Ein echter Pirat sticht auch ins rote Meer

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Ekel Begehrlichkeit Selbstsucht Partnerschaft

Ich belüge meinen Freund, wenn ich meine Tage habe. Es ist für ihn kein Zuckerschlecken, zu dieser Zeit seine Lippen auf meine Lippen (südlich des Äquators im tropischen Regenwald) zu pressen, wenn ich meine Regelblutung habe. Dabei ist genau während meiner Periode meine Lusthöhle am erogensten. Da kann ich dann einfach nicht anders: Ich wasche mich gründlich, beeile mich, bevor es anfängt rot zu tröpfeln. Zunächst denkt er sich nichts dabei. Erst später, wenn er ein paar Mal mit seiner Zunge um die kleine Perle kreist, ahnt er etwas, weil ich mich in diesen gewissen Umständen außergewöhnlich intensiv rekele und auch stürmischer mit meinen Händen durch seine Haare fahre. Die Sache abblasen, nach dem die Schummelei aufgeflogen ist, tut er nie, dazu ist er zu lieb. Ausrechen, ab wann meine "Freundin" einsetzt, kann er auch so gut wie vergessen, weil das einzige regelmäßige an meiner Regel ist, dass sie unregelmäßig ist. Der Arme, er tut mir manchmal ein wenig leid, aber ich kann nichts dafür. Ich bin auch nur eine Frau.

Beichthaus.com Beichte #00023647 vom 17.04.2008 um 23:04:35 Uhr (21 Kommentare).

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Scar-Face mit fünf Kratern

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Sucht Zwang Ekel Unreinlichkeit

Ich (w/21) habe leichte Akne. Klar, angefangen hat es in der Pubertät und zieht sich wohl noch ein Weilchen hin, bis sie ganz abklingt. Durch einfaches Sporttreiben würden sie auch ohne Medikamente ein reines Hautbild wie von einem Pfirsich widerspiegeln. Aber ich krieg meinen kleinen Arsch nicht hoch. Bei Gelegenheit, was ziemlich häufig ist, drücke sie mir gegen den guten Rat meines Arztes und gegen den altklugen Rat der verdammten Welt genüsslich aus. Sehe ich im Spiegel nur leichte Hügel oder Dellen, begutachte ich sie, rechne nach Gefühl aus, wie viel Druck von Nöten sei und aus welcher Richtung meine Zeigefinger kommen müssten und möglichst wenig die Haut zu reizen. Manchmal stimmen meine Fingerfertigkeiten mit den Berechnungen überein und der Talg sprudelt entweder langsam oder schnell - je nachdem - aus der verstopften Pore.

Mitunter spritzt die weiße (Dick-)Flüssigkeit ein paar Zentimeter weit vom Spiegel weg auf Armaturen oder meine Kleidung. Habe ich mal einen schlechten Tag, kann es sein, dass ich so viel Kraft aufwende, dass die Stelle hinterher etwas blutet und die Haut aufgekratzt ist. Am nächsten Tag sieht die Stelle entsprechend gerötet aus. Da ich diese Methode mit so gut wie allen vergrößerten erkennbaren Pickeln oder Mitesser anwende, habe ich vereinzelt rote Punkte im Gesicht verteilt. Unterscheiden sich in kleinen Nuancen in Form und Farbe. Sieht schon nicht schön aus, aber es ist meine Sucht, ich kann damit nicht aufhören. Wenn sich meine masochistische Phase zuspitzt und mein Scar-Face aus mindestens fünf Kratern besteht, die auch noch mit blauen Flecken unterlegt sind, sage ich mir: "Ich hör auf! Egal, ob der Talg am Ende aus den Pickeln mit einem blendenden Weiß leuchtet und von allein rausspritzt."

Leider hält dieser gute Vorsatz nur drei, vier Tage, maximal anderthalb Wochen, bis ich wieder Hand anlege und mich verstümmle. An einigen Stellen um die Nase herum sind auch schon kleine Äderchen zu sehen. Medizinischer Fachausdruck: Couperose. Ich hab sie mir wegmachen lassen und nun sind sie im Begriff wieder zu kommen. Ich fing schon früh an, zu drücken. Ich hab es als erstes bei meiner Mutter, aber öfters bei meinen älteren Schwestern gesehen, wie sie alle drückend vorm Flurspiegel standen. Vielleicht sind sie ähnlich wie ich und können keinem Spiegel in vertrauter Umgebung widerstehen, um die autorisierte Lebensform zu beobachten, wie prächtig sie blühen und sich entwickeln.

Beichthaus.com Beichte #00023642 vom 17.04.2008 um 20:40:44 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Ich leide unter dem Asperger-Syndrom

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Verzweiflung Manie Zwang Gesundheit

Ich möchte beichten, dass bei mir das Asperger-Syndrom diagnostiziert wurde. Ich bin eigentlich gar kein typischer Autist, aber wenn ich rausgehe und unter Menschen gehe, die ich nicht kenne, dann bekomme ich Panik. Richtige Panik. Rein körperlich, ich weiß, dass ich keine Angst haben muss und rein logisch betrachtet habe ich auch keine, aber mein Körper macht, was er will. Ich fange an zu zittern, bekomme Schweißausbrüche und mir wird schlecht. Bei Menschen, die ich kenne, ist das ganz anders. Das können 200 Leute, wenn ich sie kenne, ist alles in Ordnung. Leider dauert es extrem lange, bis ich für mich sagen kann, dass ich jemanden kenne. Das schränkt mich sehr ein. Ich gehe regelmäßig zur Therapie, aber es wird nicht besser. Ich weiß selbstverständlich, dass es Menschen mit viel schlimmeren "Behinderungen" gibt, aber ich für mich, muss schon sagen, dass ich leide.

Beichthaus.com Beichte #00023640 vom 16.04.2008 um 23:36:33 Uhr (12 Kommentare).

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Abstinenz in der Ehe

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Masturbation Schamlosigkeit Zorn Partnerschaft

Als ich letztens mit meiner Frau im Bett lag, überkam mich wieder diese grenzenlose Lust nach Sex! Also fackelte ich nicht lange und fing an, sie zu küssen und sie zärtlich zu streicheln. Aber wie das meistens so ist, mit den Frauen, hatte sie mal wieder keine Lust. Und drehte sich mit den Worten: "Ich bin müde", um und begann auch tatsächlich kurze Zeit später zu schnarchen. Toll, da lag ich nun mit meinem Ständer! Da bindet man sich den Rest seines Lebens an eine einzige Frau und was ist der Dank dafür? Man(n) muss sich öfter selbstbefriedigen, als wenn man solo ist!

Damit konnte ich mich nicht abfinden, also tat ich das was alles vor den Kopf gestoßenen Ehemänner tun sollten, ich stand auf, ging um das Bett herum, stellte mich vor meine schlafende Frau und begann, zu wedeln! Nach ein paar Minuten kam ich dann endlich und spritze ihr direkt in ihre geliebten Haare! Ja, das war nun wirklich fein, mit einem breiten Grinsen und sehr zufrieden legte ich mich wieder neben sie und schlief glücklich ein. Das Theater am nächsten Morgen war mir das alle mal wert.

Beichthaus.com Beichte #00023629 vom 10.04.2008 um 19:31:21 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

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