Der mordlustige Teletubbi

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Drogen Peinlichkeit Waghalsigkeit Last Night

Ich (w/27) wurde gerade um drei Uhr in der Nacht zur Tankstelle geschickt, um Bier zu kaufen. Da es in der Nacht vom ersten Mai in unserer Mutterstadt gefährlich sein kann, habe ich zum Schutz ein Messer mitgenommen. Ich habe es an meinem Gürtel befestigt, denn so schnell kann man das Teil ja nicht aus der Tasche holen, wenn es gebraucht wird. Ich übte ein paar Mal das schnelle Ziehen des Messers. Dachte an Kill Bill und Lara Croft, Sprungübungen und Kampfszenen. Kurz gesagt - ich fing an, einen kleinen Film zu schieben. Und so pirschte ich in der Nacht von Fassade zu Fassade und von Schatten zu Schatten wie ein Ninja. Wahrscheinlich sah ich in Wirklichkeit aus wie ein mordlustiger Teletubbi mit einem Messerchen in der Hand. Muss jedenfalls doof ausgesehen haben, denn irgendwoher hörte ich auch mal ein Kichern. Mir war das egal. Denn kurz bevor ich losgegangen bin, habe ich mir eine Nase Schönes gegönnt und die Mission "Bier holen" gestartet. Ich beichte also, dass ich mich nicht gut genug getarnt habe, beim nächsten Mal schminke ich mein ganzes Gesicht schwarz und ziehe nicht die neongelbe Jacke an! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035614 vom 02.05.2015 um 03:43:12 Uhr (15 Kommentare).

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Haufen in der Topfpflanze

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Feigheit

Ich (m/19) muss etwas beichten: Letzten Sommer habe ich zum ersten Mal einen Kumpel bei seinen Eltern besucht. Wir haben getrunken und ich blieb auch gleich über Nacht, da wir schon ziemlich gebechert hatten. Mitten in der Nacht meldete sich dann bei mir ein dringendes Bedürfnis und ich konnte einfach das verdammte Klo nicht finden! In meiner Verzweiflung habe ich schließlich im Vorzimmer in eine große Topfpflanze gekackt. Die Familie hat dem Hund die Schuld gegeben und ich habe bis heute niemandem davon erzählt, weil es mir einfach so derb peinlich war. Nicht nur, dass die Familie dem Hund böse war, weil er vermeintlich in die Pflanze geschissen hat, sie nahmen meinen Haufen auch zum Anlass, das Tier zum Tierarzt zu bringen, da sie meinten, das wäre nicht normal.

Beichthaus.com Beichte #00035612 vom 01.05.2015 um 20:55:17 Uhr (7 Kommentare).

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Meine furchtbare Erfahrung als Au-pair

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Aggression Boshaftigkeit Missbrauch

