Luxusessen trotz Geldnot

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Verzweiflung Verschwendung Geld Ernährung

Ich habe mir heute einige dieser Deluxe-Sachen von L*dl gekauft. Mir ist schon klar, dass das nicht wirklich hochwertiges Luxusessen ist, aber es geht um das "Ich esse was Besseres"-Gefühl. Ich bin Referendar und mir wurden gerade die Bezüge gekürzt. Warum? Wenn man das erste Mal durch die Prüfung fällt, ist das einfach so. Durch meine Fixkosten (Miete, Strom, Handy), habe ich nun für die nächsten sechs Monate, bis zum definitiven Ende, ganze 290 Euro für Benzin, Lebensmittel und notwendiges Material für meinen Job übrig. Und schon das stimmt eigentlich nicht, denn ich habe insgesamt nur 950 Euro und zahle davon knappe 200 Euro an die Krankenversicherung - was glücklicherweise aber meine Eltern zahlen. Und das ist das eigentlich Peinliche. Ich habe weniger als ein Hartz-IV-Empfänger, bekomme aber nichts vom Staat und darf meine Miete selbst zahlen. Deshalb bin ich mit Ende 20 wieder von meinen Eltern abhängig. Das aber auch nur, weil sie nicht wollen, dass ich mein Gespartes ausgebe und sie sich die Zusatzkosten zurzeit auch leisten können. Meine Eltern sind toll und ich glaube, dass niemand bessere Eltern hat als ich, denn meine Eltern waren damals beschämt, dass ich den Höchstsatz BAföG bekam und sie mir nicht finanziell helfen konnten. Im Gegensatz zu den meisten reichen Säcken hätten meine Eltern mich nämlich gerne beim Studium finanziell unterstützt. Naja - jetzt habe ich von meinen 290 Euro teures Essen gekauft und habe ein schlechtes Gewissen, weil ich eigentlich alles Geld, das "über" bleibt, in diesem Moment sparen müsste.

Beichthaus.com Beichte #00034381 vom 22.11.2014 um 19:51:02 Uhr (10 Kommentare).

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Ein unbeschwertes Leben

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Ungerechtigkeit Verschwendung Maßlosigkeit Geld Studentenleben Wien

Ich beichte, dass ich finanziell ein unbeschwertes Leben führen werde. Ich bin 20 Jahre alt und studiere Wirtschaftsrecht. Finanziell übernehmen meine Eltern alle meine laufenden Kosten und ich fahre einen schicken Mercedes SLK350 AMG, für den ich keinen Cent bezahlen musste. Sprit übernehmen sowieso meine Eltern. Sobald ich mein Studium abgeschlossen habe, steige ich in das Unternehmen meines Vaters ein, das übrigens eine beträchtliche Größe aufweist und seit etwa 15 Jahren sehr gut läuft und dementsprechend Gewinn abwirft. Mir geht es finanziell also sehr gut und das wohl mein ganzes Leben lang, wenn ich mir so mein zukünftiges Erbe ansehe. Und wie es der Zufall so will, habe ich auch bei diversen Sportwetten, die ich ab und an aus purer Langeweile betreibe, so ein Glück, dass ich auch hier bereits mehr als 4.500 Euro Gewinn erzielt habe. Und das, obwohl ich mich überhaupt nicht auskenne und mir Sport eigentlich egal ist. Hiermit möchte ich also beichten, dass ich eh schon mehr als verwöhnt bin, mir alles leisten kann, was ich will und mein Konto trotzdem immer voller wird. Ich habe Mitleid mit jedem anständigen Arbeiter, der acht Stunden pro Tag arbeitet und ein schwierigeres Leben führt. Mittlerweile habe ich Mitleid mit jedem Maurer oder Dachdecker, den ich am Weg zur Uni sehe. Ich fühle mich richtig schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00034378 vom 22.11.2014 um 09:57:19 Uhr in 1010 Wien (Auwinkel) (20 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die Hälfte der Einrichtung

