Mein Opa war ein Nazi!

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Hass Zorn Vandalismus Gewalt Familie

Als ich (m) mit 15 oder 16 Jahren erfahren habe, dass mein Uropa von 1933 bis 1945 in der NSDAP und etliche Jahre davon als Blockwart tätig und an vielen unschönen Aktionen beteiligt war, habe ich sein Grab ein klein wenig verschönert. Mein Opa war ziemlich aggressiv […]
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Beichthaus.com Beichte #00037611 vom 15.02.2016 um 18:53:23 Uhr (17 Kommentare).

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Meine Familie besteht aus Rassisten

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Zorn Ignoranz Dummheit Vorurteile Familie

Ich (w) beichte, dass ich die Hälfte meiner eigenen Familie seit der Flüchtlingsdebatte nicht mehr leiden kann. Alles begann damit, dass wir zu meinem Geburtstag in einem Restaurant zu Gast waren, meine Cousine einen über den Durst trank und anfing, übelste Hetzen vom Zaun zu brechen. Ihre Eltern stiegen mit ein. Ich hatte sie immer sehr lieb, aber seit diesem Abend kann ich sie nicht mehr ernst nehmen. Sie kommen auch eher aus der unteren Gesellschaftsschicht, haben wohl so eine Art "Neid" auf alle, die es in ihren Augen "leichter" haben, an Geld zu kommen und überhaupt kein Verständnis für solche Dinge. Das ist für sie alle so weit weg.


Es tut mir so weh. Seitdem stiegen auch andere Familienmitglieder auf diesen Zug auf. Zwei meiner Cousins schicken mir ständig solche hetzerischen Bildchen, auf die ich gar nicht reagiere. Sie sehen sich eben im Recht und denken gar nicht daran, dass sie sich mit solchen Meinungen bei jemandem ins Aus katapultieren können. Seitdem möchte ich sie alle nicht mehr sehen. Ich bin nicht ausnahmslos Pro-Asyl. Ich sehe sehr wohl, dass Deutschland an seine Grenzen kommt, teils total überfordert ist und mit einer reinen "Wir-schaffen-das-schon-irgendwie"-Mentalität niemandem geholfen ist. Das ist jedoch noch lange kein Grund, auf die ganzen erfundenen Vergewaltigungs-Geschichten hereinzufallen, erlogene Propaganda zu teilen oder sich so verdammt bildungsresistent zu geben.


Manche "Helden" meiner Kindheit haben es also geschafft, binnen weniger Sätze meinen gesamten Respekt zu verlieren. Ich beichte nun, dass ich meinen (in meiner Familie sehr angesehenen) Job in einem Krankenhaus gekündigt habe und jetzt Sanitäterin in einer Flüchtlingsunterkunft bin. Ich habe da auch schon einige Freunde gefunden. Manchmal fühle ich mich auch heuchlerisch, dass ich das nur gemacht habe, um mich meiner Familie gegenüber klar zu positionieren und primär weniger, um den Menschen da zu helfen. Auch wenn ich derart egoistische Gründe hatte, diesen Job anzutreten, genieße ich ihn mittlerweile sehr. Auf dem Geburtstag meiner Großmutter werde ich wieder auf einige meiner idiotischen Verwandten treffen. Da werde ich einerseits die Bombe mit meinem neuen Job platzen lassen und außerdem habe ich mit einem Freund verabredet, dass er mich begleiten wird und meinen neuen festen Freund spielen soll.


Er ist Deutscher (mit tunesischem Migrationshintergrund) und arbeitet in der Flüchtlingsunterkunft als Übersetzer. Oh, wir freuen uns beide schon darauf, diese dummen Gesichter zu sehen. Vergebt mir mein egoistisches Verhalten und diese kindische Aktion, aber ich habe dieses dringende Bedürfnis, mich von dem gemeinen Mob meiner Familie abzugrenzen!

Beichthaus.com Beichte #00037565 vom 10.02.2016 um 01:50:48 Uhr (19 Kommentare).

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Sie ist wie eine Mutter für mich

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Begehrlichkeit Peinlichkeit Familie

Ich (m/29) habe recht jung geheiratet. Wir waren damals beide 19, lebten im rosa Traumschloss und bereits nach einem Jahr Beziehung gab es den Antrag und nach zwei Jahren die Hochzeit. Drei Jahre später waren wir wieder geschieden. Das war alles kein Drama, einvernehmliche Scheidung, wir haben auch keine Kinder. Meine Ex-Frau, mit der ich mich noch ganz gut verstehe und befreundet bin, ist in einer neuen Beziehung, ich derzeit nicht. Meine Beichte ist, dass ich in meine Schwiegermutter verliebt bin. Und dabei nicht weiß, ob es tatsächlich Verliebtheit oder einfach nur der Umstand ist, dass sie wie eine Mutter für mich ist - immer noch. Ich bin, seit ich drei Jahre war, bei wechselnden Pflegeeltern aufgewachsen, da meine Eltern psychisch krank waren. Mir ging es bei den Pflegeeltern zwar nie schlecht, aber erst meine Schwiegermutter gab mir wirklich das Gefühl, eine Mutter zu haben. Sie ist recht dick und daher schön "kuschelig" und ich liebe es, von ihr in den Arm genommen zu werden. Meine eigene Mutter war immer sehr dünn und knochig, da sie auch eine Essstörung hatte, und konnte mir nie Zuneigung zeigen.


