Zwei Quickies sind zu wenig!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Partnerschaft

Ich (w/23) bin seit fünf Monaten mit meinem Freund zusammen und jetzt schon sexuell frustriert. Wir schlafen im Schnitt nur zwei Mal die Woche miteinander. Ganz selten, dass es öfter passiert, und das, obwohl wir in der gleichen Stadt wohnen und uns so gut wie jeden Tag sehen. Wenn wir mal Sex haben, dann dauert es auch nur maximal 15 Minuten. Nicht, weil er nicht länger kann, sondern weil er zu faul ist. Am Anfang unserer Beziehung hatten wir oft eine Stunde lang Sex und das auch fast jeden Tag.

Klar, dass der Sex weniger wird, wenn die Verliebtheitsphase vorbei ist, aber um so viel weniger hätte ich nie gedacht. Es ist ja auch nicht so, dass er sich abrackern müsste und ich wie ein Brett daliege, sondern ich gebe mir richtig Mühe. Wenn ich ihn darauf anspreche und ihm sage, dass ich mir mehr Sex wünsche, meint er nur, dass ich nicht immer so unzufrieden sein soll und wir ja eh Sex haben. Aber zwei Mal die Woche ein Quickie ist mir zu wenig! Ich halte es fast nicht aus und leide wirklich darunter. Nicht mal mein Vibrator kann mir gut genug helfen. Oft beneide ich meine beste Freundin, die als Single regelmäßig ihren Spaß hat. Ich habe auf keinen Fall vor, meinen Freund zu betrügen oder Schluss zu machen, aber ich finde, ich habe auch ein Recht auf guten Sex.

Beichthaus.com Beichte #00038785 vom 02.10.2016 um 19:05:55 Uhr (24 Kommentare).

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Will ich wirklich in so einer Welt leben?!

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Aggression Zorn Gesellschaft Nürnberg

Ich (w/26) bin verheiratet und erwarte unser erstes Kind. Leider habe ich in meiner Kindheit und Jugend viele traumatische Erlebnisse gehabt, aber mit einem guten Psychotherapeuten geht es mir ganz gut und ich habe nur selten Schübe einer Depression. Allerdings zweifele ich durch die täglichen schrecklichen Nachrichten, dass Kinder entführt, vergewaltigt, verkauft, getötet oder sogar von eigenen Eltern missbraucht werden, daran in so einer Welt leben zu wollen. Ich werde mir und meinem Kind nichts antun, weil ich mein Leben liebe und das kleine Wunder in mir mehr als alles andere. Aber ich frage mich ständig, wie soll unser Leben weitergehen? Wie kann ich meine Kinder beschützen?

Wie soll ich psychisch damit zurechtkommen, dass heute ein lebendes Mädchen in einem Koffer gefunden wurde? Wenn es nach mir gehen würde, würde ich alle hilflosen Geschöpfe bei mir aufnehmen. Aber weil ich es nicht kann, fühle ich mich so hilflos. Das macht echt fertig. Und ich habe Angst wieder in ein tiefes Loch zu fallen. Meine jahrelange Psychotherapeutin ist im Ruhestand und ich suche verzweifelt nach einer vertrauenswürdigen Person. Ich will beichten, dass ich einen Hass und gewalttätige Gedanken gegenüber Menschen entwickele, die Kindern so grausame Sachen antun.

Beichthaus.com Beichte #00038784 vom 01.10.2016 um 23:49:48 Uhr in 90419 Nürnberg (Sulzbacher Straße) (21 Kommentare).

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“Beichte

2-Minuten-Sex ohne Orgasmus

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Begehrlichkeit Verzweiflung Fremdgehen Selbstsucht Partnerschaft

Mir ist es so schrecklich peinlich, das überhaupt zugeben zu müssen. Ich fühle mich allein durch den Gedanken bereits schmutzig. Aber seit knapp zwei Monaten haben mein Mann und ich nur noch 2-Minuten-Sex und ich fühle mich sexuell zu einem anderen Mann hingezogen. Meinem Mann ist wirklich piepegal, ob ich beim Sex meinen Spaß hatte und das sagt er mir danach auch noch dreist ins Gesicht, wenn ich ihn frage, ob er nicht noch weitermachen könne.

Reden bringt nichts. Das versuche ich mindestens zwei Mal die Woche. Er winkt dann ab, erklärt mich für verrückt oder notgeil und damit ist die Diskussion auch für ihn beendet. Auf anderen Ebenen haben wir keinerlei Probleme und verstehen uns sehr gut. Es ist wirklich nur der Sex. Der andere Mann weiß nicht, dass ich solche Probleme habe. Er ist ein langjähriger Freund, der mir schon immer Komplimente machte. Ich beichte also, in Gedanken regelmäßig Sex mit einem anderen Mann zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00038778 vom 28.09.2016 um 23:59:10 Uhr (20 Kommentare).

