Pausenbrote in der Schule

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Boshaftigkeit Diebstahl Ekel Morallosigkeit Schule

In der Unter- und Mittelstufe des Gymnasiums mussten alle Kinder in der Pause runter auf den Schulhof, nur zwei Klassenordner blieben im Zimmer, um auf die Schultaschen aufzupassen. In der siebten oder achten Klasse sind mein Freund und ich dann immer freiwillig oben geblieben. Statt auf die Sachen der anderen aufzupassen, haben wir aber die zurückgelassenen Pausenbrote der Mädchen gesucht, reingespuckt und Popel dazugelegt. Wenn wir einen Geldbeutel gefunden haben, haben wir uns auch immer ein oder zwei Euro genommen.

Beichthaus.com Beichte #00034057 vom 04.10.2014 um 23:50:48 Uhr (12 Kommentare).

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Unfall an der Ampel

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Dummheit Morallosigkeit Auto & Co.

Unfall an der Ampel
Vor ein paar Tagen stand ich an einer roten Ampel. Im Auto vor mir saß eine Fahrerin, welche gedankenverloren in ihr Smartphone getippt hat. Ich stellte mich schon darauf ein, dass wenn die Ampel auf Grün umschaltet, sie das unter Garantie nicht mitbekommt und alle warten müssen, bis Madame zu sich kommt und losfährt. Da sah ich am Straßenrand einen Kumpel von mir, der mit seiner neuen Flamme unterwegs war. Ich hupte, um ihn auf mich aufmerksam zu machen. Er drehte sich auch um und sah mich. Aber auch die Fahrerin vor mir reagierte und setzte urplötzlich ihr Fahrzeug in Bewegung, obwohl die Ampel noch rot war - nur um nach einem Meter ihrem Vordermann, der als Erster an der Ampel wartete, draufzufahren. Mein Kumpel, seine Freundin und ich haben uns dann an der Tankstelle neben der Kreuzung getroffen. Dort konnte ich sehen, wie die Frau mit dem Mann, dem sie draufgefahren ist, eine heftige Diskussion geführt hat. Ich möchte hiermit beichten, dass ich durch mein Hupsignal eine Autofahrerin zum Losfahren verleitet habe und sie dadurch einen Unfall gebaut hat. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034050 vom 03.10.2014 um 10:47:47 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Die weibliche Antwort auf Barney Stinson

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Wollust

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich es in meiner Singlezeit ordentlich habe krachen lassen. Ich hatte eine lange Beziehung hinter mir und war in dieser Zeit noch ein frommes Lamm. Aus dem frommen Lamm wurde die weibliche Antwort auf Barney Stinson. Ich habe auf meiner […]
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Beichthaus.com Beichte #00034032 vom 29.09.2014 um 10:37:21 Uhr (43 Kommentare).

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Das verhasste Kind

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Morallosigkeit Selbstsucht Boshaftigkeit Kinder

Ich (m) möchte beichten, dass ich meine 17 Jahre alte Freundin, im fünften Monat schwanger, sitzen gelassen habe. Ich hege keine Gefühle für dieses Mädchen und habe sie nur benutzt, um meinen Spaß zu haben. Wir haben zwar verhütet, aber es ist trotzdem passiert. Am Anfang wollte ich mich der Verantwortung stellen, doch je mehr Zeit wir miteinander verbrachten und je größer ihr Bauch wurde, desto mehr hasste ich sie und meine Situation. Es eskalierte alles, als ich eine Abtreibung erzwingen wollte. Sie wollte dieses Kind nämlich unbedingt bekommen, Muttergefühle und so ein Quatsch. Also habe ich sie verlassen und ihr gedroht, falls meine Eltern das jemals erfahren sollten. Seitdem habe ich meine Ruhe. Ein Jahr danach habe ich über Ecken erfahren, dass sie das Kind bekommen hat. Sie ist mit dem Kind total überfordert und bekommt von ihren Eltern die Hölle heißgemacht. Allerdings hat sie bezüglich meiner Identität geschwiegen. Ich beichte, dass mir ihr Schicksal und das meines Kindes total egal sind. Ich habe nur Angst, dass sie schon Morgen vor meiner Haustür stehen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00034027 vom 28.09.2014 um 10:05:40 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Ethnische Vermischung

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Vorurteile Selbstsucht Ignoranz Morallosigkeit Zwang Gesellschaft

Ich bin hochgradig mixophob - ich glaube, das müsste der richtige Ausdruck dafür sein. Erst in den letzten Tagen habe ich mich mit Bekannten darüber unterhalten, ob wir nicht mehr Flüchtlingen Asyl in Deutschland gewähren müssten, sofern es im Rahmen unserer Möglichkeiten bleibt. Bei den Diskussionen sind wir auch auf die Themen Zuwanderung und Integration gekommen. Und ich kann bei diesen ganzen Debatten, wie bei einer Zwangsneurose, an nichts anderes denken als daran, dass diese Menschen in der Regel natürlich nie wieder gehen werden. Sie wollen sich verständlicherweise ein Leben aufbauen und so passiert es ganz zwangsläufig, dass sie sich mit den "Biodeutschen" (der Begriff kam mir mal irgendwann unter) vermischen würden. Mich stört nicht, dass die Leute hierher kommen und sich hier ein Leben aufbauen, wenn sie sich an die Spielregeln halten. Aber ich kann nicht umhin, ein tiefes Gefühl der Abneigung und der Angst bei dem Gedanken zu empfinden, dass sich die Einwanderer mit uns "weißen" Deutschen verpaaren würden. Die Hauptangst, die mich dabei beschäftigt, ist darauf bezogen, dass es irgendwann nur noch Mischlinge gibt. Es wächst sich geradezu zu einer Neurose aus. Ich beobachte Menschen, wenn ich durch die Stadt gehe, ob sie einen dunkelhäutigeren Partner haben, oder ob sie sogar bereits Mischlinge, die sich ebenfalls weiterverpaaren werden, vor sich herschieben. Ich habe mich nie für einen Rassisten in dem Sinne gehalten, dass ich Menschen aufgrund ihrer Herkunft pauschal abgewertet hätte, aber diese völlig irrationale Obsession verleitet mich dazu, Zuwanderung und Flüchtlingshilfe nicht ertragen zu können, weil dies eben eine Einladung und Beschleunigung weiterer Vermischung ist.

Ich erwische mich manchmal dabei, darüber nachzudenken, dass eine positive Apartheid (furchtbarer Ausdruck; meint keine Unterdrückung oder Ausgrenzung und dergleichen aber eben familiäre Trennung) eine gute Sache wäre, weil sie dieses Problem für mich lösen würde und ein Leben für Migranten in Deutschland ermöglicht, ohne dass es eine Vermischung zu einem Brei geben würde. Ich hasse mich für diese Gedanken und komme dennoch einfach nicht davon los. Umso schlimmer macht es für mich den Umgang mit Freunden, die mich - ihrer politischen Überzeugung wegen - für einen Rechtsausleger halten würden. Und natürlich auch mit Freunden, die einen Migrationshintergrund haben oder in einer gemischten Beziehung leben. Ich kann normal mit ihnen umgehen und es sind ja immer noch meine Freunde, aber auch hier kann ich mich nicht von dem Gedanken befreien, insgeheim deren Beziehung für falsch zu halten und deshalb unaufrichtig zu sein. Ich fühle mich wirklich schlecht deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00034025 vom 27.09.2014 um 23:45:01 Uhr (40 Kommentare).

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