Verhütung ist doch nicht schwer!

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Vorurteile Zorn Boshaftigkeit Engherzigkeit

Vor einiger Zeit kam in den Nachrichten, dass ein zweijähriger Junge verhungert ist. Wahrscheinlich war die neunfache Mutter überfordert. Ich habe so etwas von kein Verständnis für ungeplante Schwangerschaften (außer, wenn man trotz Verhütung schwanger geworden ist, passiert ja auch mal, siehe Pearl Index). Aber bums bums bums, ohne sich Gedanken zu machen und Kinder dann leiden zu lassen - das geht gar nicht und so jemand sollte kein weiteres Kind behalten dürfen. Außerdem, was ist so schwer daran, zu verhüten? Kostet wohl nicht die Welt - und wenn man nicht so viel Geld hat, dann muss man halt die Zigaretten weglassen. Und wer nicht mal das Geld für ein Gummi hat, der darf halt keinen Sex haben. Ich wüsste nämlich nicht, dass man Sex zum Überleben braucht.


Ich genieße meinen Sex (mit Verhütung) genauso, aber ich tue etwas für mein Geld. Dass problembehaftete Eltern oft so viele Kinder haben, ist eigentlich Ironie des Schicksals. Ich beichte auch, dass ich durchaus dafür bin, Bedürftigen eine sichere Verhütung zu bezahlen - aber im Gegenzug auch für Sanktionen bin, wenn beispielsweise eine langzeitarbeitslose Familie das sechste Kind bekommt und sich wieder einmal alles bezahlen lässt. Wenn die Familie genug verdient, habe ich kein Problem mit Großfamilien - auch wenn es für mich selbst nichts wäre, da ich bei mehr als fünf Kindern einfach denke, ich kann nicht jedem gerecht werden.

Beichthaus.com Beichte #00037653 vom 20.02.2016 um 20:31:52 Uhr (15 Kommentare).

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Du hast die Wahl: Deine Eltern, oder ich!

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Engherzigkeit Zorn Missbrauch Selbstsucht Partnerschaft

Ich habe nach mehreren Jahren, in denen ich das Geschehene fassungslos betrachtet habe, meine langjährige Freundin vor die Wahl gestellt: Entweder sie bricht für immer mit ihren Eltern, oder die Beziehung ist beendet. Ihr Vater hat sie in der Kindheit mehrfach missbraucht (auch vergewaltigt), wofür er verurteilt wurde. Ihre Mutter wusste es und bekam auch ein etwas milderes Urteil, weil sie nichts dagegen gemacht hat. Seit sie volljährig ist, besucht sie trotz allem wieder ihre Eltern, obwohl diese sie nur ausnutzen. Sie brauchen Hilfe bei allen möglichen Dingen des Lebens. Sie sind beide einfach gestrickt.


Der Vater hat auf Baustellen gearbeitet, ist jetzt allerdings bereits Rentner, da er die Arbeit körperlich nicht mehr verrichten kann. Die Mutter hat überhaupt nie eine Ausbildung gemacht und auch nie gearbeitet. Wenn man mich fragt, war bei denen auch nie wirkliche Liebe im Spiel, sondern nur Abhängigkeit. Der Alte hat eine gebraucht, die ihm putzt, widerlichen Fraß aus der Dose erwärmt und bei Lust mal sein Verlangen erfüllt. Und die Alte brauchte einen, der ein wenig Geld nach Hause bringt, da sie ja zu blöd war, selbst eine Ausbildung zu absolvieren. Sie sind beide krank, kriminell, asozial und dumm. Meine Freundin ist nichts davon, nur fühlt sie sich immer noch für ihre Eltern verantwortlich.


Ich habe ihr gesagt, dass es mich fertigmacht, es mitansehen zu müssen, wie sie nach jedem Besuch wieder verstört ist, und die damalige Therapie vielleicht nicht ausgereicht hat. Sie meinte immer nur, sie kann mich verstehen, aber es sind ja ihre Eltern. Ich hätte kein Problem damit, wenn ihre Eltern einfach nur dumm wären. Dann würde ich sie wahrscheinlich nur selbst meiden (da sie schon sehr, sehr dumm, ungebildet und auch beide richtig ungepflegt sind, bspw. faule Zähne, sehr unangenehm riechen u. a.), aber es geht mir um die Tat damals. Es fällt mir schwer, sie jetzt vor diese Entscheidung zu stellen, da ich meine Freundin über alles liebe. Doch ich gehe an der Situation auch irgendwann kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00037650 vom 20.02.2016 um 14:30:12 Uhr (13 Kommentare).

