Wer kotzt hat verloren

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Trunksucht Maßlosigkeit Waghalsigkeit Last Night Rodgau

Ich (m) habe gestern bei mir daheim ein Wetttrinken veranstaltet mit einem Schiedsrichter und allem drum und dran. Wer kotzt hat verloren. Zum Glück war ich der Gewinner, aber meine beiden Freunde hingen über dem Eimer. Ich war zufrieden mit mir selbst, hatte jedoch nicht bedacht, dass mein beleibter Kumpel den Weg nach Hause nicht mehr schaffte. Er hatte an diesem Abend zum ersten Mal sein Limit überschritten. Der Versuch, mit dem Fahrrad zu fahren, ging in die Hose. Etwa auf der Hälfte des Weges fiel er in sich zusammen und blieb betrunken auf dem Feldweg liegen. Unter größten Anstrengungen hievten wir ihn wieder auf und konnten mit ihm einige Meter laufen, aber nicht weiter. Er übergab sich und fiel wieder hin. Ich rief zwei Freunde an, dass sie nach kommen sollten. Zu viert ließ er sich nicht tragen, also beschlossen wir, ihn mit der Schubkarre aus dem Gartenschuppen nach Hause zu schieben. Der Reifen war leider platt, aber wir schafften es gerade so, ohne vorher zusammen zu brechen. Glücklicherweise hat uns bei der Aktion niemand gesehen. Mein fülliger Kumpel weiß übrigens heute immer noch nichts davon.

Beichthaus.com Beichte #00029179 vom 21.07.2011 um 11:54:47 Uhr in Rodgau (18 Kommentare).

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Du musst mich verwechseln

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Falschheit Lügen Engherzigkeit Wollust Last Night Nürnberg

Ich (w) war vor einigen Wochen bei einem sehr bekannten Rock Festival, das über drei Tage geht. Dieses Jahr waren es circa 65.000 Besucher und die Stimmung war super. Kerle waren auch ordentliche da, sodass man jeden Tag seinen Spaß haben konnte. Allerdings lief es […]
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Beichthaus.com Beichte #00029155 vom 13.07.2011 um 14:41:04 Uhr in Nürnberg (37 Kommentare).

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“Beichte

Die 1.000 Gramm Bombe

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Unreinlichkeit Waghalsigkeit Last Night Berlin

Ich musste ausnahmsweise beruflich einmal um 4 Uhr morgens bei einem Kunden sein, um die Arbeiten unserer Mitarbeiter zu kontrollieren. Am Abend vorher war ich mit einigen Freunden noch in einer Kneipe ein paar Bierchen zischen und scharfe Currywurst essen.

Ich stand also um 3:30 auf (was schon mindestens 20 Minuten zu spät war, um sich in Ruhe fertig zu machen) sprang unter die Dusche und nach dem Anziehen bemerkte ich schon ein leichtes Blubbern in der Magengegend. Das muss warten, ich brauche nur 20 Minuten bis zum Kunden und kann dort in Ruhe auf die Toilette gehen, dachte ich. Ich saß also im Auto und musste von Charlottenburg nach Zehlendorf (Berliner Villenviertel). Kaum auf der Stadtautobahn merkte ich wie es kam, ich dachte es zerreißt mich, also was tun? Ich bin mit 30-40 km/h zu schnell zur nächsten Abfahrt gerast und bin nun mit meinem Auto durch Zehlendorf geschlichen, in der Hoffnung ein ruhiges Plätzchen zu finden, immer dabei der stechende Schmerz und die Angst, den Muskel mal kurz zu entspannen, in einer der teuersten Gegenden Berlins war ich also unterwegs mit ausgeschaltetem Licht und Radio, damit mich keiner sieht und hört und suchte also eine versteckte Ecke oder ein offenes Gartentor, um meinen Bierschiss loszuwerden.
Nach einigen ewig dauernden Minuten ergriff ich meine Chance, ich hielt an, zog noch schnell mein Jacket aus, schloss meine Autotür extrem leise und kletterte über einen zu klein geratenen Zaun einer etwa 2 Mio. Euro Villa. Ich hockte mich neben den erst besten Rhododendron und warf meine 1.000 Gramm Bombe mitten auf den englischen Rasen des Villenbesitzers. Nachdem ich mein Geschäft vollendet hatte, war noch genau ein Taschentuch übrig, das ich auf einem kleinen Stöckchen aufspießte und zentral in meinem Werk platzierte, sozusagen als weiße Fahne. Ein kleines Friedensangebot an die arme Sau, die mein kleines Geschenk entsorgen musste. Ich grinse heute noch darüber besonders, weil die Nummer echt knapp war, denn kaum saß ich wieder im Auto, ging im Schlafzimmer das Licht an.

Beichthaus.com Beichte #00029147 vom 12.07.2011 um 11:27:27 Uhr in Berlin (Zehlendorf) (20 Kommentare).

