Die Arbeit hat mich kaputt gemacht!

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Dummheit Ungerechtigkeit Zorn Lügen Kollegen Arbeit Stutensee

Vor ungefhr einem Jahr habe ich mich fr jede offene Stelle in meiner Umgebung beworben und habe wieder und wieder entweder Absagen oder gar keine Antwort bekommen. Als mich der Chef einer bestimmten Stelle (die mir von allen am liebsten war) zum Vorstellungsgesprch einlud und mir mitteilte, ich solle drei Tage auf Probe in dem Geschft arbeiten und daraufhin wrde er entscheiden, ob ich die Stelle tatschlich annehmen mag, war ich so berglcklich. Ich konnte es gar nicht glauben. Als ich dann schon eine Weile dort arbeitete, bekam ich mehrere Zusagen von anderen Stellen. Ich hatte ja insgesamt etwas ber vierzig Bewerbungen geschrieben. Aber das war mir egal. Ich hatte ja meine Stelle.<br /> <br /> Nach einem anderen langen Arbeitstag hatte ich mitbekommen, dass in einem Geschft, das sich viel nher in meiner Umgebung befindet und das ich persnlich sehr gut finde, auch eine Stelle frei wurde. Ich ging in das Geschft und sprach mit einer Angestellten. Sie schickte die Chefin zu mir. Und was soll ich sagen? Ich habe zuvor kaum einen netteren Menschen kennenlernen drfen. Wir haben uns sehr lange unterhalten und sie wollte direkt einen Termin zum Probearbeiten vereinbaren. Meine Bewerbungsunterlagen knnte ich ihr dann einfach an dem Tag mitbringen. Ich sagte, ich knnte noch keinen Termin vereinbaren, ich wrde das lieber telefonisch vereinbaren, wenn ich meinen Terminkalender bei mir htte.<br /> <br /> Ich htte die Stelle zwar gerne gehabt, aber ich habe mich einfach nicht getraut und es nicht bers Herz gebracht, mich von der Stelle, die ich zu dem Zeitpunkt hatte, zu trennen. Statt der anderen Stelle abzusagen, rief ich einfach nicht an. So lief es weiter. Irgendwie wurde die Arbeit immer anstrengender. Statt acht Stunden, fnf Tage die Woche zu arbeiten, arbeitete ich mindestens 10,5 bis teilweise 16 Stunden (also Doppelschichten), 10 Tage am Stck, 12 Tage am Stck, 2 Wochen am Stck. Ich habe stndig geweint. Vor der Arbeit, nach der Arbeit. Manchmal bin ich auch whrend der Arbeit auf die Toilette, um zu weinen. Nicht weil ich traurig war, einfach vor Erschpfung. Weil ich jeden Tag dachte: So, das ist der Punkt, an dem ich nicht mehr kann. Ich brauche eine Pause. Ich will das nicht mehr. Und dann habe ich weitergearbeitet und die Gedanken weggedrckt.<br /> <br /> Whrend der Arbeit habe ich mich gemeinsam mit Kollegen ab und zu ber eine andere Kollegin aufgeregt, weil sie den ganzen Tag ber immer wieder heimlich Pausen gemacht hat, sich in einem Monat 13 Tage krankgemeldet hat und dann erzhlte, was sie so Tolles gemacht hat, whrend sie &quot;krank&quot; war und wo sie hingegangen ist. Mehrmals als die Vorgesetzten nicht da waren, ist sie zum Dnerladen gefahren, um sich etwas zu essen zu holen, ist &quot;kurz&quot; weggefahren, weil eine Bekannte in der Stadt sei. Irgendwann bekam es die Kollegin mit, bis ich von meinem Vorgesetzten ins Bro gebeten wurde: &quot;Es gab einen Hinweis, dass ich whrend der Arbeit Drogen konsumieren wrde.&quot; Ich war auer mir. War entsetzt. Konnte diesen Unsinn nicht verstehen. - Bis ich wieder aus dem Bro raus bin und mich die Kollegin ansah und nur in komischem Unterton fragte &quot;Alles okay?&quot;<br /> <br /> Da wusste ich einfach, dass sie es war. Denn fr gewhnlich war sie immer die Erste, die einen immer ausfragt. Eine fr sie angemessene Reaktion wre gewesen, mich sofort zu fragen: &quot;Was ist los? Ist was passiert? Wieso musstest du ins Bro?&quot; Dass sie mich nicht fragte, konnte nur bedeuten, dass sie wusste, worum es ging. (Spter wurde mir das besttigt. Anscheinend war diese Kollegin auch zu meinen anderen Kollegen gegangen und hatte das Gercht verbreitet.) Obwohl mir mein Vorgesetzter glaubte, dass an dem Gercht selbstverstndlich nichts dran ist, war mein Chef anderer Meinung. Hinter jeder Anschuldigung wrde ein bisschen Wahrheit stecken und das wrde auch erklren, wie es mglich ist, dass ich so viel Zeit auf der Arbeit verbringe und er wrde nicht wollen, dass man solche Eigenschaften mit seinen Mitarbeitern in Verbindung bringen wrde.<br /> <br /> Naja, ich bekam die Kndigung. Aber nicht still in einem Bro berreicht. Der Chef brachte sie ins Geschft und uerte lautstark vor meinen Kollegen, vor mehreren Vorgesetzten, vor allen Kunden, dass ich hiermit entlassen sei. Und hiermit beichte ich, dass ich das Ganze niemandem erzhlt habe, weil ich es nicht aushalte. Wenn ich anfange darber zu sprechen, kann ich nicht aufhren zu weinen, weil ich es so ungerecht finde und ich denke, das wird mir sowieso niemand glauben. Ich beichte, dass ich mich noch nie zuvor so gedemtigt und ungerecht behandelt gefhlt habe. Ich habe Tag ein, Tag aus fr ein paar Cent mehr als den Mindestlohn gearbeitet. Immer berstunden gemacht, auch einige unbezahlte, bin immer eingesprungen und war bekannt als eine sehr gute Mitarbeiterin. <br /> <br /> Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich entlassen wurde. Wegen gar nichts. Ich beichte, dass ich einen unendlich groen Hass auf meinen Chef, auch auf meine Vorgesetzten und mittlerweile auf alle Kollegen habe. Und was viel schlimmer ist: Ich beichte, dass ich, obwohl das alles so anstrengend war und ich so viel Wut in mir trage und mich so schrecklich fhle, mir eigentlich nichts anderes wnsche, als wieder dort zu arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00039011 vom 03.12.2016 um 01:19:47 Uhr in 76297 Stutensee (Badstraße) (13 Kommentare).

