Der Auto-Proll und die Polier-Raspel

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Rache Vandalismus Hass Zorn Nachbarn Auto & Co.

Mein Nachbar ist so ein Auto-Proll mit einer überzüchteten japanischen Schleuder. Der wäscht und poliert das Teil mindestens einmal die Woche und versaut uns dann immer den Hof, außerdem legt er mit der Karre immer Gewaltstarts aus der Einfahrt hin. In einer 30er Zone. Mir geht der Kerl so auf den Zeiger! Er benutzt eine Politur, die man paar Minuten einwirken lassen und dann mit einem speziellen Schleifkissen polieren muss. Das Schleifkissen kann man an eine Flex oder eine Bohrmaschine montieren. Vorgestern Abend, als der werte Herr Nachbar unterwegs war, habe ich mir seine Pflegeutensilien, die er offen im Keller rumliegen lässt, mal vorgenommen. Die Politur habe ich sehr großzügig mit Aceton versetzt, dürfte vom Geruch her kaum auffallen. In das Polierkissen habe ich mit einem dünnen Pinsel etwas Epoxidharz gestrichen. Dadurch wurde daraus eine Art Raspel. Ich habe das Ereignis leider nicht persönlich miterlebt, weil ich bei meiner Freundin übernachtet habe, aber im Hof liegen viele kleine Lackbrösel und mein Vater hat mir von einem Entsetzensschrei erzählt, der durch Mark und Bein ging.

Beichthaus.com Beichte #00025873 vom 16.03.2009 um 17:28:27 Uhr (43 Kommentare).

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Zwei Schlösser an deinem Fahrrad

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Stade

Ich (w/18) muss beichten, dass ich mir vor Kurzem aus Langeweile über ebay viele Fahrradschlösser gekauft habe, um dann mit einigen Freunden, Fahrräder in meiner Stadt anzuschließen - natürlich nur in Ecken, wo keiner wohnte und niemand zuschaute, es war ein großer Spaß. Etwa eine Stunde später sind wir dann mit unseren Fahrrädern an den angeschlossenen Fahrrädern vorbeigefahren, einige Fahrradbesitzer standen vor ihren Fahrrädern und haben vergeblich versucht diese zu öffnen, im Nachhinein tut es mir aber sehr leid, immerhin sind Fahrradfahrer meistens umweltbewusste Menschen und man sollte die Autofahrer ärgern.

Beichthaus.com Beichte #00025863 vom 13.03.2009 um 13:47:37 Uhr in Stade (17 Kommentare).

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“Beichte

Ich verdiene mein Geld mit Werbung!

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Betrug Stolz Habgier 50+

Ich bin, seit ich 20 bin, Werbesprecher auf Busreisen. Das heißt ich verkaufe hauptsächlich Busreisen an alte Omis, habe aber auch schon Nahrungsergänzungsmittel, Fitness-Geräte, Decken, usw. verkauft. Ich habe in der Zeit so viel Kohle verdient, das könnt ihr euch nicht vorstellen. In meinen jungen Jahren fahre ich ein sehr großes Auto und lebe sowieso auf großem Fuß. Ich bereue kein Stück, selbst schuld wenn man etwas kauft. Außerdem kaufen die alten Leute gerne, da sie sonst nur zu Hause rumhängen. Alles was in den Medien gezeigt wird, ist absoluter Blödsinn, total übertrieben.

Beichthaus.com Beichte #00025853 vom 11.03.2009 um 11:27:26 Uhr (12 Kommentare).

