Sex bei der Firmreise

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Fremdgehen Falschheit Schamlosigkeit Partnerschaft

Ich (w/19) habe seit fast zwei Jahren einen Freund und ich war mir nie unsicher in unserer Beziehung. Doch seit Kurzem ist er extrem anhänglich und vertraut mir nicht mehr. Sein bester Freund ist nämlich betrogen worden, was ihn verunsichert, da sie eine Freundin von mir ist. Ich habe mehrmals das Gespräch gesucht und auch probiert, ihm zu zeigen, dass ich ihm treu bin. Es hat alles nichts gebracht und wird laufend schlimmer. Es läuft nun schon vier Monate so und ich habe keine Gefühle mehr für ihn, nur kann ich ihn jetzt nicht noch mehr verletzen. Jetzt war ich vor ein paar Tagen auf meiner Firmreise, was ihn schon wieder aus der Bahn warf. Die Gruppe besteht nämlich zum größten Teil aus Männern, die ich aber nur auf kollegialer Basis mag. Leider waren einige dabei, die das umgekehrt nicht so sahen. Sechs davon ließen es mich spüren und suchten meine Nähe. Ich blockte anfangs ab, verlor aber, je länger der Tag ging, die Hemmungen. Abends kam dann noch Alkohol mit in die ganze Sache.


Zur Beichte: Ich habe in diesen fünf Tagen jeden Abend mit einem anderen aus der Gruppe Sex gehabt, und es richtig genossen. Es war toll, so begehrt zu werden und einige von ihnen machten Sachen mit mir, die mein Noch-Freund nie machen würde. Ich habe es richtig ausgekostet, ohne jegliche Gefühle hemmungslos zu bumsen. Sie wissen nichts voneinander und vier davon sind in einer Beziehung. Ich wollte nie zu so einer Frau werden, bin es jetzt aber und es tut mir unglaublich leid. Vor allem aber habe ich Angst, dass sie ihnen etwas davon erzählen, da ich es wirklich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00035499 vom 19.04.2015 um 20:45:12 Uhr (43 Kommentare).

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Meine Großeltern haben kein Telefon

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Engherzigkeit Zorn Telefon Familie

Meine Großeltern treiben mich zur Weißglut. Ich liebe sie sehr und sie waren immer die Großeltern, die sich Kinder nur wünschen können. Aber ihre sture Weigerung, sich ein Telefon zuzulegen, macht mich echt wahnsinnig. Sie hatten vor x-Jahren einen Telefonanschluss. Dann sind sie in den 80er-Jahren, zu der Zeit ungefähr, als ich zur Welt kam, in ihr jetziges Haus gezogen. Es ist ein sogenannter Einsiedlerhof, den sie damals gekauft haben, fünf bis zehn Gehminuten - je nach Laufgeschwindigkeit, für die meisten etwa sieben Minuten - entfernt vom eigentlichen Ort. Im neuen Heim konnten sie die alte Telefonnummer nicht behalten. Dann sagten sie, lieber kein Telefon, als eins mit einer neuen Nummer, die alte war so einfach zu merken. Seither treiben sie nicht nur uns aus der restlichen Familie, sondern auch die Nachbarn zur Weißglut, da man jedes Mal, wenn man sie sprechen muss, zu ihnen hindackeln muss. Wenn ich Oma und Opa etwas Wichtiges mitteilen will, muss ich das über die Nachbarn tun.


Davon abgesehen ist da noch der extreme Leichtsinn: Wenn mal was passiert, sind die beiden aufgeschmissen. Ein Handy haben wir den beiden geschenkt, ein Seniorenhandy, aber da haben sie auf dem Einsiedlerhof keinen Empfang, und es wird nie eingeschaltet. Irgendwann gab man es auf, es auf dem Handy zu versuchen. Davon abgesehen sind sie liebevolle Leute, bei denen ich als Kind für mein Leben gerne die Freizeit verbracht habe, denn der Hof ist ein wunderbarer Abenteuerspielplatz in der herrlichen Natur. Aber der Umstand, sie einfach so gut wie nie erreichen zu können, nervt nicht nur mich als Enkelsohn extrem. Vor allem machen wir uns Sorgen, wenn mal ein Unglück passiert. Es musste Abhilfe geschaffen werden und so haben wir gestern - die Großeltern sind zu Besuch bei meiner Tante und deren Mann - den Plan geschmiedet, ihnen auf so erschreckende Art und Weise zu zeigen, wie gefährlich, altersstarrsinnig und leichtsinnig ihr Verhalten ist. Wir wissen nur noch nicht, was wir genau machen.


