Ich hasse Pflanzen und Katzen!

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Habgier Boshaftigkeit Engherzigkeit Hass Faulheit Nachbarn

Wenn meine spießigen Nachbarn in den Urlaub fahren, habe ich die Aufgabe, ihre Pflanzen zu gießen und den Katzen zwei Mal am Tag Futter zu geben. Außerdem soll ich alle drei Tage das stinkende Katzenklo leeren! Da ich viel lieber den ganzen Tag zocke, wird das Katzenklo einen Tag, bevor meine Nachbarn wiederkommen, geleert, die Pflanzen gieße ich wenn es hochkommt vielleicht zwei Mal und die scheiß Katzenviecher fressen irgendwo anders! Die 100 Euro, die ich am Ende für meine "Leistungen" bekomme, nehme ich natürlich an und kaufe mir davon Gras oder neue Teile für meinen PC. Sorry Nachbarn, aber ich hasse Pflanzen und eure Katzen noch viel mehr!

Beichthaus.com Beichte #00023391 vom 14.02.2008 um 21:57:49 Uhr (15 Kommentare).

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Alle Sachen, die ich hasse

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Hass Hochmut Zorn Vorurteile

Ich wohne in einer großen Universitätsstadt. Und ich hasse alle Studenten. Nicht, weil sie etwa eine bessere Bildung genießen als ich. Nein, weil sie Rucksäcke tragen und Fahrrad fahren. Außerdem sind die meisten verdammte Ökoterroristen. Ich hasse diese scheiß Radfahrer, sie nehmen mir Platz auf der Straße weg. Manchmal stelle ich mir vor, sie einfach umzufahren. Aber ich traue mich nicht. Immerhin will ich nicht, dass mein Auto Schaden nimmt.

Dann gibt noch viele Sachen mehr die ich hasse: Schwaben, Vorderpfälzerdialekt, meine Arbeit, Polizisten, Beamte an sich, Weiber die aussehen wie Nutten, Weiber die gut aussehen und sich an irgendwelche Küsschengangster ranschmeißen, dass ich nicht genug Geld habe um mich den ganzen Tag zu besaufen, Leute die wenn 50 erlaubt sind, nicht wenigstens 65 bis 70 fahren können, schlafen gehen, aufstehen, Termine wahrnehmen, Menschen die an Homöopathie glauben, Vegetarier, aufräumen, die Post, Menschen die im echten Leben "LOL" sagen und vieles vieles mehr. Trotzdem komme ich mit Menschen gut klar, zumindest werfe ich ihnen meinen Hass nicht direkt entgegen. Ich kann meine Aggressionen nicht zeigen, stattdessen fresse ich sie in mich hinein. Irgendwann läuft das Fass bestimmt über und ich verprügele jemanden wegen einer Nichtigkeit. Meine Freundin will, dass ich in Therapie gehe, sie hält mich für gestört und denkt, dass mich das alles sehr in meinem Alltag behindert. Aber auf Therapie habe ich auch keinen Bock.

Beichthaus.com Beichte #00023380 vom 14.02.2008 um 04:41:10 Uhr (38 Kommentare).

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High vom Asthmaspray

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Drogen Sucht Kinder

Als kleines Kind hatte ich ziemlich schlimmes Asthma, welches sogar so extrem war (weil ich auch noch verschiedene Allergien hatte, die im Zusammenhang damit echt gravierend waren), dass ich deswegen des Öfteren im Krankenhaus lag und einmal sogar beinahe daran gestorben wäre. Infolge dessen bekam ich natürlich sehr starke Medikamente, vielleicht kennt einer ja diese Asthma-Sprays, nur dass die mir verschriebenen noch um einiges heftiger waren. Als ich dann eines Tages, so im Alter von 6-7 Jahren ungefähr, mal alleine zu Hause war und einen Anfall hatte, nahm ich halt mein Spray, nur dass ich anstatt 2-3 Hübe nun 5-6 nahm und mir auffiel, dass ich davon High wurde. Tja ich dachte mir, nimm noch 2-3 Hübe mehr und auf einmal fiel ich in einen tranceähnlichen Zustand, der nur sehr schwer zu beschreiben ist. Ich kam erst wieder zu mir, als das komplette Spray aufgebraucht war und dir Wirkung verflog.

Da man damals als Kind diese Medikamente kostenlos auf Rezept bekam, war es kein Problem, sich neue Sprays zu beschaffen und so wiederholte ich den Spaß einige Male, bis es natürlich meinen Eltern auffiel, dass meine Medikamente ständig alle waren, wenn ich wirklich einen Anfall hatte und diese gebraucht hätte. Der Ärger, den ich deswegen mit meinen Eltern hatte, ist im Vergleich dazu, was mit meinem Körper geschah, nichts gewesen. Weil diese Sprays einen hohen Anteil an Cortison besaßen, was man als Kind natürlich überhaupt nicht einschätzen kann, wurde ich dadurch nicht nur dick, sondern bekam auch auch eine Reihe anderer "Folgeerscheinungen".

