Wo ist das Telefon?

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Habgier Familie Stollberg

Ich (w) beichte, vor ein paar Tagen absichtlich meine ältere Schwester beim wahrscheinlich schönsten Sex gestört zu haben. Es ist keinesfalls so, dass ich ein perverses Vergnügen dabei empfinde, andere bei ihren Intimitäten zu stören, aber es war ein unglücklicher Umstand. Und zwar war es gegen halb fünf Nachmittags, ich kam gerade von der Arbeit nach hause. Ich arbeite zur Zeit in einer Eisdiele, aber nur so lange, bis ich eine Lehre beziehungsweise Ausbildung gefunden habe. Da erzählte mir meine Mutter, dass eine der Firmen, bei denen ich mich beworben habe, zuvor angerufen hat und mich zu einem Gespräch einladen wollte. Da ich aber nicht da war, sollte ich einfach bis spätestens 5 Uhr zurückrufen, weil sie danach Feierabend machen. Das heißt also, ich hatte noch eine knappe halbe Stunde. Ich suchte und suchte unser Telefon, aber fand es nicht. Vom Handy ging nicht, weil ich auf meinem alten Kartenhandy kein Geld mehr hatte. Da habe ich meine Mutter gefragt, ob sie weiß, wo unser Telefon ist. Sie meinte zu mir, meine Schwester habe es mit in ihr Zimmer genommen. Nun muss ich hier mal erwähnen, dass meine Schwester ein wenig unordentlich und faul ist. Wenn einmal etwas in ihren Räumlichkeiten liegt, dann liegt es da auch, weil sie sich einfach nicht aufraffen kann, es zurückzubringen.


Also sprintete ich zum Zimmer meiner geliebten Schwester, doch blieb ich abrupt stehen, als mir doch sehr eindeutige Geräusche entgegen tönten. Ich hatte ganz vergessen, dass mein Schwager ja frei hatte und deswegen bei uns war. Ich haderte etwas mit mir selbst, doch klopfte ich schließlich an. Keine Reaktion. Etwas energischer klopfte ich ein paar weitere Male an, aber nichts geschah. Ich schaute auf mein Handy und sah, dass ich noch etwa 15 Minuten hatte. Da ich nicht wusste, ob sie in dieser Zeit fertig werden würden, öffnete ich schließlich ungebeten die Tür. Meine Schwester bekam es erst gar nicht mit, aber mein Schwager schon und sah mich dementsprechend schockiert an. Ich hielt beschwichtigend meine Hand hoch und meinte: "Lasst euch nicht stören." Da bemerkte mich auch endlich meine Schwester. Ich versuchte, die beiden zu ignorieren und hielt fieberhaft Ausschau nach dem Telefon. Ich entdeckte es schließlich unterhalb des Kopfkissens, am Rande des Bettes an der Wand. Die beiden sahen mich die ganze Zeit über recht merkwürdig an. Ich ging auf die beiden zu. Sie wollte wahrscheinlich irgendwas sagen, doch fuhr ich ihr schnell dazwischen, indem ich sagte: "Ist mir egal, ob ihr gerade poppt, aber du hast das Telefon!" Dann bin ich über beide drübergeklettert, schnappte mir unseren schwarzen Hörer und stieg wieder herunter. Mit einem "Viel Spaß noch!" grinste ich die zwei nochmal an und verließ das Zimmer wieder. Als ich wieder draußen war, hörte ich noch meine Schwester, wie sie scheinbar einen Lachanfall bekam. Ich hoffe, das heißt, dass sie mir verziehen hat, denn seitdem hat sie es nicht wieder zur Sprache gebracht. Mein Schwager hingegen schaut mir jetzt seit fast einer Woche kaum mehr in die Augen.

Beichthaus.com Beichte #00029737 vom 22.01.2012 um 23:23:20 Uhr in 09366 Stollberg (Hohe Straße) (30 Kommentare).

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Meine kreativen Zeichnungen

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Dummheit Morallosigkeit Peinlichkeit Schule Villingen-Schwenningen

Ich habe vor rund 3 Jahren in der Schule während des Unterrichts ein Comic aus Strichmännchen und Sprechblasen gezeichnet. Da die Lehrerin nur ein paar Meter weiter vor mir saß, habe ich sie als Hauptdarstellerin benutzt, um mehr Spannung in die ganze Situation zu bringen, weil ich ziemlich gelangweilt war. Dieses Comic ist sehr versaut ausgefallen, sprich: Das war eigentlich schon ein Por*ocomic, mit irgendwelchen Stellungen und Sprechblasen mit versautem Zeugs. Man kann sich ja vorstellen, was da so abging. Mein Tischnachbar hat sich kaputt gelacht, den Comic genommen und nach hinten weitergereicht. Alle haben angefangen zu lachen. Daraufhin kam die Lehrerin und nahm einem Schüler mein Comic weg und las ihn. Sie fragte, wer das getan hat und ich habe dann zugegeben, dass ich das war.