Wir wollen irgendein Szenario fingieren, sodass sie dann dringend telefonieren müssen, aber leider, leider ist niemand aus der Familie, dem Freundeskreis und den Nachbarn zu Hause. Dann stehen sie nämlich da - die nächste Telefonzelle ist meilenweit weg und ein Auto haben sie derzeit auch nicht, das alte war schrottreif. Dann merken sie, dass man ein Telefon braucht, vor allem, wenn man so abgelegen wohnt. Die zündende Idee fehlt noch, es muss nur wirklich erschreckend sein. Hoffentlich bekommen wir Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035497 vom 19.04.2015 um 20:04:17 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Verschwörungstheorien meines besten Freundes

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Zorn Dummheit Politik

Mein bester Freund, und zugleich Klassenkamerad beim Berufskolleg, treibt mich manchmal zur Weißglut. Wir debattieren oft über Politik, und weil er Moslem ist, sieht er deshalb oft um sich herum "Verschwörungen" gegen den Islam und dessen praktizierende Ethnie. Charlie Hebdo war eine jüdische bzw. europäische Operation, um den Islam zu diskreditieren. Die Flüchtlingspolitik der EU ist nur dazu da, Moslems aus Afrika abzuwehren und der allseits beliebten USA beuten die muslimischen Staaten aus. Ich hege nicht unbedingt Sympathie für die USA, aber manche Sachen grenzen schon an Realitätsverweigerung. Alles, was gegen den "Westen" ist, ist per se gut - er ist auch Putin-Sympathisant. Irgendwie habe ich festgestellt, dass das ein Phänomen unter den Muslimen ist, da ich solche Absurditäten nur in dieser Glaubensrichtung gesehen habe, von Pegida mal abgesehen. Ich beichte also, dass mein Freund bei politischen Themen spinnt, wir aber ansonsten die besten Freunde sind.

Beichthaus.com Beichte #00035495 vom 19.04.2015 um 15:54:04 Uhr (17 Kommentare).

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Gefälschte Schuhe aus dem Urlaub

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Betrug Habgier Urlaub

Ich (w) war letztens im Urlaub und habe mir dort auf dem Markt ein paar falsche "New Balance"-Schuhe mitgenommen. Aus irgendeinem Grund fand ich die dann allerdings doch nicht mehr so schön, weil man an manchen Stellen bei genauerem Hinsehen gemerkt hat, dass die Schuhe keine Originale sind. Daraufhin habe ich sie eiskalt für 60 Euro im Internet verkauft - und das, obwohl ich sie umgerechnet für gerade mal 15 Euro gekauft habe. Jetzt bereue ich es, weil irgendein armes Schwein gefakte Schuhe hat, die er für Orginale hält. Über das Geld habe ich mich aber trotzdem gefreut.

Beichthaus.com Beichte #00035492 vom 19.04.2015 um 13:25:17 Uhr (4 Kommentare).

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“Beichte

Mit 30 Jahren wie ein kleines Kind behandelt

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Zorn Familie

Ich habe vorgestern mit meiner Familie gebrochen. Ich hielt es nicht mehr aus. Ich bin vor einigen Wochen 31 Jahre alt geworden und werde, obwohl mit beiden Beinen fest im Leben stehend, seit Jahren in einer festen Partnerschaft lebend und meinen Traumberuf ausübend, immer noch wie ein kleines Mädchen behandelt. Wer denkt, ich übertreibe - ich übertreibe leider nicht. Ich werde auf eine sehr liebevolle Art so behandelt, aber trotzdem leide ich darunter. Ich bin 31 Jahre alt, ich möchte als ein erwachsener, mündiger Mensch vor meinen Eltern und Großeltern stehen. Liebevoll ja, so behandele ich sie auch, aber nicht wie ein schutzbedürftiges kleines Kind.

Diese Behandlung hat eine Vorgeschichte. Ich wurde als Frühchen geboren, wochenlang bangte meine Familie um mein Überleben. Als ich über dem Berg war, war ich trotzdem immer zarter und kleiner als die anderen Babys, erst im Alter von etwa drei Jahren hatte ich körperlich aufgeholt. Auf geistiger Ebene hatte ich, zum Glück, nie Probleme. Diese ganze qualvolle Zeit ist an meinen Eltern und meinen Großeltern nicht spurlos vorbeigegangen. Als kleines Kind fiel es mir noch nicht auf, dass ich behandelt werde, als sei ich aus Zucker. Ich wurde älter und mehr empfand ich es als eine Art Demütigung. Ich bat meine Eltern, meine Oma und meinen Opa vor etwa drei Jahren inständig darum, mit mir eine Familientherapie zu beginnen, um diese dramatischen Erlebnisse endlich aufzuarbeiten. Und dann ein neues Leben zu beginnen, mit mir als erwachsener Frau, die mit ihrem Lebensgefährten demnächst Kinder plant.


Denn werde ich einmal selbst Mutter sein, kann es so nicht weitergehen. Meine Familie lehnte ab, meine Oma hat sogar geheult und war tieftraurig, quasi als gestörte Person hingestellt zu werden. Ich plante damals schon, den Kontakt zu beschränken, sollten sie meinen Wunsch nach einer solchen Therapie nicht erfüllen. Doch ich brachte es nicht übers Herz. Sie liebten mich ja. Aber ich fühlte mich erdrückt. Vorgestern war Schluss. Ich hoffe immer noch auf eine Veränderung. Aber sie muss von ihnen ausgehen. Sonst wäre ich auf die Dauer kaputtgegangen. Mein Lebensgefährte steht hinter mir, er hätte den Kontakt schon früher abgebrochen. Ich bitte um Absolution. Es ist meine Familie, aber es geht nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00035491 vom 19.04.2015 um 12:40:56 Uhr (12 Kommentare).

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