Ekelhafte Schultoiletten

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Ekel Unreinlichkeit Zorn Schule Arnsberg

Ich (w) muss alle zwei Wochen zur Berufsschule. Ich vermeide es, dort aufs Klo zu gehen, weil die Toiletten wirklich ekelhaft sind. Egal ob die auf dem Schulhof oder die im Gebäude. Ich frage mich, was die Mädels da machen. Urintropfen auf der Klobrille gehören ja schon zur Norm, andere Fäkalienreste... - naja, also ich kann nicht nachvollziehen, wie man auf öffentlichen Toiletten sein großes Geschäft verrichten kann. Schamhaare und ja, teilweise auch Blutflecken. Wie die das schaffen, frage ich mich jedes Mal. Ich ekele mich so davor, dass ich immer erst zu Hause auf die Toilette gehe, obwohl ich eine Stunde lang nach Hause fahren muss. Aber an einem Projekttag hatte ich bis zur 12. Stunde Unterricht, also bis ungefähr 18 Uhr. Ich musste unglaublich dringend und habe schon Aggressionen und Würgereize beim Gedanken an die Klos bekommen.


Aber ich musste mich überwinden. Ich klapperte etliche Toiletten ab, um das sauberste Klo zu finden. Ich hockte dann also über einem - nicht ganz so versauten - Klo, als ich einen Blick in meinen Slip warf. Wenn ich meinen Eisprung hab, habe ich immer sehr zähen, dicken, quarkigen Ausfluss. Spontan fingerte ich meinen Schleim von der Slipeinlage runter und schmierte ihn an die Wand der Kabine. Das sah schon echt ekelhaft aus, wie er da klebte und ich würde gerne wissen, was andere denken, wenn sie es sehen. Im Nachhinein finde ich es lustig, aber auch total eklig. Ich beichte, dass ich mich auf das Niveau dieser Ferkel begeben habe und ebenfalls die Toilettenkabine versaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00034517 vom 05.12.2014 um 22:26:23 Uhr in 59821 Arnsberg (Feauxweg) (9 Kommentare).

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Die Aufgaben der kommenden Klausur

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Betrug Ungerechtigkeit Falschheit Studentenleben

Ich habe ein überlaufenes naturwissenschaftliches Fach studiert. In den ersten Semestern wurden besonders schwierige Fächer behandelt, um gnadenlos auszusieben. Ich kam zwar über die Runden, aber leicht fiel es mir nicht. Kurz vor einer Klausur ging ich mit ein paar Kommilitonen zu unserer Fachschaft, um einige Altklausuren mit den Aufgaben der Vorjahre zu kopieren. Beim Institutskopierer erschien aber eine Fehlermeldung: kein Papier mehr. Wir besorgten welches und der Kopierer fing sofort nach dem Einlegen mit dem Druck irgendwelcher Zettel an. In diesem Moment standen nur ich und eine befreundete Kommilitonin neben mir, der Rest war ein paar Meter entfernt mit den Altklausuren zugange. Ich nahm die frisch bedruckten Zettel aus dem Kopierer und mir rutschte das Herz in die Hose: Es handelte sich um ein paar Exemplare der Klausur, die wir in wenigen Tagen schreiben würden! Meine Freundin und ich schauten uns mit riesigen Augen an, da ertönte von hinten schon die Frage unserer Kommilitonen, was das denn für Zettel seien.


Ich schaltete blitzschnell. Zwar war ich auch eher ein Streber, die anwesenden Kommilitonen waren aber von der unvorhersehbaren Sorte. Ich hätte ihnen durchaus zugetraut, damit zum Professor zu rennen. Ich beschwichtigte sie also, das seien nur irgendwelche Blätter, versteckte die Klausur und teilte sie danach nur mit meiner Freundin. Ich möchte also beichten, dass ich die Klausur daraufhin mit Bravour bestand, weil ich vorher die Aufgaben kannte und meinen Kommilitonen, bis auf einer, diese Möglichkeit vorenthielt. Die Sache war mir aber zu heiß, um zu viele Mitwisser hineinzuziehen. Den Rest des Studiums absolvierte ich aber ehrlich und ich habe mittlerweile auch in dem Fach promoviert.

