Meine kreativen Stunden

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Diebstahl Habgier Ungerechtigkeit Selbstsucht Schule

In meinen beiden letzten Schuljahren am Gymnasium bekamen wir die Materialien für den Kunstunterricht von der Schule gestellt. In einem Nebenraum der Kunsträume konnte man sich für die jeweilige Stunde eine riesige Vielfalt an Materialien ausborgen und damit kreativ sein. Manchmal, wenn man am Ende der Stunde nicht fertig wurde, durfte man sich die Materialien ausleihen, um zu Hause am Bild weiterzuarbeiten. Ich möchte beichten, dass ich über die besagten zwei Jahre hinweg immer nur das fertige Bild abgab, wenn ich daheim daran gearbeitet hatte, aber niemals die Materialien zurückstellte. Die Schule nahm immer viel zu hohe Kopierkosten, von denen nie etwas kam, weil Material im Internet nachgeschaut werden sollte oder über ein schulinternes Netz verteilt wurde! Nun stehen hier Graukreiden, bunte Pastellkreiden sowie ein hochwertiger Aquarellkasten. Es tut mir ein wenig leid für die Kinder, denen dieses Material vielleicht fehlt. Aber es hat mir zu Hause viele kreative und tolle Stunden beschert.

Beichthaus.com Beichte #00031676 vom 31.07.2013 um 17:44:22 Uhr (10 Kommentare).

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Baguette-Diebstahl im Krankenhaus

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Diebstahl Völlerei Maßlosigkeit Last Night Arbeit

Baguette-Diebstahl im Krankenhaus
Ich bin Krankenpfleger und habe bei meiner letzten Arbeitsstelle in einem, an das Krankenhaus angeschlossene, Wohnheim gewohnt. Da ich meine Ausbildung recht früh abgeschlossen habe, fand ich dort schnell Anschluss an die Schwesternschüler und -Schülerinnen, und wir feierten recht oft und heftig, nicht nur mit Alkohol, sie vergriffen sich gerne auch mal an den Medikamenten, die sie eigentlich entsorgen sollten. Zur Erklärung: Tropfen und offene Tablettenschachteln werden in vielen Krankenhäusern aus Hygienegründen vernichtet. Allerdings hielt ich mich da eher zurück, ich rauche lieber mal etwas. Eines Abends ging uns das Bier aus, doch am, baulich bedingten, offenen Kaffee des Krankenhauses befindet sich ein Getränke-Automat. Auf dem Weg dorthin stellten wir fest, dass wir Hunger hatten, doch um vier Uhr morgens findet sich in einer Provinzstadt kein Lieferservice, auf Wurstbrote hatten wir keinen Bock, um richtig zu kochen waren wir zu stramm und der nächste Fast-Food-Tempel wäre nur per Auto erreichbar gewesen, da wir aber nicht die Seiten wechseln wollten, sprich Patienten oder Schlimmeres sein wollten, kam das absolut nicht infrage, von der Gefährdung anderer mal abgesehen. Naja, als wir uns in der Cafeteria umsahen, entdeckten wie den Kühlschrank, in dem sich eine große Menge Pizzabaguettes und Ähnliches befanden. Wir dachten nicht groß nach, sondern packten das Zeug und machten uns mit vollen Armen wieder davon. Im Wohnheim angekommen heizten wir den Herd an und futterten so viel wir konnten, den Rest teilten wir auf.

Allerdings begegnete ich am nächsten Tag der Chefin der Cafeteria, welche einen sehr traurigen Eindruck machte. Als ich sie fragte, was los sei, sagte sie, dass irgendwer ihr Waren im Wert von 200 Euro gestohlen habe, und da sie als Pächterin selbst einkaufen müsse, bliebe sie auf dem Schaden sitzen. Und alles nur, weil sie vergessen hatte, den Kühlschrank abzusperren. Da das Geschäft auch nicht gut läuft, könnte ihr diese Summe das Genick brechen. Denn den Ersatz der Ware konnte sie sich wohl einfach nicht leisten. Ich war ziemlich geschockt, was wir da aus Blödsinn angestellt haben und redete mit den anderen Beteiligten. Wir beschlossen dann, zusammenzulegen und ihr einen Brief mit 250 Euro darin zu schreiben, natürlich anonym. Den Mehrwert als Entschuldigung für den Stress. Sie war sichtlich verwundert, als sie ihn erhielt, aber auch sehr erleichtert. Obwohl ziemlich schnell Gerüchte aufkamen, wer die Diebe wohl gewesen sein müssen, bekamen wir aufgrund dieser Geste keinerlei Ärger, und wenn ich seitdem feiere, stelle ich vorher sicher, dass ich alles habe, das ich vielleicht brauchen könnte. Bevor ich wieder einmal aus Ignoranz und Dummheit anderen schade oder gar wieder fast eine Existenz zerstöre, passe ich lieber auf.

