Warum mag niemand asiatische Männer?

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Begehrlichkeit Verzweiflung Vorurteile

Warum mag niemand asiatische Männer?
Ich (m/22) bin in Deutschland geboren, meine Eltern kommen aber beide aus Vietnam. Ich würde sagen, dass ich von der Mentalität her durch und durch Deutsch bin, da ich halt hier aufgewachsen bin und meine Eltern außerdem auch immer besonders großen Wert auf Anpassung gelegt haben. Ich fühle mich hier sehr wohl, Rassismus habe ich noch nie wirklich erfahren, aber eine Sache stört mich gewaltig. Ich komme einfach bei den Frauen nicht an.

Dabei bin ich nicht hässlich, bin freundlich und aufgeschlossen und immer für einen Spaß zu haben. Ich habe auch viele Freunde, aber hatte bisher noch nie intimen Kontakt mit einer Frau, noch nicht mal Flirten war drin. Auch bei den asiatischen Frauen hier bin ich nicht begehrt. Ich habe das Gefühl, dass niemand auf asiatische Männer steht. Höchstens Schwule. Aber Frauen? Keine Chance. Weiße Frauen stehen auf schwarze Männer, asiatische Frauen stehen auf weiße Männer, gerechterweise müssten jetzt schwarze Frauen auf Asiaten stehen, aber nein. Das habe ich schon von vielen asiatischen Männern hier gehört. Unser Typ ist bei Frauen einfach nicht gefragt. Und irgendeine Anime-Fan-Tussi, die mich für eine Manga-Figur hält, kann ich auch nicht gebrauchen. Ich beichte, dass ich wahrscheinlich aus Frustration schwul werden muss.

Beichthaus.com Beichte #00035200 vom 05.03.2015 um 13:40:53 Uhr (46 Kommentare).

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Junge Mütter auf dem Trampolin

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Donauwörth

Junge Mütter auf dem Trampolin
Wenn ich mit meiner Tochter ins Indoor-Kinderspielland gehe, führt mich mein erster Weg ans große Trampolinfeld. Dort halten sich meist noch recht junge Mütter mit ihren Kindern auf. Ab und zu bekomme ich dort eine astreine Show, die jede professionelle Tänzerin alt aussehen lässt. Stellt euch doch mal vor, wie sportliche Mütter mit großen Brüsten dort minutenlang die Bälle hüpfen lassen. Nun zu meiner Beichte: Ich habe im Triebwahn einer jungen, vollbusigen Mutter fünf Euro geboten, wenn sie noch mal fünf Minuten springt. Prompt musste ich das Kinderparadies verlassen und darf ein Jahr lang nicht mehr hinkommen - zulasten meiner kleinen Tochter. Als Strafe für mich selbst muss ich nun einen doppelt so weiten Weg fahren, um in ein anderes Kinderspielland zu kommen. Und ich stelle mich nie wieder gaffend und sabbernd ans Trampolin.

Beichthaus.com Beichte #00035187 vom 03.03.2015 um 15:41:55 Uhr in Donauwörth (Zirgesheimer Straße) (17 Kommentare).

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Das Leben könnte so schön sein!

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Faulheit Trägheit Zwang Verzweiflung Lemgo-Kirchheide

Ich (m/39) hocke die ganze Zeit nur vor dem Rechner, surfe sinnlos rum, oft auch immer wieder auf denselben Seiten. Ich könnte so schöne Dinge in meinem Leben tun, bin aber gelangweilt und von der Gesellschaft enttäuscht. Auch mein Job geht mir auf die Nerven, weil die Kollegen furchtbar sind. Eigentlich ist es cool, aber die sind alle so krass frustriert. Bitte vergebt mir meine Antriebslosigkeit!

Beichthaus.com Beichte #00035177 vom 02.03.2015 um 10:37:08 Uhr in Lemgo-Kirchheide (7 Kommentare).

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Schlammdusche für den Chef

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Rache Boshaftigkeit Arbeit Auto & Co. Frankfurt

Ich möchte hier eine schändliche Tat gestehen, welche ich als junger Erwachsener begangen habe. Ich war damals Anfang 20 und arbeitete als LKW-Fahrer. Meine Aufgabe bestand darin, in einer Tischlerei gebaute oder reparierte Möbel an die Kunden auszuliefern oder von dort abzuholen. In dieser Werkstatt hatte eine Gruppe frustrierter, unfreundlicher alter Männer, welche kurz vor der Rente standen, das Sagen. Sie führten sich auf, als wäre die Tischlerei ihr persönlicher Besitz und wir jüngeren Kollegen wurden behandelt wie Mitarbeiter zweiter Klasse. Beispielsweise duzten sie uns und sprachen uns nur mit dem Nachnamen an, während wir sie zu siezen hatten. Besonders der Werkstattleiter und sein bester Kumpel verstanden überhaupt keinen Spaß und brüllten bei jeder Kleinigkeit wie die Choleriker herum. Gelegentlich wiesen sie mich auch an, Privattransporte für sie zu erledigen.