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Rache Vandalismus Ex

Ich habe eine Aktion zu beichten, die schon einige Jahre zurückliegt. Damals war ich gerade mit meiner ersten Freundin zusammengezogen. Wir hatten uns die Kosten für die Einrichtung unserer kleinen Wohnung redlich geteilt. Ich war total glücklich und der Meinung, diese Beziehung würde ewig halten. Leider verlor meine Freundin kurz nach dem Einzug unerwartet ihren Studentenjob, und so trug ich die komplette Miete ein knappes Jahr alleine, da sie nicht gleich einen neuen Job fand. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass sie von Woche zu Woche abweisender wurde, und wir uns ständig wegen Banalitäten stritten. Eines Tages kam ich von der Uni nach Hause und stellte fest, dass sie rege mit einem anderen Typen skypte, ihn aber, als sie mich bemerkte, direkt abwürgte, und den Laptop ausmachte. Auf Nachfrage sagte sie, es sei nur ein Kommilitone. Ich war nicht direkt misstrauisch, aber fand ihr Verhalten direkt danach etwas komisch. Sie begann in der Folgezeit ihr Handy vor mir zu verstecken, loggte sich bei Facebook immer aus, was sie sonst nie getan hatte, und war angeblich öfter auf Mädelsabenden. Naiv, wie ich war, nahm ich das ohne großes Nachfragen hin.


Sie benahm sich schließlich immer sonderbarer mir gegenüber, war tagelang abweisend, höhnisch und aggressiv, nur um plötzlich total lieb und anhänglich zu werden. Nachdem das eine Weile so gelaufen war und ich mit den Nerven und meinem Latein am Ende war, gestand sie mir ziemlich emotionslos zwischen Tür und Angel, dass sie seit einigen Monaten eine Affäre hatte, und wollte, dass ich ausziehe. Sie stünde ja als Hauptmieter im Mietvertrag, und ich könne in meine alte WG zurück, wo zu der Zeit zufälligerweise gerade ein Zimmer frei war. Ich hätte eine Woche, um mein Zeug zu packen, die ausstehende Miete für das Jahr würde sie mir schnellstmöglich überweisen. Natürlich war ich vollkommen fertig. Erst recht, als ich erfuhr, dass ihr neuer Typ direkt nach mir bei ihr einzog. Ich wartete danach drei Monate lang vergeblich auf mein Geld. Als ich sie darauf ansprach, meinte sie höhnisch, ich solle mich mal nicht so kleinlich haben, ich wüsste ja genau, dass sie Geldprobleme hätte. Allerdings könne ich die wörtlich "Hälfte der Einrichtung" ruhig haben, die sei sowieso potthässlich. Sie meinte dann noch, dass sie und ihr neuer Freund demnächst eine Woche in Urlaub fahren würden, dann könnte ich mir das Zeug holen, den Schlüssel würde sie mir in den Briefkasten werfen.


Ich schnappte mir also einen meiner Kumpels und los ging es: Wir mieteten uns beim Baumarkt zwei große Pendelhubstichsägen und einen Trennschleifer und zerteilten im Anschluss fein säuberlich das Bücherregal samt einigen Büchern, den Couchtisch, das Sofa, den Schreibtisch, die Kommoden, ihren geliebten Schuhschrank, einen Sessel, den Nachttisch, das Bett, und auch den Fernseher, den sie unbedingt behalten wollte, den ich aber zur Hälfte mitbezahlt hatte. Außerdem musste noch der Kleiderschrank dran glauben. In der Küche bauten wir einige Elektrogeräte aus, um sie für die WG zu verwenden. Die Wohnung sah aus wie ein modernes Kunstwerk. Ich ließ ihr einen netten Zettel da, dass ich sie in gerichtlich wirksamen Zahlungsverzug setzen würde, sobald sie Anzeige wegen Sachbeschädigung erstatten würde, und die Mietnachzahlung erheblich teurer wäre, als ein paar neue Möbel. Sie kochte zwar vor Wut, unternahm aber tatsächlich nichts, und behielt sogar einige der zersägten Möbel, die noch halbwegs brauchbar waren. Ihr Neuer verließ sie übrigens kein halbes Jahr nach der Aktion wegen einer anderen. Karma.

Beichthaus.com Beichte #00034367 vom 20.11.2014 um 11:35:03 Uhr (13 Kommentare).

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Feministische Veganerinnen

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Hass Zorn Vorurteile Gesellschaft Ernährung

Feministische Veganerinnen
Mir (m/29) gehen sowohl übertriebener Feminismus als auch das offene Propagieren von Vegetariern oder, noch schlimmer, Veganern auf den Keks. Feminismus sollte für Gleichberechtigung stehen, nicht Bevorzugung. Wenn ein Mann öffentlich dafür kritisiert wird, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00034347 vom 18.11.2014 um 10:29:55 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Meine reiche Frau und ihre Töchter

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Fremdgehen Lügen Falschheit Selbstsucht Geld

