Körnerfresser aufgepasst!

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Hass Vorurteile Gesellschaft

Körnerfresser aufgepasst!
Ich hasse diese Leute mit ihren gezupften Augenbrauen, den weißen Sporthosen, die in den Socken stecken, und den Bauchtaschen. In den Bauchtaschen haben sie meistens kiloweise irgendwelcher Körner, die sie provozierend vor sich her fressen. Ständig hört man ein Spucken, und wenn man mal auf den Boden schaut, wo vorher eine Gruppe dieser Leute stand, dann sieht es aus als hätte dort ein Vogelschwarm der Richtung Süden fliegt Rast gemacht. Außerdem hasse ich Leute, die sich irgendwelche Muster in die Haare rasieren lassen. Das sind nämlich auch diejenigen, die sich den Jamba-Handy-Bräuner auf ihr Handy geladen haben und ständig das Handy vor der Fresse haben, wenn sie in der Straßenbahn sitzen, damit sie noch brauner werden. Warum sie ihre Basecaps nur auf dem Kopf liegen haben, bleibt mir auch weiterhin ein Rätsel. Wollen sie dadurch größer erscheinen? Beim kleinsten Windstoß ist die Kappe weg, oder wird sie etwa durch das Gel am Kopf festgeklebt?

Außerdem kennen sie keine Schlangen. Da steht man in einer 20 Meter langen Schlange, weil man sich hinten angestellt hat, da kommen drei oder vier von diesen Leuten vorbei und gehen direkt an den Ort des Geschehens. Dabei fressen sie wieder ihre Körner. Wenn man sie auf die Körner anspricht, dann muss man sich Beleidigungen über seine eigene Mutter anhören. Oder sie rempeln einen im Vorbeigehen mit Absicht an und fragen dann, warum man sie angerempelt hätte. Ich werde demnächst fragen, warum sie mit ihren blöden Fressen meine Fingerknochen brechen. Und dann werde ich sie mit Körner bespucken, die ich aus meiner Bauchtasche hole. Danach werde ich ihnen ihre Kappen an den Kopf tackern und ihnen die Augenbrauen von Theo Waigel verpassen. Diese Vorstellung erfreut mich sehr. Aber das finde ich nicht schlimm. Eigentlich möchte ich nur beichten, dass ich meinen Plan bis jetzt noch nicht umgesetzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00024786 vom 19.09.2008 um 23:32:40 Uhr (75 Kommentare).

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Aus Scham in den Wald

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Drogen Feigheit Lügen Familie

Ich (m/19) bin an einem Tiefpunkt in meinem Leben angekommen. Weil ich bei der Arbeit gekifft habe, wurde ich entlassen. Man könnte meinen ich habe irgendetwas dazugelernt, aber nein...Meine Eltern sind, seit ich arbeite, irgendwie stolz auf mich und gewähren mir Freiheiten. Würde ich ihnen von meiner Kündigung erzählen (und vor allem warum ich gekündigt wurde), wäre bei uns zu Hause die Hölle los und ich hätte keine ruhige Minute mehr. Deshalb verheimliche ich es vor ihnen und gehe jeden Morgen zur gewohnten Zeit aus dem Haus, nur damit ich dann in den Wald laufe und dort weinen und kiffen kann. Ich verbringe tatsächlich beinahe den ganzen Tag im Wald, weil ich mittlerweile paranoid bin und immer das Gefühl habe meine Eltern kommen irgendwo um die Ecke. Bisher habe ich mein Konto geplündert um mich finanzieren zu können und damit meine Eltern keinen Verdacht schöpfen. Bisher geht das noch, aber bald habe ich kein Geld mehr für Essen und kiffen. Zudem kommt noch, dass der Winter vor der Tür steht und mein Alltag im Wald somit recht hart wird.

Beichthaus.com Beichte #00024783 vom 19.09.2008 um 11:09:00 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Würstchendieb in Wien

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Diebstahl Trunksucht Völlerei Last Night Wien

Ich (m/21) gehe des Öfteren mit Freunden am Wochenende fort. In letzter Zeit sind wir oft in einem Lokal in Wien am Gürtel, welches ich jetzt nicht näher nennen werde. Jedenfalls wird bei unserem Fortgeh-Touren immer heftig gebechert. Blöderweise geht diese Sauferei total ins Geld, sodass nach einer bestimmten Zeit niemand mehr etwas einstecken hat (scheiß Wodka, scheiß Moet-Champagner..). Das Problem ist nun, dass nach dem Verlassen des Lokales immer ein starker Hunger eintritt. Doch was tut man in diesem Falle ohne Geld? Mit Kreditkarten kann man an Dönerbuden ja auch nicht zahlen, also was nun? Nun zur eigentlichen Beichte: Vor dem Lokal befindet sich eine Dönerbude, die auch Würstel verkauft. Diese Würstel liegen quasi gleich neben einem, wenn man bestellt (halt hinter einem Glas). Und da ja der Verkäufer einen Spalt des Glases immer offen lassen muss, um den Leuten ihr Essen zu geben, liegen diese Würstel immer recht frei herum.

