Die Erfüllung unseres größten Wunsches

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Fremdgehen Verzweiflung Lügen Falschheit Schwangerschaft

Meine Frau (34) und ich (35) sind seit etwa acht Jahren verheiratet. Wir wollen unbedingt Kinder, sie trank deshalb schon jahrelang keinen Alkohol mehr. Ungefähr so lange, wie wir verheiratet sind, versuchen wir, Kinder zu zeugen. Doch gelang es uns bisher nicht. Deshalb unterhielten wir uns über mögliche Ursachen und Alternativen. Wir beschlossen, uns testen zu lassen. Sie erhielt ihren Befund als Erste. Das Ergebnis, ihr fehlt nichts. Also muss es an mir liegen, dachte ich mir und war dem entsprechend gelaunt. Ihr entging das nicht. Sie tröstete mich, sagte mir, dass es nicht heißen muss, dass es an mir liegen muss. Dann kam mein Brief, ich wollte ihn gar nicht mehr aufmachen. Irgendwann habe ich ihn doch gelesen. Ich habe meiner Süßen gesagt, dass sie sich keine Sorgen machen muss, wir müssten einfach noch ein bisschen üben. Ich war schon immer schlecht im Lügen. Aber welcher Mann möchte seiner Frau sagen, dass er ihr alle Wünsche erfüllen kann, nur den größten Wunsch nicht? Dass er ihr kein Kind schenken kann, dass er kein richtiger Mann sein kann?!


Eigentlich hat sie meine Lügen immer erkannt, doch diese nicht. Dachte ich. Bis sie mir gestern Morgen vor Freude strahlend einen positiven Schwangerschaftstest vor meine Augen gehalten hat. Ich dachte, ich träume. Das konnte ich gar nicht fassen. Sollte etwa der Arzt einen Fehler gemacht haben, oder gab es doch eine kleine Chance. Sie war überglücklich. Ich war verwirrt, von meinen Gedanken, wollte das am liebsten gleich mit dem Arzt klären. Doch es war Sonntag, ich musste also bis heute warten. Heute ging ich zum Arzt um ihn zu fragen, ob es irgendeinen Zweifel am Befund geben könnte. Er verneinte es. Ich konnte es nicht glauben. Die einzige Erklärung für dieses "Wunder" wäre, dass meine Frau mich betrogen haben muss. Ich war wütend, diesen Gedanken konnte ich nicht ertragen. Zumal ich keine Ahnung habe, wer dieser Mann sein könnte. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich es gar nicht wissen.


Ich bin froh, dass "wir" es endlich geschafft haben. Vielleicht weiß sie es und wollte mich so überraschen. Sie weiß, dass ich ihr Mann bin und dass sie meine Frau ist. Sie hat mich bisher noch nie betrogen, sie war ein echter Engel. Sie wollte bestimmt, dass ich mich wie ein richtiger Mann fühlen kann, indem sie mir ein Kind schenkt. Ich hoffe nur, dass es ein Mädchen wird, denn bei einem Jungen würde es wohl irgendwann auffallen, dass ich nicht der biologische Vater bin. Was soll ich sagen, ich habe sie angelogen und sie hat mich betrogen. Doch unser größter Wunsch ist dadurch in Erfüllung gegangen.

Beichthaus.com Beichte #00037512 vom 01.02.2016 um 14:31:13 Uhr (37 Kommentare).

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Die Nacktbilder meiner Ex

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Fremdgehen Verzweiflung Rache Ex Internet

An meinem 19. Geburtstag habe ich meine große Liebe getroffen und wir verstanden uns zu meinem Glück direkt. Wir waren drei Jahre zusammen, bis ich nach langer Zeit mal wieder in ein soziales Netzwerk schauen wollte. Meine damalige Freundin und ich benutzten denselben PC, und als ich mich einloggen wollte, bemerkte ich, dass sie noch über ihren Account eingeloggt war. Auch wenn es nicht richtig war, hat mich die Neugier überwältigt und ich schaute mir ein paar ihrer Nachrichtenverläufe an. Kurz darauf war mir dann einfach nur noch schlecht, denn ich sah wirklich extreme Chatverläufe mit Männern, in denen sie Nacktfotos von sich verschickt hat und auch einige Treffen waren vereinbart worden. Jeder, der einen Menschen schon einmal wirklich geliebt hat, wird wohl nachvollziehen können, wie flau mir im Magen war. Mein Puls wurde spürbar schneller, mein Herz pochte wie verrückt und mein Hals fühlte sich an, als ob ich gerade gewürgt werde. Ich fand an diesem Tag heraus, dass ich über quasi den gesamten Zeitraum unserer Beziehung hintergangen wurde.

