Die Blumenfrau vor der Einfahrt

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Engherzigkeit Zorn Auto & Co.

Ich habe heute Geburtstag und habe mich erst so richtig gut gefühlt, als ich Brötchen holen wollte und ich jemanden einfach zusammengeschissen habe. Die Blumenfrau hat mit ihrem großen Transporter meine Einfahrt zugeparkt, blöde Kuh. Hat sie verdient, den Anschiss.

Beichthaus.com Beichte #00007727 vom 11.04.2006 um 20:28:13 Uhr (3 Kommentare).

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Blicke für den bösen Kampfhund

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Feigheit Engherzigkeit Tiere Duisburg-Rheinhausen

Jeden Tag hoffe ich, dass der dreckige Köter von meinem Freund friedlich einschläft (stirbt), weil er nur Probleme verursacht (Kampfhund). Der ist echt lieb, aber ich traue mich nicht mit ihm rauszugehen, weil man immer schiefe Blicke von den Leuten erntet, was ich auch echt verstehe. Warum muss der Idiot sich auch einen bescheuerten Kampfhund anschaffen? Ein Dackel hätte es doch auch getan. Ich bin am Verzweifeln.

Beichthaus.com Beichte #00007725 vom 11.04.2006 um 20:19:25 Uhr in Duisburg-Rheinhausen (1 Kommentare).

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“Beichte

Süß-Sauer Soße

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Ekel Ernährung

Ich habe am Wochenende einfach so dabei zugesehen, wie ein guter Freund von mir süß-saure Sauce von McDonald's in einen Coca-Cola-Becher eines noch besseren Freundes getan hat, und habe nichts dagegen unternommen. Anschließend habe ich auch nichts dagegen unternommen, dass der Erste noch ca. 30 Strohhalme in einen zweiten Becher getan hat, worauf und und die drei anderen aus dem McDonald's rausgeworfen wurden von einem ausländischen Mitbürger mit einer verkrüppelten Hand.

Beichthaus.com Beichte #00007715 vom 11.04.2006 um 08:04:56 Uhr (2 Kommentare).

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Koffeinüberempfindlichkeit

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Unreinlichkeit Ekel Arbeit Gesundheit

Ich habe eine ganz ganz üble Koffeinüberempfindlichkeit, die sich in Zittern, Herzrasen, extremer Unruhe und Übelkeit äußert. Das wäre jetzt ja an sich gesehen nicht so problematisch, da ich koffeinhaltige Getränke vermeiden könnte, aber ich trinke für mein Leben gern Arabicakaffe und grünen Tee, am liebsten unverdünnt und ohne Milch. Das geht eigentlich nie gut und dadurch ist auch meine beichtenswerte Tat entstanden. Ich bin Psychiater und teile mir meine Praxis mit zwei Psychologinnen. Am Freitag war ich so frei mir nach dem Mittag im Beisein meines "Lieblingspatienten" (labil, agressiv, suizidal, unklare Borderlinesymptomatik) zur Entspannung einen Espresso zu gönnen, der ordentlich stark war. Ziemlich bald bemerkt ich eine Hitzewelle und konnte mich nicht mehr so recht darauf konzentrieren, was mir der Patient an Therapiefortschritten mitteilte. Es gluckerte auch etwas im Bäuchlein. Das zu ignorieren war mein erster Fehler. Der zweite Fehler war einer der ganz üblen Sorte: Der Patient war gerade am gehen, und meine Reaktion auf den Espresso lies etwas nach, als ich in dem mir inne wohnenden männlichen Unverwundbarkeitswahn dachte "Ach was soll's denn, zur Feier des Tages gönnste dir noch einen grünen Tee." Dazu muss ich sagen dass normalerweise schon eine Tasse von dem Zeugs für ein zünftiges russisches Roulette in meinen Eingeweiden reicht, auch ohne mir vorneweg einen starken Espresso in den Rachen zu kippen.
Die nächste und letzte Patientin dieses Tages nimmt Antidepressiva. Sie kam rein und setzte sich, während sich ein spürbarer Aufruhr in meinem Schnitzelgrab manifestierte. Mir stand der kalte Schweiß auf der Stirn und ich zitterte die ganze Zeit der Sitzung wie ein Junkie auf Entzug. Die Patientin guckte etwas komisch, aber ich hielt tapfer durch, zumindest eine Weile, schließlich wurde mir jedoch echt übel. Ich rannte auf die Praxistoilette und übergab den Tee samt restlichen Mageninhalts der Kloschüssel. Wegen des Zitterns war ich allerdings nicht ganz so treffsicher, daher geriet eine ganze Menge daneben. Ich wollte die Bescherung wegmachen, aber das ging nicht wegen des Geruchs, der rief nämlich immer neue Würgereize hervor. Ich schickte die Patientin nach Hause und legte mich erstmal in meinen Therapiesessel. Plötzlich hörte ich einen angeekelten Schrei aus der Toilette. Eine meiner Kolleginnen hatte die Bescherung wohl mitbekommen und kommandierte die Schwester zum Aufputzen. Zum endgültigen Feierabend fragten mich die anderen, ob ich wüsste wer die Sauerei auf der Toilette veranstaltet hätte. Ich sagte ich wüsste es nicht, aber meine letzte Patientin wäre auf Antidepressiva und vertrüge diese nicht so gut, vermutlich wäre das der Grund für die unappetitliche Szenerie. Die anderen glaubten mir das unbesehen. Hoffentlich sprechen sie meine Patientin nächsten Freitag nicht auf den Vorfall an.

Beichthaus.com Beichte #00007707 vom 11.04.2006 um 05:50:33 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Kaffee-trinkende Mitarbeiter

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Engherzigkeit

Hier ist nochmal der Typ, der bei der Untergrundabteilung von Infineon arbeitet. Ich will noch beichten, dass ich mir immer von meinen Mitarbeitern (ich bin ja Chef) das Mittagessen servieren lasse. Und wenn mir das Essen aus unserer eigenen kleinen "Betriebskantine" nicht gefällt, gibt es für meine Kellner halt Schikane. Dann gehe ich Zuhause mit meinem aufgemotzten 56k-Holzmodem auf Kosten ihrer Girokonten (ich überweise die Gehälter lieber selber - oder auch nicht - und kenne deshalb alle Kontonummern) ins Internet. Da schaue ich mir dann all die Seiten mit den hübschen Schnitten an, die natürlich ordentlich kosten müssen. Letztens hat einer dieser !d!oten versucht meinen Heim-PC zu hacken, vielleicht weil ich ihm am Vortag beim Kaffeetrinken im Serverraum erwischt habe und ihn verdonnert habe meine Schuhe zu putzen, wenn er für dieses Sakrileg nicht gefeuert werden will. Ich habe kurzerhand seinen Prozessorkühler in den Urlaub geschickt und seiner Frau anonym den Tip gesteckt, sie solle doch mal einen Blick auf seine Kontoauszüge werfen. Seitdem trinkt er noch mehr Kaffee und schaut recht unglücklich aus der Wäsche und ich fühle mich jedes mal gut, wenn ich ihn so dreckig sehe.

Beichthaus.com Beichte #00007687 vom 11.04.2006 um 01:08:00 Uhr (1 Kommentare).

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