Der Genuss von Alkohol

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Trunksucht Maßlosigkeit Trunksucht Sucht Studentenleben Haßmersheim

Seit längerer Zeit, genauer gesagt, seit ich für mein Studium vor zwei Jahren ausgezogen bin, trinke ich extrem viel Alkohol. An Wochenenden knallt es dann öfters so richtig und den Folgetag kann ich einfach völlig in die Tonne kloppen. Unter der Woche haue ich mich nicht weg, aber ich trinke dennoch jeden Abend ein oder zwei Bier, auch alleine. Wenn ich Besuch habe, fließt dementsprechend auch mehr Alkohol unsere Kehlen runter, aber richtig voll bin ich unter der Woche nicht. Das passiert nur, wenn ich am nächsten Tag freihabe. Meine Leistungen in der Uni und auf der Arbeit leiden nicht darunter, aber meiner Gesundheit tut das alles nicht gut. Ich kann aber nicht aufhören. Selbst wenn ich mir vornehme, mal eine Zeit lang nichts zu trinken, zische ich mir abends doch mal ein Bier. Mir macht der ständige Genuss von Alkohol irgendwie Angst. Ich weiß nicht, ob ich im Unterbewusstsein versuche, damit irgendwas zu verdrängen, oder sonst etwas. Manchmal glaube ich, dass mir der Alkohol einfach zu gut schmeckt und ich deshalb so viel trinke. Ich meine, was gibt es geileres als ein kühles Helles zum Feierabend?


Einen Vorteil hat das Ganze allerdings doch: Oft werde ich auf Partys zum Wetttrinken herausgefordert. Diese Typen denken immer, sie könnten mich dabei abziehen, weil sie sich ganz geil und cool finden und sich profilieren müssen. Ich dagegen bin niemand mit großem Selbstbewusstsein und auch nicht der Attraktivste. Aber durch meine kleine "Sucht" bin ich mittlerweile sehr abgehärtet und kann saufen wie ein Loch. Und dann stelle ich diese selbstverliebten Machos, die einen auf dicke Hose machen, ständig bloß und genieße es dann, wenn die völlig am Ende sind und zur Krönung noch mal richtig reihern. Keine Ahnung, was mir das bringen soll, denn eigentlich bin ich ja selbst verantwortlich für mein Trinkverhalten, aber trotzdem bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031691 vom 03.08.2013 um 21:39:58 Uhr in Haßmersheim (17 Kommentare).

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Auf dem Basar

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Geiz Selbstsucht Ungerechtigkeit Urlaub Türkei

Ich (w/19) habe meine Wurzeln in der Türkei und bin hier in Deutschland geboren und aufgewachsen. Jedenfalls sehe ich überhaupt nicht aus, wie eine "typische" Türkin. Ich bin hellhäutig, habe hellbraune Haare und blaue Augen. Viele denken, ich sei Russin oder Italienerin oder so etwas. Aber auf meine wahre Herkunft kommen die Wenigsten. Ich beherrsche die türkische Sprache relativ fließend, zumindest verstehe ich alles, auch wenn ich selbst manchmal Probleme beim Sprechen und einen, für gebürtige Türken, unüberhörbaren Akzent habe. Jedenfalls war ich vor ein paar Wochen mit zwei Freundinnen im Urlaub in der Türkei und aufgrund der oben genannten Faktoren ist es niemandem aufgefallen, dass ich mich in der Heimat meiner Eltern befinde. Wie sicher einige wissen, gibt es viele Basare in der Türkei. Meine Freundinnen wollten sich natürlich nichts entgehen lassen und ich habe sie dann zu einem Basar geführt. Dort angekommen sahen die Händler in uns natürlich die scheinbar perfekten Kunden: Drei junge, naive Ausländerinnen, die vermutlich viel Geld, aber keinen Plan vom Leben haben. Und weil mich das so tierisch aufgeregt hat, habe ich dann vor jedem Händler so getan, als sei ich eine Ausländerin.


Dann habe ich die Händler, als ich sie darüber reden hörte, wie sie uns bescheißen, auf Türkisch dermaßen bloßgestellt, dass wir die ganzen Sachen fast umsonst bekommen haben. Sie waren danach so verdutzt und beschämt, dass sie einfach nicht mehr wussten, was sie sagen sollten. Nun, jetzt möchte ich loswerden, dass mir die Händler im Nachhinein total leidtun. Und ja, das meine ich ernst. Schließlich stehen die da auch den ganzen Tag in der Hitze und versuchen, ihren Lebensunterhalt irgendwie zu meistern. Sie mussten echt verzweifelt sein, dass die uns die Sachen trotzdem verkauft haben, obwohl ich so unfassbar arrogant und unhöflich war und sie ja mit meinem Handeln auch irgendwie verarscht habe. Ich bin also eine herrische, rechthaberische Tusse, die sich daran aufgegeilt hat, Menschen bloßzustellen. Das möchte ich beichten. Und es das nächste Mal besser machen.

Beichthaus.com Beichte #00031688 vom 03.08.2013 um 02:26:45 Uhr in Türkei (Antalya) (19 Kommentare).

