Randale in Trittau

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Vandalismus Trunksucht Drogen Trittau

Ich habe vor einigen Jahren in einem kleinen beschaulichen Ort zwischen Hamburg und Lübeck gewohnt. Da dort nicht viel los ist, sind meine damaligen Freunde und ich immer zwei Orte weiter gefahren, wo zu dem Zeitpunkt eine Diskothek stand. Wir haben uns jedes Mal hinfahren […]
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Beichthaus.com Beichte #00030535 vom 04.12.2012 um 11:58:50 Uhr in Trittau (Am Technologiepark) (5 Kommentare).

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Einmal um die Welt

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Dummheit Trunksucht Last Night

Vor einiger Zeit hatte ich (w/19) im Suff einen wirklich ungewöhnlichen Einfall. Ich habe mit einigen Freunden unser bestandenes Abitur gefeiert und dabei sehr viel mehr getrunken als gut für mich gewesen wäre. Um ungefähr 3 Uhr, wir haben gerade alte Zeiten rekapituliert und über unsere Kindheit geredet, fiel mir eine Geschichte aus einem Kinderbuch ein, das ich früher sehr mochte. Der Protagonist ist dabei von seinem Haus aus losgelaufen, immer geradeaus und über alle Hindernisse drübergeklettert, nur um dann, nach einer kompletten Erdumrundung, wieder Zuhause anzukommen. Mensch, habe ich mir in meinem wirklich sehr betrunkenen Zustand gedacht, das ist doch eine tolle Idee, könnte ich auch mal machen! Meine Freunde waren weniger begeistert, aber ihre Versuche, mich von der Sinnlosigkeit meines Unterfangens zu überzeugen, endeten damit, dass ich ihnen an den Kopf warf, jedes Kind wüsste doch, dass die Erde rund sei, also müsste das doch auch funktionieren, ob sie etwa noch aus dem Mittelalter sind und so weiter. Ich lief also los, aus dem Garten raus, immer geradeaus die Straße herunter. Ich war fest entschlossen, keinem Hindernis auszuweichen, denn sonst, so meine Logik, würde ich ja nie mehr nach Hause finden und am Ende irgendwo ganz anders ankommen als geplant. Das klappte auch soweit erst mal ganz gut, nur an ein paar Stellen musste ich kreativ werden. So bin ich doch tatsächlich auf einen niedrigen Baum geklettert, habe mich am Ast entlang gehangelt und mich dann über ein genau dort parkendes Auto geschwungen, obwohl ich natürlich auch einfach hätte drum herum laufen können. Auch einige fremde Gärten kreuzten meinen Weg, aber die waren kein ernstzunehmendes Hindernis für mich. Da bin ich über den Zaun gesprungen und eiskalt durchmarschiert. Lustig war es auch, als eine Hecke meinen Weg versperrte und ich die Zweige vor mir einfach mit Gewalt auseinandergebrochen habe. Ich glaube, man sieht bis heute das Loch, durch das ich mich dann durchgequetscht habe.


Wie Ihr Euch vorstellen könnt, ging das natürlich nicht lange gut und schon bald stand ich vor einem (natürlich verschlossenen) kleinen Supermarkt. Ich stand bestimmt zwanzig Minuten davor und habe überlegt, wie ich da einbrechen kann, nur um dann auf der anderen Seite wieder herauszulaufen. Ich weiß nicht mehr, was ich genau vorhatte, aber jedenfalls machte ich mich an dem Schaufenster, vor dem ich stand, zu schaffen. Natürlich ging sofort die Alarmanlage los. Das hat mich so erschreckt, dass ich plötzlich wieder weitgehend nüchtern war und erst mal darüber lachen musste, wie bescheuert ich eigentlich bin. Dann bin ich weggelaufen, bevor die Polizei kam. Das war eindeutig besser so, denn die hätten mir doch nie geglaubt, dass ich nur durch den Supermarkt durchmarschieren wollte. Ich bin dann einfach zurück zur Party und habe weitergefeiert. Noch heute liegen meine Freunde und ich auf dem Boden vor Lachen, wenn jemand die Geschichte erwähnt. Ich beichte, dass ich, wenn ich betrunken bin, auf den geistigen Stand eines Kleinkindes zurückfalle, wenn auch eines ziemlich kreativen Kleinkindes.

Beichthaus.com Beichte #00030529 vom 04.12.2012 um 00:36:42 Uhr (10 Kommentare).