Wenn ich jemand gewesen wäre, der leicht aufbrausend ist, oder mit dem man generell nicht reden kann, hätte ich es vielleicht noch verstanden, aber so war es einfach nur ein Schlag ins Gesicht. Ich entschloss mich, sofort die Beziehung zu beenden. Natürlich stritt sie alles ab - und als ich erklärte, woher ich von allem weiß, wurde ich noch als der Böse dargestellt. Nach ein paar Wochen hatte sich so weit erst einmal alles beruhigt und ich habe versucht, mich mit meiner Arbeit und guten Freunden abzulenken. Von jetzt auf gleich bekam ich plötzlich Drohanrufe von einigen ihrer vielen Verehrer, in denen mir gesagt wurde, dass ich noch dafür büßen würde, Nacktbilder von meiner Ex ins Internet gestellt zu haben. Man kann sich vorstellen, dass ich im ersten Moment schon geschockt war und erst einmal realisieren musste, was da gerade abging. Da ich das Ganze aufklären wollte, fuhr ich also direkt zu meiner Ex, die mir breit grinsend die Tür öffnete und erklärte, dass sie einen Ruf zu verlieren hätte und nicht zulassen kann, dass herauskommt, warum ich mit ihr Schluss gemacht habe.

Also hat sie erzählt, ich hätte ihr, nachdem sie sich von mir getrennt hat, etwas in ihr Getränk gemischt und sie dann dazu gebracht, diese Nacktfotos von sich zu machen. Übrigens wurden diese Bilder in Wirklichkeit von einem ihrer Macker hochgeladen, der wohl auch herausgefunden hatte, was für ein Spiel sie spielt. Als sie mir das alles so brühwarm erzählte, war ich wirklich geschockt und einfach nur wütend, aber ich habe einfach gehofft, dass niemand diesen Mist glaubt. Falsch gedacht! Zwei Wochen später lauerten mir abends zwei Typen auf, die mich ins Krankenhaus geprügelt haben und nochmals betonten, dass man einfach keine Nacktbilder seiner Ex ins Internet stellt. Danach ging ich natürlich zur Polizei und erzählte dort die ganze Geschichte. Schon während meiner Erzählung schmunzelte der Beamte, als würde er kein Wort glauben. Im Endeffekt haben sie nichts unternommen, nicht einmal auf meine Bitte, vielleicht mal ab und zu einen Streifenwagen durch meine Straße zu schicken, wurde eingegangen.

Da ich sowieso nichts mehr zu verlieren hatte, schmiedete ich einen Plan. Als meine Ex mal wieder feiern war, schlich ich mich in ihre Wohnung. Da ich noch immer wusste, wo ihr Ersatzschlüssel lag, war das kein Problem. Ich zog mir all ihre Chatverläufe in Form von Screenshots auf einen USB-Stick und entdeckte dabei sogar Videos von ihr. Nachdem ich alles gesichert hatte, notierte ich mir noch ihre Zugangsdaten für das soziale Netzwerk, was dank der Speicherfunktion des Browsers kein Problem war. In den nächsten Tagen beschäftigte ich mich eingehend mit dem Tor-Browser und einigen VPN-Anbietern, und nachdem ich sicher war, dass man mich nicht zurückverfolgen kann, habe ich all das Material in ihrem Profil hochgeladen. Ich fühlte mich einfach verarscht und von unseren Behörden nicht ernst genommen.

Heute tut mir all das schrecklich leid, denn all ihre Macker haben natürlich gemerkt, wie falsch sie war. Und von da an wurde das Ganze ein Selbstläufer, den ich - selbst wenn ich damals gewollt hätte - nicht mehr hätte stoppen können. Überall tauchten Webseiten mit ihren Bildern und Videos auf und machten ihr damit das Leben zur Hölle. Selbst heute erscheint noch dieses Material, wenn man ihren Namen sucht. Ich habe einfach falsch gehandelt, das ist mir heute klar, aber damals fühlte ich mich nach all dem einfach nur kaputt und im Stich gelassen. Selbst heute gibt es noch Momente, in denen ich mich frage, ob sie es nicht doch verdient hat. Aber so etwas hat niemand verdient.