Eines Tages sollte ich wieder einmal vom Werkstattleiter gesammeltes Abfallholz in seinen Garten transportieren, wo er es als Brennholz für seine Gartenlaube verwenden wollte. Er und sein Kumpel luden mir also das Holz auf meinen Klein-LKW und wir fuhren dann zu dritt zu seinem Garten. Dort angekommen wies mich der Werkstattleiter an, den Klein-LKW komplett auf dem vor dem Garten vorhandenen unbefestigten Parkstreifen abzustellen, damit andere Fahrzeuge auf dem schmalen Asphaltweg vorbeifahren konnten, solange wir abluden. Danach luden wir im stetigen Nieselregen den LKW ab und trugen das Holz ca. 100 Meter bis zu einem Schuppen neben seiner Laube. Als wir nach knapp einer halben Stunde alles Holz dort verstaut hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Das heißt - wir wollten, aber als ich versuchte loszufahren, gab ich wohl einen Tick zu viel Gas und die Hinterräder drehten auf dem durch das Regenwetter der letzten Tage aufgeweichten Boden durch. Obwohl ich mich nicht festgefahren hatte, sprang der Werkstattleiter sofort mit seinem Kumpel aus dem Fahrzeug und rief "wir schieben mit an und du gibst vorsichtig Gas."


In diesem Moment kam mir die Idee mich für die ständigen Unverschämtheiten, Einmischungen in meinen Arbeitsbereich, grundlose Brüllerei, ständige Kontrollen und Ungerechtigkeiten zu rächen und ich gab beim Anfahren für einige Sekunden ordentlich Gas, dass die Hinterräder durchdrehten, um dann ganz normal auf die Asphaltfläche zu fahren. Im gleichen Moment tat es mir leid und ich machte mich auf Riesenärger gefasst, als ich ihr Geschrei hörte und in den Spiegeln sah, dass sie von oben bis unten mit Matsch bespritzt waren. Schon riss der Werkstattleiter die Beifahrertür auf und schrie "Mensch, hast du kein Gefühl in den Füßen? Wenn man weiß, dass hinten Leute schieben, dann muss man doch aufpassen! Mann, Mann, Mann schau, wie wir aussehen!" Während er und sein Kumpel sich in der Laube das Gesicht säuberten, grinste ich in mich hinein und freute mich, dass die beiden glaubten, die Sache wäre unabsichtlich passiert. Wenn sie geschnallt hätten, dass ich die Räder mit voller Absicht durchdrehen ließ, hätten sie mir mit Sicherheit an Ort und Stelle die Fresse poliert. Heute nach 30 Jahren habe ich in einem anderen Betrieb einen Bürojob und wünsche mir oft meinen alten Werkstattleiter zurück. Er hat mich wegen irgendwas angeschrien und danach war die Sache erledigt. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass es bei Konflikten im Büroalltag ganz anders zur Sache geht. Es tut mir daher leid, dass ich das damals gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00035152 vom 25.02.2015 um 19:08:04 Uhr in 60327 Frankfurt (Speicherstraße) (6 Kommentare).

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Die vegane Terrornachbarin

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Rache Zorn Zwietracht Nachbarn Hamburg

Ich (m/30) habe ein Problem mit einer Nachbarin. Ich wohne in einem Mehrparteienhaus mit dünnen Wänden. Wenn jemand niest, kann man demjenigen Gesundheit wünschen und hört dann ein Danke. Quasi alle Nachbarn haben sich damit abgefunden, dass es nun mal hellhörig ist. Knarzende Dielen sind zwar am Anfang etwas ungewohnt, aber man kann mit jedem im Haus reden, falls es doch mal zu laut wird - was wirklich sehr selten ist. Eine Nachbarin - ich würde sie auf 50 schätzen, obwohl ich weiß sie ist Anfang 40 - scheint nicht so ganz begriffen zu haben, was es heißt, in der Stadt in einer Mietwohnung zu wohnen. Bei meinem Einzug schaute sie bereits genauestens, was ich alles in meine Wohnung transportiere. Gut, ich habe es auf Neugier geschoben. Ich habe die erste Woche natürlich etwas gebohrt und aufgebaut, danach war aber Ruhe. Ich war durch meinen Job auch kaum zu Hause, und wenn, dann nur zum Schlafen oder mal ein bisschen vorm Fernsehen.


