Der eingeparkte Mietwagen

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Rache Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Auto & Co.

Ich nutze regelmäßig den bekannten Carsharingdienst mit den kleinen Autos, um morgens, wenn noch kein Bus fährt, zur Arbeit zu kommen. So freute ich mich auch diese Woche, dass ein Flitzer ganz in der Nähe geparkt war, und reservierte diesen. Als ich jedoch an der angegebenen Adresse eintraf, war von dem Fahrzeug nichts zu sehen. Leider war in unmittelbarer Nähe auch kein anderes Auto verfügbar, und bevor ich ein Taxi bestellte, wollte ich noch einmal genauer nachsehen, ob ich den Wagen nicht übersehen hatte. Ich wurde auch fündig. In einer offenen Einfahrt, in einem Hinterhof, stand mein gebuchtes Fahrzeug. Allerdings schön hinter einem anderen Fahrzeug, welches absichtlich den Weg verstellte, sodass ein Wegfahren unmöglich war. Ein anderer Nutzer hatte sich also schön ein Fahrzeug über Nacht reserviert, ohne Kosten dafür zu haben. Ich wurde über diese Dreistigkeit so wütend und mein erster Gedanke war es, die Hotline des Carsharingdienstes anzurufen, um das zu melden.


Allerdings würde dem Nutzer nicht wirklich etwas passieren und so hätte er keinen Lerneffekt. So ging ich also zuerst hin, opferte meinen Lippenstift und bemalte die Frontscheibe großflächig damit. Allerdings reichte mir das nicht und ich meinem Zorn ließ ich aus allen vier Reifen die Luft raus. Als ich beim letzten Reifen das letzte bisschen Luft durch das Ventil entweichen ließ, spürte ich ein dringendes Bedürfnis. So setzte ich noch meinen Haufen neben die Fahrertür, in der Hoffnung, der Wagenbesetzer würde kräftig hineinsteigen. Zuguterletzt klebte ich ihm noch meine Slipeinlage und eines der Taschentücher, welches ich zum Abputzen benutzt hatte, auf die Seitenscheibe. Damit war mein Zorn etwas gestillt. Ich rief mir ein Taxi und fuhr damit zur Arbeit. Ich bitte um Vergebung für mein ekelhaftes Verhalten, aber manche Menschen lernen es einfach nicht anders!

Beichthaus.com Beichte #00037543 vom 06.02.2016 um 10:38:21 Uhr (17 Kommentare).

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Die letzte Toilette auf dem Weg nach Budapest

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit Bahn & Co. Urlaub Ungarn

Vor eineinhalb Jahren bin ich recht früh morgens mit dem Zug von Belgrad nach Budapest gefahren. Die Züge auf dieser Strecke sind, so weit ich weiß, aus Altbeständen der Deutschen Bahn und teilweise doch in recht marodem Zustand. Am Vorabend war ich mit einigen Freunden feiern, dabei beschlossen wir, die Nacht einfach durchzumachen, wir würden morgens noch etwas essen und ich würde dann direkt zum Bahnhof gehen. Das funktionierte auch wie geplant. Im Zug machte sich dann aber das schwere Essen der letzten Tage bemerkbar und mein Morgenschiss bahnte sich langsam an. Ich hatte schon einige Geschichten über die Sauberkeit und Funktionsfähigkeit der Toiletten in diesen Zügen gehört und spielte den Gedanken durch, einfach zu warten, bis ich in Budapest wäre. Allerdings dauerte die Fahrt planmäßig noch etwa sieben Stunden, wobei sich die Züge gerne mal verspäteten.


Also habe ich tatsächlich die Toilette im Zug benutzt und dort auch ein ziemlich übelriechendes braunes Massaker angerichtet. Als ich fertig war, drückte ich auf den Spülknopf, und etwa 50ml Wasser flossen in die Schüssel. Beim zweiten Drücken kam überhaupt nichts mehr. Nach einigen weiteren Versuchen gab ich auf, wusch mir die Hände und verließ möglichst unauffällig die Kabine. Später erfuhr ich von einem Sitznachbar, dass im Zug überhaupt keine Toilette mehr funktionierte. Ich möchte also beichten, dass ich eine der letzten Personen war, die auf dieser Zugfahrt noch scheißen konnten - aber es gab sicher noch einige mehr, die mussten.

Beichthaus.com Beichte #00037534 vom 04.02.2016 um 21:01:03 Uhr in Ungarn (Budapest) (6 Kommentare).

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Schlank, schlaff und unglücklich

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Verzweiflung Ekel Peinlichkeit