Ich habe etwas Furchtbares getan und kann mir selbst nicht verzeihen. Das werde ich auch vermutlich nie und habe deshalb mein Leben in den Dienst der Menschheit gestellt. Ich war im Ausland, aber es war sehr schwer für mich. Ich konnte mich nicht einleben, habe mich ausgeschlossen gefühlt, und jedes Mal, wenn ich versucht habe, das zu ändern, wurde ich zurückgewiesen und enttäuscht. Ich war kurz davor, wieder nach Hause zu gehen, aber dann habe ich einen Job bekommen - als Au-pair. Ich habe nie viel mit Kindern zu tun gehabt, vor allem nicht mit so kleinen Kindern, aber ich war so froh, endlich ein Ziel zu haben, dass ich mich dafür entschied. Kaum war ich in der Familie, habe ich mich schon unwohl gefühlt. Die Familie sprach nicht viel mit mir. Das Haus war furchtbar schmutzig, das eine Kleinkind hat immer auf dem Sofatisch gepinkelt, weil dort sein Töpfchen stand und es war alles ziemlich heruntergekommen. Ich war schockiert und eigentlich hätte ich sofort gehen sollen, ich wollte aber nicht wieder in die vorige Situation und habe mich an dem Strohhalm festgeklammert. Ich blieb für drei Wochen. Das Au-pair, das vor mir dort gearbeitet hat, war übergangsweise auch noch da. Da war alles noch in Ordnung. <br /> <br /> <br /> Klar, denn danach sind mir die Dinge über den Kopf gewachsen. Ich bin nicht mit den Kindern klargekommen. Ich habe oft den Moment verpasst, an dem es an der Zeit war, die Windeln zu wechseln. Ich habe einfach nicht erwartet, dass ein Kind so oft muss. Der arme Junge hat dadurch eine Windel-Dermatitis entwickelt. Ich war immer sehr ungeduldig mit den Kindern. Ich hab sehr oft den TV angemacht, anstatt mit ihnen spazieren zu gehen. Einmal ist der Kleine sogar einfach irgendwo zum Schlafen hingefallen, weil ich den Zeitpunkt fürs Bettchen verpasst hatte. Ich war todunglücklich mit der Situation, überfordert, einsam und ich schämte mich schrecklich. Ich war der Sache nicht gewachsen. Ich habe mich gleichzeitig alleine gelassen gefühlt von den Eltern und hatte viel zu viel Angst, mich ihnen zu öffnen. So haben es die Kinder abbekommen. Ich habe diese Kinder misshandelt. Ich war oft so genervt von dem Kleinen, weil er immer geheult hat und beim Füttern nicht stillhalten wollte. (Klar! Er war ja noch fast ein Baby! Und ich eine gemeine Drecksschlampe!) Wenn er immer wieder aufgestanden ist, habe ich ihn wieder unsanft hingesetzt. Nicht, dass er sich verletzt hat, aber so, dass es auch nicht in Ordnung war. Die Situation hat sich nicht gebessert, als sie mir dann kurz vor Weihnachten sagten, dass sie sich mich doch nicht mehr leisten könnten und ich in ein paar Tagen gehen muss. Sie waren zu dem Zeitpunkt noch sehr freundlich zu mir. <br /> <br /> <br /> Das Ende vom Lied war, dass die Mutter mir eine wütende SMS geschrieben hat, dass sie seit Längerem beobachtet, dass ich mich nicht um ihre Kinder kümmere und ich sofort das Haus verlassen soll. Ich bin dann über die Hintertür verschwunden. Die Kinder waren natürlich versorgt von ihrem Vater, der im Wohnzimmer war, während ich die dunkelste Stunde meines Lebens hatte. Das alles ist jetzt ein halbes Jahr her. Ich träume oft davon. Ich kann mich selber nicht mehr in der Rolle als Mutter vorstellen. Ich weiß jetzt schließlich, dass da diese dunkle Seite in mir ist. Auch wenn es absurd klingt, weil ich das Schlimmste aller Verbrechen begangen habe: Ich würde gerne mir selber verzeihen. Ich kann es nicht gut machen. Aber ich brauche Kraft, um ein guter Mensch zu sein. Ich habe sonst Angst, dass sich so etwas wiederholen könnte. Dass ich fies zu Schutzbefohlenen bin, wenn ich mich klein und unbedeutend fühle. Ja, ich hasse mich für das, was ich gemacht habe. Das wollte ich nur noch mal klarstellen, falls sich das an manchen Stellen nach einer Ausrede anhört. Ich will euch nur sagen: Falls ihr Kinder habt, dann vertraut sie nicht Wildfremden an. Nur, wenn sie wirklich viel Erfahrung mit Kindern haben. Diese ganzen Agenturen machen den Aufwand nicht umsonst!

Beichthaus.com Beichte #00035607 vom 01.05.2015 um 09:05:55 Uhr (9 Kommentare).

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Bin ich bisexuell?

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Feigheit Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w) habe seit ein paar Wochen das Gefühl, bi zu sein. Ich liebe meinen Freund über alles, mit dem ich jetzt schon fast eineinhalb Jahre zusammen bin, aber seit längerer Zeit ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich andere Mädchen anschaue, eben auf den Hintern oder auf die Brüste. Ich habe in den letzten zwei Wochen auch zwei Mal von Mädels geträumt. Ich würde es eigentlich gerne mal ausprobieren, wie es mit einem Mädchen ist. Aber ich möchte meinen Freund auf keinen Fall betrügen. Ich möchte in den nächsten Tagen mal mit ihm reden, aber bis jetzt hat der Moment gefehlt. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen den Mut aufbringen werde, in Ruhe mit ihm darüber zu reden, dass ich Interesse an Frauen hege. Ich hoffe, er hat Verständnis. Es tut mir leid, dass ich so feige bin.

Beichthaus.com Beichte #00035606 vom 01.05.2015 um 02:41:45 Uhr (8 Kommentare).

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Der Geldbeutel im Fast-Food-Restaurant

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Verzweiflung Geld

Ich möchte hier beichten, dass ich diesen Monat wegen meiner Ehrlichkeit wohl mal wieder extrem sparen muss. Leider habe ich jeden Monat nur sehr wenig Geld zur Verfügung und kann mir daher nur wenig leisten. Ich ging also mit meinen letzten Kröten, die ich noch im Portemonnaie hatte, zu einer Fast-Food-Kette, um mir nach monatelanger Abstinenz mal wieder Fast Food zu gönnen. Vor der Tür habe ich noch schnell die Preise gecheckt und das Geld gezählt, dann bin ich rein und habe meine Bestellung aufgegeben. Nachdem ich meine Bestellung bekommen hatte, suchte ich mir einen Platz. Am Platz angekommen, stellte ich fest, dass auf der Bank ein großer Geldbeutel liegt und weit und breit kein Besitzer in der Nähe ist. Ich habe das Portemonnaie dann an mich genommen und bin, ohne groß nachzudenken, zum Tresen gegangen und habe es dort abgegeben. Dabei hätte ich die Kohle wirklich gut gebrauchen können.

Beichthaus.com Beichte #00035605 vom 01.05.2015 um 02:30:18 Uhr (17 Kommentare).

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