Ethnische Vermischung

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Vorurteile Selbstsucht Ignoranz Morallosigkeit Zwang Gesellschaft

Ich bin hochgradig mixophob - ich glaube, das müsste der richtige Ausdruck dafür sein. Erst in den letzten Tagen habe ich mich mit Bekannten darüber unterhalten, ob wir nicht mehr Flüchtlingen Asyl in Deutschland gewähren müssten, sofern es im Rahmen unserer Möglichkeiten bleibt. Bei den Diskussionen sind wir auch auf die Themen Zuwanderung und Integration gekommen. Und ich kann bei diesen ganzen Debatten, wie bei einer Zwangsneurose, an nichts anderes denken als daran, dass diese Menschen in der Regel natürlich nie wieder gehen werden. Sie wollen sich verständlicherweise ein Leben aufbauen und so passiert es ganz zwangsläufig, dass sie sich mit den "Biodeutschen" (der Begriff kam mir mal irgendwann unter) vermischen würden. Mich stört nicht, dass die Leute hierher kommen und sich hier ein Leben aufbauen, wenn sie sich an die Spielregeln halten. Aber ich kann nicht umhin, ein tiefes Gefühl der Abneigung und der Angst bei dem Gedanken zu empfinden, dass sich die Einwanderer mit uns "weißen" Deutschen verpaaren würden. Die Hauptangst, die mich dabei beschäftigt, ist darauf bezogen, dass es irgendwann nur noch Mischlinge gibt. Es wächst sich geradezu zu einer Neurose aus. Ich beobachte Menschen, wenn ich durch die Stadt gehe, ob sie einen dunkelhäutigeren Partner haben, oder ob sie sogar bereits Mischlinge, die sich ebenfalls weiterverpaaren werden, vor sich herschieben. Ich habe mich nie für einen Rassisten in dem Sinne gehalten, dass ich Menschen aufgrund ihrer Herkunft pauschal abgewertet hätte, aber diese völlig irrationale Obsession verleitet mich dazu, Zuwanderung und Flüchtlingshilfe nicht ertragen zu können, weil dies eben eine Einladung und Beschleunigung weiterer Vermischung ist.

Ich erwische mich manchmal dabei, darüber nachzudenken, dass eine positive Apartheid (furchtbarer Ausdruck; meint keine Unterdrückung oder Ausgrenzung und dergleichen aber eben familiäre Trennung) eine gute Sache wäre, weil sie dieses Problem für mich lösen würde und ein Leben für Migranten in Deutschland ermöglicht, ohne dass es eine Vermischung zu einem Brei geben würde. Ich hasse mich für diese Gedanken und komme dennoch einfach nicht davon los. Umso schlimmer macht es für mich den Umgang mit Freunden, die mich - ihrer politischen Überzeugung wegen - für einen Rechtsausleger halten würden. Und natürlich auch mit Freunden, die einen Migrationshintergrund haben oder in einer gemischten Beziehung leben. Ich kann normal mit ihnen umgehen und es sind ja immer noch meine Freunde, aber auch hier kann ich mich nicht von dem Gedanken befreien, insgeheim deren Beziehung für falsch zu halten und deshalb unaufrichtig zu sein. Ich fühle mich wirklich schlecht deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00034025 vom 27.09.2014 um 23:45:01 Uhr (40 Kommentare).

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Das harte Ende einer Beziehung

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Engherzigkeit Morallosigkeit Boshaftigkeit Ex Hemeringen

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich ziemlich mies mit meinem Ex-Freund Schluss gemacht habe. Wir sind drei Jahre zusammen gewesen und unsere Beziehung war ziemlich öde. Er hat immer nur gezockt und hat sich nicht für mich interessiert. Dann habe ich jemanden kennengelernt. Erst habe ich mit ihm immer nur heimlich geschrieben. Irgendwann haben wir uns dann aber getroffen und für mich war es Liebe auf den ersten Blick. Mein Ex-Freund hat davon gar nichts mitbekommen. An einem Sonntag bin ich dann zu ihm gegangen und habe ihm einfach seine Schlüssel auf den Tisch gelegt, meine Sachen genommen und ihm gesagt, dass ich Schluss mache. Er fiel natürlich aus allen Wolken und wusste gar nicht, was los war, denn für ihn ist unsere Beziehung perfekt gewesen und er hat mich geliebt. Ich habe ihn allerdings schon lange nicht mehr geliebt. Hiermit möchte ich beichten, dass ich meinem Ex-Freund das Herz gebrochen habe, aber kein Mitleid für ihn empfinden kann, denn ich bin seit einem Jahr glücklich mit meinem neuen Freund zusammen.