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“Folge

Kein Respekt vor unverschämten Omas

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Engherzigkeit Zorn Ungerechtigkeit 50+ Bahn & Co.

Ich (w/25) fuhr gestern Nachmittag, nach der Arbeit, mit dem Bus nach Hause. In unseren Bussen ist es so, dass direkt hinter dem Fahrer ein Doppelsitz ist und schräg hinter ihm ein Einzelsitz. Ich saß im Einzelsitz, im Doppelsitz saß am Fenster ein etwa neun- oder zehnjähriger Junge und daneben eine Frau um die 30. Dann stieg eine ältere Dame ein (etwa 75 bis 80 Jahre). Ich habe ihr meinen Platz angeboten. Sie meinte dann: "Nee, der Junge da kann doch aufstehen!" Ich erwiderte, dass das für mich gar kein Problem sei, und der Junge kann ja auch nicht so einfach aufstehen, er sitzt ja am Fenster. "Ich würde ja aufstehen, aber ich komme nicht vorbei", erwiderte da der Junge, und klang total lieb und höflich, aber ein wenig eingeschüchtert. Man muss dazu sagen, dass die 30-Jährige alles mitbekommen hat und nicht einmal auf die Idee kam, sich für das Geschehene zu interessieren. Sie tippte mit gelangweiltem Blick auf ihrem Handy herum.


"Ist schon okay, ich stehe doch auf", erwiderte ich aufmunternd. Da keifte die Alte los, wie wenig Respekt die Kinder doch heute hätten, in ihrer Kindheit hätte es etwas hinten draufgegeben, wenn man als Kind gewagt hätte, sitzen zu bleiben und einen Erwachsenen aufstehen zu lassen. Das hat sie in die Richtung des Jungen gemeckert. Ich habe nur einen verächtlichen Blick auf die Alte und die 30-jährige Trulla neben dem Jungen geworfen und habe mich dann ein paar Sitze weiter hinten hingesetzt. Als ich aussteigen wollte, saß die frustrierte, grauhaarige Schrapnell noch immer auf dem Einzelsitz und der Kleine noch immer im Sitz daneben. Ich bin zu ihm hin, hab ihm angegrinst und ihm in einer Lautstärke, die die Alte hören musste, gesagt, dass er sich überhaupt keine Gedanken machen soll, er hat tolle Eltern, tolle Freunde, die ihn alle mögen, weil er so ein lieber Kerl ist, und die hat niemanden, weil sie seit ihrer Kindheit eine unfreundliche Person ist, die anderer Leute fertigmacht.


Ich war von meiner Erklärung noch mehr überzeugt, als ich sah, dass der Junge Tränen in den Augen hatte und mit einem Mal wieder gelacht hat. Beim Aussteigen zeigte mir der Busfahrer einen Daumen nach oben. Ich habe Respekt vor fast jedem, aber es gibt Leute wie diese alte, da kann ich einfach keinen haben. Selbst Respekt einfordern, aber sich nicht benehmen können. Und Verbitterung ist keine Entschuldigung. Meine Großeltern und andere alte Menschen, die ich kenne oder kannte, haben durch den Krieg und die Zeit danach viel Leid erlebt und sind trotzdem nicht so gemein geworden, sondern menschlich geblieben. Ich bitte um Vergebung, dass ich einer alten, hilflosen Person so etwas an den Kopf geworfen habe.

Beichthaus.com Beichte #00037649 vom 20.02.2016 um 10:46:26 Uhr (11 Kommentare).

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Beziehungen engen mich nur ein!

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Engherzigkeit Selbstsucht Zorn Ungerechtigkeit Partnerschaft

Ich (m/27) beichte, dass ich wohl beziehungsunfähig bin, bzw. dass ich Frauen einfach anfange zu hassen, wenn es um mehr als Sex geht. Es ist nicht so, dass ich nichts empfinden würde, ich war schon oft verliebt und hatte auch schon eine mehrjährige Beziehung, aber es war immer das Gleiche. Sobald eine Frau mit einem zusammen ist, erwartet sie, dass man genau das tut, was sie möchte. Man muss immer Ordnung halten, man muss jedes Mal um Erlaubnis fragen, wenn man mal mit den Kumpels weggehen möchte, man darf nicht seine Eltern mal einladen, ohne ihr das drei Monate vorher mitzuteilen, man darf nicht mal eine Nacht am PC durchzocken, ohne dass es gleich riesiges Theater gibt. Für mich hat sich das Beziehungsthema erledigt.