Beichthaus.com Beichte #00037488 vom 28.01.2016 um 03:44:06 Uhr (16 Kommentare).

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Der heiße Wächter im Buckingham Palace

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Fremdgehen Schamlosigkeit Morallosigkeit Urlaub London

Ich (w/21) habe letztes Jahr Urlaub in London gemacht und, wie es der Zufall wollte, habe ich mich ein paar Tage davor von meinem Ex-Freund getrennt und war daher alleine unterwegs. Am ersten Abend habe ich mich dann entschieden, an einem Pub-Crawl (Kneipentour) teilzunehmen. Ich lernte dort ein paar nette Leute kennen und relativ schnell auch eine Gruppe Engländer, die doch sehr offensiv beim Flirten waren. Ich muss zugeben, dass ich nicht ganz abgeneigt war und besonders einer von ihnen hatte es mir angetan. So kam es also, dass er mir ein paar Getränke ausgab und wir rumknutschten. Im Laufe des Abends habe ich auf seinem Handy ein Foto von einer Frau gesehen, die ziemlich eindeutig seine Freundin sein musste. Er leugnete es jedoch und im Suff war es mir auch egal. Irgendwann willigte ich auf sein Drängen hin ein, mit ihm nach Hause zu gehen.

Was dann geschah, kann ich bis jetzt nicht glauben. Im Taxi zu ihm eröffnete er mir, dass er als Wächter im Buckingham Palace arbeitet und dementsprechend in einer Kaserne wohnt. Dort angekommen wollte man mich natürlich nicht reinlassen, aber er schaffte es irgendwie, die anderen Soldaten zu bequatschen - unter dem Vorwand, er müsse nur ein paar Sachen holen. Sie gewährten uns 20 Minuten, behielten aber meinen Ausweis und drohten damit, dass ich ihn nicht wiederbekäme, falls es länger dauert. Im Zimmer angekommen ging es dann direkt wild zur Sache und gipfelte darin, dass er mir die volle Ladung ins Gesicht und in die Haare verteilte. Genau in dem Moment ging die Tür auf und seine Freunde aus der Bar, die wohl auch seine Zimmergenossen waren, kamen reingestürmt. Ich saß also splitternackt mit einer riesigen Ladung Sperma im Gesicht auf dem Boden und vier Kerle glotzen mich an. Sie fackelten auch nicht lange und hatten schnell die Hosen ausgezogen und rieben ihre Schwänze.

Ich wollte so schnell wie möglich weg und ich hatte auch Sorge um meinen Ausweis, da 20 Minuten schon lange vergangen waren. Die Männer wollten mich zu einem Vierer überreden und hielten mich tatkräftig davon ab, das Zimmer zu verlassen. Ich sagte notgedrungen zu, dass ich alles mitmache, was sie wollen, wenn sie mir nur meinen Ausweis wiederbeschafften. Einer ging dann tatsächlich mit mir zum Ausgang, um mir zu helfen. Ich bekam meinen Ausweis, und als wir dann auf der Straße waren, dachte er, ich würde ihm jetzt einen blasen. Ich fing aber stattdessen an zu weinen, und schließlich gab er mit 5 Pfund und eine Kopfschmerztablette und ließ mich alleine auf der Straße sitzen.

Meine erste Beichte ist, dass ich mit einem vergebenen Mann ein Techtelmechtel hatte. Aber viel beichtenswerter als das ist, dass ich in dieser an sich entwürdigenden Situation keine einzige Sekunde lang wirklich Angst oder Trauer gespürt habe, sondern innerlich total berechnend und kalt war. Ich hatte nicht einmal Angst, als ich von den vier Männern in einem Zimmer festgehalten wurde und sie mich zu Sex nötigen wollten. Ich tat absichtlich so, als sei ich willig, unter der Prämisse, dass sie mir meinen Ausweis zuerst besorgen, damit ich irgendwie aus dieser Kaserne rauskomme. Sogar meine Tränen auf der Straße waren gespielt, um den letzten Kerl loszuwerden. Ich habe mich auch überhaupt nicht erniedrigt gefühlt, sondern war eigentlich sogar stolz auf mein taktisches Manöver, denn das hätte auch anders enden können. Und im Nachhinein finde ich die Geschichte eigentlich auch ganz lustig, nur werde ich diese Urlaubsanekdote definitiv für mich behalten.

Beichthaus.com Beichte #00037458 vom 22.01.2016 um 20:02:42 Uhr in London (8 Kommentare).

