Ich habe den Freund meiner Schwester geksst!

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Peinlichkeit Lügen Falschheit

Vor zwei Monaten hat uns meine Schwester ihren Freund vorgestellt. Mir kam er sofort bekannt vor, und als ich seinen vollen Namen erfuhr, wurde es mir auch relativ schnell klar. Er war damals in der Schule in meiner Parallelklasse - und nicht nur das. Wir waren gemeinsam im Schullandheim, dort haben wir an einem Abend Flaschendrehen gespielt, ich musste damals zwei Jungs kssen, unter anderem auch ihn. Ich konnte es gar nicht glauben, dass dieser Kerl nun ausgerechnet der neue Freund meiner Schwester sein sollte. Es war wie im falschen Film. Er dagegen schien sich nicht an mich zu erinnern, oder wollte es einfach nicht. Naja, ich habe ihn nicht drauf angesprochen und wollte es auch nicht vor den anderen tun.<br /> <br /> Es vergingen ein paar Wochen, doch an einem Nachmittag waren wir bei meinen Eltern zum Kaffee. Er setzte sich kurz zu mir und fragte, wo ich zur Schule gegangen bin und ob ich in diesem bestimmten Schullandheim dabei war. Nun war auch bei ihm der Groschen gefallen. Er war total aus dem Huschen und konnte es offenbar auch nicht glauben. Er htte schon die ganze Zeit berlegt, wieso ich ihm so bekannt vorkam. Ich tat so, als htte ich ihn auch erst jetzt erkannt, was natrlich nicht stimmte. Auf jeden Fall eine kuriose Angelegenheit. Wir haben beschlossen, es fr uns zu behalten und nicht mehr darber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00038573 vom 31.07.2016 um 23:49:08 Uhr (17 Kommentare).

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Ich lebe wie eine Oma

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Trägheit Verschwendung

Ich (w/23) mchte beichten, dass ich - abgesehen von ein paar Dingen - das Leben einer Oma fhre. Mit dem Lebensstil des Groteils meiner Gleichaltrigen kann ich persnlich wenig anfangen. Auf Partys gehe ich sehr selten, meistens fhle ich mich nicht wirklich glcklich dabei. Auf Festivals war ich erst drei Mal, ich kann es genieen jedoch bin ich kein Anhnger einer bestimmten Musikrichtung. Auf die Frage: &quot;Welche Musik hrst du?&quot; kann ich keine glaubhafte Antwort geben, da ich eigentlich vieles gerne hre. Momentan versuche ich jedoch, meinen Medienkonsum einzuschrnken, da ich an die Theorie der Reizberflutung glaube. <br /> <br /> Eine Beziehung kriege ich auch nicht auf die Reihe, ich hatte nur eine einjhrige Beziehung in meinem Leben. Am Aussehen liegt es nicht, erst heute wurde ich wieder auf der Strae fr mein Aussehen gelobt (allerdings auf eine sehr primitive Art). Sehr gerne htte ich ein geregeltes Leben mit Ehe und eigener Familie, dachte ich vor Kurzem. Nachdem ich mich nun mit meinem Singleleben abgefunden habe und alles andere dem Schicksal berlasse, geht es mir viel besser. Ich kann mir auch vorstellen, einfach so weiterzuleben. Ich bin berufsttig und studiere, bin also gut beschftigt. In meiner Freizeit mache ich Sport und lese gerne Bcher. Freundschaften habe ich sehr wenige und auch rumlich getrennte, da ich nun in einer anderen Stadt wohne. Dafr langjhrige und stabile.<br /> <br /> Natrlich sehne ich mich manchmal nach &quot;Action&quot; aber ich knnte nicht jedes Wochenende auf der Piste sein. Mittlerweile geniee ich es einfach, in meinem Zimmer zu sitzen und mich zu isolieren. Nun werdet ihr euch denken: &quot;Ist doch ok, was du mit deinem Leben machst.&quot; Aber ich werde das Gefhl nicht los, dass ich irgendwie mein Leben verschwende, indem ich mich zu wenig auf das Leben einlasse. Dazu fhle ich mich jedoch energielos. Ich beichte somit, dass ich lieber in meinen eigenen vier Wnden sitze, statt mich auf Abenteuer einzulassen. Ich kann mir vorstellen, weitere Jahre als typische &quot;Katzenoma&quot; zu verbringen. Sollte es Gott geben (wovon ich persnlich berzeugt bin), so wird er sicherlich enttuscht sein, dass ich meine Lebenszeit nicht gewinnbringender verbracht habe, indem ich mehr Menschen &quot;geholfen&quot; htte.

Beichthaus.com Beichte #00038572 vom 31.07.2016 um 16:34:02 Uhr (22 Kommentare).

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“Folge

Smombies in der Bahn

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Sucht Bahn & Co.

