Toilettenpapier-Geschosse in der Schule

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Trunksucht Ekel Engherzigkeit Schule

Immer, wenn wir Nachmittags-Unterricht hatten, verbrachten wir die Mittagszeit in der gegenüberliegenden Wirtschaft. Natürlich braucht man als Realschüler der neunten Klasse für den Nachmittag mindestens ein Bier, um den Tag durchzustehen. Oft, eigentlich immer, kamen wir nach dem Genuss des Alkohols auf Gedanken, die alles andere als gut und anständig waren. So öffneten wir an einem Nachmittag den Wandschrank in der Knaben-Toilette, nahmen sehr viele WC-Papierrollen heraus, tauchten sie in das Wasser und schmissen die nassen Rollen über die WC-Trennwand der Kabine, in der der ein Freund und Mitschüler gerade einen Neger abseilte. Der positive Effekt, die Sitzung des Kollegen zu verkürzen, wiegt allerdings weniger als der negative Effekt. Der Gute war nämlich über und über mit dem Scheißhauspapier versaut und die WC-Kabine sah aus, wie nach dem Einschlag einer Bombe mit DU-Munition - und wir waren alle so vom Lachen erledigt, dass der Nachmittagsunterricht schon als erledigt betrachtet werden konnte.

Beichthaus.com Beichte #00035633 vom 04.05.2015 um 13:52:18 Uhr (15 Kommentare).

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Braune Überraschung an Weihnachten

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Weihnachten Römerstein

Letztes Jahr um Weihnachten war ich krank. Ich bekam Antibiotika und diese habe ich auch eingenommen. Nachdem es mir wieder besser ging, lud mich ein Freund zum Punschtrinken ein. Ich folgte dem Ruf und so kam es, dass ich nachts sturzbetrunken nach Hause torkelte. Antibiotika mit Alkohol waren nicht die beste Mischung und so musste ich dringend auf die Toilette. Bis zu meiner Wohnung wären es noch zehn Minuten gewesen, im betrunkenen Zustand vielleicht 20. Ich ging also durch den Park und da kam mir die Idee, ins Gebüsch zu kacken. Bei dem Versuch, mich hinzuhocken, fiel ich leider um und schiss mir volle Kanne in die Hose. Alles war voll. Der Mantel, die Hose, die Unterhose und alles dazwischen. Vollgeschissen bis übers Kreuz kugelte ich dann im Gestrüpp herum, im Park war es bis auf ein paar Laternen stockfinster. Da ich nichts mehr anfassen wollte und vermutlich nicht mehr konnte, lag ich da sicher eine Weile. Angenehm warm war es ja… zumindest in der Hose.<br /> <br /> <br /> Bis mich zwei nette junge Herren fanden und mir hochhalfen. Zum Glück habe ich keine Ahnung, wer sie waren und die haben hoffentlich auch keine Ahnung, wer ich war. Zu Hause gab es dann natürlich das große Karacho von meiner Frau. Mir tut es aufrichtig leid. Vor allem habe ich mich dann noch an die Wand gelehnt, um die Schuhe auszuziehen, geradestehen konnte ich ja nicht mehr und der Vorzimmerstuhl war auch tabu! Ich habe dabei dann natürlich eine Schleifspur an der Wand hinterlassen - das Vorzimmer durfte ich dann tapezieren. Ich habe also quasi schon Buße getan. Und ich habe mich auch ausführlich bei meiner Frau entschuldigt. Diese hat, quasi aus Rache, die Geschichte sowieso schon dem halben Bezirk erzählt. Ich glaube, ich bin genug gestraft.

Beichthaus.com Beichte #00035632 vom 04.05.2015 um 11:04:29 Uhr in Römerstein (10 Kommentare).

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Ich habe Angst vor Flüchtlingen

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Engherzigkeit Feigheit Vorurteile

Ich habe Angst vor Flüchtlingen
Ich fühle mich von der Flüchtlingsschwemme aus Afrika und dem Nahen Osten bedroht. Einerseits lese ich von Babys, die aus ihren Schwimmwesten rutschen und ins Meer versinken. Das will ich überhaupt nicht. Andererseits habe ich Angst. Was machen denn mittellose junge Männer, die hier in Massen ankommen? Sie wollen unbedingt gut leben und machen dann das, was man seit Jahren an Urlaubsorten im Süden oft sieht: Man wird bedrängt, Uhren und Ramschware zu kaufen, man wird bestohlen - und wenn man Pech hat, wird man Opfer von Gewalt. Auch Frauen werden sexuell belästigt und man muss noch mehr auf der Hut sein. Das Sozialsystem wird schamlos ausgenutzt, das machen Araber-Clans in Berlin ja heute schon vor. Drogendealen bringt Geld, also macht man es. <br /> <br /> Ich habe keine Angst vor Kindern, Frauen und Familienvätern, die ein neues Zuhause suchen, deutsch lernen wollen und sich hart und ehrlich Wohlstand erarbeiten. Solche Menschen habe ich gerne um mich, egal welche Hautfarbe sie haben. Ich habe aber Angst vor jungen, aggressiven Männern, die nichts zu verlieren haben und keinen Respekt vor unseren Regeln zeigen. Und für die Kriminalität ein Mittel zum Zweck ist, um gut leben zu können.<br /> <br /> Und die Politik kuscht vor solchen Straftätern eher und traut sich nicht, etwas zu tun, weil man dann den Nazi/Pegida-Stempel auf der Stirn hat. Wenn man sich drauf verlassen könnte, dass diese potenziellen Störenfriede bei uns nicht tun und lassen können, was sie wollen, wenn deutsches Recht sich auch weiterhin durchsetzt, dann soll man es eben drauf ankommen lassen - der restlichen Kinder und Frauen wegen, in denen ich keine Gefahr sehe. Ich will nur nicht in Alarmstimmung leben müssen, weil neben mir ein Flüchtlingsheim gebaut wird und ich noch mehr Angst um meine Tochter haben muss, als sowieso schon.

