Meine Arbeit als Sicherheitskraft

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Falschheit Lügen Boshaftigkeit Hochmut Engherzigkeit

Ich (w) bin jetzt seit vier Jahren bei einer Sicherheitsfirma beschäftigt. Zuvor, nach der Schule, hatte ich nicht viel gemacht, war sogar die meiste Zeit arbeitslos. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber habe ich es als Frau sehr gut, denn man muss für den Dienst in der AfA eine gewisse Frauenquote vorweisen können und die meisten Sicherheitsfirmen haben Probleme, weibliche Sicherheitskräfte aufzutreiben. Deshalb genieße ich auch ein hohes Ansehen bei meinem Arbeitgeber. Die Einweisungen und Lehrgänge waren ziemlich easy und der Job an sich auch. Die Flüchtlinge hier in der Stadt sind in einer ehemaligen Kaserne untergebracht.


Was ich jetzt erst kennengelernt habe und sehr genieße, ist die Macht, die ich über die Flüchtlinge habe. Verantwortung einerseits, aber das "über anderen stehen" finde ich extrem prickelnd. Meine männlichen Kollegen nutzen die Situation wirklich aus und schreien die Leute bei jeder Situation an. Ich zeige ihnen lieber durch Missachtung und den Blick von oben, wo sie in der Hierarchie stehen. Ab und zu, vermehrt am Wochenende, scheiße ich sie auch zusammen, ob mit oder ohne Grund. Meist Frauen oder Kinder, das verschafft Respekt. Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin politisch völlig neutral bzw. lebe unpolitisch, aber auf andere Menschen herabzuschauen hat schon wirklich etwas für sich. Ich hätte das nicht von mir gedacht.


Ich habe jetzt von meinem Onkel sogar ein Angebot ausgeschlagen, der mich in seinem Unternehmen zur Bürokauffrau ausgebildet hätte. Ich sagte, dass mir der jetzige Job wegen der guten Bezahlung gefällt. Das war eine Lüge, aber ich hätte meinem Onkel ja nicht die Wahrheit über die Ablehnung sagen können, da wäre er entsetzt gewesen. Den Bruder meines Vaters anzulügen war unangenehm, daher die Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00037630 vom 17.02.2016 um 18:38:04 Uhr (37 Kommentare).

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Eine Hochzeit ohne meine Eltern

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Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (w/26) weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Mein Freund hat mich gefragt, ob ich ihn heiraten will. Ich habe Ja gesagt. Doch das ist nicht das Problem. Im Gegenteil, ich freue mich schon auf unsere Hochzeit mit meinen Traumprinzen. Das Problem sind meine Eltern: Wir leben seit Jahren im Streit. Ich bin damals zum Studieren etwas weiter (ca. 400 km) weggezogen. Das, und einige andere Kleinigkeiten, lösten dann diesen Streit aus. Außer Briefe zu Weihnachten und Geburtstagen haben wir eben seit diesem Streit keinen Kontakt mehr. Mein Verlobter wollte schon öfters mit mir zu meinen Eltern in den Urlaub fahren. Doch das wäre wieder in Streitereien geendet. Deshalb kennt er seine zukünftigen Schwiegereltern auch nicht persönlich.


Anlässlich unserer Hochzeit hat er mich nun überreden können, doch hinzufahren, um sie persönlich einzuladen. Auch wenn ich ein wenig Angst davor habe, da unsere Verhältnis zueinander recht kühl geworden ist. Falls unser Streit neu entfachen sollte, werde ich notfalls auch ohne meine Eltern heiraten. Seine Eltern, mit denen ich mich im Übrigen gut verstehe, sind jedenfalls dabei. Und sie gönnen uns auch unser Glück und wollen es nicht zerstören, nur weil mein Verlobter sechzehn Jahre älter ist.

Beichthaus.com Beichte #00037624 vom 17.02.2016 um 14:53:39 Uhr (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Jacken im Uni-Schließfach

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Studentenleben

Ich (w/24) beichte, dass ich, wenn aus einem Schließfach in der Unibibliothek ein Rucksackriemen oder ein Jackengürtel raushängt, an dessen Ende einen dicken Knoten mache, ihn in das Fach darunter einklemme, wenn dieses frei ist, und es dann per Zahlencode abschließe. Ich freue mich dann immer diebisch und lache mir ins Fäustchen bei der Vorstellung, wie die betreffende Person ihren Rucksack oder ihre Jacke nicht mehr rauskriegt. Einmal habe ich dann, als ich abends die Bibliothek verließ, gesehen, dass eins meiner Opfer seinen Rucksackriemen kurzerhand abgeschnitten hat. Sorry für mein kindisches Verhalten. Und nein, ich studiere nicht BWL oder Jura.

Beichthaus.com Beichte #00037615 vom 16.02.2016 um 10:08:34 Uhr (24 Kommentare).

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Mit Pfefferspray in der Bahn

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Misstrauen Engherzigkeit Waghalsigkeit Bahn & Co.

Ich (m) wohne in einer Grenzregion, an der die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge ankommen. Schon seit Längerem wird es einem Angst und Bange. Daher habe ich mir Pfefferspray gekauft. Die Dose habe ich immer in meiner Aktentasche. Als ich das letzte Mal mit der Bahn gefahren bin, wollte der Schaffner den Fahrausweis sehen - diesen hatte ich ebenfalls in der Aktentasche, habe ihn aber nicht gleich gefunden. Ich musste erst mal das Pfefferspray zur Seite tun, was der Schaffner natürlich gesehen hat. Er hat richtig Angst bekommen und ging einen Schritt zurück, was ich aber erst später realisiert habe. Mittlerweile mache ich mir hieraus einen Spaß und nehme das Pfefferspray zumindest teilweise aus der Aktentasche, um nach meinem Fahrschein "zu suchen." Schaffnerinnen haben übrigens weniger Angst als Schaffner. Darauf angesprochen hat mich aber noch niemand.

Beichthaus.com Beichte #00037599 vom 13.02.2016 um 20:18:40 Uhr (20 Kommentare).

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Kühe umschubsen

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Engherzigkeit Neugier Tiere

Ich möchte beichten, dass ich in meiner Jugend eine Kuh umgeschubst habe. Nachdem wir im Bio-Unterricht erfahren haben, dass Kühe anatomisch nicht dazu in der Lage sind, einen Schritt zur Seite zu machen, sind wir (fünf Jugendliche) auf die dumme Idee gekommen, eine Kuh umzuschubsen. Beim zweiten Mal, und mit Anlauf, hat das auch tatsächlich geklappt - die Kuh kippte mit einem herzzereißenden "Muuuuuhhhh" um. Wir sind lachend weggelaufen und haben das arme, panische Tier liegen lassen. Heute tut mir die Kuh echt leid, sie hätte sich die Beine brechen können.

Beichthaus.com Beichte #00037591 vom 12.02.2016 um 15:51:18 Uhr (11 Kommentare).

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