Beichthaus.com Beichte #00034516 vom 05.12.2014 um 20:44:46 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Verpasste Jugend

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Falschheit Fremdgehen Morallosigkeit Partnerschaft Nottuln-Appelhülsen

Ich (m) bin fast 30 Jahre alt, sehe gut aus und habe eine tolle Freundin. Ich hoffe sehr, dass sie die Frau ist, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen darf. Nur leider ist sie erst meine zweite Freundin, somit habe ich mich in meiner Jugend nie ausgetobt und Erfahrungen gesammelt. Nun zu meiner Beichte: Ich habe Angst, etwas verpasst zu haben, irgendwann in die "Midlife-Crisis" zu kommen und alles zu zerstören, was wir uns bis dahin aufgebaut haben. Deshalb denke ich darüber nach, demnächst in ein Bordell zu gehen, weil ich einfach Angst habe, etwas zu verpassen. Noch haben wir weder Kinder noch Haus, somit ist jetzt vielleicht die letzte Gelegenheit für mich, mich "auszutoben." Ich weiß, dass meine Freundin es nicht verdient hat, betrogen zu werden. Aber lieber bin ich jetzt das Arschloch, das seine Freundin betrügt, als in zehn Jahren der Mann, der seine Familie im Stich gelassen hat, um seine Jugend nachzuholen.

Beichthaus.com Beichte #00034512 vom 05.12.2014 um 16:09:36 Uhr in Nottuln-Appelhülsen (34 Kommentare).

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Kein Mitleid mit den Patienten

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Engherzigkeit Ignoranz Ungerechtigkeit Gesundheit Arbeit Hamburg

Ich (m/29) arbeite schon seit einigen Jahren in einem Gesundheitsberuf. Ich hatte noch nie ein zartes Gemüt und Blut oder abstehende Gliedmaßen, Tote etc. machen mir nichts aus. In meiner Ausbildungszeit hatte ich "Kontakt" zu einem 18-jährigen Patienten. Da ich immer recht neugierig bin und immer alles wissen möchte, fragte ich so gleich die Stationsschwester, warum der Junge sich wie ein 1-jähriges Kind benimmt, das nur brabbelt und sabbert. Entgegen meiner Erwartung, dass dieser eine Behinderung hat, antwortete sie, dass er mit Drogen gedealt hatte. Dabei wurde er von der Polizei erwischt und sollte vor Gericht gestellt werden. Dazu kam es nur nie, da sich der junge Mann vorher mittels einer Insulinüberdosis das Leben nehmen wollte. Er hatte es wohl falsch dosiert und sich "nur" das Gehirn zerschossen, seitdem sei er so, wie er ist.


Zu meiner Beichte: Ich hatte damals schon zum Ausdruck gebracht, dass ich mit solchen Leuten kein Mitleid habe, egal wie alt sie sind. Das heißt jetzt nicht, dass ich kein Mitleid mit deren Angehörigen, Freunden etc. habe, nur ist meine Schmerzgrenze sowieso schon sehr hoch, bevor mir ein fremdes Schicksal an die Nieren geht. Außerdem zeige ich nicht jedem x-Beliebigen, wie sehr mir die Sache manchmal am Arsch vorbeigeht, wenn es selbst verschuldete Sachen sind. Viele empfinden es als krank oder gestört von mir, dass ich solche Ansichten habe wie im eben genannten Beispiel aus meinem Leben. Ich schäme mich sehr dafür, aber kann es irgendwie auch nicht ändern. Vielleicht bin ich auch einfach nur ein Mensch, der wenig Emotionen zeigt.


PS: Ich erledige meine Arbeit immer professionell, egal wer da "liegt." Also es braucht keiner Angst zu haben, dass Patienten zu schaden kommen oder schlecht behandelt werden, nur weil ich kein Mitleid empfinde.