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Die Rache am Nürburgring

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Vandalismus Boshaftigkeit Ignoranz Nürburg

Vor wenigen Jahren wurde der neue Nürburgring eröffnet. Dort gibt es nun auch ein Sandwich-Schnell-Restaurant, in dem ich gerne was esse, wenn ich zufällig da vorbei komme. Leider hat diese Filiale keine Toiletten, man muss die öffentliche Toilette benutzen. Bevor ich damals mit einem Freund dort was essen wollte, gingen wir nochmal auf Toilette. Er wollte sich nur die Hände waschen, ich musste zusätzlich noch eine Stange Wasser wegstellen. Dort gibt es diese hochmodernen Toilettenspülungen, mit Infrarot-Sensor. Eigentlich eine Klasse Sache, da man keine Spülung mit der Hand betätigen muss, die schon 3.000 Leute vor einem angetatscht haben.


So stand ich vor dem Pissoir, ließ meinem Drang freien Lauf und sah, wie mein Urin in der Keramikschüssel langsam anstieg. Ich habe mir nichts dabei gedacht, da ich davon ausging, wenn genug Flüssigkeit vorhanden ist, wird durch den Druck irgendwie hinter dem Siphon ein Unterdruck erzeugt, der wirklich alles aus der Schüssel heraussaugt. Nachdem ich fertig war und sah, wie meine erbrachte Leistung den unteren Rand der Schüssel erreicht hat, ist mir mein Problem erst richtig bewusst geworden. Das Pissoir war wirklich verstopft. Normalerweise bin ich wirklich so loyal, dass ich dann nicht die Spülung betätige, jemanden, der dafür verantwortlich ist, Bescheid gebe und sogar, wenn vorhanden, schon vorab einen Zettel mit "Defekt" dranhänge. Dann fiel mir aber ein, dass die Spülung durch den Infrarot-Sensor ausgelöst wird. Wenn ich also weggehe, würde die Spülung betätigt und es würde eine kleine Überschwemmung geben.


Da ich mit dem Konzept der neuen Nürburgring-Führung eh nie zufrieden war, wollte ich eh immer schon was anstellen. Also habe ich kurz geschmunzelt mich umgeschaut, dass wirklich kein anderer Mensch außer meinem Freund da war, habe alles eingepackt, umgedreht und bin gegangen - ich hörte die Spülung und etwa 5 Sekunden später das beruhigende Platschen des kleinen Wasserfalls, den ich mir da "gebaut" habe und sagte zu meinem Freund, er sollte sich nicht umdrehen und einfach gehen - natürlich drehte er sich um und sah es, rief erstmal "Ach du scheiße, was hast du gemacht?" Hat sich danach aber auch kaputt gelacht, als ich ihm wahrheitsgemäß alles auf dem Weg zum Mittagessen erzählt habe. Ich entschuldige mich dafür, niemandem der Angestellten Bescheid gesagt zu haben und ich entschuldige mich bei der Person (wahrscheinlich eine unterbezahlte Arbeitskraft aus dem Ausland, die um jeden Job froh ist und dann sowas machen muss), die es dann aufwischen musste. Nur kann ich doch wohl erwarten, dass bei einem Projekt, was mehrere Millionen Euro an Steuergeldern gekostet hat, wenigstens die Toiletten ordentlich funktionieren. Achja - aufgrund der Eile konnte ich mir nicht die Hände waschen. Wenn man aber daran denkt, das eine PC-Tastatur oder Smartphone-Display mehr Keime beherbergt, als ein Toilettensitz, kann man auch mal drüber wegsehen.

Beichthaus.com Beichte #00029069 vom 21.06.2011 um 08:25:42 Uhr in Nürburg (Nürburgring) (16 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Bierzelt mit Aussicht

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Trunksucht Dummheit Vandalismus Last Night Ziltendorf

Vor etwa 5 Jahren nach einer Nacht voller Whisky, Zigarren, Bier und Poker kamen zwei meiner Kumpels und ich auf die Idee, noch im Dorf, in dem wir uns befanden, umher zu ziehen. Es muss so 5 Uhr früh gewesen sein, als wir zum örtlichen Sportplatz kamen. Dort war ein Festzelt mit Tischen und Bänken aufgebaut, alle noch mit Kerzen und irgendwelchem Grünzeugs geschmückt. Wir kamen auf die Idee diese Bierzeltgarnitur auf das nah gelegene Vereinshausdach zu schleppen und dort fein säuberlich aufzubauen. Das Ganze hat ungefähr eine Stunde gedauert und war recht anstrengend, da auch einige schwere Biertische dabei waren. Doch waren wir sehr zufrieden mit dem Resultat! Immerhin standen die Tische und Bänke samt Deko genauso schön angeordnet und liebevoll verziert da wie zuvor. Nur jetzt mit einer tollen Aussicht. Leider war die Müdigkeit größer als die Neugier. So hörten wir nur durch Dorfgeschwätz von diesem mysteriösen Vorfall.

Beichthaus.com Beichte #00029059 vom 19.06.2011 um 21:27:22 Uhr in Ziltendorf (11 Kommentare).

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