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Notfall beim Weihnachtsgeschenke-Shoppen

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Shopping Nürnberg

Ich (26) war heute in Nrnberg im Frankencenter Weihnachtsgeschenke shoppen. Da sind die Klos super eng. Und ich hatte eine volle Blase und ein Baby dabei, das friedlich im Kinderwagen schlief. Da ich meinen Engel niemals allein im Gang stehen lassen wrde, habe ich es mir verkniffen und bin nach einer Stunde zu meinem Auto gegangen. Da hatte ich vom McDonalds Besuch vom Vortag zwei 0,5-Liter-Becher stehen. Ich konnte mein Pipi nicht mehr halten und habe zwischen Vorder- und Rcksitz in beide Becher uriniert und die waren bis zum Rand voll. Zuerst habe ich mir gedacht, ich werde die Becher an der nchsten Tankstelle einfach entsorgen, allerdings war kein Deckel drauf. Also habe ich mich versichert, dass keine Kameras auf mein Auto zeigen und kein Mensch in der Nhe ist. Dann habe ich die Becher vor mein Auto auf den Bordstein gestellt und bin weggefahren. Derjenige, der es entsorgen muss, tut mir schrecklich leid. <br /> <br /> Und wenn ich schon beim Beichten bin: Als ich 16 war und erfuhr, dass mein erster Freund und die vermeintliche Liebe meines Lebens mich regelmig mit anderen Schlampen betrogen hatte, machte ich zwar Schluss, allerdings schlich ich mich nachts aus dem Haus, lief zu seiner Wohnung und kackte ihm auf sein geliebtes Auto. Aufs Dach, Motorhaube und an die Reifen. Es war eine stolze Leistung, wie ich zu dem Zeitpunkt von mir annahm. Ich habe nie von ihm gehrt, allerdings hat das ganze Dorf monatelang darber geredet. Auch das tut mir sehr leid.