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Das Auto, das im Weg stand

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Ekel Peinlichkeit Last Night Birresborn

An einem Abend vor etwas längerer Zeit saß ich mit einigen Freunden und Bekannten in einer Kneipe herum. Zwei Jungs, die ich nicht so richtig kannte, hatten die Spendierhosen an und gaben mächtig Jägermeister aus. Ich fand das ganz prima und ließ mich darauf ein. Leider vertrage ich nicht viel, also wurde mir schon sehr bald sehr übel. Mir kam alles hoch und ich versuchte, trotzdem die Haltung wahrend, ganz cool und unauffällig reiern gehen. Da alle den Fernseher mit einer Sportübertragung anstarrten, rannte ich vorne zur Kneipe raus und wollte mich dort irgendwo heimlich erbrechen. Draußen war aber allerhand los und so irrte ich mit aufgeblasenen Backen umher. Ich erleichterte mich dann in einer ruhigeren Gasse neben der Kneipe auf einem Kotflügel, sowie der dazugehörigen Motorhaube und dem rechten Vorderreifen - eines Polizeiautos. Die beiden Polizisten waren in einem Fast Food Laden nebenan. Ich nahm die Beine in die Hand und lief.

Beichthaus.com Beichte #00030528 vom 04.12.2012 um 00:16:18 Uhr in Birresborn (11 Kommentare).

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Gerechte Verteilung an Weihnachten

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Boshaftigkeit Falschheit Familie Geld Weihnachten Regensburg

Ich (m/19) bekomme seit acht Jahren von meinen Eltern kurz vor der Weihnachtszeit eine nicht geringe Summe Geld, um ihnen davon Geschenke zu kaufen. Doch um alles zu erklären, muss ich früher anfangen. In meiner Kindheit habe ich gerne selbstständig Geschenke gebastelt und diese dann meinen Eltern recht herzlich überreicht. Allerdings wurden diese einfach lieblos und ohne Anerkennung weggeschmissen. Als ich meine Eltern in der damaligen Zeit darauf angesprochen habe, meinten sie nur, dass sie dafür keinen Nutzen hätten. Für meine tollen Sachen, die ich in stundenlanger Arbeit gebastelt habe, in der Hoffnung, dass sie meinen Eltern gefallen könnten. Seitdem bekomme ich von ihnen kurz vor Weihnachten immer Geld, um ihnen etwas kaufen zu können. Der Betrag ist sogar relativ hoch, weil beide nicht schlecht verdienen. Allerdings nervt mich das alles immer noch so sehr, dass ich, anstatt etwas Teures für das Geld zu kaufen, immer in einen billigen Schmuck-Ramsch-Laden gehe, ihnen dort lieblos irgendwelche Sachen kaufe und diese dann anschließend in eine Tüte von einem Juwelier stecke, die ich noch irgendwo zu Hause rumliegen hatte. Meine Eltern meinen bis heute, all der Schmuck, den sie haben, wäre wertvoll und auch ihre Freunde komplimentieren sie durch ihre ebenfalls nicht vorhandene Ahnung.


Das restliche Geld, wovon meistens noch einiges übrig bleibt, verwende ich dann dafür, kleinen Kindern, die notdürftig erscheinen, zu Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten. Ich weiß, es ist nicht fair gegenüber meinen Eltern. Jedoch kann ich einfach nicht damit aufhören, zu sehen, wie glücklich ich diese Kinder mache und zudem weiß ich, dass meine Eltern den Schmuck so oder so kaum tragen würden, geschweige denn, sich darüber wirklich freuen. Und wenn sie ihn dann mal tragen, merken sie eh keinen Unterschied. Obendrein tut ihnen das bisschen Geld, auch wenn es für manche eine große Summe ist, nicht weh. Um ehrlich zu sein, mir tut das alles noch nicht mal wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00030500 vom 28.11.2012 um 17:47:06 Uhr in Regensburg (25 Kommentare).

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Kampf dem Penisneid

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Dummheit Ekel Schule Gütersloh

Vorletzes Jahr habe ich (w, damals 19) eine Kneipentour mit meinem besten Kumpel gemacht. Irgendwann waren wir richtig voll und wurden aus der letzten Kneipe gebeten. Es war drei Uhr nachts, unter der Woche. Kein Mensch war auf den Straßen. Er fand es total lustig, auf den Griff von Mülltonnen zu pinkeln, vor allem bei dem Gedanken, dass der Mensch, der sie an die Straße stellt, da ja dann quasi reinfasst. Da loderte mein Penisneid wieder auf. Ich kann als Mädchen ja mal nicht so locker irgendwo drauf oder gegen pinkeln. Um es mir dann doch zu beweisen, bin ich auf einem Schulhof auf eine Tischtennisplatte gestiegen, habe den Rock hochgezogen und dann eine riesige Pfütze hinterlassen.
Das war am nächsten Morgen bestimmt trocken. Trotzdem tun mir die Kinder, die jetzt da spielen, leid.

Beichthaus.com Beichte #00030361 vom 19.10.2012 um 16:10:36 Uhr in Gütersloh (Moltkestraße) (22 Kommentare).

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