Der Angeber

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Hochmut Selbstsucht Ignoranz Maßlosigkeit Verschwendung

Ich protze durch die Gegend und bin ein Angeber, aber ich gelobe Besserung. Ich arbeite hart und bekomme dafür sehr viel Geld, aber ich behandele auch meine Mitarbeiter gut. Meine Frau hat mich vor drei Jahren verlassen, da ich, wegen meiner Arbeit, kaum Zeit für sie hatte. Vor meinem Haus steht eine protzige Karre, um die mich jeder beneiden würde und die ich bar bezahlt habe. Das Auto stelle ich mit Absicht nicht in die Garage, sondern in die Einfahrt, damit es jeder bewundern kann. In München fährt es übrigens nur sechs Mal herum, man fällt damit einfach auf. Aber damit nicht genug, nein ich parke auch gerne vor dem Fenster eines großen Fast-Food-Restaurants oder einer Eisdiele und setze mich dann in den Laden rein, um mir die Kommentare anzuhören. Und die Frauen? Tja, wenn ich Lust auf eine schöne Frau habe, leihe ich mir eine aus, also kaufe sie mir. Mit ihnen gebe ich auch an, schließlich sind es sehr schöne Frauen, die auch nicht billig sind, aber sobald mir langweilig wird schiebe ich sie wieder weg. Das ist irgendwie traurig, aber es macht mir einfach Spaß. Normal bin ich nur bei meinen besten Freunden, überall sonst muss ich mit meinem Geld angeben - und wenn ich dazu einem Obdachlosen einen Zwanziger in den Hut schmeiße, natürlich so, dass es jeder sieht. Irgendwann bestelle ich mir eine Russin, die meinen Haushalt führen soll. Ich glaube, ich bin ein echter Egoist und wenn es einen Preis für Angeber geben würde, würde ich gewinnen.

Beichthaus.com Beichte #00031769 vom 19.08.2013 um 16:27:45 Uhr (127 Kommentare).

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Ein Geschenk des Himmels

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Dummheit Zwang Fremdgehen Ignoranz Partnerschaft

Ich (m/24) bin wohl der größte Idiot aller Zeiten. Ich habe eine Freundin, die einfach perfekt ist. Sie ist so bezaubernd in ihrer Art. Sie kann rumalbern wie ein kleines Kind und gleichzeitig ernst sein, sodass ich alles mit ihr besprechen kann, auch, was ich sonst nie jemandem gesagt habe. Sie ist charmant, gut aussehend, witzig, unheimlich intelligent und liebevoll. Sie hat für alles Verständnis und wir haben auch verdammt guten Sex. Ich habe in meinem Leben nicht viel Gutes erlebt. Eigentlich habe ich nonstop nur Scheiße gefressen. Knast und Obdachlosigkeit sind nur zwei kleine Beispiele davon. Und ich konnte einfach nicht glauben, dass sie wirklich so lieb ist. Dass sie mich trotz meiner Vergangenheit und meiner Fehler über alles liebt. Ich konnte nicht begreifen, dass da nichts Bösartiges dahinter steckt. Bis dato hatte ich nur völlig verstörende Beziehungen mit genauso verstörten Frauen und habe auch sonst niemanden kennengelernt, der mir wohlgesonnen war.

Um es auf den Punkt zu bringen, aus diesem Grund und wegen meiner eigenen Dummheit, betrog ich sie mit einer Arbeitskollegin. Mehrmals in einer Nacht und dem darauf folgenden Tag, während sie im Urlaub war. Sie hat auch sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmt, als ich auch noch versuchte, sie anzulügen. Sie war gekränkt und verletzt und ich hasste und hasse mich so sehr dafür. Sie verzieh mir aber und ist immer noch mit mir zusammen. Mittlerweile kann ich auch akzeptieren, dass das alles real ist und keine böse Masche. Ich liebe sie abgöttisch und genieße jeden Tag mit ihr. Sie kommt mir vor wie ein Geschenk des Himmels. Danke Schatz!