Ich (m/27) beichte, dass 50 Kilo abzunehmen der schlimmste Fehler meines Lebens war und ich mich heute mehr vor mir selbst ekele als je zuvor. Vor 1,5 Jahren begann ich eine Diät und viel Sport. Mein Ziel: Endlich eine Beziehung finden und meinen Körper akzeptieren. Heute wiege ich 50 Kilo weniger als damals und mein Leben ist um so vieles schlechter geworden. Alle loben mich, wie toll ich aussehe, doch mich plagen die schlimmsten Depressionen, die man sich vorstellen kann. Wenn ich mich ausziehe, will ich mich am Liebsten übergeben. Alles ist schlaff und hängt. Mein Bauch sieht aus wie das Gesicht eines 100-Jährigen. Wenn ich dusche, verhänge ich vorher den Spiegel. Eine Bauchdeckenstraffung werde ich mir nie leisten können. Sport alleine bringt nichts. Ich trainiere 5 Mal die Woche. Ich stehe vor den Scherben meines Selbstbewusstseins - alle Komplimente, die ich bekomme, prallen an mir ab, ich denke immer nur: "Wenn ihr wüsstet, wie ich ohne T-Shirt aussehe." Ich kann keine Dates haben, ich hasse mich selbst zu sehr. Abnehmen war der größte Fehler meines Lebens! Fett war ich glücklicher, denn da hatte ich wenigstens noch die Vision, dass ich schlank glücklich sein werde. Und so bleibe ich alleine. Schlank. Schlaff. Unglücklich.

Beichthaus.com Beichte #00037515 vom 01.02.2016 um 23:03:49 Uhr (20 Kommentare).

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Ich brauche keine Zahnbürste!

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Ekel Unreinlichkeit Verschwendung Faulheit WG

Da ich mir nur selten die Zähne putze, habe ich vor Jahren beschlossen, einfach keine Zahnbürste mehr zu besitzen. Stattdessen nehme ich heimlich die meiner Mitbewohnerin und wische damit kurz durch. Bisher hat sie es nicht gemerkt, aber wenn sie es täte, würde ich mich bestimmt schrecklich fühlen. Es tut mir leid und vielleicht kaufe ich doch demnächst eine eigene Bürste.

Beichthaus.com Beichte #00037509 vom 31.01.2016 um 23:04:19 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum hat jeder Mundgeruch?

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Manie

Ich (w/27) beichte, dass ich viel zu pingelig bin und finde, dass alle Menschen aus dem Mund stinken. Natürlich nicht immer, aber doch fallen mir wenige bis gar keine Menschen ein, denen ich nähergekommen bin, die nicht regelmäßig mehr oder weniger schlimm aus dem Mund gestunken haben. Bei manchen ist es so, dass ich sie fast schon auf zwei Meter Entfernung rieche. Das ist äußerst eklig, besonders wenn es Arbeitskollegen sind, mit denen man häufiger am Platz mal etwas besprechen muss. Bei Freundschaften bin ich toleranter, da ist es okay, wenn sie manchmal aus dem Mund stinken. Die Sympathien überwiegen und ich muss sie ja auch nicht küssen.


Ja, und dann ist die leidige Sache mit der Liebe. Mir ist aufgefallen, dass ich anfangs, wenn ich verliebt bin, nie den Mundgeruch von der Person rieche. Aber vielleicht betreibt sie dann anfangs auch bessere Mundhygiene? Jedenfalls war es bisher immer so, dass ich es häufig erst nach ungefähr drei Monaten der Affäre oder Beziehung wahrgenommen habe. Standardmäßig morgens beim Aufwachen, oder wenn der Mensch wenig getrunken hat. Das wird dann immer häufiger und unerträglicher für mich, bis es zu dem Punkt kommt, wo ich mich entweder damit arrangiere und trotzdem die Beziehung weiterlaufen lasse, oder es beende. Mit zwei Personen habe ich nur deswegen Schluss gemacht, weil ich ihren Mundgeruch nicht mehr ausgehalten habe.


Aber ich frage mich, wie das sein kann? Die können doch zu Beginn nicht weniger gestunken haben!? Das ist mir jetzt schon mehrmals aufgefallen, erst letztens war es wieder mit meiner aktuellen Affäre so, dass mir sein Mundgeruch das erste Mal so richtig unangenehm stechend ins Gesicht geströmt ist. Wobei es besonders verschärft war: es war morgens und er hat mir ständig mit offenem Mund ins Gesicht gehaucht beim Schlafen. Es sieht momentan danach aus, wenn es mit jedem Treffen für mich schlimmer wird, dass er dann die dritte Person ist, mit der ich nur deswegen die Liaison beende. Obwohl der Rest echt gut ist, selbst der Körpergeruch an sich ist für mich anziehend.


Das Einzige, was hilft, ist Alkohol. Insbesondere Bier. Schon ein Bier reicht aus und meine Geruchssinne sind so taub, dass ich den Gestank nicht mehr mitbekomme. Das führt mich teilweise in ziemlichen Zugzwang bei sozialen Anlässen. Denn wenn die anderen trinken und ich nichts, dann muss ich ihren noch schlimmeren Alk-Mundgeruch aushalten, das ginge dann gar nicht mehr. Übrigens bin ich mir sehr wohl selbst bewusst, dass ich wohl auch so häufig aus dem Mund stinke wie meine Mitmenschen. Daher versuche ich beispielsweise nie aus dem offenen Mund zu atmen, Wasser zu trinken und Kaugummi zu kauen, wenn beispielsweise ein Arbeitskollege mit mir etwas bespricht, und mir täglich die Zähne mit Zahnseide zu reinigen. Ob es hilft, weiß ich nicht, aber ich muss schon sagen, dass ich dadurch Menschen auch nicht so gern so nah komme, weil ich sie nicht anstinken will - so, wie es ja mit mir ständig gemacht wird.

Beichthaus.com Beichte #00037498 vom 30.01.2016 um 00:58:47 Uhr (20 Kommentare).

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