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Wie kann man nur fremdgehen?

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Rache Fremdgehen Vandalismus Ex

Mein Ex-Freund hat mich vor knapp zwei Wochen in einem Club betrogen. Er heulte mir vor, dass er zu betrunken gewesen sei und er nur mich liebt. Bei solchen Aktionen gibt es von mir keine zweite Chance. Ich habe in all meinen Beziehungen noch nie jemanden betrogen und verstehe nicht, wie man so etwas schafft, wenn man ehrlich liebt. Nun zu meiner Beichte: Mein Ex hatte sich ein paar Tage zuvor sehr schöne und auch teure Schuhe für etwa 300 Euro gekauft. Ich bin zu seiner Wohnung gefahren und habe ebendiese Schuhe, welche im Treppenhaus standen, mit Industriekleber am Boden festgeklebt. Mein Vater konnte mir diesen besorgen, da er in der Metallverarbeitung tätig ist. Es tut mir leid, dass ich mich auf so ein Niveau heruntergelassen habe und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037456 vom 22.01.2016 um 15:02:44 Uhr (21 Kommentare).

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Warum muss ich an sie denken?

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich möchte hier einen Gewissenskonflikt beichten, in dem ich mich befinde. Ich (m/26) bin seit zweieinhalb Jahren mit meiner absoluten Traumfrau zusammen. Zu mir: Ich habe mich eigentlich nie für Frauen interessiert, die ich auf normalem Wege (Freunde etc.) kennengelernt habe, da eigentlich fast nie Frauen dabei waren, die meinem Geschmack entsprechen, von meiner Ex abgesehen. Nach meiner ersten Beziehung begann ich dann, aktiv auch Frauen in der Öffentlichkeit kennenzulernen, was zumindest fast immer zu netten Gesprächen, manchmal auch zu Dates geführt hat. Vor allem in letzteren Fällen sind mir die Damen meistens vorher schon einmal aufgefallen. So habe ich meine jetzige Freundin beim Einkaufen kennengelernt, sie ist mir so schon vorher einige Male aufgefallen, ist genau mein Typ, und als sich die Gelegenheit ergab, lernten wir uns kennen und es wurde mehr daraus. Die Beziehung ist auch echt schön und ich liebe meine Freundin wirklich sehr und meine größte Angst ist es, sie zu verlieren.


Jetzt zur Beichte: Vor einigen Wochen ist mir eine Frau begegnet, die ich doch irgendwie wieder besonders niedlich fand. Danach habe ich sie noch ein, zwei Mal im Vorbeilaufen auf der Straße gesehen, eigentlich nur bemerkt, also nichts Besonderes. Neulich stieg sie dann mit mir in die gleiche Bahn ein, vier Leute konnten dort in einer Reihe nebeneinander Platz nehmen und die beiden äußeren waren von etwas korpulenteren Leuten belegt, sodass wir die mittleren Plätze einnahmen und so auch recht nah nebeneinander saßen. Und irgendwie hatte ich dort wieder so ein richtig angenehmes Gefühl, wir haben uns dann auch beim Ein- und Ausstieg kurz angelächelt und als Single hätte ich sie wohl auch sofort angesprochen und vielleicht auch nach einem Date gefragt. Tja, ich hatte den Rest des Tages auch ziemlich gute Laune und seitdem musste ich auch täglich an sie denken. Nur frage ich mich: Wieso?


Ich bin glücklich mit meiner Freundin und sie zeigt mir auch ständig, wie wichtig ich ihr bin. Wieso kann dann eine andere, mir unbekannte Frau in mir überhaupt solche Gedanken auslösen? Im Idealfall sehe ich sie nicht so schnell wieder, sie wohnt zumindest nicht auf meinem regulären Heimweg, ich hoffe, das legt sich dann nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn." Oder ich sehe sie mit ihrem Freund, das hat mich auch immer zum Glück schnell kuriert. Aber was ist, wenn sie mir morgen schon wieder einfach so über den Weg läuft? Ich hab echt Angst, irgendetwas Dummes zu tun. Und dabei rede ich mir schon ein, dass sie vielleicht einen total komischen Charakter haben könnte - oder merkwürdige Ansichten. Es tut mir leid, dass ich diese zerrissenen Gedanken habe.

Beichthaus.com Beichte #00037439 vom 19.01.2016 um 23:51:00 Uhr (11 Kommentare).

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