. Alles klang zunächst wie ein traumhafter Job: Gutes tun gegen Bezahlung. Doch mittlerweile liegen meine Nerven blank. Zusammen mit einem pensionierten Professor halte ich einen Grundkurs Deutsch in dem Flüchtlingsheim. Der Unterricht beginnt täglich um 10.00 Uhr, weil die Flüchtlinge vorher bei der Essensausgabe sind. Seit der ersten Unterrichtsstunde - in der ich ein T-Shirt mit dem Motiv von Miss Piggy trug - nennen mich die Schüler ganz dreist Porky. Okay, damit habe ich mich mittlerweile arrangiert. Aber nicht damit, dass die Männer einfach nicht neben Frauen sitzen wollen. Die Klasse ist unterteilt in Männern auf der einen und Frauen auf der anderen Seite. Eine neue Sitzordnung wird vehement (von den Männern) abgelehnt.

Auch geschlechtergemischte Gruppenarbeiten werden von den Männern sabotiert, weil es ḥarām - also nach der Scharia verboten - sei. Dann verweise ich mich meist auf das edle Grundgesetz unserer Bundesrepublik, was jedoch lediglich für Gelächter unter den Flüchtlingen sorgt. Dieses habe für sie keine Relevanz. Wir sind stets schockiert über solch ein Verhalten. Seitdem verhalte auch ich mich wie ein weltfremder Troll und mache meinem ungewollten tollpatschigen Spitznamen zum Programm: Viele der männlichen Flüchtlinge haben arg Probleme mit den deutschen Pronomen. Ich verstärke diese Probleme seit Kurzem auch noch, indem ich richtige Pronomen auf Arbeitsblättern als falsch anstreiche und falsche Pronomen als richtig markiere. Dadurch sind die Schüler so verwirrt, dass sie gar nicht mehr hinterher kommen. Einer der männlichen Flüchtlinge war so verzweifelt, weil er stets alles falsch hatte, dass er den Kurs abgebrochen hat und so fast wieder abgeschoben wurde. Ich beichte hiermit, dass ich einigen Flüchtlingen die deutsche Sprache absichtlich falsch beibringe, weil sie das edle Grundgesetz verleugnen und dadurch fast ein Flüchtling wieder abgeschoben wurde. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00000136 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kannst du mir einen blasen?

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Dummheit Peinlichkeit Last Night

Ich habe auf einer Party eine Frau kennengelernt, die ich dann am nächsten Tag besucht habe. Kaum zur Tür herein fiel mir ein großer Koffer im Flur auf. Sie meinte, es wäre der Koffer zu Ihrem Saxophon, welches sie neuerdings spielt. Eigentlich wollte ich sie fragen, mir etwas darauf vorzuspielen, sagte aber stattdessen: "Aha, kannst du mir einen blasen?" Warum ich so einen Unsinn gesagt habe weiß ich auch nicht genau, wahrscheinlich weil ich nervös war und Saxophon spielen mit blasen assoziiert habe. Diese Assoziation hatte sie anscheinend nicht, jedenfalls schaute sie mich an als sei ich ein Alien. Um die Situation zu retten und mein Anliegen zu präzisieren meinte ich auf den Koffer zeigend "ich meine natürlich darauf" - "mit dem Saxophon". Unter Druck scheint mein Sprachzentrum komplett zu versagen. Als sie mich weiterhin nur anstarrte, bin ich dann schnell rausgerannt. Seitdem rede ich immer, wenn niemand in der Nähe ist, laut vor mich hin, was für ein Idiot und Trottel ich doch bin.

Beichthaus.com Beichte #00000127 vom 11.10.2005 um 09:05:24 Uhr (6 Kommentare).

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