Unfreundliche Kassierer

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Betrug Falschheit Lügen Shopping

Als ich vor zwei Jahren einen USB-Stick noch vor Schulbeginn kaufen musste, hatte ich es mal wieder ziemlich eilig. Der Kassierer dieser Elektronikkette, die in der Schweiz sehr bekannt ist, hat sich locker mit dem anderen Personal und anderen Kunden unterhalten. Nach fünf Minuten Anstehen an der Kasse bediente er mich endlich - leider ziemlich unfreundlich und ich durfte mich beeilen, noch pünktlich zum Unterricht zu kommen. Aus Wut - und weil es nicht das erste Mal war, schwärzte ich den Typen an. Ich habe noch Dinge erfunden, zum Beispiel aß er noch etwas und ich kam viel zu spät in die Schule. Ich habe vom Kettenchef einen Tag später einen 50 Euro Gutschein erhalten und er bot mir sogar noch ein Entschuldigungsgespräch an. Der Typ hat wohl eine Zurechtweisung bekommen, aber er arbeitet immer noch dort. Allerdings ist er nun ziemlich kundenfreundlich. Den Gutschein habe ich übrigens gegen Bargeld eingetauscht und auf mein Sparkonto eingezahlt. Deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00034617 vom 16.12.2014 um 23:57:08 Uhr (7 Kommentare).

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Verängstigte Putzfrauen

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Peinlichkeit Arbeit

Als ich (w/20) 16 war, habe ich meine Ausbildung bei der Stadt angefangen. Es gab damals eine Putzkolonne von vier muslimischen Putzfrauen. Sie kamen immer zwischen 16:00 und 16:30 Uhr ins Büro, leerten die Mülleimer aus, saugten, wischten über die Tische etc. Wir Mädels, also die anderen beiden Azubinen und ich, haben bald angefangen, uns über die Putzfrauen lustig zu machen, weil die so komisch waren. Sie kamen immer zu zweit oder zu dritt ins Büro, klopften und kamen dann total langsam und verschüchtert rein. Sie sagten ganz leise und piepsig "Hallo", schauten sich ständig um und schienen richtig ängstlich zu sein. Sie sprachen quasi auch kein Deutsch. Es war für uns auch sehr lustig, sie dabei zu beobachten, wie sie arbeiteten. Das war total umständlich. Sie wechselten beispielsweise die Mülltüten - und wenn eine von uns Mädels gerade an einem Regal stand, quetschten sie sich vorbei, anstatt an den ganzen Tischen vorbeizugehen. Am Lustigsten war es aber für uns, zu sehen, wie verschüchtert sie immer reinkamen.


Sie sprachen natürlich schon miteinander, aber nur in ihrer Landessprache. Wenn sie uns etwas fragten, dann wusste man oft gar nicht, was sie von einem wollten, so schlecht war ihr Deutsch. Dann fingen wir an, die Putzfrauen, wenn wir sie im oder außerhalb des Büros sahen, nachzumachen. Wir quetschten uns ganz eng an ihnen vorbei, guckten uns ständig ängstlich um, gingen ganz langsam und sprachen miteinander so ein "Kauderwelsch", das sich so anhörte, als würden kleine Kinder versuchen, englisch zu sprechen. Wir grüßten sie, sagten das "Hallo" aber total leise, piepsig und mit gesenktem Kopf, so wie sie. Heute finde ich das arg peinlich und kindisch. Über unsere ängstlichen Putzfrauen, die mittlerweile andere sind, aber immer noch muslimisch und total verschüchtert, amüsieren wir uns immer noch, aber dann im Stillen.

Beichthaus.com Beichte #00034613 vom 16.12.2014 um 18:03:54 Uhr (7 Kommentare).

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“Folge

Drogennacht vor der Musterung

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Drogen Waghalsigkeit Zivi & Bund Ehingen an der Donau

Ich habe damals, in der Nacht vor meiner Musterung, mit drei Freunden etwa 20 Gramm Gras weggekifft, mir ungefähr 10 Bier reingezogen und, um das Ganze zu überstehen, mir morgens noch jeweils eine kleine Line Koks, eine Line Speed und eine halbe Tablette XTC reingepfiffen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00034611 vom 16.12.2014 um 16:18:09 Uhr in Ehingen an der Donau (5 Kommentare).

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Pfandflaschen im Discounter

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Faulheit Trägheit Ekel Unreinlichkeit

Ich bin leidenschaftlicher Zocker, und wenn man zockt, dann möchte man zumeist nicht so gerne aufstehen. Und das nur, um aus dem Keller die Treppen hinaufzugehen, damit man alle zwei Stunden aufs Klo gehen kann. Somit habe ich mir überlegt, einfach in 1,5 Liter Flaschen zu pinkeln und dann einmal am Tag alles im Klo auszuleeren - schließlich bin ich ja nicht widerlich, sondern nur über alle Maßen faul. So trug es sich allerdings häufiger schon zu, dass ich schlichtweg vergaß, die Flaschen dann tatsächlich am Ende des Tages auszuleeren. Wenn man die geschlossene, befüllte Flasche jetzt aber über Nacht stehen lässt, bilden sich relativ zügig unangenehm riechende Gase. Um nicht zu sagen bestialisch stinkende Gase. Je länger man sie stehen lässt, desto weniger gern möchte man sie dann doch ausleeren. Somit verschlimmert sich der Gestank in der Flasche immer mehr, und die Bereitschaft, die Flasche zu entleeren sinkt gegen null.