Smombies in der Bahn
Neulich ist mir etwas passiert, worber ich heute nachdenken muss. Ich muss viel mit der Bahn reisen, und wie das eben so ist, ist diese hufig auch ziemlich voll. Da heutzutage jeder nur mit seinem Smartphone daddelt und nichts mehr ohne es unternimmt, kommt es eben zwangslufig vor, dass man mal in die Richtung einer Person schaut, die gerade damit zugange ist. Ich bin echt nicht der Typ Mensch, den andere Nachrichten interessieren und ich bemhe mich auch redlich, immer in eine andere Richtung zu schauen, wenn ich sehe, dass ein Smombie mir mal wieder sein Handy fast unter die Nase hlt. Das Problem ist nur, dass die ja mittlerweile berall sind. Vor einem, hinter einem, neben einem und aus dem Fester schauen geht auch nicht, da die meistens schon belegt sind. So bleibt mir halt nichts anderes brig, als stur auf einen Fleck zu gucken und selbst dann wird man noch bse angeguckt, weil der Gegenber denkt, man wrde ihn anstarren. Mal ehrlich, ich will meine Zugfahrt nicht immer nur dumm auf den Fuboden blickend verbringen. <br /> <br /> Aber jetzt zu dem Tag, den ich beichten mchte. Ich hatte mal wieder eine lngere Fahrt vor mir, als sich ein Teenie-Junge neben mich setzte, den ich auf ca. 13 Jahre schtzen wrde. Erst mal verbreitet dieser Junge einen extremen Gestank nach billigem Parfm, sodass mein armes Sinnesorgan quasi abgestorben ist und dann hrte er mit seinem zweiten Handy auch noch lautstark schlechten Hip Hop la &quot;Ich ficke deine Schwester und dein Vater guckt zu&quot;, ohne Kopfhrer und in einer unnormalen Lautstrke. Natrlich war auch er eifrig mit seinem Smartphone zugange. Diesmal wollte ich aber nicht so lange auf den Boden starren und setzte mich so Richtung Fenster, dass ich auch noch etwas Lftung abbekam. Die erste Zeit war alles okay und es gab keine Probleme, aber als der Junge aussteigen wollte, wandte er sich zu mir, baute sich aggressiv auf und fing lautstark an, mich zu beschuldigen, auf sein Handy gestarrt zu haben. Die anderen Gste verfolgten dieses Schauspiel und ich habe wirklich nicht auf sein dummes Handy geguckt. Ich stand also erbost auf und gab Kontra. <br /> <br /> Ich sagte dann, dass mich sein Bldsinn berhaupt nicht interessieren wrde und ich Besseres zu tun habe, als einem unterbelichteten Kind, das zwar noch keine Haare am Sack, aber den Kamm schon in der Tasche stecken hat, aufs Handy zu glotzen. Auerdem solle er erst einmal ein bisschen duschen, er stinke nmlich wie ein berfahrenes Stinktier. Er wurde dann ganz kleinlaut und bekam Trnen in den Augen. Die anderen Fahrgste lachten darber und er zog Leine. Zuerst fhlte ich mich gut, doch jetzt, reflektierend darber nachgedacht, bin ich zu weit gegangen. Schlielich ist er selbst nur ein Opfer der Neuzeit und vermutlich, so schtze ich anhand seines Auftretens, ein Kind, um das sich niemand richtig kmmert. Woher sollen die auch lernen, wie man sich in der Gesellschaft verhlt, wenn die Eltern genau solche Menschen sind. Trotzdem tut es mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00038571 vom 30.07.2016 um 16:06:20 Uhr (13 Kommentare).

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Hoffentlich ist ein Anderer gestorben!

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Engherzigkeit Selbstsucht Familie Tod

Hoffentlich ist ein Anderer gestorben!
Ich habe vor ein paar Stunden mit meiner Mutter telefoniert, wie jeden Tag. An ihrer Stimme merkte ich, dass wieder etwas passiert sein muss, und vermutete schon, dass jemand gestorben sein muss. Und leider war es auch so, mein Cousin hat sich totgefahren. Meine Beichte? In den paar Sekunden, bevor sie sagte, dass er es ist, hatte ich panische Angst, es knnte meine Schwester, mein Bruder, mein Neffe, mein Schwager, meine Schwgerin oder Stiefvater sein. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als sie den Namen meines Cousins sagte. Das hat sie mir sicherlich nicht angemerkt, aber ich schme mich fr diese paar Sekunden doch sehr. Mein Onkel und meine Tante haben damit jetzt schon das zweite Kind verloren. Beim Ersten hat es schon Jahre gedauert, bis sie wieder einigermaen klarkamen. Ich frchte, das wird sie zerstren. Und ich egoistischer Arsch denke natrlich erst einmal nur an mich.

Beichthaus.com Beichte #00038570 vom 30.07.2016 um 13:29:38 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Die Hllenmaschinen, die meinen Vater tteten

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Verrat Waghalsigkeit Hass Familie Auto & Co.

Ich hasse meine Familie wie die Pest. Als ich nur wenige Jahre alt war, wurde mein Vater von einem betrunkenen Motorradfahrer angefahren und verstarb nach wenigen Tagen an den Verletzungen. Ich war noch zu klein, um das zu verstehen und zu trauern, meine Mutter lachte []
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Beichthaus.com Beichte #00038569 vom 30.07.2016 um 02:34:11 Uhr (20 Kommentare).

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