Was habe ich in dieser Nacht getan?

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night

Ich (m) habe wohl einiges zu beichten, doch ich beschränke mich mal auf das wohl wichtigste Ereignis. Vorneweg, ich lebe in einer eher ländlichen Gegend, von der man aber auch schnell in die Stadt kommt. Eines Samstagabends war ich mal wieder mit ein paar Freunden feiern, wobei wir unsere Adern ordentlich mit Ethanol füllten. Ich erinnere mich nur daran, dass meine Freunde und ich abends noch in eine Disco gegangen sind. Auch, wenn ich ab da einen absoluten Filmriss habe, den Morgen danach werde ich nie vergessen. Ich erwachte und starrte eine mir unbekannte Zimmerdecke an. Mein Kopf brummte wie ein eigenes Konzert und ich brauchte etwas, bis ich bemerkte, dass ich in einem Bett lag. Nackt!

Neben mir lag eine schön anzusehende, junge Frau, die ich, bei Gott, noch nie gesehen hatte. Noch dazu stellte ich fest, dass mein Schritt ungemein in Flammen stand. Trotz der Tatsache, dass ich kaum einen Gedanken fassen konnte, sah ich aus dem Fenster, nur um festzustellen, dass ich das Dorf draußen nicht wiedererkannte. Nach einigen, scheinbar endlosen, Minuten des Stöhnens vor Kopfschmerzen erwachte die junge Dame. Sie hieß Nadja, wie ich bald erfuhr und ich war mir komplett sicher: Die hatte ich noch nie gesehen. Ohne Orientierung, Würde und Klamotten versuchte ich also herauszufinden, was passiert war. Wie es sich herausstellte, lag das Dorf, in dem ich mich befand, nicht allzu weit von zu Hause entfernt, doch es war ein absolutes Kaff und nicht einmal der Name kam mir bekannt vor. Nach Wiedererlangung meiner Kleider und ein paar Gesprächen mit Kaffee und Kopfschmerztabletten war ich dann wieder einigermaßen lebendig.

Heute ist Nadja meine Freundin und wir verstehen uns super. Wenn wir uns auch beide nur an diesen Morgen erinnern konnten. Jedoch ist die Geschichte bis heute immer wieder für einen Lacher gut. Seither habe ich keinen Alkohol mehr getrunken, da so ein Erlebnis dann doch ein Einzelfall bleiben sollte. Ich beichte also einen übermäßigen Alkoholkonsum, den ich nur dank Glück wohl behalten überstanden habe. Allerdings kann ich niemandem auch nur im Ansatz dazu raten, es auch darauf anzulegen.

Beichthaus.com Beichte #00038722 vom 14.09.2016 um 23:10:38 Uhr (19 Kommentare).

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Ich habe den Penis meines Mannes abgeschnitten

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Gewalt Fremdgehen Eifersucht Ehebruch Gesundheit Berlin

Ich habe den Penis meines Mannes abgeschnitten
Ich (w/34) habe vor drei Jahren etwas getan, worauf ich nicht stolz bin. Heute ist der Jahrestag des Ereignisses - ein Tag, den ich nie vergessen werde. Mein Mann stand über Wochen in Verdacht fremdzugehen. Er arbeitete immer öfter ungewöhnlich lange. Im Bett lief […]
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Beichthaus.com Beichte #00038721 vom 14.09.2016 um 20:36:56 Uhr in Berlin (Dahlem) (45 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der sexistische Besserwisser

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Aggression Ungerechtigkeit Vorurteile Kollegen

Ich (w) hasse meinen Kollegen. Er ist absolut frauenfeindlich, somit sucht er immer Fehler bei meiner Arbeit und meint, mich vor allen anderen blöd anzumachen. Bei Kleinigkeiten, die ich anders mache als er, wo es absolut egal ist, wie man es macht, fragt er mich dann noch so blöd und aggressiv: "Warum machst du das so?" Eigentlich sind das Banalitäten, doch er will immer eine Antwort.