Beichthaus.com Beichte #00031659 vom 28.07.2013 um 05:00:12 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Plantage im Wald

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Drogen Falschheit Diebstahl Maßlosigkeit Morallosigkeit Gilserberg

Vor ungefähr 20 Jahren habe ich noch gekifft. Immer mit Genuss, und Bongrunden mochte ich auch nie besonders. Ich habe immer gefragt, ob dann jemand einen Joint mit mir rauchen mag, und bin dann mit den Leuten lieber rausgegangen. Eines Abends war ein Mädchen da, […]
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Beichthaus.com Beichte #00031649 vom 25.07.2013 um 16:17:51 Uhr in Gilserberg (42 Kommentare).

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Das gestohlene Stickergeld

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Diebstahl Falschheit Habgier Geld

Ich habe vor vier oder fünf Jahren diese Bundesliga-Sticker gesammelt. Damals war ich 14 oder 15 Jahre alt und ich glaube, das Sammeln dieser Sticker wurde langsam zu einer Art Sucht. Ich erhielt nicht viel Taschengeld, aber insgesamt habe ich dafür wahrscheinlich knapp 150 bis 200 Euro ausgegeben. Das meiste Geld habe ich von meiner Oma bekommen, aber auch von anderer Seite. Einmal war ich nämlich bei meinem Freund und als wir irgendetwas aus dem Wohnzimmerschrank holen wollten, entdeckten wir einen Geldstapel. Die Verlockung war groß und wir diskutierten darüber, ob wir uns etwas von dem Geld nehmen sollten. Schlussendlich klaute jeder von uns einen 50-Euro-Schein und wir fuhren auf direktem Weg los und investierten das Geld in Sticker. Wir schienen aus dem Schneider, denn in den nächsten Monaten schient Gras über die Sache zu wachsen - die Eltern meines Kumpels hatten wohl nicht bemerkt, dass hundert Euro entwendet wurden. Bis mein Freund mich irgendwann anrief und meinte, dass er seinen Eltern die Wahrheit gesagt hätte, da sie den Verlust doch noch bemerkt hatten. Natürlich hat er auch erzählt, dass ich die Hälfte des Geldes genommen habe und ich sollte es zurückzahlen. Doch das habe ich bis heute noch nicht getan. Wir sehen uns immer noch oft, aber es hat mich noch nie jemand darauf angesprochen.

Beichthaus.com Beichte #00031644 vom 24.07.2013 um 22:51:52 Uhr (15 Kommentare).

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Die DVDs meiner Nachbarin

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Ich (23/Student) wohne in einem Mietshaus mit mehreren Parteien. Eines Tages klingelte es an meiner Tür und eine reife Dame, ungefähr Mitte dreißig und gut aussehend stand davor. Sie erklärte mir, dass sie vor Kurzen in eine Wohnung über mir eingezogen ist, und erkundigte sich, ob ich eventuell mit ihrem Hund Gassi gehen könnte, da sie arbeiten muss und deshalb nicht immer zu Hause ist. Natürlich erkundigte ich mich, warum sie gerade auf mich zukam, aber die Erklärung, dass sie schon bei mehreren Personen nachgefragt hat und ich als Student gewiss Zeit dafür hätte, erschien mir durchaus sinnvoll. Wir machten einen Termin aus und probeweise übernahm ich den Job. Die Bezahlung war auch nicht schlecht, bekam für jedes Mal Gassi gehen, was nicht einmal eine halbe Stunde dauerte, zehn Euro. Da sie mir für den Job einen Zweitschlüssel ihrer Wohnung gegeben hat, konnte ich natürlich, wann immer ich wollte, in die Wohnung.

Eines Tages, als ich Ihren Hund abholen wollte, packte mich die Neugier und ich lief in Ihr Schlafzimmer. Aus reiner Neugierde öffnete ich alle Schränke und fand äußerst interessante Dinge. Sie hat dort nämlich nicht nur ihre Unterwäsche und Sexspielzeug, sondern auch diverse DVDs. Ich konnte einfach nicht anders und entwendete einige der DVDs und sah sie mir über meinen Rechner an, schließlich wusste ich genau, wann sie nach Hause kommen würde. Der Inhalt der DVDs war hochinteressant. Meine Nachbarin fotografierte und filmte sich scheinbar leidenschaftlich gerne beim Geschlechtsverkehr und bei der Selbstbefriedigung. Das machte mich so geil, dass ich die Daten auf meinen Rechner spielte, ehe ich die DVDs wieder zurücklegte. Nun kenne ich ihr schmutziges Geheimnis und sehe mir die Daten auch sehr gerne an. Dennoch ist es Diebstahl, weswegen ich ein schlechtes Gewissen habe

Beichthaus.com Beichte #00031640 vom 23.07.2013 um 19:57:20 Uhr (22 Kommentare).

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