Nach einigen Wochen, als ich gerade telefoniert habe, klingelte es an der Tür. Sie wollte sich über mich beschweren, ich wäre unangemessen laut gewesen die letzten Tage. Zur Info, die Dame wohnt im vierten Stock, während ich im Fünften wohne. Ein furchtbares Weib, fettige, zerzauste Haare, käseweiß, abgemergelt, wirklich unansehnlich. Ich sagte erst mal, dass ich mich bessern würde, wusste aber gar nicht, wie. Der Fernseher lief kaum mal, und wenn, dann wirklich leise. Ansonsten war ich alleine zu Hause und war mir keiner Schuld bewusst. Ein paar Wochen darauf hatte ich einen anonymen Zettel im Briefkasten, ich solle leiser sein. Als ich wiederum ein paar Tage später schon tief geschlafen hatte, klopfte sie gegen die Heizung - dabei kam der Lärm aus dem zweiten Stock, wie ich kurze Zeit später mitbekommen hatte. Die Krönung war der zweimalige Besuch der Polizei, die wegen einer Ruhestörung klingelten - beim ersten Mal nahmen sie lediglich die Personalien auf, beim zweiten Mal drehten sie an der Tür schon um. Beim dritten Mal haben sie mich nur angerufen, ich war aber sofort am Telefon und es war kein Lärm zu hören. Das Klopfen gegen die Heizung ging unterdessen fröhlich weiter.


Durch eine andere Nachbarin, deren Wohnung im ersten Stock ich glücklicherweise kurze Zeit später übernehmen konnte, habe ich dann erfahren, was mit ihr nicht stimmt. Sie hat wohl mehrere Psychosen, unter anderem einen extremen Putzfimmel, ist total von Esoterik fasziniert, lebt vegan und lässt andere Meinungen nicht zu. In Diskussionen wird mindestens einmal erwähnt, dass sie ja Abitur hat - einen Mann hat sie wohl schon seit Langem nicht mehr an ihrer Seite gehabt. Kein Wunder, selbst ein verzweifelter Kerl ohne Selbstwertgefühl bekommt bei der ohne Kran keinen hoch. Sie war die Einzige, die mich jemals "gehört" hat - beide Nachbarn neben, sowie der Kerl über mir haben mich nie gehört. Als dann meine Briefe verdächtig nach geöffnet und wieder verschlossen aussahen und ich sie an den Briefkästen erwischt habe (wo sie sehr erschrocken war), hatte ich die Nase voll.


Vermutlich ist sie einfach frustriert und gelangweilt. Da ich in einem Dorf aufgewachsen bin, machen mir nächtliche Tiergeräusche überhaupt nichts aus. Jeder, der schon mal Heimchen gesehen und gehört hat, weiß, dass die ziemlich laut werden können. Also hatte sie nachts plötzlich diese lichtscheuen Besucher in der Wohnung. Diese Tierchen fressen alles und beim kleinsten Anzeichen von Licht verschwinden sie. Es hat drei Monate gedauert, bis das Zirpen verschwunden ist. In der Zwischenzeit hatte ich ihr über einen Erotikversand einen Fleischdildo bestellt - für eine frigide Veganerin vermutlich doppelt peinlich. Natürlich hatte sie mich im Verdacht, konnte aber nichts beweisen. Ihre Fußmatte wurde wahlweise in ein anderes Stockwerk transportiert oder mit Kresse übersät und heimlich gegossen - bis sie diese wegen der Keimlinge entsorgen musste. Das Namensschild an ihrem Briefkasten ist genauso oft verschwunden, wie der Aufkleber "Bitte keine Werbung einwerfen". Die Werbung für Rollstühle, Mingvasen, Alles für den Hund, der Wachturm und viele weitere tolle Prospekte fanden sich in ihrem Briefkasten. Irgendein Scherzkeks hat wohl auch ein rohes Ei unter ihre mittlerweile vierte Fußmatte gepackt und es platt getreten.


Seit meinem Umzug in den ersten Stock habe ich meine Ruhe, mein Nachmieter allerdings durfte genau die gleichen Schritte mitmachen - erst das Meckern an der Tür, dann die anonymen Zettel. Ich weiß, dass es falsch und kindisch ist, aber ich werde nicht aufhören mit den Spielchen - dafür macht es einfach zu viel Spaß. Dennoch bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035142 vom 24.02.2015 um 10:57:16 Uhr in Hamburg (Oberaltenalle) (15 Kommentare).

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