Die 50-Euro-Scheine meiner Tante

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Diebstahl Habgier Kinder Familie Nienburg

Als ich noch ein Kind war, waren meine Eltern und ich jedes Jahr für etwa eine Woche bei meiner Großtante zu Besuch.
Als ich elf Jahre alt war, habe ich beobachtet, wie sie ihr Einkaufsgeld aus einem Geldbeutel nahm. Es war erkennbar, dass in dem Geldbeutel sehr viel Geld war. Sicher über 1000 Euro. Da konnte ich nicht widerstehen und habe in einem unbeobachteten Moment einen 50-Euro-Schein aus dem Geldbeutel geklaut, da ich dachte, dass ihr das bei solch einem großen Betrag nicht auffallen würde. Den Schein habe ich dann irgendwo versteckt und an dem Tag, an dem wir zurückgefahren sind, in der Hosentasche mit nach Hause genommen. Schließlich war mir klar, dass der Rest der Familie den Schein auf gar keinen Fall sehen darf. Darüber, welchen Ärger ich bekommen würde, wenn der Diebstahl auffällt, habe ich mir gar keine großen Gedanken gemacht.

Zu Hause habe ich das Geld erst einmal in meiner Schreibtisch-Schublade versteckt, aber da wollte ich ihn auf Dauer nicht behalten, das war mir irgendwie zu riskant. Auf mein Konto einzahlen wollte ich die 50 Euro aber auch nicht, dass wäre noch eher aufgefallen. Schließlich waren 50 Euro für mich damals fast ein Jahr Taschengeld. Also habe ich das Geld immer in kleinen Raten eingezahlt, über das ganze Jahr hinweg. Im nächsten Jahr habe ich der Tante dann noch einmal 50 Euro geklaut. Der Geldbeutel war immer noch im gleichen Versteck und auch sonst bin ich genauso vorgegangen wie beim ersten Mal. Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt, gleich zwei 50-Euro-Scheine zu nehmen, aber das war mir dann glücklicherweise doch zu riskant. Ein schlechtes Gewissen hatte ich nicht, ich hatte nur Angst, doch irgendwie erwischt zu werden. Im folgenden Jahr habe ich nur nachgesehen, ob der Geldbeutel immer noch in der gleichen Schublade lag. Es war auch noch immer ein Haufen Geld drin, aber diesmal konnte ich der Versuchung widerstehen und habe nichts geklaut. Mittlerweile bereue ich es, meiner Großtante insgesamt 100 Euro von ihrer knappen Rente gestohlen zu haben. Ich habe das Geld ja nicht mal wirklich dringend gebraucht und habe es aus reiner Habgier geklaut.

Beichthaus.com Beichte #00031636 vom 22.07.2013 um 21:25:54 Uhr in Nienburg (12 Kommentare).

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Der skrupellose Blumendieb

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Dummheit Schamlosigkeit Diebstahl Kinder

Ich (m) muss etwas beichten. Vor ungefähr zehn Jahren war ich mit meinem Vater und seiner damaligen Lebensgefährtin in Kroatien. Wir haben in dem Haus meines Onkels gewohnt und hatten einen Garten. Eines Tages bin ich auf die tolle Idee gekommen, diesen etwas zu "verschönern". Ich ging ein bisschen auf der Straße herum und sah auf einmal eine wunderschöne Blume. Sie stand allerdings in einem Topf neben dem Garten eines Hauses. Also bin ich da hingegangen, habe wie James Bond geschaut, ob mich keiner sieht, und habe die arme Pflanze aus dem Topf gestohlen. Zu Hause angekommen präsentierte ich meinem Vater meine Beute. Er lachte nur und fragte, von wo ich die Blume hätte. Ich erzählte ihm die Wahrheit und bekam ein bisschen geschimpft. Ich beichte also, dass ich, als unwissender Achtjähriger, ein skrupelloser Blumendieb war und es damals auch noch lustig fand. Heute kann ich nur noch darüber schmunzeln.

Beichthaus.com Beichte #00031630 vom 21.07.2013 um 12:31:11 Uhr (10 Kommentare).

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Die Pflanze für meine Schlange

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Diebstahl Dummheit Boshaftigkeit

Ich habe mal ein Café beklaut. Auf jedem Tisch stand eine kleine Pflanze, und da ich gerade dabei war, das Terrarium meiner Schlange einzurichten, bat ich meine Freunde, Schmiere zu stehen. Während sie also nach der Bedienung Ausschau hielten und darauf achteten, dass die anderen Gäste mich nicht gerade anstarrten, steckte ich das Teil in meine Tasche. Es tut mir leid, aber sie war für meine Zwecke einfach ideal.

Beichthaus.com Beichte #00031625 vom 20.07.2013 um 19:26:36 Uhr (5 Kommentare).

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Die Verlockung der Schokolade

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Geiz Diebstahl Völlerei Familie Mühlhausen

Immer, wenn ich bei meiner Mama zu Besuch bin, mopse ich mir heimlich Schokolade und andere Leckereien aus ihrer Küche. Ich möchte mir so teures, hochwertiges Essen nicht selbst kaufen und sie verdient sowieso viel mehr als ich. Ich möchte aber auch nicht fragen, ob sie mir etwas gibt. Sie würde das zwar sofort und jederzeit tun, aber es liegt mir einfach nicht, danach zu fragen. Sie hat sowieso immer so viel rumliegen, dass sie nicht merkt, wenn etwas fehlt und manchmal steckt sie mir dann zusätzlich noch Schoki zu, wenn ich nach Hause gehen will. Dann habe ich ein besonders schlechtes Gewissen. Sorry, Mama!

Beichthaus.com Beichte #00031618 vom 19.07.2013 um 00:00:12 Uhr in 99974 Mühlhausen (Bahnhofsplatz) (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Unterschiedlich große Füße

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Betrug Diebstahl Geiz Shopping

Unterschiedlich große Füße
Ich habe zwei unterschiedlich große Füße. Das fällt an sich gar nicht auf, jedoch benötige ich trotzdem unterschiedlich große Schuhe. Wenn ich nun in einem Geschäft zum Schuhkauf bin, probiere und tausche ich so lange hin und her, bis ich am Ende einen linken 39er und einen rechten 40er Schuh von dem gewünschten Paar im Karton habe. Bisher ist es noch nie aufgefallen. Wenn das Mal passiert, werde ich es einfach als Versehen hinstellen. Obwohl ich ja nichts klaue, büßt jedes Geschäft, in dem ich Schuhe kaufe, ein Paar ein. Aber bei meinem Gehalt kann ich es mir einfach nicht leisten, zwei Paar zu bezahlen, obwohl ich nur eins nutzen kann.

Beichthaus.com Beichte #00031610 vom 17.07.2013 um 18:48:11 Uhr (29 Kommentare).

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