Beichthaus.com Beichte #00031726 vom 10.08.2013 um 19:31:45 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Das verquere Weltbild

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Dummheit Ignoranz Engherzigkeit Bahn & Co. Halberstadt

Das verquere Weltbild
Aufgrund des tragischen Zugunglücks in Santiago de Compostela in Spanien ist mir kürzlich eine Situation aus meiner Kindheit eingefallen. Ich weiß nicht mehr genau, wann das Zugunglück von Eschede genau war, aber ich erinnere mich, wie ich davon erfuhr. Ich (1989 geboren) saß zu dem Zeitpunkt bei meinen Großeltern auf dem Teppich und sah mit ihnen die Abendnachrichten. Meine Großeltern waren natürlich bestürzt, als sie von der Tragödie erfuhren, ich für meinen Teil fand es jedoch toll, dass so viele Menschen gestorben sind. Und dass nur, weil ich am Tag zuvor irgendwo aufgeschnappt hatte, dass es immer mehr Menschen auf der Welt gäbe und dass die Erde das nicht länger verkraften könne. Ich bitte um Vergebung für meine damalige Engherzigkeit, glaube aber daran, dass es einfach am Alter lag. Und im Grunde wollte ich mit meinem verqueren Weltbild nur das Beste für die Welt.

Beichthaus.com Beichte #00031681 vom 01.08.2013 um 14:31:43 Uhr in 38820 Halberstadt (Straße der Opfer des Faschismus 29) (19 Kommentare).

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Die besoffene Alte

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Ignoranz Trunksucht Vorurteile Last Night

Ich (w/19) arbeite neben dem Studium abends als Bedienung in einem Restaurant. Als ich letztens kurz vor Feierabend noch eine rauchen ging, fiel mein Blick auf eine besoffene Alte, die wohl ein Stück neben dem Restauranteingang auf den Bürgersteig strullern wollte und vor lauter Schreck umfiel, als ich rauskam. Da lag sie also und konnte sich nicht berappeln, ihr dicker weißer Hintern leuchtete im Licht. Ich habe ihr nicht aufgeholfen. Das tut mir im Nachhinein schon leid, schließlich hätte etwas passiert sein können, aber ich wollte ihr weder die bepisste Hose wieder anziehen, noch ihre alte Vulva aus der Nähe sehen. Stattdessen stand ich dort mit dem Vater meines Chefs und beobachtete die Alte, die wohl um die sechzig war, wie sie nach und nach aufstand, sich anzog und ein Stück davonwankte. Kurze Zeit später hielt ein Auto und holte sie ab. Da heißt es immer, Jugendliche wären die ekelhaft besoffenen Asozialen, die in ihrer Trunkenheit nichts mehr können. Menschen wie diese Frau beweisen, dass das so nicht unbedingt stimmen muss - in dem Alter sollte man, meiner Meinung nach, mit Alkohol umzugehen wissen.

Beichthaus.com Beichte #00031666 vom 29.07.2013 um 14:12:42 Uhr (18 Kommentare).

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“Folge

Die Katze im Radkasten

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Ekel Morallosigkeit Ignoranz Auto & Co. Tiere

Ich (w) habe die Katze meines Nachbarn überfahren. Mein Wagen ist im Moment in der Werkstatt. Für diese Zeit habe ich vom Autohaus ein wesentlich stärkeres Fahrzeug gestellt bekommen. Wie das so ist, probiert man natürlich auch mal aus, was das Auto "so kann". Dummerweise ist mir im Wohngebiet die Katze des Nachbarn vor das Auto gerannt. Ich bin zwar wahrlich kein Katzenfreund, aber das Ganze tut mir schon irgendwie leid. Ich war leider wesentlich zu schnell und wurde kurz vor dem Unfall von anderen Nachbarn gesehen. Deshalb werde ich jetzt weder dem Nachbar noch der Polizei Bescheid geben. Das Auto hat glücklicherweise keinen Schaden. Jetzt kommt der unappetitliche Teil. Im linken Radkasten auf der Innenseite hängt immer noch das Vieh. Wenn man nicht ganz genau hinschaut, sieht man es nicht. Es ist zum Glück auch kein Blut zu sehen. Ich beichte, dass ich aus Angst vor den Konsequenzen meiner Dummheit dem Vorfall verschweigen werde und das Auto morgen, so wie es ist, zurückgeben werde. Sollte jemandem das tote Tier auffallen, werde ich eine auf ahnungslos machen.

Beichthaus.com Beichte #00031661 vom 28.07.2013 um 12:23:08 Uhr (35 Kommentare).

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