Beichthaus.com Beichte #00034021 vom 27.09.2014 um 08:58:42 Uhr in Hemeringen (24 Kommentare).

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“Beichte

Die perfekte Frau

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Fremdgehen Selbstsucht Morallosigkeit Schamlosigkeit Partnerschaft Vacha

Ich (m/21) möchte beichten, dass ich meine Freundin (20), mit der ich seit fast fünf Jahren zusammen bin, betrogen habe. Ich hatte nie die Absicht, meiner Freundin fremdzugehen, da wir wirklich glücklich sind. Der Sex ist besser als in so manchem Filmchen, und davon abgesehen ist sie in allen Lebenssituationen immer für mich da. Wenn ich Geld gebraucht habe, hat sie mir ohne ein Wort 2000 Euro "geliehen", wobei sie das Geld nicht wieder haben möchte, da sie so von uns überzeugt ist, dass sie glaubt, wir würden später mal heiraten. Ich hasse mich so sehr dafür, dass ich die Frau, die ich so sehr liebe so herzlos betrügen konnte. Ich will es ungeschehen machen und es vergessen. Wenn die einmalige Affäre - leider eine Azubine bei uns in der Firma - nicht immer damit ankommen würde, dass sie mich liebt, hätte ich das vermutlich auch. Ich hasse sie, aber noch mehr als sie hasse ich mich für diesen einen Ausrutscher. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034019 vom 26.09.2014 um 13:24:02 Uhr in Vacha (20 Kommentare).

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Ein Leben ohne Gewissen

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Lügen Fremdgehen Morallosigkeit Selbstsucht

Kennt ihr das, wenn man sich schlecht fühlt, weil man sich nicht schlecht fühlt? So geht es mir sehr häufig. Wenn mir langweilig ist, sorge ich dafür, dass sich eine Person Hals über Kopf in mich verliebt und mir all ihre Geheimnisse anvertraut. Da ich nicht gerade hässlich bin und sehr gut reden kann, gelingt mir das auch meistens verdammt gut. Nach kürzester Zeit höre ich dann so Sätze wie: "Ich habe mich noch nie einer Person so sehr geöffnet." Diese Beziehungen gehen dann ein paar Wochen oder Monate, bis ich ihr irgendwann erzähle, dass sie mir eigentlich scheißegal ist. Während dieser Zeit gehe ich natürlich sehr gerne fremd. Ich liebe es, einer fremden Person zu sagen, wie sehr ich meine Freundin liebe, während ich mit dieser Person schlafe. Ich merke immer richtig, wie gut es mir plötzlich geht, wenn sich andere schlecht fühlen und anfangen zu heulen. Das Schlimme an der Sache ist, dass ich wirklich nichts für diese Personen empfinde.


Ich habe - abgesehen von meiner Familie - zwei Menschen, die mir etwas bedeuten und mit denen ich seit Jahren in regelmäßigem Kontakt stehe. Alle anderen sind für mich Luft. Mich stört es nicht, wenn sie plötzlich den Kontakt abbrechen. Mich stört es eher, wenn sie zu lange mit mir in Kontakt bleiben, weil sie irgendwann einfach uninteressant und vorhersehbar werden. Ich habe zwar zu jedem Zeitpunkt viele "Freunde", aber keine beständigen. Die aktuell längste freundschaftliche Beziehung geht seit zwei Monaten und die Person ist mir trotzdem egal. Gerade fängt sie an, langweilig zu werden. Ich erfinde manchmal, wenn sie am nächsten Tag früh raus muss, irgendwelche ganz dringenden Geschichten, weswegen es mir schlecht geht. Die Person kommt dann vorbei, unterhält sich lange mit mir darüber und ist am nächsten Tag total übermüdet. Mir gefällt das. Zum einen bereue ich, dass ich so bin und ich wäre dann auch gerne wie "normale" Menschen, andererseits finde ich es auch ganz gut so, wie es ist. Ich finde es nur furchtbar, dass ich mich dabei nicht schlecht fühle.

Beichthaus.com Beichte #00034002 vom 24.09.2014 um 09:29:21 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Geheimnis mit dem weißen Pulver

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Neugier Morallosigkeit Drogen

Zusammen mit meinem besten Freund habe ich meine beste Freundin einmal in ihrem neuen Haus besucht. Sie lebte dort mit ihrer Mutter und mit ihrem Stiefvater. Der hatte außerdem noch eine weitere, ältere Tochter, die aber nur selten zu Besuch kam. Trotzdem hatte sie […]
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Beichthaus.com Beichte #00033996 vom 23.09.2014 um 10:20:21 Uhr (6 Kommentare).

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