Zu faul zur Prostitution
Beichthaus.com Beichte #00032807 vom 02.03.2014 um 17:31:44 Uhr (24 Kommentare).
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Beichthaus.com Beichte #00032758 vom 22.02.2014 um 01:56:56 Uhr in 63814 Mainaschaff (Johann-Dahlem-Straße) (10 Kommentare).
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Seit ich in diesem Gewerbe arbeite, habe ich nie Geldprobleme. Aber seit ich umgezogen bin, habe ich irgendwie keine Lust mehr. Dann müsste ich mich komplett rasieren, Peeling, Haare stylen, schminken und mich schick machen. Aber ich bin einfach zurzeit zu faul dafür. Das führt dazu, dass ich dann auch kein Geld verdiene und langsam in Geldnot gerate. Die Lösung liegt darin, einfach für ein paar Stunden am Wochenende ins Studio zu fahren und meine Termine anzunehmen, aber irgendwie schaffe ich es einfach nicht. Ich mache es auch normalerweise nur am Wochenende, weil ich selbst meinem Chef im Studio vormache, dass ich in der Woche normal arbeiten gehe. Was ich eigentlich nicht zu tun bräuchte, weil alle Damen dort dieser Tätigkeit vollberuflich nachgehen. Aber ich bin schon so sehr in meinem Lügennetz verstrickt, dass ich selbst dort diese Fassade aufrechterhalten möchte. In der Woche habe ich gar nichts zu tun. Und wenn mein Freund frei hat, dann setze ich mich ins Auto und fahre irgendwo für ein paar Stunden hin, nur um ihm vorzutäuschen, dass ich meiner regulären Arbeit nachgehe. Da ich neu in der Stadt bin, kenne ich mich nicht so gut aus, wo ich hinfahren könnte und fahre manchmal an den nächstgelegenen See und schaue im Auto Filme. Das klingt alles wirklich krank und ich weiß langsam auch nicht mehr, wie ich weiter machen soll. Ich hab mich auch schon nach ehrenamtlichen Tätigkeiten, z.B. im Tierheim, erkundigt, nur um in der Woche etwas zu tun zu haben, was nach Arbeit aussieht und mich zu einem Teil ausfüllt. Ich hatte mich auch mal in einem Fitnessstudio angemeldet, in dem ich stundenlang Sport getrieben habe und in der Sauna war. Ich dachte, da tue ich etwas für meinen Körper und bekomme so die Zeit rum. Aber selbst dafür war ich nach zwei Wochen einfach mal wieder zu faul. Ich beichte also, dass meine Faulheit und Trägheit mir alle Möglichkeiten verbauen, mein Leben in geordnete Bahnen zu lenken. Ich hoffe, dass es nur eine Phase ist, die der Frühling vielleicht in Frühlingsluft auflöst.