Die zweite Geige in der Familie

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Hass Zorn Neid Verzweiflung Familie

Ich beichte, dass ich meinen Bruder und meine Eltern mehr und mehr hasse. Ich bin 19 Jahre alt und mache nach dem Fachabi eine Ausbildung. Diese ist nicht an meinem Wohnort und ich bin nur einmal pro Monat für ein Wochenende bei meinen Eltern - mit Ausnahme der Ferien, da dürfen wir Urlaub nehmen. Mein Bruder ist 23 Jahre alt und autistisch. Seit ich mich erinnern kann, drehte sich alles nur um ihn. Ich bin ja vier Jahre jünger und meine Eltern wollten ein zweites Kind, da sie dachten, dass es mit meinem Bruder vielleicht besser wird, wenn ein Geschwisterchen da ist. Wurde es aber nicht. Es gab keinen einzigen Kindergeburtstag, der nicht nach kurzer Zeit durch meinen Bruder stark gestört oder sogar abgebrochen wurde. Meine Eltern trauten sich nicht, meinen Bruder mal für ein paar Stunden bei der Oma oder einem anderen aus der Verwandtschaft oder dem Freundeskreis abzugeben, um Zeit mit mir zu verbringen, da sie nie einschätzen konnten, ob er dort klarkommt. Eigentlich hatte ich kaum einen einzigen Moment mit meinen Eltern. Ich wurde biologisch zwar älter, "mein" Tag war mein Geburtstag aber nie.


Jetzt komme ich ja nur einmal im Monat heim. Es ist immer noch so. Manchmal freue ich mich noch auf mein Zuhause und denke mir, dass vielleicht alles anders ist, aber es ist nicht so. Mein Bruder schreit, mein Bruder bockt, mein Bruder erbricht sich, meine Eltern springen auf. Ich will ihnen etwas aus meinem Berufsalltag oder meinem Privatleben erzählen - aber ständig werde ich unterbrochen, weil ja wieder etwas mit meinem Bruder ist. In den Jahren habe ich stark resigniert und ich tue es mehr und mehr. Manchmal überlege ich, gar nicht mehr zu Besuch zu kommen, vielleicht höchstens an Weihnachten. Eventuell bemerken sie es dann. Ich beichte, dass ich meinen Bruder hasse und meine Eltern auch. Meinen Bruder aber mehr, obwohl er ja nichts dafürkann. Aber in solchen Momenten denke ich nur, Bruder, reiß dich doch endlich mal zusammen. Obwohl ich ja weiß, dass er behindert ist.

Beichthaus.com Beichte #00033257 vom 12.05.2014 um 19:25:13 Uhr (15 Kommentare).

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Stinkendes Gras

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Hass Zorn Drogen Familie

Mein Bruder (21) kifft wie ein Schlot, dealt auch mit kleineren Mengen und ich (w/20) sterbe vor Angst, dass er bald zu anderen Sachen greift, wenn er es nicht schon tut. Helfen lässt er sich auch nicht und ich weiß nicht, mit wem ich darüber reden soll, da mich das Ganze furchtbar belastet und meine Eltern die "Immer noch besser, als jedes Wochenende betrunken"-Meinung vertreten. Ich wette, er würde nicht einmal eine Woche ohne etwas auskommen. Ich hasse es so sehr, das immer riechen zu müssen, weil es einfach nur stinkt. Zum Glück ziehe ich bald aus.

Beichthaus.com Beichte #00033231 vom 09.05.2014 um 06:17:56 Uhr (14 Kommentare).

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Dank des großen Bruders bevorzugt

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Ungerechtigkeit Faulheit Trägheit Schule Aachen

Ich (w) habe heute bei einer mündlichen Leistungskontrolle statt einer Drei eine Zwei bekommen, obwohl mir gut drei Punkte fehlten. Und das auch nur, weil mich der Lehrer so mag, da mein Bruder, der vor sieben Jahren die Schule verlassen hat, sein Lieblingsschüler war. Das klingt jetzt nicht sonderlich schlimm, aber das Beste war, dass meine "Freundin", die eine totale Streberin ist, es mitbekommen hat, und er bei ihr sehr streng ist, während ich im Unterricht nur wenig mitarbeite und fast nur chille. Das ist zwar total unfair, aber ich fand es cool und es geschieht ihr auch recht. Ich weiß, dass mich jetzt bestimmt sehr viele Leute hassen werden, darum bitte ich um Vergebung für mein Vitamin B.

Beichthaus.com Beichte #00033215 vom 06.05.2014 um 22:41:57 Uhr in Aachen (12 Kommentare).