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Abtreibung ist Mord

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Verzweiflung Morallosigkeit Mord Schwangerschaft Stuttgart

Als meine Tochter das Licht der Welt erblickte, war ich der wahrscheinlich glücklichste Mensch auf der Welt. Ich bin noch sehr jung und erreichte bisher auch nichts. Viele Leute trauten mir ein eigenes Kind nicht zu. Mittlerweile bin ich bekannt dafür, dass ich in meinen jungen Jahren eine super Mutter bin. Doch das täuscht! Für meine Tochter bin ich, mit meinen ganzen Herzen, leidenschaftliche Mutter und liebe sie sehr. Vor sechs Monaten erlebte ich den schlimmsten Tag meines Lebens. Meine Tochter war vier Monate alt. Da mein Mann arbeiten geht, kümmere ich mich alleine um sie. Meine Periode blieb aus und ich war nur am Essen. Ich war schwanger! Für mich brach eine Welt zusammen. Der Gedanke schwanger zu sein war für mich unerträglich. Ich wusste einfach nicht, wie ich zwei Kinder in so einem kurzen Abstand hätte großziehen sollen. Mein Mann und ich überlegten tagelang hin und her. Ich hatte mir immer geschworen, nie ein Kind abzutreiben, denn das wäre für mich Mord. Aber ich konnte mir auch keinen anderen Weg vorstellen. Meine Familie wohnt weiter weg, sodass mir keiner hätte helfen können. Für mich gab es nur ein Ausweg. Die Abtreibung! Noch heute leide ich darunter. Für mich war es keine gewöhnliche Abtreibung, sondern es war für mich Mord an meinem Kind. Noch heute leide ich sehr darunter und würde es niemals wieder tun. Ich frage mich immer wieder, wie es ausgesehen hätte. Wie es sich angehört hätte, oder was es am liebsten getrunken hätte. Ich sehne mich so sehr nach meinem Kind, obwohl es meine eigene Schuld ist. In der Hoffnung, irgendwann dafür bestraft zu werden, lebe ich in jeden Tag hinein. Ich bereue es wirklich sehr und werde wohl niemals in wirklicher Ruhe leben können. Denn meine Sehnsucht und der Schmerz sitzen viel zu tief dafür.

Beichthaus.com Beichte #00025851 vom 11.03.2009 um 07:16:41 Uhr in Stuttgart (26 Kommentare).

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“Beichte

Leckerer Käse aus dem Supermarkt

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Diebstahl Habgier Leipzig

Ich habe geklaut! Zugegeben, das tut man nicht. Aber ganz ehrlich, haben wir das nicht alle schon einmal? Jugendsünden sollte man schnell vergessen und den eigenen Kindern diese vorenthalten, unter Verschluss halten ein Leben lang, damit kein falsches Bild entsteht. Ganz nach dem Motto: Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß. Aber ich werde mein kleines Geheimnis jetzt einmal preisgeben. Ich war noch in der Lehre. Jeden Tag in der großen Pause gingen wir hinaus, zum Bäcker oder in die HO. Nur kurz zur Info, diese gibt es heute nicht mehr. In der DDR war sie auch unter dem Namen Hol Fix bekannt. Dem Namen hat sie alle Ehre gemacht. Ich habe fix mal etwas geholt. Geld hatte ich als Lehrling allerdings nicht viel, Hunger jedoch um so mehr und die feinen Leberwurststullen, die Mama täglich mitgab, waren in den ersten Pausen schon vertilgt.

Der Schultag war aber unendlich lang. Aber es gab ja preiswerte Semmeln zu DDR Zeiten. Trockene Brötchen schmecken jedoch nicht. Ich liebte Schmelzkäse. Aber für diesen reichte mein Geld leider nicht. Geht ja ziemlich an den Geldbeutel, jeden Tag ein Stück Käse zu holen. Das läppert sich. Also habe ich zögernd vor dem Regal gestanden, dies und das betrachtet, den Käse geschnappt und schnell in der Tasche meines hellblauen Anoraks verschwinden lassen. Mit einem Brötchen im Einkaufskorb bin ich dann an die Kasse und habe dieses bezahlt. Weil das einmal so prima klappte, habe ich das natürlich öfters wiederholt und bin niemals erwischt wurden. Nun ist es heraus, mein kleines Geheimnis und ich hoffe es bleibt unter uns. Sonst werde ich heute noch rot vor Scham.

Beichthaus.com Beichte #00025843 vom 09.03.2009 um 21:30:52 Uhr in Leipzig (7 Kommentare).

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