Dann steht er auch noch oftmals direkt neben mir und schaut zu wie ich arbeite, natürlich findet er immer einen Fehler. Mal arbeite ich ihm zu schnell, dann mal wieder zu langsam. Gegen eine andere Kollegin hat er natürlich auch etwas, schließlich ist sie ja eine Frau. Er meint immer, dass er recht hat. Bei einer Argumentation (ich wollte ihm erklären, warum ich vegan lebe, weil er es wissen wollte) meinte er angenervt: "Du hast keine Argumente." Seine blöde Raucherei stört mich auch wahnsinnig.

Beichthaus.com Beichte #00038720 vom 13.09.2016 um 21:16:38 Uhr (26 Kommentare).

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Schrei-Wettbewerb auf dem Spielplatz

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Hass Zorn Nachbarn Kinder

Schrei-Wettbewerb auf dem Spielplatz
Ich wohne seit einiger Zeit in einer Wohnung in der Stadt. Es sind Neubauten mit eigener Grünanlage und Spielplätzen. Obwohl es ganz praktisch ist, mit den Öffis bequem in die Arbeit fahren zu können, nervt mich der Lärm. Ich habe keine Lust, mich zum Beispiel […]
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Beichthaus.com Beichte #00038719 vom 13.09.2016 um 21:04:24 Uhr (33 Kommentare).

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Mein Leben ist nicht so gut, wie jeder denkt!

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Verzweiflung Lügen Falschheit

Ich (m) bin unglaublich verlogen. Aber ich fange mal von vorne an: Nach außen scheint mein Leben bisher sehr gut strukturiert zu sein. In der Schule kennt mich mein ganzer Jahrgang und selbst einige darunter (wobei da eher die Mädchen herausstechen). Wenn ich nach anderen gehe, habe ich ein äußerst gutes Auftreten und bin ein angenehmer Geselle. Leider bin ich aus einem unbekannten Grund in gewisser Hinsicht berüchtigt und die meisten außerhalb meiner Jahrgänge glauben, dass ich schon mit der Hälfte unserer weiblichen Vertreter geschlafen habe. Das Ganze geht sogar so weit, dass ich nach einer Feier nur gefragt werde, bei wem ich dieses Mal "übernachtet" habe. Leider glaubt mir meine unspektakulären Antworten niemand.

Jetzt aber zu meiner eigentlichen Beichte: Ich hasse das. Ich hasse mein ganzes verdammtes Leben. So sehr ich es mir auch wünschte, hatte ich niemals eine feste Freundin und ich kann es bei Bekannten nicht übers Herz bringen, sie Freunde zu nennen. Mein wahres Leben besteht nur aus Verlusten. Ob jetzt der beste Freund überfahren wird, man dank Umzügen alle Bindungen verliert, drei Nahtoderfahrungen durchlebt, oder sich dank gescheiterter Liebe umbringen will. Dieses ach so tolle Leben ist grauenhaft und ich hasse die Menschen um mich herum dafür, dass sie nicht sehen können, dass alle ihre netten Kommentare, oder was auch immer, nur weitere Wunden aufreißen.

Vor ihnen lebe ich mit einer Maske. Diese Unehrlichkeit steigert meine Wut noch weit mehr. Selbst, wenn ich es zu erklären versuche, was wirklich selten ist, glaubt man mir nicht. In den Augen der anderen habe ich ja ein fast perfektes Leben. Warum sollte man sich da den Tod wünschen? Ich beichte, dass mich Wut, Verzweiflung, Unehrlichkeit und mein Selbsthass, weil ich dieses Doppelleben führe, zerfressen und ich nicht weiß, wie lange ich dieses grausame Spiel noch ertrage, bevor ich die unschuldigen Weltanschauungen meines Umfelds zerstöre.

Beichthaus.com Beichte #00038718 vom 11.09.2016 um 22:40:34 Uhr (14 Kommentare).

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