Das kommt mir als armen, betrunken Mann ziemlich recht. Ich warte auf den passenden Moment ab, wenn alle Verkäufer wegschauen, und schwups, gehört das Würstchen mir. Danach lege ich immer einen Sprint ein, halte dabei meine Beute stolz in der Hand und kann nicht aufhören zu lachen. Komischerweise funktioniert es immer und immer wieder. Entweder erkennen die mich nicht wieder oder ich bin schon so professionell. Beim Essen bemerke ich dann zwar, dass die Wurst kalt ist, aber who cares? Hauptsache mein Hunger wird gestillt. Ob es mir leidtut? Nein. Ich finds eher lustig. Außerdem wird der Dönermann wegen ein paar Würstel schon nicht in Konkurs gehen. Daher werde ich auch bestimmt nicht damit aufhören. Ich darf ja nicht verhungern.

Beichthaus.com Beichte #00024782 vom 19.09.2008 um 10:58:24 Uhr in Wien (Währinger Gürtel) (21 Kommentare).

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Ich will keinen Macho!

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Verzweiflung Zorn

Ich will keinen Macho!
So, jetzt muss ich mal was loswerden. Ich lese hier ständig die Beichten von den netten Typen, die meinen, zum Arschloch mutieren zu müssen, weil sie sonst angeblich keine Frau kriegen. Jungs! Kommt klar! Ich hab nämlich langsam das Gefühl, das es gar keine netten Männer mehr gibt! Und das kotzt mich an! Wo soll ich denn noch einen Freund herkriegen, wenn ihr alle zur bösen Seite wechselt? Ich will einen Mann, in dessen Armen ich morgens aufwache, mit dem ich abends in Schlabberklamotten auf der Couch hängen kann, dem ich vertrauen kann, bei dem ich mich sicher und geborgen fühle und den ich heiraten kann, um anschließend mein restliches Leben mit ihm zu verbringen. Machos taugen dazu nicht. Nur leider sprecht ihr die Frauen nicht an, weil ihr zu schüchtern seid. Wie wollt ihr da ein nettes Mädel finden? So Mädels, wie ihr sie sucht, machen bestimmt nicht den ersten Schritt. Und ach ja, Frauen, die euch nicht so wollen, wie ihr seid, haben euch nicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00024778 vom 18.09.2008 um 22:18:28 Uhr (57 Kommentare).

Gebeichtet von Hirschfaktor
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Zufallsbeichte
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Ich will richtig dünn sein!

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Sucht Verzweiflung Drogen Ernährung

Vor ungefähr einem Jahr hat es angefangen. Ich fand mich auf einmal zu dick und habe mich gesund ernährt, nicht mehr viel gegessen und auch erfolgreich abgenommen. Ich habe mir sagen lassen, dass ein Joint den Appetit zügelt, wenn ich Pech habe ihn aber auch anregen kann, hat aber eigentlich ganz gut geklappt. Ich habe dann vielleicht einmal im Monat einen Joint geraucht.
Zuerst war es auch nicht schlimm, aber dann wurde der Drang, immer weniger essen zu wollen, größer und immer wenn ich etwas Essen musste, damit meine Familie nicht aufmerksam auf mein komisches Essverhalten wird, habe ich gegessen und bin danach aufs Klo und habe mich erbrochen. Jedes verdammte Mal habe ich mich gefragt, was das soll und mich geschämt, aber ich komme da nicht raus - es ist wie eine Sucht. Ich will ja einfach nur richtig dünn sein, aber nicht so knochig wie eine Magersüchtige. Ich könnte auch jederzeit aufhören, glaube ich, aber ich habe da nicht so das Verlangen nach, weil ich so mein Gewicht sehr gut kontrollieren kann und mein Ziel noch nicht erreicht habe.

Beichthaus.com Beichte #00024774 vom 18.09.2008 um 18:57:32 Uhr (27 Kommentare).

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