Das Autoradio zur Schuldentilgung

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Rache Vandalismus Diebstahl Geld Auto & Co. Rugendorf

Ich habe einem Arbeitskollegen vor ein paar Monaten Geld geliehen und habe es nie wieder zurückbekommen. Immer, wenn ich nach meinem Geld gefragt habe, bekam ich nur dumme Lügen und Ausreden als Antwort. Nicht einmal als ich aufgehört habe, bei der Firma zu arbeiten, wollte der Herr mich bezahlen. Ich habe ihm sogar noch meine Bankdaten dagelassen, falls er mir mein Geld überweisen will, aber nichts. Ich habe ihm danach noch ein paar SMS geschrieben, bekam aber nie eine Antwort. Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt. Ich habe bei meinem ehemaligen Chef angerufen und gefragt, ob "er" immer noch bei ihm arbeitet und ob er am nächsten Tag arbeitet. Ich bin dann extra 300 Kilometer in den Ort gefahren, in dem die Firma ist, und in dem ich früher gearbeitet habe, habe die Nacht im Auto geschlafen, bin aufs Firmengelände gefahren, auf dem sein Auto stand. Da ich ganz genau wusste, dass er auf dem Firmenparkplatz sein Auto nicht abschließt, habe ich ihm dann sein Autoradio ausgebaut - was ungefähr genau so viel Wert war, wie er mir Geld geschuldet hat plus Spritkosten und bin dann wieder nach Hause gefahren. Anstelle des Radios habe ich ein Buch, das ich mir einmal von ihm ausgeliehen hatte und vergaß, wieder zurückzugeben, in den Einbauschacht gelegt.

Auf dem Firmenparkplatz kam mir sogar noch mein Chef entgegen, ich habe ihm von meiner Schandtat berichtet, er hat nur gelacht und hat gemeint, dass er mich besser hätte bezahlen sollen. Ich bekam danach noch eine kurze SMS, ich war sogar noch so nett und habe den Herren zurückgerufen, nach knapp 15 Minuten recht amüsanter Diskussion - in denen er mir immer wieder drohte - hatte ich ein breites Grinsen auf dem Gesicht und er legte einfach den Telefonhörer auf. Ich bereue die Sache ziemlich, das Ganze war viel zu überstürzt. Ich hätte mir mehr Zeit nehmen sollen und noch nach der Fernbedienung und der Bedienungsanleitung für das Radio suchen sollen!

Beichthaus.com Beichte #00019981 vom 29.12.2006 um 21:59:41 Uhr in Rugendorf (4 Kommentare).

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Ein Leben zerstört

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Rache Hass Lügen Feinde

Liebe K. aus M.,
vor nun beinahe zehn Jahren habe ich durch gezielte Attacken deine Ehe zerstört. Es begann mit Überweisungen auf den Konto, bei denen ich als Verwendungszweck "Für sexuelle Gefälligkeiten" angab. Später kamen dann deine heißen Liebesbriefe an einen gewissen Mario leider zurück, weil sie nicht ausreichend frankiert waren. Schade aber auch! Ich hätte zu gerne das Gesicht deines Göttergatten gesehen, als er lesen musste, wie wild ihr es auf seinem Schreibtisch getrieben habt und welches Vergnügen es Mario bereitet hatte, dich durchzuorgeln während "der alte Vollidiot" die Knete ranschafft. Ich weiß nicht, was deinen Gatten dazu bewog, dich postwendend aus dem Haus zu jagen. Vielleicht waren es die strategisch positionierten, benutzen Präservative in eurem Schlafzimmer, oder vielleicht die nächtlichen Anrufe von "Mario". Aber du hattest ja noch deinen gut bezahlten Job und das Leben geht ja weiter. Aber ich kann deinen Chef schon verstehen, dass er dich entließ, nachdem "du" so unverschämte Äußerungen über ihn ans schwarze Brett im Pausenraum gepinnt hattest und seine Frau telefonisch fragtest, ob er bei ihr auch schon nach 5 Minuten fertig sei. Inzwischen musstest du ja auch leider deine Wohnung verlassen, nachdem diese bösen Gerüchte aufgekommen waren, du würdest dort deine Einkünfte durch professionelle Liebesdienste anbieten. Ja, ja, die alte Frau J. aus dem Erdgeschoss war schon immer leicht zu beeinflussen und glaubt glücklicherweise alles, was man ihr erzählt. Aber auch das konnte dich nicht unterkriegen und eh man sich versah, hattest du eine neue Bleibe gefunden.

Peinlich wurde es nur, als eines Morgens Polizei und Staatsanwaltschaft deine Wohnung stürmten, weil doch tatsächlich irgendein Denunziat denen von deinem kleinen Drogenlabor erzählt hat. Leider hatte dein Vermieter keinen Sinn für Humor und fand es gar nicht komisch, angeblich dein Zuhälter zu sein - seine Frau übrigens auch nicht. So musstest du wieder deine Koffer packen und eine neues Heim finden. Ach, aber auch in der neuen Wohnung wollte sich keine Ruhe einstellen. Irgendein Spaßvogel hatte doch tatsächlich deinen Namen und deine Telefonnummer auf sämtlichen WCs der Umgebung mit dem Vermerk "Lüsterne Hausfrau braucht es täglich..." verewigt und deine Anzeige in einschlägigen Magazinen veröffentlicht. Dir raubte es den Schlaf und deinem neuen Ex-Freund die Nerven. Und warum das alles? Erinnerst du dich noch an den kleinen Jungen, dem du in der zweiten Klasse den Füller weggenommen hast? Nicht? Er sich aber an dich...