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Die Narben meines Lebens

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Peinlichkeit Verzweiflung Feigheit

Ich habe mich im Alter von 13 und 14 Jahren selbst verletzt. Ich habe dadurch immer Aufmerksamkeit von unserer Vertrauenslehrerin bekommen und auch von meinen Freundinnen und das tat gut. Ich kannte das so nicht. Meine Mama war alleinerziehend mit mir und meinem älteren Bruder - meinen Papa haben wir nur alle zwei Wochen an den Wochenenden gesehen. Und voll berufstätig war sie auch. Eigentlich kann man ihr keinen Vorwurf machen, sie hat das gut gemeistert. Ihre Eltern, also Oma und Opa, wohnten unten. Und wie das ja so ist, war Oma immer da und hat dann für uns gekocht, wenn wir aus der Schule kamen. Danach saßen mein Bruder und ich immer auf den Zimmern, weil man sich als Junge und Mädchen in der Pubertät ja überhaupt nicht leiden konnte und man sich nicht sehen wollte. Sobald Mama kam, wurden wir beide zum Helfen gerufen und dann fing das Gezicke schon an.

Mama, immer genervt von der Arbeit, hat uns dann jedes Mal angeschnauzt. Ärger habe ich sowieso oft genug bekommen, da ich in Mathe eine absolute Niete war und für jede schlechte Note trotz Nachhilfe Hausarrest bekommen habe, bis ich irgendwann unter der Woche einfach grundsätzlich nicht mehr raus durfte. Also nette Worte kannte ich kaum. Ich hatte sogar immer Angst sobald Mama kam, dass wieder irgendwas nicht stimmt, und war ungerne mit ihr alleine. Jedenfalls brauchte ich das Geritze um irgendwie Mitleid zu bekommen, statt böser Worte und Verbote.

Man sieht die meisten Narben nicht mehr, nur beim genauen Hinsehen, aber sie sind noch nie jemandem aufgefallen. Am linken Arm habe ich allerdings acht "Ritze", die etwas zu tief gingen und die sind jetzt, neun Jahre später, immer noch deutlich zu sehen und ganz selten spricht mich auch einer darauf an und das ist mir sehr peinlich. Ich möchte diese Narben am Liebsten übertattoowieren lassen, aber ich habe Angst davor, zum Tattoowierer zu gehen und ihm das zu sagen und zu zeigen - vor allem wegen unangenehmen Fragen. Ich weiß einfach nicht mehr, was ich jetzt noch machen soll, damit die keiner mehr sieht.

Beichthaus.com Beichte #00038775 vom 28.09.2016 um 11:51:40 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Frauen ab 30 finden keine Männer mehr!

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Verzweiflung Eitelkeit Selbstsucht

Ich (w/21) habe panische Angst vor dem Altwerden. Warum? Weil mich mein zukünftiger Ehemann mit spätestens 40 Jahren bestimmt nicht mehr attraktiv und anziehend findet und damit kann ich einfach nicht umgehen - so beschämend das auch ist. Ich habe totale Angst davor. Gerade vor fünf Minuten habe ich wieder (zufällig) einen Artikel gelesen, dass Männer ihr Leben lang eher auf Frauen zwischen 20 und 25 stehen - Frischfleisch eben. Gleich danach kam ein Artikel mit einem Hinweis darauf, wie man lange jung und frisch aussehen kann. Ich meide schon Sonnenstrahlen, damit meine Haut eventuell langsamer altert, und plage mich im Fitnessstudio ab, um keine Cellulitis zu bekommen. Es ist absolut krank, aber ich weiß mir nicht anders zu helfen.

Natürlich stehen Männer auch auf Charakter und Ausstrahlung, aber sind wir mal ehrlich: 98 % der Männer verlieren früher oder später zumindest das sexuelle Interesse an ihrer Frau, wenn sie Falten hat und nicht mehr so straff ist wie früher. Vom "After-Baby-Body" brauchen wir gar nicht erst anfangen. Ich habe schon oft genug miterlebt, dass Männer ihre Frauen betrogen oder fallen haben lassen. Denn ohne sexuelle Anziehungskraft gibt es anscheinend auch keine Liebe mehr zwischen zwei Menschen. Und selbst wenn mein Mann bei mir bleiben sollte - ich möchte mit keinem Lustmolch zusammen sein, der sich nach jedem Teeniemädchen auf der Straße umdreht und abends auf Nacktbilder von jungen Mädchen masturbiert.

Vielleicht gibt es auch andere Männer da draußen, welche prinzipiell (so wie ich) auf Leute in ihrem Alter stehen. Aber wie groß ist die Chance, so einen abzukriegen? Eine liebevolle Ehe und Kinder waren immer die höchsten Ziele in meinem Leben, was mir wegen der heutigen Mentalität in dieser Gesellschaft höchstwahrscheinlich aber verwehrt bleiben wird. Bevor jetzt wer was sagt: Natürlich sind Frauen auch keine Unschuldslämmer, aber das ist ein anderes Thema. Ich kann nur von mir sprechen, dass ich für meinen Teil meinen Mann niemals betrügen würde oder wegen eines Jüngeren verlassen würde, weil er auf ewig der Attraktivste für mich sein würde.

Also beichte ich mein geringes Selbstbewusstsein, meine panische Angst vor dem Älterwerden und der Sonne, mein sehr engstirniges und negatives Bild von Männern sowie die Tatsache, dass ich eventuell in Erwägung ziehe mich in 20 Jahren umzubringen, wenn ich für meinen Mann uninteressant geworden bin. Denn meinen Mann mit einer Jüngeren zu teilen oder sogar mein restliches Leben alleine und ohne Liebe zu verbringen, das würde ich nicht ertragen.

Beichthaus.com Beichte #00038769 vom 27.09.2016 um 14:52:40 Uhr (38 Kommentare).

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