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Rattengift im Tee

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Gewalt Missbrauch Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w/39) wurde in eine Familie geboren, in der ich von vornherein nicht erwünscht war, dies spiegelt auch die Aussage von meiner Mutter wieder, die mir mit 12 Jahren wortwörtlich ins Gesicht sagte: "Du warst nicht erwünscht, ich hätte dich am Liebsten in der Badewanne ersäuft". Ich weiß, dass es schon im Kindergarten anfing, ich bekam meinen kleinen Hintern verhauen, weil ich meinen Teddy habe fallen lassen. Aber so ging es mein ganzes Leben lang weiter. Ich wurde missachtet, missbraucht und wurde regelmäßig ausgelacht. Wenn ich in der Grundschule ein Wort falsch vorlas, bekam ich eine Kopfnuss, als ich an den Fingernägeln kaute, überlegte man sich auch etwas. Ich wurde gezwungen die abgeschnittenen Fußnägel der ganzen Familie zu essen - eine riesige Menge. Und wenn Gäste kamen, musste ich mein Kinderzimmer räumen und im Bett der Eltern schlafen. Dabei missbrauchte mein Vater mich, ohne es zu wissen - seine Finger drangen in mich ein, als er schlief. Aber nun zu meiner Beichte: Ich habe versucht, meine Mutter und meinen Vater umzubringen. Ich hatte mit 12 Jahren im Keller ein Paket mit Rattengift gefunden, das nahm ich heimlich mit hoch und mischte ein bisschen in die Kanne voll Tee. Es war nicht viel, vielleicht ein kleiner Teelöffel voll. Ich wusste, dass mein Bruder und ich keinen Tee trinken, aber meine Eltern. Naja und dann beobachtete ich meine Eltern. Sie hatten Magenprobleme und Erbrechen. Sie sind dann auch zum Arzt. Was ich weiß, denn meine Eltern leben schließlich noch und mein Versuch sie umzubringen scheiterte. Ich bereue meine Tat zutiefst, nur ungeschehen kann ich sie auch nicht mehr machen.

Beichthaus.com Beichte #00033206 vom 05.05.2014 um 15:14:43 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Vom Teenager genötigt

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Begehrlichkeit Verzweiflung Zwang Morallosigkeit

Ich (m/24) bin mit meiner Freundin seit acht Jahren sehr glücklich zusammen, es gab nie Krisen. Auch mit der Familie war immer alles super und für ihre kleine Schwester (15) war ich wie ein großer Bruder, ich ging auch oft alleine mit ihr weg - zum Beispiel Eis essen oder Ähnliches. Wie das bei jungen Mädchen oft so ist, vergucken die sich gerne mal in ältere Jungs, was bei ihr auch der Fall war. Aber ich machte mir da nie Gedanken drüber, da ich dachte, dass sich das wieder legt, wenn sie älter wird. Pustekuchen - es ist sehr viel schlimmer geworden. Es fing an, als sie auch äußerlich immer reifer wurde. Sie machte Späße darüber, wie es wohl wäre, wenn wir miteinander schliefen und dass ich bestimmt sehr gut im Bett sei. Und das versuchte sie irgendwann auch in die Tat umzusetzen. Sie lief immer sehr leicht bekleidet durch das Haus, wenn ich bei ihnen war, schickte mir freizügige Bilder und einige Zeit später auch Nacktfotos. Ich habe ihr dann gesagt, dass das nicht ginge und dass sie sich einen netten Jungen in ihrem Alter suchen soll - was auch einige Wochen lang half. Bis sie mir ein Video schickte, das sie beim Masturbieren zeigt - man sah wirklich alles. Der Höhepunkt kam, als ich einen Tag bei den Eltern meiner Freundin schlief und diese noch mit einer alten Freundin einen DVD-Abend machte. Ihre Schwester kam nackt zu mir ins Zimmer als ich schlief, legte sich zu mir und fing an, an mir herum zu fummeln! Ich habe es im ersten Moment genossen, da ich dachte, es wäre meine Freundin, aber als ich ihre Brüste anfasste, merkte ich, dass diese sehr viel größer waren als sonst. Ich habe sie gleich verscheucht, jetzt droht sie mir allerdings damit, dass sie mich anzeigen würde, weil ich sie zu den Bildern und Videos ja genötigt hätte - jedenfalls, wenn ich nicht mit ihr schlafe. Ich habe furchtbare Angst, dass ich daraus schwere Folgen hätte. Aber wenn ich es tun würde, wäre mit meiner Freundin Schluss. Ich beichte, dass ich mich als erwachsener Mann von einer 15-Jährigen sexuell nötigen lasse und ihr nichts entgegen bringen kann.

Beichthaus.com Beichte #00033191 vom 03.05.2014 um 19:14:06 Uhr (34 Kommentare).

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