Frauen hinter den Herd!

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Unglaube

Ich habe gerade eine halbe Flasche Wodka intus und fühle mich saucool. Ich beichte, dass ich seit der Firmung (ca. 6 Jahre her) nicht mehr in der Kirche war und eigentlich voll auf das Zeug scheiße. Ich bin zwar offiziell Christ, aber ich glaube den Bullshit nicht. Dafür komme ich wahrscheinlich in die Hölle - die es sowieso nicht gibt. Bin Nihilist, dem eigentlich sowieso alles scheißegal ist, und ich bin stolz darauf. Eigentlich ist diese Beichte eh voll sinnlos, da mir das Kirchen-Zeug eh hintenrum vorbeigeht. Ich beichte daher etwas anderes: Ich stehe auf Frauen, die es verdammt noch mal nötig haben und einen im Zug immer total unschuldig anlächeln und eigentlich nur das Eine wollen. Nämlich Kuchen backen, hinter dem Herd stehen, und kochen. Da,wo die Frauen auch hingehören!

Beichthaus.com Beichte #00003295 vom 17.12.2005 um 13:46:16 Uhr (10 Kommentare).

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Alles für den Steifbären

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Habgier Gewalt Dummheit Waghalsigkeit Schwerin

Mein größte Sünde, beging ich im Alter von 10 Jahren. Ich brachte meine beste Freundin Emily um das Kostbarste und Teuerste, was sie hatte und das waren Emild, der Steifbär, und ihre Gesundheit. Ich wollte Emild, ich hatte ihn schon immer gewollt und gönnte ihn Emily in keinster Weise. Meine Sehnsucht nach Emild wurde so groß, dass ich eines Nachts beschloss, ihn ihr zu nehmen. Fast binnen Minuten heckte ich einen genialen, wie auch teuflischen Plan aus, um Emild in meine Gewalt zu bringen. Es war Winter und der Teich neben der Schule war seit einigen Tagen zugefroren, allerdings war er noch nicht so belastbar, dass man ihn hätte betreten dürfen. Unter einem Vorwand, der viel mit Mutprobe und wenig mit Verstand zu tun hatte, lockte ich Emily auf das dünne Eis. Ängstlich, Emild in den zarten Armen haltend, schlürfte Emily Schritt für Schritt auf die Mitte des Teiches zu. Das Eis knackte und knirschte, aber ich trieb Emily mit hämischen Rufen immer weiter voran und dann brach es endlich. Emily kreischte auf und versank gleichzeitig in dem eisigen Wasser unter ihr. Jetzt war meine Stunde gekommen, ich jagte über das Eis, ich wusste dank Emily, bis wohin es hielt, schmiss mich kurz vor der Einbruchstelle auf den Bauch und fischte nach Emild, der über Emilys Kopf auf dem Wasser trieb. Als ich ihn endlich hatte, machte ich vorsichtig kehrt und begab mich ans rettende Ufer. An Emily verschwendete ich bis dahin keinen Gedanken. Erst als ich mit Emild wieder wohlbehalten am Rande des Teiches stand, erlaubte mir eine gnädige Eingebung, um Hilfe zu rufen. Tatsächlich gab es für Emily noch Rettung, auch wenn sie zeitlebens ein paar abgefrorene Finger zu beklagen hatte. Was für ein lächerlicher Preis für einen Prachtbären wie Emild.

Beichthaus.com Beichte #00003268 vom 17.12.2005 um 00:25:08 Uhr in Schwerin (6 Kommentare).

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“Beichte

Mein Leben mit Hartz 4

6

Faulheit

Ich beichte (aber nur weil man das hier so macht), daß ich auch seit 2 Jahren von Hartz 4 lebe und es mir nie besser ging. Ich bin absolut entspannt und habe ca. 7 Paar Stiefel im Schrank. Es macht ja solchen Spaß Geld auszugeben was einem ja gar nicht gehört, bzw. wofür man keinen Finger krumm gemacht hat. Ich sitze bis Mittags auf dem Sofa und trinke Kaffee und gehe dann meist Shoppen. Kaufe aber auch oft Geschenke für Andere und freue mich über deren Begeisterung meiner Großzüggkeit gegenüber. Kann ich doch nix für, daß meine eifersüchtige Chefin (ich war offensichtlich besser als die) mir kündigt... Ist ja auch blöd wenn der eigene Typ der Angestellten ständig auf den Knackarsch gafft. Finde es sowieso toll, alle Typen anzumachen und wieder mal zu sehen, wie ich ankomme. Aber manchmal kommen Die auch, ich bin ja nicht so! Männer, ich liebe Euch, Danke, Danke, Danke.
So, jetzt noch ein Käffchen!!
Schade, dass der Herr Beichtvater mir nie über den Weg laufen wird. - Kuss für Dich

Beichthaus.com Beichte #00003250 vom 16.12.2005 um 18:28:56 Uhr (6 Kommentare).

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Einziges Ziel ist der Suff

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Dummheit Trunksucht Peinlichkeit Last Night Plauen

Auch ich muss beichten: Seit mich meine Freundin letzten Sommer verlassen hat, schiesse ich mich jedes Wochenende bzw. bei jeder Gelegenheit alkoholisch ab! Während ich mit ihr zusammen war hab ich nur selten mal am Wochenende getrunken und der erste Rausch, nachdem sie mich verlassen hat, war sehr extrem, da ich nichts mehr aushielt. Inzwischen ist es nur noch mein Ziel am Wochenende wegzugehen und mich zu besaufen. Dafür gehe ich arbeiten und nur dafür geb ich mein verdientes Geld aus! Im Suff bau ich dann richtig Scheisse oder schütte fremden Leuten mein trauriges Herz aus. Wenn ich mich am nächsten Tag dann noch drann erinnere isses mir immer verdammt peinlich, aber was solls - das nächste Wochenende kommt bald und mit ihm der nächste Rausch!

Beichthaus.com Beichte #00003156 vom 14.12.2005 um 22:38:11 Uhr in Plauen (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Späße mit der Schnapsleiche

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Engherzigkeit Trunksucht Last Night

Schlimm, schlimm, schlimm. Vor knapp zwei Jahren in Werder an der Havel hat sich was ziemlich Lustiges zugetragen. Ich kam gerade mit meinem Kumpel von der Sauftour zurück, und wir kamen an der örtlichen Penner-Kneipe vorbei. Diese hatte bereits geschlossen, aber draußen saß noch eine schlafend zurückgelassene Schnapsleiche. Nach kleineren Spielereien - Fahrradschloss um den Hals, Mülleimer über den Kopf, mit Pflanzen des umliegenden Gartens geschmückt - kombinierten wir noch ein herumhängendes Handtuch mit dem nebenanstehenden Dixie-Klo. Das Handtuch wurde dann schick über den Kopf gelegt - sozusagen als Kompresse - dann wurde er noch um 10 Euro erleichtert, und ich war zufrieden.

Beichthaus.com Beichte #00003138 vom 14.12.2005 um 07:17:37 Uhr (5 Kommentare).

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