Rattengift im Tee

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Gewalt Missbrauch Ungerechtigkeit Verzweiflung Familie

Ich (w/39) wurde in eine Familie geboren, in der ich von vornherein nicht erwünscht war, dies spiegelt auch die Aussage von meiner Mutter wieder, die mir mit 12 Jahren wortwörtlich ins Gesicht sagte: "Du warst nicht erwünscht, ich hätte dich am Liebsten in der Badewanne […]
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Beichthaus.com Beichte #00033206 vom 05.05.2014 um 15:14:43 Uhr (27 Kommentare).

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Drogen, Glatzen und ein Dreier

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Drogen Missbrauch Dummheit Gewalt Aggression Wurmannsquick

Meine zehn Jahre jüngere Cousine war schon seit ihrer Geburt etwas Besonderes für mich. Ich hatte mir immer ein Geschwisterchen gewünscht, aber meine Eltern wollten eben nur ein Kind. Ich verbrachte also immer viel Zeit mit meiner kleinen Cousine, die quasi mein […]
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Beichthaus.com Beichte #00033204 vom 05.05.2014 um 11:10:07 Uhr in Wurmannsquick (21 Kommentare).

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Die Strecke der Tour de France

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Peinlichkeit Sport

Im Jahr 2007 bin ich die Tour de France nachgefahren, das war generell so ein Traum von mir. Irgendwo in der Nähe der Ortschaft Autun musste ich ziemlich dringend mal pinkeln, bin also rangefahren. Als ich fertig war, habe ich ihn, so wie immer, gut abgeschüttelt, ich wollte eben nicht, dass in meine Radlerhose ein Fleck auftaucht. Hatte, wegen der Hitze, auch keine Boxershorts an. Von einer Gruppe älterer Franzosen, die an mir vorbeifuhren, ließ ich mich dabei nicht stören, auf einmal rief einer von denen etwas und alle fingen an zu lachen. Als ich mich umdrehte, machte einer von ihnen auf dem Fahrrad so eine Bewegung, als ob er onanieren würde. Ich habe nicht so richtig verstanden, was das sollte und bin weitergefahren, bis es mir klar geworden ist. Die Handbewegung beim intensiven Abschütteln muss von der Seite so ausgesehen haben, als ob ich mich direkt am Straßenrand völlig schamlos befriedigen würde. Es ist mir bis heute ungeheuer peinlich, zum Glück haben die Franzosen drüber gelacht und nicht die Polizei gerufen.

Beichthaus.com Beichte #00033202 vom 04.05.2014 um 23:07:35 Uhr (11 Kommentare).

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Stinkefinger und Gratisfahrten

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Morallosigkeit Geiz Geld Bahn & Co.

In Hamburg ist es seit einiger Zeit so, dass man, wenn man in den Bus einsteigt, seine Fahrkarte vorzeigen muss. Der HVV prahlt immer gerne damit, dass sie dadurch um die 30 Prozent mehr Einnahmen haben, erhöhen dennoch fast halbjährig die Preise der Karten. Und dazu kommt noch, dass kein Busfahrer jemals darauf achtet, ob die Karte noch gültig ist, manche gucken nicht mal hin und tun nur so, als ob sie darauf achten. Und es ist leider zum Standard geworden, dass sich sogar Busse bzw. die Fahrer erst an die Station stellen, wenn er eigentlich schon vor zwei Minuten hätte losfahren sollen. Sie stehen neben ihren Bussen, rauchen, klönen und trinken Kaffee. Daher habe ich meine Monatskarte gekündigt, kaufe mir alle zwei Wochen die günstigste Fahrkarte und zeige diese immer so vor, dass ich den Fahrern den Stinkefinger zeige. Das merken die wahrscheinlich nicht, aber mir verschafft es ein bisschen Genugtuung für die ganzen Minuten, die man zur spät zur Arbeit kommt, oder in der Kälte auf seinen Bus warten muss.

Beichthaus.com Beichte #00033201 vom 04.05.2014 um 22:24:28 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Distanz zum Stammhalter

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Verzweiflung Selbstsucht Engherzigkeit Familie Kinder

Ich bin wahrscheinlich gerade dabei, meine Ehe aufs Spiel zu setzen und meine Familie zu verlieren. Für Außenstehende ist mein momentanes Verhalten sicher nicht nachvollziehbar, was ich auch verstehe, aber ich kann mit niemandem über meine Gefühle sprechen. Ich habe bereits zwei wunderbare Töchter, die ich sehr liebe, genauso wie meine Frau. Bis dahin war alles perfekt. Wir hatten eigentlich mit der Kinderplanung abgeschlossen, aber dann wurde meine Frau wieder schwanger. Ich war ziemlich geschockt und musste mich erst damit arrangieren, noch einmal Vater zu werden, allerdings hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt schon von meiner Frau zurückgezogen, bin immer länger auf der Arbeit geblieben und habe meine Frau die ganze Schwangerschaft über mehr oder weniger alleine gelassen. Als dann feststand, dass wir einen Sohn bekommen, erwarteten instinktiv alle in meinem Umfeld, dass ich mich über einen Stammhalter doch freuen sollte. In Wirklichkeit war mir dieses Kind so egal, dass es mir Angst machte. Auf meine Töchter hatte ich mich damals wahnsinnig gefreut und bei meinem ungeborenen Sohn verhielt ich mich wie das letzte Arschloch.


Ich hatte noch die Hoffnung, dass es besser werden würde, sobald er auf der Welt wäre, aber ich lehnte ihn sogar noch mehr ab, konnte nichts fühlen, wenn er in meinen Armen lag, und empfand nur eine unendliche Wut auf dieses eigentlich unschuldige Kind. Mittlerweile ist er zwei Monate alt und ich habe keinerlei Bezug zu meinem Sohn entwickeln können, ich ziehe mich fast vollständig von meiner Familie zurück, und wenn ich ehrlich bin, keimt jedes Mal in mir die Eifersucht auf, sobald meine Frau sich um unseren Sohn kümmert oder ihn stillt. Sie hingegen glaubt fatalerweise, ich hätte eine Geliebte und droht mit Scheidung, wenn ich mein Verhalten nicht endlich ändere. Ich denke jeden verdammten Tag darüber nach, dass es so wirklich nicht weitergehen kann, aber ich denke inzwischen, ich bin nicht in der Lage, meinen Sohn zu lieben, was mich schwer belastet. Denn der Kleine kann nichts dafür und kein Kind hat es verdient, von einem Elternteil dermaßen abgelehnt zu werden. Ich wüsste gerne, was eigentlich mit mir los ist, denn meine Familie ist mir das Wichtigste auf der Welt. Ich verhalte mich wie das größte Arschloch und bin trotzdem innerlich verzweifelt. Was soll ich nur machen?

Beichthaus.com Beichte #00033200 vom 04.05.2014 um 18:25:56 Uhr (18 Kommentare).

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