So weit gibt es im Grunde noch nichts zu beichten, da ich damit niemand anderen störe oder Ähnliches. Mit meiner extrem ausgeprägten Faulheit kommt aber noch eine zweite negative Eigenschaft einher: Ich bin Student und daher sehr geizig. Somit möchte ich das Flaschenpfand auch nicht missen, weil das jedes Mal eine nicht zu vernachlässigende Summe ist. Vollgepisste Flaschen nimmt der Pfandautomat aber natürlich nicht an, also bleibt mir nichts anderes übrig, als sie dennoch auszuleeren. Der Gestank bleibt aber auch nach Entleerung noch in seiner ganzen Blüte in der Flasche. Wer schon einmal im Discounter Flaschen abgegeben hat, weiß, dass diese Flaschen aus Platzgründen zerdrückt werden. Dabei treten die Gase aus der Flasche aus und alles stinkt im Umkreis von fünf Metern nach abgestandener Pisse. Ich möchte somit beichten, dass ich aus Gier, Faulheit und mangelndem Schamgefühl den Angestellten des Discounters und den vorbeilaufenden Kunden einen Brechreiz hervorrufe, von dem ich allerdings nichts mitbekomme, weil ich bis dahin schon wieder in meiner Kellerwohnung bin. Stolz bin ich darauf nicht, aber die Faulheit und Gier überwiegen hier doch sehr stark.

Beichthaus.com Beichte #00034605 vom 15.12.2014 um 18:06:13 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Die begehrenswertere Freundin

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Eifersucht Falschheit Fremdgehen Selbstsucht Neurosen

Ich habe eine etwas jüngere Freundin - kennengelernt habe ich sie in einer Kneipe. Sie war dort ganz allein und da dachte ich mir, ich könnte sie abschleppen. Aber wir tranken zusammen etwas und am nächsten Morgen wachte ich neben ihr auf, passiert war aber nichts. Wir schrieben uns oft und sie teilte mein Interesse für das Mittelalter, so kamen wir dann zusammen. Aber sie hatte eine Freundin, die weiter weg wohnt und sie beichtete mir, dass sie mit dieser Freundin eine lange Zeit Krach gehabt hatte, der Grund dafür gefiel mir gar nicht: Meine Freundin hatte sich in den Freund ihrer Freundin verliebt, ihn heimlich getroffen und dann sogar geküsst. Ich bin ziemlich eifersüchtig und war geschockt. Meine ruhige schüchterne Freundin sah ich auf einmal ganz anders, und Mitleid mit dem armen Mädchen, mit dem sie befreundet war, hatte ich auch.


So begannen meine Zweifel und ich bezweifelte vor allem, dass sie noch, wie sie behauptete, Jungfrau sei, da sie früher auch schon einen Freund und einen angeblichen "Kumpel" gehabt hatte, der mehr von ihr gewollt hatte. Auf dem Höhepunkt dieser Diskussion sagte sie, ich kann ja ihre Freundin fragen, die sei die Einzige, die sie so lange kennen würde. Ich war wütend auf meine Freundin und war deswegen nicht besonders nett zu dem Mädchen, die trotzdem meine Fragen ehrlich beantwortete und trotz allem, was meine Freundin ihr angetan hatte, bezeugte, dass der erste Freund wohl nur ein paar Wochen mit ihr zusammen gewesen war und der beste Kumpel wohl bei allen erfolglos gebaggert hatte. Ich ging zu weit und fragte noch, ob meine Freundin mit dem Typen, den sie geküsst hatte, geschlafen hätte, worauf das Mädchen mich dann zum Teufel schickte mit meinen Fragen. Auch nach diesem "klärenden" Gespräch nagte der Zweifel an mir, trotzdem blieb ich mit ihr zusammen und zog mit ihr sogar weit weg, weil sie nach ihrer Ausbildung in einem anderen Firmensitz arbeiten musste.


Hinter jedem Kollegen vermutete ich mittlerweile eine Affäre, wovon ich ihr aber nichts erzählte, weil ich nicht ständig streiten wollte. Ihr gegenüber blieb ich normal, trieb mich jedoch, wenn sie nicht da war, dann auch im Internet herum. Sie glaubt, ich halte nicht viel von Internet und sozialen Netzwerken, heimlich habe ich aber unter anderem Namen einen Account beim blauen F und stalke sie und ihre Freunde, vor allem die männlichen Freunde. Mit meinem Account habe ich Kontakt zu vielen anderen Frauen, die nichts von ihr wissen, und mit einigen habe ich mich getroffen, um meine Freundin zu bestrafen und irgendwann verlor ich dann die Kontrolle. Es gab mir einen Kick, zu anderen Frauen zu gehen und mit ihnen zu schlafen, während sie arbeitet. Ich habe damit das Gefühl, es ihr gezeigt zu haben, obwohl sie eigentlich nichts getan hat. Meine Angst, dass sie mir fremdgeht, hat mich selbst zum Fremdgeher gemacht und das tut mir unheimlich leid.


Ich versuche, es wieder gut zu machen und bin nett und aufmerksam zu ihr. Ich denke auch oft an ihre Freundin von früher und schaue auch sie oft bei dem großen blauen F an, eine meiner erregendsten Fantasien ist es, mit ihr Vergeltungssex zu haben. Sie ist viel hübscher und schlanker als meine Freundin und scheint auch intelligent zu sein.Sie kann toll zeichnen und ich denke, wären die beiden damals zusammen in der Kneipe gewesen, hätte ich wohl versucht, mich an sie ranzumachen und nicht an meine Freundin. Ich möchte also beichten, dass ich fremdgehe, eifersüchtig bin, meine Freundin belüge, mit schönen Sachen einwickele und mir beim Sex mit ihr oft ihre Freundin vorstelle. Den Mittelalterfimmel hat meine Freundin übrigens auch von ihrer Freundin, ich würde sie echt gern noch mal anschreiben, traue mich aber nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034604 vom 15.12.2014 um 16:06:36 Uhr (26 Kommentare).

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