Beichthaus.com Beichte #00035629 vom 04.05.2015 um 10:16:41 Uhr (34 Kommentare).

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Das Spenden von Pfandbons

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Ungerechtigkeit Zorn

Ich (m/28) möchte beichten, dass ich im Gegensatz zu vielen anderen "Gutmenschen" mein Pfand am Automaten nicht spende. Es gibt ja diese Möglichkeit bei manchen Supermärkten, den Pfandbon für einen guten Zweck zu spenden. Dagegen wehre ich mich strikt. Selbst wenn ich nur eine einzige Flasche abgebe, löse ich den Pfandbon an der Kasse ein. Ich finde diese Masche mit dem Pfandbon-Spenden einfach nur hinterlistig. Den Supermärkten geht es doch gar nicht um die Menschen, die das Geld bekommen sollen. Das wird doch nur gemacht, um ein gutes Image zu haben. Der Dumme ist dabei der Verbraucher, nur merken das viele Leute gar nicht. Wir lassen die Supermärkte Milliarden verdienen, nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen überteuerten Produkte. Der Gewinn aus diesen Produkten geht aber nicht an die Bedürftigen, sondern in die Taschen der Bosse. <br /> <br /> <br /> Wir Verbraucher werden jedoch genötigt, unsere Pfandbons zu spenden, weil sich ja der Supermarkt um die Bedürftigen kümmern will. Wie krank ist das denn? Zieht doch lieber von jedem Einkauf pauschal 0,5 Prozent als Spende ab, dann spenden Verbraucher und Supermarkt nämlich gleichzeitig. Aber dann würde man ja weniger an den Produkten verdienen. Daher sollen wir gleichgeschalteten Hornochsen lieber brav unsere Pfandbons spenden, während die Supermärkte weiterhin ihre Milliardengewinne einstreichen. Ihr könnt mich mal! Ich rechne euch jede einzelne Flasche ab! Schiebt den Bedürftigen einfach mal ein paar Milliarden rüber, dann braucht ihr auch den Omas nicht mehr den Pfandbon abluchsen.

Beichthaus.com Beichte #00035624 vom 03.05.2015 um 13:26:28 Uhr (19 Kommentare).

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Freundschaft zwischen Todkranken

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Verzweiflung Feigheit Gesundheit

Vor ein paar Wochen kam ich in ein Krankenhaus, weil ich fast ein multiples Organversagen hatte. Aufgrund einer Herzattacke im letzten Jahr habe ich extrem organschädliche Medikamente bekommen. Aber wie es so kommt: Mein Sohn hat sich eine Grippe und dann die Magen-Darm-Grippe zugezogen. Als Familie teilten wir natürlich alles. So fielen einige Termine beim Kardiologen aus, welcher permanent meine Blutwerte überprüfte. Im selben Zimmer lag ein weiterer Patient, welcher sogenannte "kalte" Chemos bekam. Es war seine letzte Chance. Die Ärzte sagten nur, dass bei Erfolgslosigkeit der Chemos alles aus sei. Wir kamen ins Gespräch und haben eine schöne Beziehung aufgebaut. Wir halfen uns gegenseitig beim Ankleiden, Essen, Tee holen, Betten reinigen etc. Natürlich hätte das Personal dies machen müssen, aber wir waren einfach nur stolz darauf, es selbst zu machen.<br /> <br /> <br /> Meine Werte wurden immer besser und seine wurden immer schlechter. Heute wurde er in ein Hospiz in der Nähe verlegt, um seine letzten Tage zu verbringen. Und damit komme ich nicht zurecht! Ich schäme mich dafür, dass ich Angst habe, ihn zu besuchen. Gerade bin ich dem Tod von der Schippe gesprungen und nun will, oder kann, ich nicht das Leid anderer teilen. Aber wir hatten ein inniges Verhältnis mit sehr intimen Gesprächen. Was soll ich nur tun? Ich kann mir morgens noch nicht einmal mein Spiegelbild ansehen. Es tut mir so leid.

Beichthaus.com Beichte #00035623 vom 03.05.2015 um 13:18:30 Uhr (16 Kommentare).

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