Das Ende der Geschichte ist, dass ich etliche Jahre gebraucht habe, um wieder ein normales Körpergewicht zu bekommen und dadurch auch zahlreiche andere Medikamente nehmen musste, um mich einigermaßen damit zurecht zu finden. Das bereue ich alles selbst heute noch und zum Glück ist mein Asthma seit 3-4 Jahren so gut wie komplett verschwunden. Allen die im Besitz solcher Sprays sind soll gesagt werden: Benutzt sie bloß vorsichtig, auch wenn sie vielleicht nicht so stark sind wie meine damals, die Folgen, die ein Missbrauch verursachen kann, sind wirklich niemandem zu empfehlen.

Beichthaus.com Beichte #00023373 vom 14.02.2008 um 01:58:03 Uhr (6 Kommentare).

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Warum will mich keine Frau?

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Verzweiflung Begehrlichkeit Neid

Ich (m/18) beichte, dass ich wohl auf immer und ewig beziehungslos bleiben werde. Ich hatte noch nie eine Freundin und war noch nicht einmal ansatzweise in der Nähe einer Beziehung. Dass ich durch mein Äußeres nicht gerade glänzen kann, ist mir bewusst, da ich ziemlich dünn bin und kaum ausgeprägte Muskulatur besitze und auch sonst nicht gerade wie George Clooney aussehe, aber wer will auch schon eine Freundin, die nur nach dem Äußeren geht? Obwohl ich immer versuche, freundlich zu sein, aber eher zurückhaltend bin, scheine ich es niemandem recht machen zu können. Bin ich offen, rede ich zu viel, verhalte ich mich still, bin ich zu langweilig oder werde einfach ignoriert.

An jedem Abend, an dem ich nicht einschlafen kann, erlebe ich ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits fühle ich mich einsam und wünsche mir jemanden, der neben mir liegt, dessen Wärme ich spüren kann, der glücklich mit mir ist. Andererseits bin ich wütend auf alles und jeden, auf mich, weil ich einfach nichts zustande bringe, auf andere, die glücklich miteinander sind. Aber nicht, weil ich grundsätzlich wütend auf andere bin, die glücklicher sind als ich, sondern weil ich einfach immer wieder allein dastehe.

Beichthaus.com Beichte #00023360 vom 13.02.2008 um 20:08:55 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von allihaveisgodinme
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Der Tod meiner Küken

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Mord Gewalt Neugier Tiere Oepfershausen

Falls ihr Gewalt und das Töten von Tieren widerlich findet, dann scrollt bitte runter und lest das hier nicht durch. Außerdem will ich vorher sagen, dass das, was ich jetzt erzähle, so gut wie niemand weiß, und dass ich auf keinen Fall auf irgendwas davon stolz bin. Ich möchte jetzt erzählen, wie ich, als ich so um die sieben Jahre alt war, ein Tier (eine Entenküken) getötet habe.

Es war ein sonniger schöner Tag, ich habe etwas außerhalb gewohnt und habe mit einem Freund gespielt und wir fanden die Küken und Gänse, die in der Nähe waren, immer süß und wollten sie befreien. Das haben wir auch geschafft. Als wir dann eine kleine Farm aufmachen wollten (ich war sieben Jahre alt), haben die Küken plötzlich fürchterlich Geräusche gemacht und waren sehr laut und wir hatten Angst davor, erwischt zu werden (mit "Wir" meine ich meinen damaligen jüngeren Freund und mich). Also haben wir ihnen die Schnäbel zugehalten und ein wenig gewartet, dass sie sich beruhigt haben. Doch sie hatten sich nicht nur beruhigt, sondern sie waren tot. Das Schuldgefühl hat mich zwar zerfressen, doch dumm, wie ich war, habe ich das lustig, oder besser gesagt auf eine kranke Art und Weise interessant gefunden. Ich habe mein Taschenmesser genommen und "Metzger gespielt." Ihr wisst nicht, wie widerlich mich während dieser Zeilen fühle. Nachdem ich aus dem Blutrausch gekommen war, habe ich geheult (sehr sehr lange und sehr arg) und wir haben versucht, sie zu verstecken. Als ich nach Hause kam, habe ich am ganzen Körper gezittert und geheult. Meine Familie hat nicht verstanden, wieso und mein Freund hat gesagt, wir hätten etwas Schlimmes gemacht - sie haben es erfahren.

Als sie gemerkt haben, dass der Freund nicht gelogen hatte, hat mich meine Schwester halbtot gehauen und ich habe jeden Schlag in einer komischen Art und Weise genossen - ich habe jeden Schlag verdient. Die nächste Woche habe ich nichts gegessen und hauptsächlich geheult. Als ich dann einen Schwächeanfall hatte, als ich nachts abgehauen bin, bin ich nur knapp dem Erfriertod in der Kälte entkommen, wurde gerettet und nach Hause gebracht. Ich habe dieses Erlebnis nie vergessen und habe seitdem kein Tier mehr fies behandelt. Bei dem Schreiben dieser Zeilen bin ich auch am Weinen, weil ich schon seit über fünf Jahren nicht mehr darüber nachgedacht habe. Ich weiß, dass ich widerwärtig bin und ich fühle mich wirklich schuldig. Es war trotzdem gut, das ausgeschrieben zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00023344 vom 13.02.2008 um 02:08:10 Uhr in Oepfershausen (30 Kommentare).

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