Beichthaus.com Beichte #00019940 vom 28.12.2006 um 03:05:05 Uhr (68 Kommentare).

Gebeichtet von Sabby
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“Beichte

Anerkennung und Lob

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Verzweiflung Vorurteile Gesellschaft

Das Gefühl, keine wirklichen Freunde zu haben führt in eine unendliche melancholische Qual, mit der man sich selbst foltert. Wie oft habe ich mir selbst versprochen, weniger zu trinken und mehr auf mich zu achten? Ach, ich kann es nicht zählen. Wenn ich hier lese, dass andere sich über faule Menschen, ungerechte Behandlung und einfach gesellschaftliche Dummheit aufregen, fühle ich mich in ihren Zeilen zu Hause. Ich liebe ein Mädchen, von dem ich nicht weiß, was sie für mich empfindet. Ich habe Freunde, von denen ich nicht weiß, ob sie da sind, wenn es hart auf hart kommt und ich strebe eine berufliche Position an und sehe mich mittlerweile mit der Frage konfrontiert, was diese Stellung mir denn dann bringen wird? Im Grunde sind wir alles Kinder, die gezwungen werden, erwachsen zu sein. Was bringt eine höhere Position? Was bringt eine Eins in Mathe? Was bringt ein sauer gemähter Rasen? - Anerkennung und Lob! Das ist alles, worum es geht. Das ist das fundamentale Mittel um uns Menschen anzutreiben.

Und selbst jene, die glauben, sie wären Outsider - Leute, die ihren Chefs nicht in den Arsch kriechen (ich selbst zähle mich dazu) haben wenigstens eine handvoll Menschen, deren Meinung wirklich zählt. Es läuft auf Lob hinaus, der uns dazu bewegt, härter und akribischer zu arbeiten und voranzuschreiten. Ich habe mal eine tolle Stelle in einem Lied gehört "Du denkst die Anderen wären glücklich, weil du sie nie weinen siehst.." - da ist was Wahres dran. Ich glaube an Gut und Schlecht, obwohl ich nicht gläubig bin und ich glaube auch irgendwie an Schicksal, obwohl ich nicht wirklich spirituell bin. Ewig leben? Nein Danke! Der Mensch ist dafür nicht geeignet. Irgendwie fehlt uns allen doch der Sinn und Zweck. Lob und Anerkennung gab es auch für gut geführte Schlachten im Mittelalter. Ich schätze, den Sinn eines jeden Lebens muss vom jeweiligen Leben herausstrahlen können, ansonsten ist das Leben nichts weiter als eine Suche nach diesem Sinn. Ich fühle mich wohl, wenn ich helfen kann. Für andere da sein kann, dann fühle ich einen Zweck - eine Bestimmung! Wie gesagt, ich bin verliebt, sie meldet sich kaum, obwohl die Sache anfänglich gut aussah. Ich habe Freunde, aber ich habe das Gefühl, dass die nur auf Party aus sind. Ich glaube, ich denke zu viel nach. Aber wenn nicht ich ....wer dann?

Beichthaus.com Beichte #00019756 vom 23.12.2006 um 08:04:03 Uhr (7 Kommentare).

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Belästigung im Kaufhaus

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Missbrauch Gewalt Rache

Ich wurde vor einiger Zeit von irgendsoeinem dahergelaufenen Kerl in einem Kaufhaus sexuell belästigt, soll heißen unsittlich berührt. Ich war so geschockt, dass ich zur Salzsäule erstarrte und ihn unglimpflich davonkommen ließ. Seitdem habe ich immer wieder Gewaltfantasien diesem widerlichen Arschloch gegenüber. Ich stelle mir vor, er würde es noch mal versuchen, aber dieses Mal schlage ich ihm mit voller Wucht auf den Kopf, trete ihm in die Weichteile, dass er nur noch winseln kann, und dann stoße ich ihn die Treppe runter, wo ihm beim Aufprall der Schädel aufplatzt und er sich an einer harten Kante die Augen aussticht. Zum Schluss liegt er gurgelnd in seiner eigenen Blutlache und alle im Geschäft klatschen mir begeistert Beifall.<br />
Und dabei verabscheue ich doch Gewalt...

Beichthaus.com Beichte #00019708 vom 21.12.2006 um 20:07:28 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Haha, ihr müsst auf euer Geld achten!

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Vorurteile Engherzigkeit Studentenleben Geld

Ich lache meine Kumpels aus, die als Studenten auf ihr Geld achten müssen, und dann solche Sprüche loslassen wie: Bei Rewe gibts vier Pizzen für 3,99. Mich würde das ja ankotzen. Da bestelle ich mir lieber eine beim Pizzaservice und brauche dafür nichtmal aus dem Haus gehen. Ja tut mir ja leid, dass ich für meinen Job viel zu viel Geld bekomme, aber so ist das Leben.

Beichthaus.com Beichte #00019634 vom 19.12.2006 um 00:24:08 Uhr (2 Kommentare).

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