Ich bin erwachsen und verdiene gutes Geld, ich entscheide selbst, was ich wann mache und mit wem. Ich bin es leid, dass die Frauen ständig meinen, mir ihren Willen aufzwingen zu müssen. Ich will meine Freiheit und meine Selbstbestimmung behalten. Bei meiner letzten Freundin habe ich echt lange versucht, mal Kompromisse einzugehen, weil ich sie echt geliebt habe, und immer noch liebe, aber nachdem sie vor ein paar Wochen versuchte, mir zu verbieten, öfter als einmal im Jahr mit meinen Kumpels eine kleine Lan-Party über ein Wochenende zu machen, habe ich meine Sachen gepackt und war weg. Wir waren drei Jahre zusammen und haben auch zusammengewohnt, aber da ist mir endgültig der Kragen geplatzt. Natürlich gab es vorher schon etliche ähnliche Vorkommnisse, die nun zu diesem Schritt geführt haben.


Ich gehe jetzt einmal die Woche zu einer Nutte zum Ficken, das kostet mich weniger Geld und weniger Nerven als eine Freundin und mir geht es verdammt gut. Ich kann essen, was ich will, ich kann zocken und Serien schauen, so oft und solange ich will, ohne mir irgendein Gemecker antun zu müssen. Ich kann meine Socken liegen lassen, wo ich will und kann das Haus verlassen, wann und solange ich will. Ich werde nie wieder in meinem Leben eine Beziehung eingehen, so viel steht für mich fest!

Beichthaus.com Beichte #00037642 vom 19.02.2016 um 13:41:10 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Selbstmörder mit Fallschirm

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Engherzigkeit Waghalsigkeit

Ich bin leidenschaftlicher Base-Jumper. Klar, sind hohe und verbotene Gebäude ein Reiz, aber auch niedrige Objekte sind interessant, weil man kaum Zeit hat, seinen Schirm zu öffnen. So bin ich, als ich in Wien zu Besuch bei Freunden war, unter der Woche auf einen Aussichtsturm gefahren. Nicht sehr hoch, nur ungefähr 30 oder 35 Meter und öffentlich begehbar. Ich bin extra unter der Woche hingefahren, wo ich nicht mit Menschen gerechnet habe. Doch kaum hatte ich den Turm bestiegen, hörte ich unten ein Auto, welches mit quietschenden Reifen und lauter Musik auf dem Parkplatz anhielt. Es dauerte keine zwei Minuten und schon waren zwei Typen und ihre beiden Vorzeigepüppchen auf dem Turm angekommen. Sie begrüßten mich mit "Servas" und irgendetwas in Wiener Dialekt, das ich nicht verstanden habe.


So hatte ich keine Zeit mehr, um abzuspringen und wartete darauf, dass sie endlich wieder abzogen. Scheinbar warteten die Vier aber auch darauf, dass ich endlich Leine ziehe, weil sie wahrscheinlich ungestört auf dem Turm mit der wunderbaren Aussicht sein wollten. Da es dort oben dunkel war, hatten sie meinen Jumpsuit und den Schirm im Rucksack auf meinem Rücken wahrscheinlich nicht bemerkt. Nach fast einer Stunde wurde es mir zu blöd und ich stieg auf das Geländer. Einer der Typen schien das mitbekommen zu haben und schrie noch: "Tu das nicht!" Kaum war ich abgesprungen und hatte meinen Schirm geöffnet, war ich auch schon wieder gelandet. Ich hörte vom Turm oben nur lautes Geschrei. Sie hatten wohl angenommen, ich wäre in selbstmörderischer Absicht gesprungen. Ich packte meinen Schirm zusammen und verstaute ihn im Kofferraum meines Autos, welches nicht weit weg von dem Auto der jungen Leute vom Turm stand.


Ich wartete noch etwas und sah, wie die Vier wie von der Tarantel gestochen den Turm runterrannten und mit quietschenden Reifen den Ort des Geschehens verließen. Ich startete dann auch mein Auto, fuhr zurück in die Stadt und erfreute mich an meinem Adrenalinschub, welchen mir der Sprung gebracht hatte. Scheinbar habe ich aber vier junge Leute in dem Glauben gelassen, ich wäre in den Tod gestürzt. Ich bitte um Vergebung, dass ich nicht Bescheid gesagt habe, dass es sich nur um einen Fallschirmsprung gehandelt hat.

Beichthaus.com Beichte #00037640 vom 19.02.2016 um 13:08:26 Uhr (7 Kommentare).

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