Facharbeit Cannabis
Beichthaus.com Beichte #00029811 vom 19.02.2012 um 15:39:05 Uhr (22 Kommentare).
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Ich beschloss meine Facharbeit in der Schule über die Frage, ob es sinnvoll wäre Cannabis in Deutschland zu legalisieren, zu schreiben. Dieser sorgte für Großes Erstaunen und Lob in Der Lehrerschaft. Doch irgendwann wurde alles anders.
Wir beide haben unseren Konsum auf die Dauer erhöht. Ich rauchte dann immer mit ihm am Wochenende und in den Ferien auch mal in der Woche. Er hingegen rauchte immer mehr und irgendwann war jeden Tag breit. Da er immer das Gras besorgte, lernte er neue Leute kennen, die ebenfalls gerne einen draufsetzen. Einige davon waren schon ziemlich kriminell. Da musste er aufgrund seiner Art natürlich mithalten. Also wurden einige dieser Leute Mitglieder in unserer Runde, was mir von Anfang an missfiel. Ich sagte meinem Freund auch das ich mit solchen Möchtegerngangstern nix zu tun haben will und diese ihn doch nur runterziehen. Er fand sie aber cool und voll "korrekt". Bei diesem Wort kommt mir heute jedes mal die Galle hoch.
Da waren wir zum erstem Mal auf Dauer im Streit, er nutzte mein grenzenlosen Vertrauen in ihn aus und schließlich lebten wir uns auseinander. Erst war ich noch immer dabei aber irgendwann merkte ich, dass meine Anwesenheit nicht mehr erwünscht ist.
Bei einem anschließenden Showdown war unsere Freundschaft zerstört. Irgendwann machte sich die berühmt-berüchtigte Kiffer-Gleichgültigkeit bei ihm bemerkbar, was dazu führte, dass er nach zweimaligen Wiederholen der zehnten Klasse, das Gymnasium mit einem erweiterten Hauptschulabschluss verließ.
Seine Mutter war am Boden zerstört, jedoch hat sie ihn inzwischen scheinbar aufgegeben. Seine Geburtstagsfeiern sind inzwischen reine Drogenexzesse bei ihm zu hause mit allen möglichen Gangstern. Er fing an zu koksen, zu dealen und sich einen nettes Strafregister aufzubauen, während ich inzwischen mein Abi mache und mich für ein Polizeistudium beworben habe. Sollte das klappen, bete ich das Ich ihm niemals beruflich über den Weg laufe. Ich weiß nicht was ich dann machen würde.
Meinen eigenen Konsum habe ich inzwischen auf ein Minimum heruntergeschraubt. Das letzte Mal liegt ein halbes Jahr zurück.
Ich beichte, dass ich seit dieser Geschichte niemanden mehr vertraue und auch bei jeder Kleinigkeit bei meinen neuen Freunden misstrauisch werde und sie damit bestimmt verletze. Eine Freundin hatte ich aufgrund meinen Misstrauens bisher auch nicht finden können. Das einzige Mädchen das ich wirklich liebte verließ Deutschland für immer. Weiterhin beichte ich, dass ich meinem ehemaligen besten Freund keine zweite Chance geben werde, egal was er macht denn mein Vertrauen in seine Aufrichtigkeit ist endgültig zerstört. Danke fürs Lesen.