Ich (m/22) lebe seit drei Jahren in einem Luxus-Leben voller Betrug. Ich habe in meinem Leben relativ jung geheiratet - um genau zu sein vor drei Jahren. Meine Frau ist nun schon 45, jedoch immer noch extrem heiß und erfolgreich. Sie ist der Firmenboss eines Weltkonzerns und verdient daher sehr gut. Da ich ihr Mann und kleiner Liebling bin, darf ich alles machen, was ich will, und habe auch auf das ganze Geld und ihre Luxusgüter zugriff. Besser könnte es mir nicht gehen. Ich habe gerade eben mein Abi geschafft und führe seitdem ein Luxus-Leben. Alles auf Kosten meiner Frau. Sie liebt mich so sehr, dass sie mir alles verzeiht. Ich kaufe mir natürlich alles was ich will, wo ich will und wann ich will. Ich bin acht Mal im Jahr im Urlaub und verprasse ihr Geld, wo ich kann. Ihr schadet das nicht, da ich es bis jetzt noch nicht geschafft habe, mehr auszugeben, als sie in einem Jahr verdient. Meine Frau ist einfach sehr auf ihre Karriere fixiert und kümmert sich daher gar nicht um ihre zwei Töchter. Gut - meine Töchter sind es jetzt auch, aber ich bin nicht ihr leiblicher Vater. Es ist schon ein bisschen komisch, mit 22 der Stiefvater von einer 21- und einer 23-Jährigen zu sein.

Dadurch, dass meine Frau nur an ihre Karriere denkt, hat sie auch nicht viel Liebe für ihre Töchter übrig. Schon ihr ganzes Leben nicht, da die zwei Kinder für sie eigentlich nur Ballast sind. Genau deswegen kriegen die Töchter von ihr nicht viel Geld, Unterstützung geschweige denn Liebe. Ich hingegen darf alles machen, was ich will. Nun zu meiner Beichte: Mit meiner Frau bin ich eigentlich nur wegen ihrer Töchter zusammengekommen. Ich kenne ihre Töchter von der Schule früher und habe mich sehr schnell mit ihnen angefreundet. Nach ein paar Monaten Freundschaft haben beide mir ihr Leid und Elend erzählt, dass sie so viel machen wollen, aber ihre Mama zu allem Nein sagt und ihnen gar keine Unterstützung gibt. Nach ein paar Jahren wilder Freundschaft mit den beiden Töchtern (wilde Freundschaft, da ich mit beidem mehrmals geschlafen habe), sind wir dann auf eine Idee gekommen. Da ihre Mutter mich immer sehr sympathisch fand, sollte ich mich an sie ranmachen, sodass ich ihr Liebhaber werde. Aus dem Liebhaber wurde schließlich ein Ehemann.

Der Sinn dahinter war, dass ich durch das Vertrauen der Mutter Zugang zu ihrem Geld habe und mit diesem Geld ihre Töchter finanzieren kann. Damit die Beiden ihr Leben leben, ihre Träume verwirklichen und den Beruf ausüben können, den sie wollen und nichts anderes machen müssen, weil sie keinen Rückhalt von Mama bekommen. Gesagt, getan. Jedes Mal, wenn ihre Mutter da war, habe ich offensiv mit ihr geflirtet, war sehr charmant und habe ihr das Gefühl gegeben, geliebt zu werden. Nach einem halben Jahr war es so weit, dass ich mit ihr im Bett war. Ein Jahr später haben wir geheiratet. Und heute sieht es so aus, dass ich eigentlich permanent Sex mit ihren Töchtern habe und quasi eine Beziehung mit ihnen führe. Da meine Frau nie da ist, merkt sie das nicht. Außerdem zweige ich jeden Monat von ihrem Geld eine sehr hohe Summe auf mein Konto ab. Ihr gegenüber ist es für meine eigene Firma, die ich mir aufbaue, aber insgeheim geht das Geld an ihre beiden Töchter, um ihnen alles bieten zu können, was sie brauchen.

Ich fühle mich etwas schlecht meiner Frau gegenüber, weil ich sie nur ausnutze. Alles was ich habe, ist nur ihr zu verdanken - aber ich habe sie nur belogen. Auf der anderen Seite fühle ich mich gut, dadurch, dass ich zwei wundervollen Mädchen ein besseres Leben verschaffen kann und sie dadurch später vielleicht auch ein sehr schönes Leben führen können. So wie sie es wollen. Mit dem, was sie machen wollen. Jedoch weiß ich nicht, wie lange ich das noch so aushalte, da die Beziehung zwischen den zwei Mädchen und mir immer fester wird und ich mit meinem Gewissen immer mehr im Zwiespalt stehe.

Beichthaus.com Beichte #00034337 vom 17.11.2014 um 10:17:47 Uhr (23 Kommentare).

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