Natürlich hat sie mich dann gehasst und es den anderen Lehrern erzählt. Am selben Tag musste ich ins Rektorat. Dort hat man mir unterstellt, dass ich Probleme mit der Sexualität hätte. Sie wollten mich deshalb zu Pro Familia schicken. Ich hatte keine Lust drauf und sagte, dass dies gar nichts mit meiner Sexualität zu tun hat, ich keine versauten Gedanken an sie verschwende und dass ich nur gelangweilt war. Das ist ja auch die Wahrheit. Dann wurde mir das Angebot gemacht: Ich solle am nächsten Morgen zur Pro Familia gehen und wenn ich dort fertig bin, dann kann ich direkt nach Hause und habe für den Rest des Tages frei. Das war ein Deal.


Am nächsten Morgen ging ich zu Pro Familia und erklärte dem Typen was Sache war. Er meinte, dass die Lehrer völlig übertrieben reagiert haben und mir zu viel unterstellen. Das Gespräch war schon nach ein paar Minuten vorbei. Aber weil die Leute, die bei Pro Familia arbeiten, eine bestimmte Zeit lang eine Person beraten müssen, konnte er mich nicht früher rausschicken und deshalb unterhielten wir uns dann noch 10 oder 15 Minuten über Gott und die Welt. Irgendwann ging ich dann nach Hause.


Am nächsten Tag ging ich wieder zur Schule und dachte, dass sich die Sache legt. Und was war? Auf einmal hingen überall Kopien von meinem Comic an der Wand und vielen lagen auf den Tischen. Ein anderer Schüler kam zu mir und sagte, dass jemand das Comic geklaut, mit nach Hause genommen und haufenweise Kopien davon gemacht hat. Bis heute weiß ich nicht wer das war.
Seitdem hasst mich die Lehrerin so abgrundtief. Ich hatte und habe immer noch ein schlechtes Gewissen, weil sogar die Klasse ein Jahr später davon wusste. Ein Jahr später habe ich mit jemandem darüber geredet und kam auf die Idee, nochmal in die Schule zu gehen und mich persönlich zu entschuldigen. Ich habe dann beim Rektorat nachgefragt in welcher Klasse sie gerade unterrichtet. Dann ging ich dorthin und habe gewartet bis die Schulstunde vorbei war. Plötzlich ging die Tür auf und dann war da meine ehemalige Lehrerin. Sie schaute mich richtig geschockt an, haute die Tür zu und rannte zum Notausgang raus. In dem Moment kam ich mir vor wie ein Schwerkrimineller.
Dann bin ich wieder nach Hause gegangen und habe ihr online eine Nachricht geschickt mit allem was ich zu sagen hatte und habe mich entschuldigt. Ein paar Stunden später kam dann nur eine Antwort, dass sie mir vergibt und dann war Ende. Sie hasst mich wohl bis heute noch abgrundtief, aber mehr konnte ich ja leider nicht mehr machen.

Beichthaus.com Beichte #00029736 vom 18.01.2012 um 20:20:50 Uhr in 78054 Villingen-Schwenningen (Alleenstraße 13) (23 Kommentare).

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Spionage Freundin

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Eifersucht Neugier Falschheit Partnerschaft München

Ich beichte, dass ich wirklich verdammt eifersüchtig bin! Damit zerstöre ich (w/23) meine Beziehungen und mich selbst.
Bei meinem letzten Freund hat es angefangen: Bereits bei unserem ersten Date habe ich sein Handy durchsucht. Ich habe ihn bis zum Erbrechen gegoogelt und wusste am Ende wohl mehr über seine Internettätigkeit als er selbst. Ich habe sein Zimmer durchsucht. Neben Fotos der Ex fand ich seine Passwörter. Ich habe mich also regelmäßig in seine Accounts eingeloggt; habe Kontakte und Nachrichten gelöscht! Zudem werde ich beim Thema Prostitution immer panisch und bekomme Herzrasen. Wenn ich nur daran denke wird mir schlecht. Dem besagten Ex-Freund habe ich sogar soweit gebracht mir zu sagen, wie oft er bei käuflichen Damen war. Die Beziehung hat alles überstanden, Schluss war dann irgendwann doch - aus einem anderen Grund. Bei meinem nächsten Freund sollte sich alles ändern. Anfangs hat das auch wunderbar funktioniert, doch dann ging es mal wieder los: Nachspionieren und Handy durchsuchen waren an der Tagesordnung. Wenn ihn eine Frau anschreibt, dann koche ich innerlich und verbanne sie aus seinem Leben, indem ich selbst tätig werde und sie vergraule oder ihn dazu bringe den Kontakt zu unterlassen. Ich weiß nicht was für ein Problem ich habe, aber es muss sich ändern! Gebeichtet habe ich nach und nach alles. Jeder Mann ist trotz Enttäuschung bei mir geblieben. Weiß der Teufel warum!
Manchmal glaube ich, dass ich mich einfach als etwas Besseres sehe. Keine 1.000 Männergeschichten und keine schmutzigen Eskapaden! Ich bin ein furchtbarer Mensch und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029732 vom 17.01.2012 um 16:09:22 Uhr in 81735 München (Leinbergerstraße) (28 Kommentare).