Und ich liebe es, meiner Schwiegermutter Zuneigung zu zeigen, durch Umarmungen, Küsse, beispielsweise auf den Kopf, die Stirn oder den Nacken. Einen Kuss auf dem Mund, vor allem Zungenküsse, Sex, Blowjob oder anderes könnte ich mir nie mit ihr vorstellen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Schwiegermutter vielleicht der Grund war, dass ich meine Freundin so schnell geheiratet habe. Wir haben ja beide recht schnell gemerkt, dass unsere Gefühle füreinander doch eher freundschaftlich sind. Meine Schwiegermutter ist einer der liebevollsten Menschen, die ich kenne und sie ist so offenherzig, liebt Kinder und hätte auch gerne mehr Kinder gehabt. Sie sagt oft, ich sei ihr Sohn, auch wenn sie mich nicht auf die Welt gebracht hat. Mit meinem Schwiegervater verstehe ich mich auch recht gut, es ist halt mehr so eine Männerfreundschaft, die ich auch sehr schätze.


Aber ich denke mir trotzdem immer, dass er es wahrscheinlich nicht so toll finden würde, dass ich seine Frau, die er ja selbst sehr liebt, ständig umarme, weswegen ich so etwas auch nicht mache, wenn er dabei ist. Der einzige Mensch, dem ich mich anvertraut habe, ist meine Ex-Freundin, mittlerweile ja gute Freundin. Sie sagt, dass ich mir absolut keine Gedanken machen soll, da sei ja absolut nichts Sexuelles dabei. Das ist es auch wirklich nicht. Aber trotzdem mache ich mir Sorgen, dass ich nicht normal bin.

Beichthaus.com Beichte #00037536 vom 05.02.2016 um 06:17:28 Uhr (5 Kommentare).

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Meine Schwester wurde bevorzugt

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Ungerechtigkeit Hochmut Neid Familie

Ich beichte meine arrogante Einstellung. Ich habe zwei Schwestern und einen Bruder, und wir wurden als Kinder immer relativ unterschiedlich behandelt. Während mein Bruder und ich meistens den Ärger für irgendwas bekamen, was nicht unsere Schuld war, erntete meine ältere Schwester öfter Lob und wurde, vor allem von meiner Mutter, gerne bevorzugt behandelt. Sprich, ihr wurde Geld zugesteckt, sie wurde zu Freunden chauffiert, während wir immer das Rad nehmen durften, und mehr solcher Dinge. Besonders meinem Bruder, aber auch mir gegenüber, wurde meine Mutter oft laut und bisweilen auch handgreiflich und hat mit ihrer neurotischen Art unser Teenagerdasein sehr schwer gemacht. Grund dafür gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich, höchstens dass wir im Gegensatz zu meiner Schwester öfters mal abends ausgingen. In der Schule hatten wir nie Probleme, auch Drogen habe ich zumindest nie angerührt, von Alkohol und mal einer Zigarette aus Neugier mal abgesehen.


Meine kleine Schwester ist deutlich jünger als wir und ist eigentlich ein bisschen getrennt von uns aufgewachsen, deswegen lasse ich sie mal außen vor. Mein Bruder hat mittlerweile VWL studiert und arbeitet in einer guten Position für eine Behörde, ist also von meinen Eltern finanziell unabhängig. Ich studiere zurzeit Mathe und habe dank guter Noten und Kontakte an der Uni klasse Karriereaussichten. Meine Schwester hat nach dem Abi angefangen, Soziologie zu studieren, jedoch abgebrochen und eine Ausbildung gemacht. Sie ist fertig, arbeitet in einer Apotheke und wohnt mit Ende zwanzig noch zu Hause. Selbstverständlich von meinen Eltern noch komplett ausgehalten. Mein Bruder und ich bekamen bzw. bekommen zwar etwas Geld für Miete und Essen, hatten aber noch Nebenjobs, ohne die zumindest ich im Monat vielleicht 70 Euro zum Essen, Ausgehen, für Klamotten und Unisachen hätte.


Während meine Schwester studierte, bekam sie zwar auch grundsätzlich nicht mehr, jedoch öfters mal hier etwas Geld und da mal ein Zugticket gezahlt, weil es bei ihr sonst nicht gereicht hätte. Ich halte mich und meinen Bruder jetzt für deutlich "erwachsener" und erfolgreicher als meine Schwester, und bin der Meinung, dass wir es ihr im Nachhinein gezeigt haben. Ich weiß, wie herablassend und arrogant das ist, schließlich ist ihr Leben ja nicht schlechter und sie ist so weit ganz glücklich damit. Außerdem war es ja nicht ihre Schuld, dass sie bevorzugt wurde. Es tut mir leid. Übrigens liebe ich meine Familie.

Beichthaus.com Beichte #00037508 vom 31.01.2016 um 19:33:00 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Mein geheimer Auslands-Urlaub

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Lügen Falschheit Verzweiflung Urlaub Familie

Ich bin eine Woche ins Ausland gefahren, obwohl ich meinen Eltern gesagt habe, dass ich mit einer Freundin ganz in der Nähe sein würde. Nachdem meine Mutter in meinem Koffer herumgeschnüffelt hat, fand sie aber heraus, dass ich im Ausland war. Was sie aber nicht weiß, ist, dass ich das bereits zum dritten Mal getan habe. Sie sind ziemlich wütend, und enttäuscht, dass ich sie angelogen habe. Dabei wäre es mindestens genauso zum Streit gekommen, hätte ich von Anfang an die Wahrheit gesagt. Sie lügen mich übrigens auch andauernd an und erzählen mir nur die halbe Wahrheit, beleidigen mich oder spielen Psycho-Spielchen mit mir...

Beichthaus.com Beichte #00037469 vom 24.01.2016 um 17:55:53 Uhr (11 Kommentare).

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