Beichthaus.com Beichte #00039010 vom 02.12.2016 um 22:15:16 Uhr in 90473 Nürnberg (Glogauer Str.) (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Groe Leute sind nervig!

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Ignoranz Verzweiflung Zorn Bahn & Co. München

Gewisse Menschen gehen mir (w/21) sehr auf die Nerven. Ich bin 1,56m klein und schlank, weshalb ich das Gefhl habe, dass mich manche Leute nicht wirklich wahrnehmen. Wenn ich mit Bus oder Bahn unterwegs bin, stellen sich oftmals gerade groe Menschen direkt vor mich und versperren mir die Sicht. Im Berufsverkehr lsst sich das ja oftmals nicht vermeiden, aber manchmal habe ich das Gefhl, dass es Absicht ist - beispielsweise wenn die Bahnen nicht voll sind. Ich beichte somit, dass mich manche Leute wirklich nerven, vor allem wenn ich dauernd den Rucksack oder die Tasche ins Gesicht bekomme. Ich wrde nie jemanden darauf ansprechen, ihn verletzen oder irgendwelche ekligen Sachen machen, aber das musste ich einfach mal loswerden...

Beichthaus.com Beichte #00039009 vom 02.12.2016 um 17:23:43 Uhr in 80538 München (Reitmorstraße) (17 Kommentare).

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Ich stehe auf Kinderkram

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Ungerechtigkeit Medien

Ich (w/22) stehe seit meiner Kindheit auf Animes (zum Beispiel Dragonball), spiele Videospiele (zum Beispiel Pokmon oder The Legend of Zelda), und gebe mein Geld auch gerne dafr aus. Dabei hat meine Familie absolut kein Verstndnis fr diesen &quot;Kinderkram.&quot;

Beichthaus.com Beichte #00039008 vom 02.12.2016 um 16:34:17 Uhr (16 Kommentare).

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NCC-1701-D

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Peinlichkeit Manie Medien München

Seit Jahren bin ich (m/30) begeisterter Star-Trek-Fan. Neben der intellektuellen und philosophischen Tiefe der Stories begeistert mich vor allem die dargestellte Technologie der Raumschiffe. Viele der Folgen spielen auf dem Raumschiff Enterprise, das die Registrierung NCC-1701-D trgt (so etwas wie eine Seriennummer fr das Schiff und viele der Ausrstungen, die das Schiff mit sich fhrt). Ich beichte, dass ich wirklich fast jeden einzelnen Gegenstand in der gemeinsamen Wohnung mit meiner Freundin mit dem Schriftzug &quot;NCC-1701-D&quot; beschriftet habe. Das reicht von ganz subtil und klein mit Bleistift auf Mbelstcken, Bchern oder Tren ber eher offensichtlich mit Aufklebern auf dem Spiegelschrank im Bad, den Ecken von Fenstern oder Edding auf dem Boden von Tassen und Tellern - fast jedes Inventar der Wohnung ist diesem fiktiven Raumschiff zugeordnet. Ich glaube, irgendwann lande ich entweder in der Klapse oder auf der Enterprise.

Beichthaus.com Beichte #00039007 vom 02.12.2016 um 01:11:56 Uhr in 81737 München (Siegertsbrunner Straße) (16 Kommentare).

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