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“Beichte

Wie sie mir die Selbstachtung nahm

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Rache Fremdgehen Verrat Schamlosigkeit Ex Klara-pölt-Weg Innsbruck

Ich (w/30) war fünf Jahre lang mit meiner Ex-Freundin glücklich, wir hatten von Anfang an eine Regel: Ehrlichkeit im Umgang miteinander. Sie nahm das allerdings nicht so ernst. Nachdem sich bei mir das Gefühl eingeschlichen hat, dass sie mich nicht mehr liebt und nur noch der Bequemlichkeit halber bei mir ist, habe ich sie mehrfach darauf angesprochen. Jedes Mal hat sie behauptet, es wäre alles in Ordnung und ich würde mir das nur einbilden. Wir waren regelmäßig zusammen unterwegs und weil ich recht zeitig aufstehen muss, bin ich öfters früher nach Hause gegangen. Einer dieser Abende hat mir letzten Endes die Augen geöffnet, ich hatte meine Jacke im Lokal vergessen, mein Wohnungsschlüssel war auch darin, und ich habe es leider erst vor der Tür bemerkt. Leicht genervt von meiner Schusseligkeit lief ich eine halbe Stunde lang zurück zu dem Lokal und traute meinen Augen nicht. Da stand meine Freundin in einer Nische vor dem Schuppen und macht mit meinem kleinen Bruder rum! Da bin ich vielleicht ein ganz kleines bisschen ausgeflippt und habe ein wenig herumgebrüllt.


Sie hat sich dann ganz nett entschuldigt und es auf den Alkohol geschoben. Wir haben trotzdem Schluss gemacht und nach ein paar Wochen haben wir uns wieder getroffen, als wir beide getrunken hatten, und sind in der Kiste gelandet. Danach ist ihr rausgerutscht, dass sie seit über zwei Jahren mit meinem Bruder schläft. Die Krönung war allerdings, dass sie etwas später noch im Haus einer gemeinsamen Freundin mit deren Mann gevögelt hat - auf der Geburtstagsfeier seiner Frau. Es ist unnötig zu erwähnen, dass sowohl die Ehe als auch die Freundschaft den Bach runtergegangen sind.
Es tut mir furchtbar leid, dass ich so eine Idiotin war und dieser Frau, die zuvor übrigens meine beste Freundin war, vertraut habe. Und es tut mir auch leid, dass ich ihr in den zwei Jahren seit diesen Vorkommnissen hin und wieder kleine Racheaktionen zuteilwerden lasse, wie zum Beispiel das Verteilen von Buttermilch in allen Lüftungsschlitzen. Es tut mir leid, dass ich mich dazu habe hinreißen lassen, aber diese Frau hat mir meine Liebe, meinen Bruder und meine Selbstachtung genommen.

Beichthaus.com Beichte #00031686 vom 02.08.2013 um 21:59:30 Uhr in Klara-pölt-Weg 6020 Innsbruck (15 Kommentare).

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Die Kotschmierer

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Ekel Unreinlichkeit Rache Nachbarn Tiere

Die Kotschmierer
Ich (m) wohne mit meiner Familie an einem kleinen Weg, der direkt zum Wald führt - hier kommen viele Hundebesitzer vorbei, wenn sie mit ihrem Liebling spazieren wollen. Eine Dame aus unserem Dorf lässt ihren Liebling immer bei uns auf dem Grundstück sein Geschäft verrichten. Mehrmals haben wir sie schon dabei erwischt und auch darauf angesprochen und sie gebeten ihren Dreck weg zu machen. Aber emotionslos hat sie den Kot immer liegen lassen. Wir mussten also immer selbst sehen, wie der Scheiß wieder weggeräumt wurde. Irgendwann war ich dann mal betrunken und kam auf die Idee, es dieser Dame doch mal gleich zu tun. Mit ein paar Kumpels haben wir dann jedes Häufchen gesammelt, das wir finden konnten. Dann haben wir uns zu dem Haus der Dame geschlichen und wollten die Häufchen eigentlich in ihrem Vorgarten verteilen, aber irgendwie fanden wir es dann lustiger, ihren Wagen damit einzuschmieren.

Wochenlang war es das Gesprächsthema Nummer eins im Dorf, darüber zu munkeln, wer der geheime "Kotschmierer" wohl ist. Diese Attacke hat beim Verhalten der Dame allerdings nichts bewirkt. Oft genug erwischen wir sie immer noch dabei, wie ihr Hund in unsere Einfahrt oder den Vorgarten macht. Solange die Dame nichts daraus lernt, wird sie sich alle paar Monate über eine Hundehaufenüberraschung freuen. Ich werde erst damit aufhören, wenn sie den Kot ihres Hundes einsammelt. Irgendwie ist es doch auch Ironie. Sie respektiert das Eigentum von anderen nicht, aber wenn ihr eigenes betroffen ist, schreit sie so laut, dass es jeder im Dorf mitbekommt.

Beichthaus.com Beichte #00031684 vom 02.08.2013 um 09:46:30 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Abriss meines alten Dorfes

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Boshaftigkeit Hass Aggression Rache

Ich (m/34) habe vor etwa 15 Jahren in einem kleinen Dorf gelebt. Damals war es für mich das Paradies, jeder kannte jeden, jeder war hilfsbereit und man musste sich nachts nicht fürchten, wenn man die Tür nicht abgeschlossen hatte. Meine Familie besaß ein kleines […]
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Beichthaus.com Beichte #00031679 vom 01.08.2013 um 07:31:48 Uhr (14 Kommentare).

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