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Friend Zone

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Feigheit Dummheit Falschheit Liebe

Ich beichte, dass ich durch Zögern und Inkonsequenz bei meiner Traumfrau in der viel besungenen Friend-Zone gelandet bin. Ich lernte sie an der Uni kennen, wo sie mir gleich auffiel, weil sie so hübsch, selbstbewusst und lustig war. Sie erzählte mir recht schnell, dass sie zwar einen Freund hatte, es mit ihm aber nicht wirklich gut lief. Er war wohl einer dieser selbstherrlichen Macho-Typen. Ich gewann nach und nach ihr Vertrauen, machte teilweise ihre Hausaufgaben mit, wenn es ihr zu stressig war, und war immer für sie da, wenn sie jemanden zum Reden brauchte. Eines Tages trennte sie sich endlich von ihrem Freund, und sagte mir, dass sie erst einmal ihr Single-Leben genießen wollte. Ich respektierte das natürlich und hielt mich mit Annäherungsversuchen komplett zurück, wir schrieben zu dieser Zeit jedoch häufig SMS und trafen uns oft auch außerhalb der Uni. Irgendwann bemerkte ich, dass sie oft abwesend war, wenn ich ihr was erklärte und vor sich hin grinste, außerdem schrieb sie ständig lange SMS mit jemandem. Ich maß diesem Verhalten jedoch keine größere Bedeutung zu. Sie fragte mich irgendwann, ob ich mit zu einem Konzert ihrer Lieblingsband kommen wolle. Ich Trottel dachte, die große Stunde sei endlich gekommen, in der sie bereit für mich war.


Wir gingen also gemeinsam hin und noch bevor die Band spielte sagte sie, sie müsse mir etwas gestehen. Ich grinste wissend und bereitete mich innerlich auf die nun unweigerlich folgende Knutscherei vor. Doch es kam natürlich alles anders. Sie erzählte mir, dass sie einen Neuen habe, er sei Schauspieler am Staatstheater, satte dreizehn Jahre älter als sie und überhaupt ganz toll. Ich wäre der erste von ihren Freunden, der ihn kennenlernte, weil er sie später von dem Konzert abholte. Mir schlief erst einmal ordentlich das Gesicht ein, obwohl ich es doch irgendwie schaffte, den Rest des Abends gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Mein erster Eindruck von ihm war, dass man ihm sein Alter wirklich nicht ansah, außerdem war er sehr charmant und attraktiv. Ich hoffte danach noch ein halbes Jahr lang, dass er sich als Eintagsfliege, beziehungsweise als jemand erweist, der gerne mal jüngere Mädels aufreißt, um sie dann nach einer Weile wieder fallen zu lassen. Daher bemühte ich mich weiter um sie, damit sie sich, so zumindest mein Gedanke, wenn er sie verlassen würde, endlich bemerkte, wer die ganze Zeit wirklich zu ihr gestanden hätte und an ihrer Seite war. Vor etwa einem Monat ist sie schließlich endgültig zu ihm gezogen, in sein irrsinnig großes Einfamilienhaus und mir ist klar geworden, dass ich wohl beim besten Willen keine Chance bei ihr habe. Das Dumme ist, dass ich ihr gegenüber jetzt weiter einen auf "besten Freund" machen muss, damit sie nicht merkt, dass ich eigentlich die ganze Zeit scharf auf sie war und bestimmte Dinge nur deswegen überhaupt für sie getan habe. In den letzten Wochen hatten wir nicht mehr so viel Kontakt wie sonst, woraufhin sie mich gefragt hat, ob es irgendein Problem zwischen uns gäbe. Ich habe zwar absolut keine Lust darauf, sie zu sehen, oder mich mit ihr zu treffen, aber es muss wohl irgendwie doch sein, damit ich nicht als der Arsch da stehe, der ich garantiert für sie bin, wenn sie die ganze Wahrheit erfährt.

Beichthaus.com Beichte #00029731 vom 17.01.2012 um 11:01:35 Uhr (53 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich liebe Insolvenzbekanntmachungen

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Hass Engherzigkeit Geld

Ich möchte an dieser Stelle beichten, dass ich ein Misanthrop bin, wie er im Buche steht. Dies äußert sich u.a. dergestalt, dass ich regelmäßig die Insolvenzbekanntmachungen durchforste. Während mich Bekanntmachungen im Hinblick auf ältere Personen nicht besonders interessieren, breche ich in Begeisterung aus, wenn ich einen Beschluss sehe, wonach über das Vermögen einer jungen Person das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist. Ich kenne diese Leute zwar überhaupt nicht, aber es gibt mir gewissermaßen den "Kick", wenn ich von dem Scheitern eines so jungen Menschen lese. Noch besser als ein Eröffnungsbeschluss ist natürlich die Versagung der Restschuldbefreiung, wobei das leider nicht so häufig vorkommt. Ich selbst bin ebenfalls noch jung und bereits eine gescheiterte Existenz.

Beichthaus.com Beichte #00029730 vom 17.01.2012 um 02:46:53 Uhr (24 Kommentare).

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