Beichthaus.com Beichte #00034510 vom 05.12.2014 um 12:42:14 Uhr in 22765 Hamburg (Goetheallee) (18 Kommentare).

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Keine Ahnung was ich beruflich machen soll

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Verzweiflung Faulheit Trägheit Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich (m) mit 27 Jahren immer noch nicht weiß, wo es beruflich hingehen soll. Es ist so, dass ich noch nie wusste, was ich mal werden möchte und das macht mich fertig. Vor allem, weil ich eine eigene wundervolle Familie habe und meine Frau und mein Kind gerne stolz machen würde. Stattdessen bin ich stets unglücklich im Beruf und verliere auch schnell die Lust daran. Wenn junge Leute mit 18 Jahren schon ganz genau einen Karriereplan aufgestellt haben, bewundere und beneide ich sie dafür zugleich. Nach dem Fachabitur habe ich eine kaufmännische Ausbildung bei einer Bundestagsabgeordneten abgeschlossen, in diesem Job wäre ich gerne geblieben. Leider gab es diese Möglichkeit damals nicht, da sie nicht erneut angetreten ist. Also hat es mich in den Landtag eines anderen Bundeslandes verschlagen, dort hielt man mich zuerst hin und ließ mich nach drei Jahren fallen, dabei hat man sehr von meiner Arbeitsmoral und -kraft und meinem Einsatz profitiert. Diese menschlichen Abgründe in der Politik haben mich ausgelaugt und dazu bewogen, etwas anderes zu machen, wobei ich bei einer Chance, wieder im Bundestag zu arbeiten, sicherlich zugesagt hätte - aber einmal raus, immer raus. Nun ja, das Geschäft ist schnelllebig. Zurück in der Hauptstadt heuerte ich bei einer Stiftung an, um ein wenig Abstand vom direkten Politikbetrieb zu bekommen. Die Konditionen waren gut, die Kollegen waren sehr nett, nur der Arbeitsaufwand war in der regulären Arbeitszeit einfach nicht mehr zu bewältigen. Also begann ich auch samstags alleine im Büro zu arbeiten.

Da es sich um eine neue Abteilung handelte, wurden neue Aufgaben überwiegend an mich delegiert. Ich schaffte es nicht mehr und hatte auch keine Freude mehr an der Tätigkeit. Ich wollte weg. Also musste ich mich weiterbilden und erhielt einen Studienplatz. Leider habe ich das Studium einfach ins Blaue hinein begonnen, um einfach eine Veränderung zu erzwingen und habe es letztendlich einfach nicht mehr finanziert bekommen - ich musste also schnell wieder aufhören. Nach einigen geringwertigen Minijobs und dem Gefühl, von ganz oben nun wirklich ganz unten angekommen zu sein, studiere ich nun wieder und würde danach im gehobenen Beamtendienst tätig sein. Die Studieninhalte sind so schwierig und viel, dass ich wieder einmal voller Sorgen vor mich hin grüble und nicht weiß, wie es weitergehen soll. Ich schaffe es nicht, alles unter einen Hut zu bringen und mittlerweile ist der Lernzug schon abgefahren. Ich beichte, dass es mir noch nie an einer gesunden Arbeitseinstellung gemangelt hat und ich stets viel Herzblut investiert habe, damit alles läuft, aber meiner Familie einfach nicht gerecht werde. Meinem Gefühl nach bin ich dabei selbst oft zu kurz gekommen, oder ich habe meine Zufriedenheit einfach nicht finden können. Nun sitze ich da und weiß wieder mal nicht, was ich tun soll. Als Büromensch bin ich zu lange aus dem Beruf. Jeder hat früher gedacht, dass aus mir mal etwas wird. Aber ich vermute, dass ich irgendwo als Verkäufer enden werde.

Beichthaus.com Beichte #00034508 vom 05.12.2014 um 10:22:34 Uhr (16 Kommentare).

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