Bibbernd in der Badewanne

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Engherzigkeit Faulheit Maßlosigkeit

Ich habe gestern meinen kleinen Bruder gebadet und ihn in der Wanne vergessen. Unsere Eltern waren nicht da und ich sollte auf meinen kleinen, 6-jährigen Bruder aufpassen. Da er unter einer Behinderung leidet, soll er noch nicht ohne Aufsicht baden. Daher wurde mir diese Aufgabe zugewiesen. Normalerweise habe ich damit auch echt kein Problem, aber dieses Mal war ich mit meinem Schwarm am Telefonieren und ich bereitete ihn so weit vor und setzte ihn rein. Dann sprach ich weiter mit meiner Freundin und habe ganze zwei Stunden mit ihr am Telefon verbracht. Beim Auflegen fiel mir sofort mein Bruder wieder ein. Im Eiltempo flitzte ich die Treppe hoch ins Bad und da saß er immer noch in der Wanne. Er bibberte und das Wasser war schon kalt. Ich rubbelte ihn ab und steckte ihn in den wärmsten Schlafanzug, den ich finden konnte.

Er erholte sich schnell wieder und ich habe voll das schlechte Gewissen. Nicht nur weil ich ihn vergessen habe, sondern auch weil ich ihn überredet habe, nichts unseren Eltern zu erzählen. Sonst würden sie mich bestimmt nicht auf die Feier nächste Woche lassen, für die ich schon ein Geschenk für meine Traumfrau geholt habe. Er durfte dafür länger aufbleiben und wir haben viel gekuschelt. Ich hoffe, das kommt niemals raus.

Beichthaus.com Beichte #00038236 vom 15.05.2016 um 20:17:20 Uhr (9 Kommentare).

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Laute Strafe für die Fremdgängerin

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Boshaftigkeit Fremdgehen Rache Auto & Co.

Ich habe das Auto der fremdgehenden Freundin meines besten Freundes umverkabelt. Und zwar dahin gehend, dass ich die Hupe mit dem Bremspedal verbunden habe, sodass die Hupe jedes Mal losgeht, wenn sie auf die Bremse steigt. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038235 vom 14.05.2016 um 22:45:16 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die rassistische alte Schachtel aus dem Bus

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Engherzigkeit Vorurteile Zorn Bahn & Co.

Ich bin gestern Abend mit dem Bus aus der Innenstadt nach Hause gefahren und der Bus war ziemlich voll. Als ich aussteigen wollte (an der Fahrertür) sagte die Fahrerin (recht alt und korpulent) recht unwirsch zu mir: "Hast du überhaupt eine Fahrkarte? Da kann man sich heute ja nicht mehr sicher sein bei euch ganzen asozialen Kanacken. Jetzt zeig zackig her, vorher mache ich nicht auf." Dazu muss man sagen, dass meine Familie seit 60 Jahren in Deutschland lebt, gut integriert ist und ich mich zu 100 Prozent als Deutscher fühle. Ich habe ihr dann also meine Monatskarte gezeigt, was nur mit unverständlichem Grummeln honoriert wurde.

Weil mich dieses Verhalten ziemlich aufgeregt hat, habe ich, als die Fahrerin endlich die Tür geöffnet hat, laut und für alle hörbar gesagt: "Sie haben recht, man muss immer mit dem Schlimmsten rechnen, wenn man so eine rassistische alte Schachtel ist." Damit hatte ich die Lacher auf meiner Seite und winkte mit einem Hochgefühl der, jetzt hochroten, Busfahrerin hinterher. Im Nachhinein feiere ich mich einerseits selbst für den Spruch, aber andererseits tut es mir leid, die Frau lächerlich gemacht zu haben. Vielleicht hatte sie nur einen langen und anstrengenden Tag und war darum so schlecht drauf.

Beichthaus.com Beichte #00038234 vom 14.05.2016 um 18:57:00 Uhr (24 Kommentare).

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Rassistische Gedanken in der Öffentlichkeit

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Boshaftigkeit Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft Bahn & Co.

Ich (m/25) empfinde mich als relativ liberalen bzw. linksorientierten Menschen, der anderen Kulturen und Ethnien gegenüber sehr offen gegenübersteht und Diversität in allen Dimensionen als etwas Bereicherndes betrachtet. Mein Freundeskreis ist sozusagen "bunt" gemischt und politisch aktiv. In Diskussionen bin ich stets ein Befürworter einer vernunftorientierten Flüchtlingspolitik. In offenen Gesprächen und im Dialog mit anderen verhalte ich mich wie ein Weltbürger. Wenn ich nun aber gedankenversunken durch die Stadt gehe, gleiten meine Gedanken alsbald in Bahnen, die mich, sofern ich diese reflektiere, äußerst beunruhigen.

So kann ich als ein Jemand gelten, der beim Spaziergang in der Fußgängerzone oder wenn ich im Bus sitze, die sich umgebenden Menschen beobachtet und genaustens mustert. Dabei münden meine Gedanken in vorurteilsbehaftete, rassistische und verachtende Beleidigungen, mit denen ich meine Mitmenschen pauschalisierend charakterisiere. Solche "Charakterisierungen" beinhalten die derbsten Schimpfwörter. Im Grunde meines Herzens empfinde ich allerdings nicht so. Vielmehr fungiert dieses "Beleidigungsdenken" als Belustigung und netter Zeitvertreib, mit dem ich ja eigentlich niemanden verletze oder angreife. Dennoch weiß ich, dass ein solches Verhalten unsäglich ist, weshalb ich hier dafür um Verzeihung bitte.

Beichthaus.com Beichte #00038233 vom 13.05.2016 um 23:27:05 Uhr (14 Kommentare).

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Ich will keinen Mann und keine Liebe!

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Selbstsucht Ignoranz Verschwendung Liebe

Ich beichte, dass ich mich für ein Leben ohne Mann entschieden habe und es genieße. Es handelt sich hierbei nicht um das wilde Sexleben einer Großstädterin, die nicht an die Liebe glaubt. Ich glaube sehr wohl an die Liebe! Auch an die Liebe zwischen Mann und Frau - nur möchte ich persönlich das nicht in meinem Leben haben. Nach einigen gescheiterten Beziehungen und Beziehungsversuchen bin ich nicht mehr bereit von Männern belogen, betrogen, ausgenutzt, verleugnet, missbraucht, erniedrigt und gedemütigt zu werden. Vor drei Jahren habe ich beschlossen, all meine Energie und Liebe in mich zu stecken. Der Wunsch nach Sex und körperlicher Nähe zu Männern ist nach wenigen Monaten komplett verschwunden. Heute bin ich beruflich sehr erfolgreich und ermögliche mir dadurch ein sorgenfreies Leben. Ich bitte um Absolution, dass ich meine kompletten 15 Gehälter nur für mich ausgebe, alleine in einer 105 qm großen Wohnung lebe und mich weigere, einen Mann glücklich zu machen.

Beichthaus.com Beichte #00038232 vom 13.05.2016 um 22:25:33 Uhr (20 Kommentare).

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