Brot im Austausch für Sex

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Selbstsucht Morallosigkeit Schamlosigkeit Engherzigkeit Afrika

So Leute, es muss endlich raus. Ich habe im Sommer 2006 ziemlichen Mist gebaut. Vorweg muss man sagen, dass ich eine sehr engagierte Frau bin und mich schon mehrfach als freiwillige Helferin für diverse Hilfsprojekte im Ausland, vor allem in Afrika eingesetzt habe.

Wir beliefern dort mit 3-Mann-Teams mit einem kleinen LKW kleinere afrikanische Dörfer mit sanitären Hilfsmitteln und Nahrungsmitteln. Abends müssen wir manchmal in Dörfern übernachten und haben dafür Zelte dabei. Dann, eines Abends, passierte es. Man muss dazu sagen: Ich bin schon seit drei Jahren ohne feste Bindung und hatte dementsprechend schon lange keinen Sex mehr. Ich hatte mir für den Afrika-"Urlaub" erhofft, dass sich vielleicht etwas ergeben würde, ich habe öfters mal gelesen, dass weiße Frauen den Afrikanern besonders attraktiv erscheinen (weil sie so "exotisch" sind"). Ihr wisst schon, was ich meine, in meiner Situation erhofft man sich halt immer was.

Doch dann kam dieser Abend, wo ich absolut nicht weiß, was in mich gefahren ist. Ich weiß nicht, was mit mir los war, ich war einfach so mega-erregt, ich konnte mich einfach nicht mehr an mich halten. Ich schlich mich aus dem Zelt und begab mich in die Hütte eines jungen Afrikaners, von dem ich wusste, dass er alleine lebt. Er sah mich zuerst verwundert an, denn er konnte sich natürlich nicht vorstellen, mit welchen Absichten ich kam. Deshalb wies er mich ab, als ich mich ihm näherte. Da kam mir eine Idee: Ich ging wieder raus aus der Hütte, um eine Kiste Brot herzuschleppen und bot sie ihm im Austausch mit Sex an. Der arme Kerl! Er konnte natürlich nicht anders, die sind ja alle kurz vorm Verhungern!

Ich habe natürlich zu Hause direkt einen HIV-Test gemacht, und er war negativ. Puh! Meint ihr, ich werde noch anders dafür büßen, wenn es schon nicht Aids ist?

Beichthaus.com Beichte #00024663 vom 05.09.2008 um 09:32:06 Uhr in Afrika (36 Kommentare).

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Mein Kollege mit der Hackfresse

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Aggression Hass Zwietracht Kollegen

Dieser Scheiß kleine Zwerg der seit 2 Wochen mein neuer Tischnachbar im Büro ist. Dem könnte ich mal so richtig vor seine hässliche Hackfresse hauen. Der Typ ist 60, arbeitet schon 35 Jahre hier in dem Laden hier und machst nix anderes als die selbe Kinderkacke […]
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Beichthaus.com Beichte #00024653 vom 03.09.2008 um 17:01:39 Uhr (28 Kommentare).

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“Folge

Vier Wochen Lateinamerika

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Feigheit Trägheit Gesellschaft Argentinien

Ich beichte, dass ich seit vier Wochen in Lateinamerika in meinem Auslandsjahr bin, und es war die schlechteste Idee, die ich je hatte. Das Spanisch geht mir jetzt schon total auf die Eier. Auch sonst habe ich eigentlich nur Heimweh. Aber ich werde nicht vorzeitig abbrechen, alleine schon, weil es so peinlich wäre, auf die Frage, was ich denn schon wieder in Deutschland mache, zu antworten. Es würde auch schlicht und einfach gegen meinen Ego gehen, das angefangen zu haben und nicht durchzuhalten. Trotzdem scheiße, ich will zurück.

Beichthaus.com Beichte #00024592 vom 27.08.2008 um 14:27:51 Uhr in Argentinien (Buenos Aires) (17 Kommentare).

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Der russische Rapper

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Falschheit Lügen Vorurteile Musik

Ich bin ein normaler 0815-Deutscher aus den neuen Bundesländern und habe keinerlei Verwandtschaft mit ausländischen Wurzeln. Das ist eine Sache, die mir sehr zu schaffen macht. Weil ich nichts Besonderes bin, komme ich mir sehr gewöhnlich vor und gebe mich deshalb als russischer Rapper aus. In Wirklichkeit spreche und verstehe ich kein Wort russisch, also rappe ich auf Deutsch mit einem kräftigen, russischen Akzent. Hauptsächlich verherrliche ich das Wodkatrinken, aber meine Texte sind auch rassistisch gegenüber Deutschen gerichtet, was mir bei russisch-stämmigen und auch slawischen Deutschen, großen Zuspruch bringt. Doch mittlerweile bekomme ich ein schlechtes Gewissen, weil ich öffentlich zum Rassenhass gegen Deutsche aufrufe. Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn durch eines meiner Lieder russische oder slawische Mitbürger dazu angestachelt werden, einen Deutschen zu verprügeln. Jugendliche sind da ja, wie ich gelesen habe, leicht zu beeinflussen. Es war mir bisher ein Leichtes über das Internet meine Texte musikalisch zu verbreiten, aber ich will auch nicht auf den Zuspruch verzichten, den ich dafür bekomme. Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben, wie ich damit umgehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00024555 vom 21.08.2008 um 01:13:47 Uhr (45 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Was der Tod mit Menschen macht...

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Gewalt Verzweiflung

Mein Vater ist vor sechs Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Von da an habe ich mich verändert. Ich wurde sehr still und habe mit exzessivem Alkoholkonsum begonnen. Mein einziger Halt war meine Mutter, die mir Kraft gegeben hat und mich vom Totalabsturz bewahrt […]
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Beichthaus.com Beichte #00024554 vom 21.08.2008 um 00:01:20 Uhr (29 Kommentare).

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